Ausgabe 
4.3.1856
 
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Beklanntma chung.

1) Holzverſtelge rung. et 95 den 10. März werden in dem bet Nledermörlen gelegenen Domantalwald Frauenwald an dle Melſtbletenden öffentlich verſteigert:

MPnen Eichen-Schelt-, 5% Stecken Bir len-, 4 Stecken Aopen-Prügelholzz Stecken Elchen-, ½ Stecken Agpen⸗Stock holz; 8310 Wellen Eichen-, 550 Wellen Aspen-Relſerholz; 3 Eichenſtammabſchnitte zu Bauholz in 157 Kubikfuß.

Die Zuſammenkunft und der Anfang liſt Mor-

geng 8 ½ Uhr auf der langen Schneiße. 2) Kanalbau.

Unmittelbar nach obiger Holzverſteigerung wird die Erbauung eines Kanals auf dem in den Frauenwald führenden Weg, nebſt Planir und Chauſſirarbelt, ſodann die Vleferung des er forderlichen Matertals, gl: Steine, Kles und Kalk, öffentlich verſteigerk, wozu Maurermeiſter eingeladen werden.

Oberrosbach, den 25. Febr. 1856.

Großherzogliche Oberförſteret Oberrogbach Bling mann. ruchtverſtel gerung. 1337] Oie Fruchtvorräthe des Kugelhaus und Armenfonds dahler werden in folgenden Ter minen: Freitag den 7. März, 4. April, 7 16. Mat, 13. Juni, 7 11. Juli, des Vormittags um 11 Uhr, und zwar jedes mal 20 Malter Korn und 40 Gerſte auf bieſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Bußzbach den 21. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeiſterei Buß bach Selppe l. Ne 1338] Dienſtag den 11. d. M., des Morgens um 10 Uhr, werden vom hieſigen Speicher: 160 Malter Korn, 200 Gerſte und 100 Hafer, öffentlich verſteigert.

Griedel den 1. März 1856.

Fürſtliches Rentamt

Mengel.

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Edletalla dung. [339] Dag Vermögen des vorigen Jahrs ver ſtorbenen Chriſtlan Eckmeier von Niedermörlen hat ſich als überſchuldet ergeben, und werden dechalb zum Verſuch eines Arrangements alle Diejenigen, welche Forderungen an den Nach- laß deſſelben zu begründen vermögen, aufge fordert, ſolche ſogewiß Mittwoch den 19. März l. J., Vormittags, in Selbſtperſon oder durch einen gehörigen Be vollmächtigten anzumelden, als ſie ſonſt keine Berückſichtigung bet einem etwalgen Arrange ment finden, und mit ihren Anſprüchen an die Maſſe ausgeſchloſſen werden. Friedberg den 19. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Frledberg Hofmann.

Verpachtung eines Steinbruchs. 1340] Montag den 10. März d. J., Morgens 11 Uhr, ſoll an dem Gaſthof zum Adler zu Kaſchen die Verpachtung des herrſchaftlichen Steinbruches an der Naumburg unter den im Termine bekannt zu gebenden Bedingungen an den Meiſtbietenden öffentlich verſucht werden, was hierdurch allen kautlonsfahigen Pachtluſtigen be kannt gemacht wird. Nauheim am 27. Februar 1856. Der Salineninſpector R. Lud wl g.

g Schwalheimer Kirchenobligations-Verlooſung. 1341 Den 1. April l. J. werden folgende verlooſte Nummern 4, 19, 28, 73, 102 und 103 von der Schwalheimer Kirchenkaſſe aus

bezahlt. Weltere Zinſen ſind nicht zu beanſpruchen. Schwalhelm am 1. März 1856. Der Pfarrer und dag Presbyterium. Maümnſch, Pfarrer, K. A.

Obligations- Verlooſung. 1342] Bei der heute ſtattgebabten Verlooſung der von dem mit dem Handlungshauſe Gebrü der Lindheimer in Friedberg negoclirten Anlehen ad 2000 fl. noch rückſtändigen Partialobliga⸗ tionen wurde die Nummer 6 gezogen.

Der Inhaber gedachter Obligation wird hier-

bler in Empfang zu nehmen, da von dleſem Tage der Zinglauf ahfbört. Höchſt a, d. N. am 22. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermelſtexet Höchſt a. d. N. Meininger.

Edletal ladung.

