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Oeffentliche Aufforderung.
0 2 0 11588] Die Erben des im Jahre 1824 kinder⸗ E 1 N r 1 eh b A los verſtorbenen Johannes Schmidt in Langen⸗ 4
hain haben deſſen Immobiliarvermögen zur Ver— äußerung gebracht, können jedoch das Eigenthum hierzu urkundlich nicht nachweiſen. Irgend welche Anſprüche an dieſe Immobilien, deren nähere Bezeichnung aus dem dahier offen lie genden Flurbuchsextracte erſehen werden kann, ſind innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu ma⸗ chen, widrigenfalls die Kaufbriefe beßtätigt wer⸗ den und deren Eintrag in das Mutationsver⸗ zeichniß verfügt wird.
Butzbach, den 27. September 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth,
Landrichter. Landgerichts-Aſſeſſor.
Faſelochs ⸗Verſtei gerung.
Da ich mit den
Neueſte in vorzüglichſtek — meine Engros-Einkäufe jeden Vortheil bieten kann.
Breite Straße 379,
14466] großes Lager in niederl., engl. und franzöſiſchen Tüchern, Buckſkins, Paletotſtoffen, Weſtenſtoffen, Halsbinden, ächt oſtind. Foulards, diverſen modernen und geſchmackvollen Damenkleiderſtoffen, Shawls, ſtoffen, Leinwand ꝛc.
Vorhangzeugen, Möbel⸗
Fabriken in Verbindung ſtehe, bin ich in den Stand geſetzt, ſtets das vorlegen zu können, ſowie ich hinſichtlich der Prelſe durch
1589] Mittwoch den 8. Oktoder l. I., des Vormittags 11 Uhr, ſoll ein der bieſigen Ge— meinde gehörender Faſelochs in hieſigem Rath— hauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 30. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Aſſenheim Schmidt.
Ein Branntweinbrenner 11590] findet ſogleich Beſchäftigung bei G. Philippi.
114311 Mein Lager von Oefen, Heerden in den neueſten und elegan⸗ teſten Facons, nebſt Oefen- und Feuerungsgeräthſchaften, ſowie engliſchen, franzöſiſchen und deutſchen Quineaillerie-Waaren, als: Lampen, Leuchter, Kaffee- und Theemaſchinen, lackirten Waaren, Brittania-Thee- und Kaffeeſer⸗ vicen, feinſten Tiſchmeſſern und Gabeln mit Elfenbeinheft, ſowie vollſtändige Kücheneinrichtungen erlaube ich mir hiermit in empfehlende Erinnerung zu bringen.
Carl Marburg, Frankfurt a. M., Friedbergerſtraße Nr. 13.
Berlinische Lebens-Verſcherungs-Geſellſchaft.
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Diejenigen Perſonen, welche zur Verſorgung und zum Wohle der ſie überlebenden Familie auf leichte und
ſichere Weiſe ein Kapital erſparen wollen, finden hierzu bei der ſeit 20 Jahren beſtehenden Berliniſchen
Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft vortheilhafte Gelegenheit.
Gegen jährliche, halbjährliche oder vierteljährliche Zahlungen nur mäßiger Beiträge übernimmt die obige Geſell⸗ ſchaft für jedes Mitglied die Erſparung eines, entweder bei ſeinen Lebzeiten oder nach ſeinem Tode zahlbaren,- vorher
beſtimmten Kapitals.
Für den vorſorglichen Gatten, Vater, Bruder oder Freund bedarf es mithin meiſtens nur geringer Opfer, um ſeine Familie oder die ihm ſonſt theueren Perſonen vor drückender Noth zu bewahren, die, wie die Erfahrung lehrt, lei— der nur zu häufig durch raſchen unerwarteten Todesfall uber ſie einbricht. f
Nähere mündliche Auskunft und Erklärung, ſowie Geſchäftsprogramme über die verſchiedenen Verſicherungsarten
werden bei den unterzeichneten Agenten der Geſellſchaft jeder Friedberg und Laubach, im September 1856.
zeit bereitwilligſt und unentgeldlich ertheilt.
G. F. Nau
. Zöckler, zu Friedberg.
Stadtrechner zu Laubach.
