Ausgabe 
7.10.1856
 
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Faſelochs⸗ Verkauf.

1608] Donnerſtag den 9. Oktober, des Mit⸗ 100 2 Ubr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe ein der Gemeinde gehöriger, 3 Jahre alter, gut ge⸗ haltener, zum Schlachten ſich eignender Faſel⸗ ochs öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Oppershofen am 3. Oktober 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oppershofen

Rolly, Großh. Beigeordneter.

Holzverſteigerung.

ö 11609 Montag den 13. d. M., von Morgens

030 10 Uhr an, werden in dem Engelthaler Wald, 1 Diſtrikt Hang nachſtehende Holzſortimente öffent⸗

lich meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert:

10 24 Stecken Eichen⸗Schäl⸗Prügelholz I. Cl. 0 43% 10 15 5 II. N 34* 7 7 7 III. 7

Buchen-⸗Prügelholz. 2257 Stück Eichen⸗Schäl⸗Wellen, 5 Stecken GReisholz und 232 Stück Buchen⸗Wellen. Engelthal am 4. Oktober 1856. Der Gräflich Solms⸗Laubachiſche Rentmeiſter Grupp é.

Bekanntmachung.

1610] Von den Oberhilbersheimer Partial⸗ Obligationen à 100 fl. wurde die Nr. 15 zur 4 Auszahlung gezogen. Der Betrag kann am 5 1. Januar 1857 bei dem Gemeindeeinnehmer 10 zu Oberhilbersheim oder bei Herrn Lindheimer, früher in Friedberg, jetzt in Frankfurt a. M., erhoben werden. Von dieſem Tage an hört der Zinſenlauf der gezogenen Nummer auf. Oberbilbersheim am 30. Sept. 1856.

5 Großherzogliche ee Oberhilbersheim 1 ran d.

1 Stroh ⸗Verk auf.

1 11596] Waizen⸗, Gerſten⸗ und Haferfiroh iſt bei * Rentmeiſter Filius in Beienheim fortwährend käuflich um annehmbaren Preis zu haben.

Bekanntmachung. 11604] Ein gut gehaltener noch brauchbarer

155 ſchwein ſollen Donnerſtag den 9. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden auf hieſigem Rathhauſe verkauft werden. 1 Nauheim am 2. Oktober 1856.

6 Der Stadtvor ſtand 1 Rieß.

jähriger Faſelochs und ein jähriges Faſel⸗

35⁴ Billigſtes illuſtrirtes Kamilienblatt!

16611] Mit dem 1. Oktober beginnt ein neues Quartal der bei Eruſt Keil in Leipzig erſcheinenden Wochenſchrift:

Die Gartenlaube.

Wöchentlich 2 Logen, mit vielen, prachtvollen Zlluſtrationen. Vierteljährlich 15 Ngr. oder 54 kr. Mithin der Bogen nur cuca 7 Silberpfennige. Die große Verbreitung unſeres Blattes, welche die aller übrigen deutſchen Blätter weit übertrifft, macht eine nochmalige Anempfehlung deſſelben überflüſſig. Wir

bemerken deßhalb nur, daß die Gartenlaube auch im nächſten Quartale ihren Leſern bieten wird: g

Gute Novellen und Erzählungen von anerkannten deutſchen Autoren,(keine Ueberſetzungen). Schilderungen aus dem Volksleben, der Sittengeſchichte und der Länder- und Völkerkunde. Belehrende Erläuterungen zu den Begebenheiten und Perſönlichkeiten des Tages, vertreten durch ſtehende Mitarbeiter in London, Paris, New⸗Nork, Berlin, Zürich und Bukarcſt. Populär ⸗naturwiſſenſchafkliche Mittheilungen von Roß mäßler. Beiträge zur Kenntniß des menſchlichen Körpers und einer vernünftigen Geſundheitslehre, über Nahrungsmittel, Geſundheitsregeln ꝛc. von C. Bock, Prof. der Anatomie. Populär ⸗chemiſche Briefe für das praktiſche Leben von Dr. Hirzel. Phyſikaliſche Belehrungen. Muſikaliſche Briefe von Profeſſor Lobe. Literaturbilder aus dem Leben unſerer größten Schriftſteller. Jagd- und Reiſeſkizzen. Biographien mit vortrefflichen Porträts. Originalberichte aus Amerika. Notizen aus dem Bereiche der Erfindungen, Litera⸗ tur, Kunſt ꝛc.

