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S. Hanau jun., Uhrmacher,
nächſt dem Hotel Trapp, 115921 empfiehlt zu billigen Preiſen pariſer Bronzeuhren, 14 Tage gehend, und wiener Pendüls mit eingelegten Paliſaudergehäuſen, eine reich aſſortirte Auswahl in goldenen und ſilbernen Anker-, Cylin⸗ der- und Spindeluhren unter Garantie. Reparaturen werden auf's beſte beſorgt und alte Uhren im Tauſche zum höchſtmöglichſten Werthe angenommen. Alle Sorten Uhrketten und ſonſtige in dieſes Fach einſchla—
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Bekanntmachung.
Betreffend: Die Verlooſung von Partial⸗
obligationen der Gemeinde Altenſtadt zur
Rückzahlung am 31. December l. J. [1593] Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partialobligationen der Gemeinde Alten ſtadt wurden die folgenden Nummern zur Rück— zahlung beſtimmt: Nr. 78 und 88 1 200 fl.— 400 fl. 75 104. 113. 114. u. 117 à 100 fl.= 400 fl.
Die Inhaber derſelben werden hiermit auf— gefordert, dieſe Kapitalien gegen Rückgabe der
genden Artikel ſind ſtets vorräthig.
Obligationen und der noch nicht fälligen Zins⸗ toupons, am 31. Dezember l. J. bei der hie—
Alizarin⸗, Schreib⸗ und Copir⸗Tinte,
. f Frankreich und Belgien, 11116] welche auf jedem Flaſchen-Verſchluß den Stempel des Sächſ. Wappens trägt, wodurch die Echtheit des obigen Fabrikats garaͤntirt wird, empftehlt in
patentirt für Sachſen, Hannover;
Flaſchen à 36, 24 und 14 kr. Friedberg.
P. F. Schmittner.
ſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dem 1. Januar 1857 an der Zin⸗ ſenlauf von dieſen Nummern aufhört. Altenſtadt, den 29. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Altenſtadt. Kreuder.
Helfaſſer,
Landwirthſchaftliche Fortbildungsſchule e Se been
zu Echzell. 11523 ihren Anfang.
Betriebe der Landwirthſchaft unentbehrlich iſt.
2) Bodenkunde: Bodenarten, Bearbeitung und Verbeſſerung des Bodens, Geräthſchaften und
Werkzeuge, Brache, Düngung u. ſ. w. 3) Feldbau:
u. ſ. w. Die Getreidekrankyeiten. 4) Das Wichtigſte über Wieſencultur.
5) Die Wirthſchaftsſyſteme: Zwei⸗, Drei,, Vierfelderwirthſchaft ꝛc., die reine und verbeſſerte Dreifelderwirthſchaft, die Koppel⸗, Schlag- oder Wechſelwirthſchaft, die Fruchtwechſelwirth—
ſchaft, die freie Wirthſchaft. 6) Viehzucht.
die äußeren Krankheiten der Pferde u. ſ. w. 7) Rechnen und praktiſche Geometrie.
8) Anleitung und Uebung im Fertigen von Aufſätzen, Briefen, Geſchäftsaufſätzen, Buchführung. Diejenigen jungen Oekonomen, welche als Penſionare dieſe Schule beſuchen, erhalten Wohnung in dem Lokale, in welchem ſich die landwirthſchaftliche Schule befindet und arbeiten Sämmtliche Zöglinge legen zu Ende des Wintercurſus in einem Aeltere Oekonomen, welche die Schule blos als Zuhörer beſuchen wollen, find von dieſem Examen entbunden.
unter Aufſicht ibrer Lehrer. offentlichen Examen Proben ihres Fleißes und ihrer Leiſtungen ab.
Wintercurſus 185657.
Die landwirthſchaftliche Schule zu Echzell nimmt mit dem 27. Oktober d. J. wieder f Als Unterrichtsgegenſtände ſind für dieſen Curſus in Ausſicht genommen:
1) Diejenigen Zweige der theoret. Naturwiſſenſchaften, deren Kenntniß zu einem rationellen
a, allgemeine Grundſätze des Pflanzenanbaus, Same, Unterbringung, Pflege der Pflanzen u. ſ. w.; b. ſpezieller Pflanzenbau, die Getreidepflanzen, Hülſenfrüchte, Futter⸗ und Knollengewächſe, ihre zweckmäßige Behandlung von der Einſaat bis zur Ernte
Kurze Ueberſicht über den Bau und die Lebensverrichtungen der Hausthiere Canatomiſch⸗phyſtologiſcher Ueberblick). Ragçen, Veredlung, Inzucht, Kreuzung, Ernährung, Pflege u. ſ. w. Pferdezucht, Ragen, Auswahl der Zuchtpferde, Fütterung und Pflege,
Seifen- und Lichterfabrikant.