Agenten der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft.
frägt, wodurch. ſchen d 36, 2 Klaſchen a/ Flaſ Friedber;
zu
1523] Die 1* un Anfang. Als! J Deeienigen 30 Betriebe der d Bodenkunde:
i Werkzeuge, Br 3) Feldbau: à. a i 5 Pflanzen Fulter⸗ un
u. ſ. w. Die
) Das Wichtigf 5) Die Wirthſchg Dreifelderwirt ſchaft, die fret
6) Vichzucht, K (anatomiſch⸗ ph Pflege u. ſ. w
die äußeren K
7) Rechnen und 8) Anleitung un Diejenigen Wohnung in dem Lo unter Aufſicht ibrer öffenllichen Examen! die Schule bios als Die Anm
bei Unterzeichnetem liche Anfragen näher Echzell,
Verhältniß der Sicherheit auf dieſen Eiſenbahnen noch um mehr als das Dreifache günſtiger als auf den eng— liſchen, vorausgeſetzt, daß die, betreffenden Notirungen in Amerika mit eben ſolcher Zuverläſſigkeit als in England und Preußen geſchehen.— Die Zahl der auf den preußi— ſchen Eiſenbahnen verletzten Bahnbeamten und Arbeiter betrug im Jahre 1854 im Ganzen 132(55 Tödtungen und 77 Verwundungen), mehr als das Dreifache von der Zahl der Verletzungen im Jahre 1851. Die Länge der in Betrieb geweſenen preußiſchen Bahnen war 490 Mei— len. Die unverſchuldeten Verletzungen, nämlich diejenigen, welche durch Unfälle während der Fahrt herbeigeführt wur— den, betrugen in 1854 ein Siebentel der ſämmtlichen Ver— letzungen, und daſſelbe Verhältniß ergibt ſich auch im Durchſchnitt für die drei Jahre 1851 bis 1853. Von den unverſchuldeten 19 Verletzungen war indeſſen im Jahr 1854 nur eine tödtlich, während in den drei Vorjahren J derſelben tödtlich war. Von den ſelbſtverſchuldeten Verletzungen war im Jahr 1854, ähnlich wie in den frühe— ren Jahren, beinahe die Hälfte tödtlich. Von den engliſchen
Bahnen mit 1676/ Meilen Geſammtlänge ſind für 1854 angegeben 199 Verletzungen der Bahnbeamten und Arbeiter
(412 Tödtungs- und 87 Verwundungsfälle); von den Bah⸗ nen im Staate New-Pork(481 Meilen) 110 Verletzungen, wovon 67 tödtlich waren. Es ſcheinen jedoch die Angaben über die Verletzungen des Bahnperſonals auf den engliſchen Bahnen unvollſtändig zu ſeyn, da die Bahnverwaltun⸗ gen in England geſetzlich nicht verpflichtet ſind, die Ver⸗ letzungen ihrer Beamten und Arbeiter zur Keunntniß des Handelsamtes zu bringen. Von den 132 Verletzungen des Bahnperſonals auf den preußiſchen Bahnen in 1854 tref⸗ fen ferner 59 auf die Bahnbeamten und 73 auf die Bahn⸗ arbeiter; von erſteren wurden getödtet 23, verwundet 363 von letzteren getödtet 32, verwundet 41. Da im genann⸗ ten Jahre auf ſämmtlichen preußiſchen Bahnen 11,372 Beamte angeſtellt waren, ſo verhält ſich die Zahl der Verletzungen zur Zahl der Angeſtellten wie 1: 193. Fremde Perſonen, welche nicht Paſſagiere waren, wurden 13 beim Betreten der Bahn, davon 10 tödtlich, verletzt. Zu den Verunglückten dieſer Art gehören 4 Kinder, von denen 3 getödtet wurden. Perſonen, welche den Tod ſuchten, wurden 8 verletzt, davon 7 getödtet. Auf den engliſchen Bahnen kamen 100 Verletzungen von Perſonen vor, welche die Bahn unbefugt oder unvorſichtig betraten,
alſo fünfmal me ſchen Eiſenbahne ſind, wie die pr. tes New⸗York, Jahre 1854 ſog und davon 78 der preußiſchen ſie ſo günstige) aus einer Zuſan gen während der verletzt wurden, Art 4 durch ein beſonders Achaͤhr auf den Statior
le einander bee