Außerdem ſind Veranſtaltungen getroffen, daß die wichtigſten Gegenſtände und Perſönlichkeiten der 5 5 5 Zeitereigniſſe durch authentiſche Abbildungen und Originalberichte unſern Leſern vorgeführt werden. Ernſt Keil in Leipzig. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg.

Die

Renten- und Lebensverſicherungs⸗Anſtalt

zu Darmſtadt

1829] hat die Einrichtung getroffen, daß kleine Sterbfallkapitalien von 100 bis 300 fl. unter erleichterten Bedingungen bei ihr verſichert werden kön⸗ nen, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten iſt, ihren An⸗ gehörigen fur den Todesfall ſofort beziehbare Sterbegelder zu hinterlaſſen. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Bevollmächtigten der Anſtalt.) Darmſtadt, im Mai 1856. Die Direetion.

Auflage 45,000. 000 οοn n

) In Friedberg Herr Kaufmann Heinrich Hahn. Butzbach Herr Bürgermeiſter Seippel.

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Amerika gelernt, wie wir den Blitz für unſre Wohnungen ausſetzt. Die ſchöne grüne Farbe der Pfeffergurken oder unſchädlich machen, warum nicht auch,

Blitzgetroffene zu[der grünen Schoten des ſpaniſchen Pfeffers darf nicht etwa durch Kupfer gewonnen werden, welches man in den Eſſig

100 Pfd. Waſſer auf. Dem Dampf,

ſie ſpäter in klarem, friſchem Waſſer Hierauf trocknet man die Pflanzenſtoffe,

g 8 apf, welcher ſich unmittel- Tandere ähnlich zubereitete trockene bar über dieſer kochenden Salzlöſung befindet(und eine men Geruch und Geſchmack nach Temperatur von 93 bis 200 E. hat), ſetzt er die Früchte

1 ü 5 vielleicht zu einer angenehmen Speiſe für Ziegen und Kühe und Gemüſe 5 bis 18 Minuten lang aus, wodurch mehrere cen 4 bun 5 dem Verderben beſonders unterworfene Subſtanzen auf die Oberfläche derſelben getrieben werden ſollen, ſo daß man

wirft, alſo durch ein Gift, ſondern nur ſo, daß man ſie

.: auf einem Siebe mit ſehr ſtarkem kochendem Salzwaſſer 5 e ch i ee 95 d wiederholt übergießt, oder noch beſſer, daß man ſie in einen Gemuͤſe und Früchte zu conſerviren. Eine

neue Art der Conſervirung von Gemüſen und Früchten hat Hände voll auf einmal in einen großen Topf oder Keſſel Warnecke angewendet, welche große Vorzüge vor der bis

a ange voll kochender Salzlöſung einige Minuten lang eintaucht. jetzt gebräuchlichen haben ſoll. Er löſt 1 Pfd. Kochſalz in 1 15 0 N 9

Gazebeutel thut und nach und nach etwa eine oder zwei

Dagegen werden die Warnecke'ſchen Conſerven ebenſo wie Gemüſe jenen unangeneh⸗ Heu haben, welcher ſie

aber nicht für Menſchen macht. Dazu kommt noch, daß ſie hart und ſaftlos ſchmecken, außerdem an Nahrungswerth verloren haben, wenn wirklich die eiweißartigen Subſtanzen

wegwaſchen kann. auf der Oberfläche derſelben erſchienen ſind und ſich weg⸗

breßt ſie zuſammen waſchen laſſen, was jedoch durchaus nicht wahrſcheinlich iſt. und verpackt ſie. Gegen dieſe Methode ſcheinen jedoch nicht ch ſſen, ch durch cht wahrſcheinlich

unerhebliche Einwände ſich erheben zu laſſen. Vermuthlich 7 behalten Gemüſe und Früchte ihre Farbe ziemlich gut, Die Brahma was jedoch nur eine Folge der Hitze iſt, welcher man ſie Dieſe Hühner ſind u

Putra⸗ und Shangan⸗Hühner. nſtreitig die grͤßten, beſten und im

Legen am fleiß Die Brahma zender ſilbergre 5 bis 8 Loth e Tag. Bei gut 250 Eier in ei daß 300 Stück ſteilich darf m ill man ſie Bruthennen. nicht; eine Ein chend; ſie ern einen warmen November zu bis ſſe im Se acht Wochen ale Tage ihr laſſen ſch aber Cie begnügen gefräßtg und n deutſchen Huhn en, indem ſſe