EI 2 Fett⸗Grieben kuchen, 1560] die zum Maſten der Schweine ſowohl, wie zum Füttern der Hunde ſehr anwendbar ſind, beſtändig vorräthig bei Siegmund Simon, Seifen- und Lichterfabrikant.
Oſterreichiſche Pferdeteppiche,
[1594] ſowie vorzügliche Bettteppiche, friſch angekommen bei
Hoftaxator Sch war z.
Zu verkaufen.
11595] Zwei ſtarke, trächtige Geſchirrkühe ſind
zu verkaufen bei
Rentmeiſter Filius in Beienheim.
11597] Die Blindenanſtalt feiert, ſo Gott will, Mittwoch den 8. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, ihr Jahresfeſt, wozu alle Freunde der
Die Anmeldungen beliebe man recht zeitig, jedenfalls vor dem 15. Oktober, 2 iermit ergeben g 7 bei Unterzeichnetem zu machen, der auch jederzeit bereit iſt, auf mündliche oder frankirte ſchrift— Auſtalt hiern 3 denſt eingeladen liche Anfrag 13 5 i werden. Die Direction:
gen nähere Auskunft zu ertbeilen. 8—— 5
Echzell, am 2. Auguſt 1856. Dr. Henkelmann. ö N P. S ch. f 2
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alſo fünfmal mehr, als in Preußen, während die engli— ſchen Eiſenbahnen nur etwas mehr als dreimal ſo lang ſind, wie die preußiſchen. Auf den Eiſenbahnen des Staa— tes New⸗Nork, welche 582 Meilen lang ſind, wurden im Jahre 1854 ſogar 127, welche die Bahn betraten, verletzt, und davon 78 getödtet. Der ſorgfältigeren Bewachung der preußiſchen Bahnen iſt wohl hauptſächlich das für ſie ſo günſtige Reſultat zuzuſchreiben. Endlich geht noch aus einer Zuſammenſtellung der Unfälle, welche den Zü— gen während der Fahrt zuſtießen und bei denen Perſonen verletzt wurden, hervor, daß von den 16 Unfällen dieſer Art 4 durch eingetretene Schäden an den Betriebsmitteln, beſonders Achsbrüche, 5 durch unrichtig geſtellte Weichen auf den Stationen, 1 durch Zuſammenſtoßen von Zügen, die einander begegneten, und 3 durch Zuſammenſtoßen von Zügen, die einander folgten, entſtanden ſind. Dabei wur— den im Ganzen 25 Perſonen verletzt, wovon nur 1 ge— tödtet. 4 Verletzungen fanden ſtatt durch Schäden an den Betriebsmitteln, 16 durch unrichtig geſtellte Ausweichvor— richtungen, und 5 durch Zuſammenſtöße von Bahnzügen.
Keins der jetzt erſcheinenden ſogenannten Familienblätter verdient die ihm gewordene allgemeine Anerkennung in ſo hohem Maaße, wie die in Leipzig erſcheinende
Gartenlaube.
Sowohl die elegante Ausſtattung, die prachtvollen Illuſtrationen, die an gediegener Ausführung zu den ſchoönſten Erzeugniſſen der Xplo— graphie gerechnet werden müſſen, beſonders aber der durch und durch ſolide Inhalt, die vortrefflichen Geſundbeitsartikel von dem berühmten Anatomen Bock, die naturwiſſenſchaftlichen Mittheilungen von Roß— mäßler, die geiſtreichen Schilderungen aus London, Paris, Ame⸗ rika ꝛc., die eben ſo pikanten wie gut geſchriebenen Novellen, wie denn überhaupt der gediegene Text von den erſten Schriftſtellern Deutſch⸗ lands geliefert wird— Alles dies, ſo wie der fabelhaft billige Quartal⸗ preis von 54 kr. für 22— 24 große Quartbogen, haben es möglich ge⸗ macht, daß die Gartenlaube binnen 3 Jahren 45,000 Abonnenten ge— wonnen, und jetzt nicht nur das geleſenſte, ſondern auch als das beſte Familienjournal von Kritik und Publikum anerkannt iſt und eine Ver⸗ breitung gefunden hat, die ſich ſeloſt nach Aſien und Oſt⸗ und Weſtindien hin erſtreckt. Es iſt allen Familien und Freunden einer wahrhaft gediegenen Unterhaltungs- und Belehrungslektüre dringend zu empfehlen und durch jede Buchhandlung, in Friedberg durch C. Bindernagel's Buch- handlung zu beziehen. Eee