1343] Johannes Seitz Eheleute in Pohlgöns baben ihr Grundvermögen, inſoweit es ihnen, ihren Erblaſſern, dem Conrad Seltz J. und der Philipp Langsdorf 1. Wwe, und bezüglich des Gartens 82/12 9[◻òklftr. dem Johannes Kollmar M. S. zugeſchrleben ſteht, ſammt den Items 89,49 3% Klftr. Grasgarten an der Hundogaſſe, 535/12 68 Klftr. Acker zu Har⸗ bach und 187/5%½ 4 Klftr. Pflanzſtück im Kirchhain, die ſich in den betreffenden Kataſtern bis letzt nicht eingetragen finden zur Ver theilung gebracht, vermögen jedoch zu dem größten Theile ihr Eigenthum urkundlich nicht nachzuzeigen.

Irgend welche Anſprüche an dieſe Güterſtülcke, deren nähere Bezeichnung hierorts eingeſehen

werden kann, ſind binnen

Wochen dahier geltend zu machen, gegenfalls die be treffenden Einträge verfügt werden und die Thellung beſtätigt wird.

Bußbach, den 18. Februar 1856. Groß herzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth,

Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Anzefge. 1333] Alle Sorten Saamen ſind friſch und acht zu haben bei Irledberg den 27. Februar 1856.

F. Damm.

Ein fehlerfreies Pferd,(Apfelſchimmel) 334] 7 Jahr alt, und ein einſpänniger Wagen ſind aus der Hand zu verkaufen.

Nähere Auskunft ertheilt

Dorheim. Peter Hofmann

1344] Ein Realſchüler kann gegen billige Ver

mit aufgefordert dieſen Betrag am 1. Mal d. J.

gütung Koſt und Wohnung erhalten. Die Exped. d. Bl. ſagt wo?

bis zum Wetterhorn, waren alle in eine glänzende Schnee decke gehüllt, aus welcher nur hier und da die Foͤhren wie dunkle Punkte hervorſtachen. Drinnen im Häuschen war es noch dunkler, und nur der röthliche Schein des Feuers von Tannenreiſach auf dem Herde beleuchtete mit zitterndem Lichte, was da drinnen vorging. Neben dem Fenſter mit den übereisten Scheiben ſtand ein junges Madchen, an die Mauer gelehnt, mit gefalteten Händen und geſenktem Haupt, eine gedankenvolle Schwermuth in der ganzen Haltung ausdrückend. Vor ihr auf niederem Schemel ſaß ein junger Mann, die Stirne auf beide Hände ſtützend. Ihre Unterredung war offenbar bis zu einer jener Pauſen der Entmuthigung gediehen, während deren Jedes in ſeinem Innern den abgebrochenen Gedanken faden weiter ſpinnt. Man hörte lange Zeit nichts in der Stube, als das dumpfe Toſen der ſchwarzen Lütſchine, welche drunten in ihrem Bette die aus den Bergen los geriſſenen Felſenblöcke weiter rollte, und das Kniſtern der Foͤhrennadeln, wenn die Flamme ſie funkeuſpruͤhend verzehrte. Endlich erfaßte der junge Mann die Hand des Mädchens und fragte niedergeſchlagen:So iſt es alſo wirklich wahr, Vreneli, daß Du mich aufgeben mußt? Und wäh rend ich ferne von hier Tag und Nacht arbeitete, um es ſchneller moglich zu machen, daß wir ein Ehepaar würden, hat Mutter Trine Dich dem Hans beſtimmt?

's iſt nur allzu wahr, Uli), erwiederte Vreneli traurig.

Aber wenn ich Dich recht verſtanden habe, Vreneli, ſo hat Mutter Trine bis jetzt weder mit Dir noch mit Hans daruͤber geſprochen?

Nein, bis jetzt noch kein Wörtchen, Uli.

Jenun, dann hat Dich die Großmutter alſo auch noch nicht mit ihm verlobt?

Mit Worten freilich nicht, verſetzte Vreneli, aber in Gedanken wohl, und die hat Hans nur allzu gut ver ſtanden. Die Großmutter und Hans verſtehen ſich gegen ſeitig ohne den Mund aufzuthun.

Ulrich ſchien eine Weile nachzudenken, dann ſagte er, ſich aufrichtend:Jenun, es iſt noch die Frage, ob die Großmutter ihre Abſichten nicht aufgibt, wenn Du ihr geſtehſt, Vreueli, daß Dein Sinn ſich auf einen andern Mann gelenkt hat!,

Vreneli ſchuͤttelte wehmüthig den Kopf:Bei der Großmutter ſtehen die Entſchluͤſſe ſo feſt wie der Eiger⸗ berg da drüben, ſagte ſie;und du koͤnnteſt eher einen Berg abheben, als ſie auf andere Gedanken bringen.

Wenn aber dem Hans nicht ſo viel an dieſer Hei⸗ rath gelegen wäre? fragte Uli weiter und heftete einen

) Vreneli S Verene, Uli S Ulrich.

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