Ausgabe 
2.12.1856
 
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Oeffentliche Aufforderung. 11823] Die nachſtebend genannten Perſonen be⸗ abſichtigen die unter ibrem Namen verzeichneten Immobilien zu veräußern, ſind jedoch außer Stande ihr Eigenthum an denſelben urkundlich

nachzuweiſen:. 5 A. Konrad Walther II. Wittwe in

Bauernheim: 1) Gemarkung Bauernheim: a) auf ihren Namen im Grundbuche einge tragen:

Flur 1 Nr. 33. 35. 160. 166. 174. 192. 220. 294,5. 336. 350. 300. 515. 504. 577. 630. 646. 18. 25. 212. 254. 304. 314. 352. 374. 437. 527,5. 547. 550. 6838. 288. 642.

4,9. 12. 32. 76. 83. 71. 19. 30. 42. 68. 70. 96. 159.

54. 71. 142, 151 178. 80. 195. 206. 208,5. 228. 239. 267. 307. 329. 348. 371. 412. 424.

175. 35 79 87, 92. 97 107. 122. 1585. 183. 222. 258. 275. 289. 329. 365. 404. 416. 432. 440. 474. 513 522. 543. 547. 8 585,2. 609,2. 625. 420. 583.

p) auf den Namen: Eliſabetha und Marga⸗ retha Walther, erſtere in Friedberg, letztere in Bauernheim, im Grundbuche eingetragen:

Flur V Nr. 178. i

2) Gemarkung Oſſenheim: Flur I Nr. 93,5. 116,5. II 7 8 * V 5 53. FF MI 272. 303. 254. VVIII 34. B. Konrad Väth in Bauernheim: 1) Gemarkung Bauernheim: Flur I Nr.

592. 615. II 4. 38. 40. 45. 49. III 111. 156. 168.

IV 3. 10. 41. 92. 182. 255. 273.

179. 188. 198. 203. 224. 276. 317. 373. 389. 427. 451. 485. 487. 590. 593.

288. 297. 345. 118. 129. 172.

16. 21. 41. 54. 58. 189. 195. 227. 299. 353. 380. 463. 490.

424

II 259. 466. 495.

VII207. 298.

C. Heinrich e Wittwe in Ilben⸗

a dt: Gemarkung Ilbenſtadt:

Flur 1 Nr. 304.

II 104.

, VIII 7 122.

7 XI 0 134.

XII s 179.

KV..

D. Peter Haas I. und Conſorten in Ilbenſtadt, letztere ſind zwar im Grund⸗ buche nicht ſpeciell aufgeführt, es ſind jedoch

als ſolche aufgetreten:

Balthaſer Bickel, Peter Veith, Joſeph Veith, Auguſtin Haas I., Philipp Mörſchel, Bürger⸗ meiſter Zwier und die Erben des Peter Haas J.

Gemarkung Ilbenſtadt: Flur I Nr. 127. E. Johannes Schmidt in Bruchenbrücken: Gemarkung Bruchenbrücken: Fi r ti

el 3d

Auf Antrag werden daher alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ſonſtige Anſprüche an jene Immobilien zu haben vermeinen, aufge⸗ fordert, ſolche ſogewiß innerhalb

6 Wochen dahier anzuzeigen, als ſonſt die neuen Erwerbs⸗ urkunden confirmirt werden ſollen und der Ein⸗ trag in das Mutationsverzeichniß verfügt wer den wird.

Friedberg den 22. November 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg

Hofmann.

Oeffentliche Aufforderung. [1824] Die Erben des Joh. Jakob Ratz III. in Gambach haben deſſen Immobiliarvermögen, worüber Grundbuchsauszug zur Einſicht dahier offen liegt, zur Vertheilung gebracht, vermögen jedoch das Eigenthum davon urkundlich nicht nachzuzeigen.

Irgend welche Anſprüche ſind dieſerhalb binnen

6 Wochen dahier anzumelden, als ſonſt die Theilung be⸗ ſtätigt und der Eintrag in das Mutations⸗Ver⸗ zeichniß verfügt wird.

Butzbach den 22. November 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth,

Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.

2) Gemarkung Oſſenheim:

Oeffentliche Aufforderung.

11811] Auf den Namen des Johannes Petri von Hochweiſel ſind noch mehrere in Hochweiſeler Gemarkung gelegene Grundſtücke eingetragen, deren Verzeichniß in der Landgerichts-Regiſtratur offen liegt, und deren Ueberweiſung dermalen: a) Anna Mar⸗ garethe, Chriſtoph Köhlers Ehefrau, geb. Petri, in Wiſſelsheim, b) Katharina, Leonhard Luxen Wittwe, geb. Petri, in Florſtadt und c) Ka⸗ tharina, Philipp Schindels Ehefrau, geb. Dä⸗ mon, in Hochweiſel, als Kinder und Enkel ſeines verlebten Bruders Hermann Petri und angeblich allein noch lebende nächſte Inteſtat⸗ Erben beanſpruchen.

Johannes Petri, geb. den 18. März 1767, würde demnächſt das 90. Lebensjahr zurücklegen. Er oder wer ſonſt Anſprüche an dieſe Grund ſtücke zu haben glaubt, wird daher aufgefordert, dieſe Anſprüche binnen einer Friſt von

2 Mon at en

ſogewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt Johannes Petri für verſchollen erklärt und ſein Nachlaß den vorgenannten Verwandten ohne Caution überlaſſen, auch der ſeitherige Beſitz als genügender Erwerbskitel angenommen und der Eintrag ins Mutations-Verzeichniß ver⸗ fügt werden wird.

Butzbach den 16. November 1856.

Großherzogliches Landgericht Butzbach E bel.

Oeffentliche Aufforderung.

[1812] Konrad Fett zur Oes beabſichtigt nach⸗ ſtehende Immobilien, ¼ Hofraithe, /,, ee, e, e, een ee be een die ſammt weiteren 35 Grundſtücken, worüber Flurbuchsextract zur Einſicht dahier vorliegt, früher in Erbbeſtand des Fürſtlichen Hauſes Solms Lich geweſen, beſcheinigtermaßen allo⸗ dificirt worden, jedoch in den Flurbüchern noch auf Johannes Kleins Namen eingetragen ſind.

Da in Ermangelung einer Eigenthumsurkunde zu der nunmehr beabſichtigten Verpfändung und vorgängigen Ueberſchreibung von Johannes Kleins Namen auf Konrad Fett, ferner Ein willigung der Kinder erſter Ehe des letzteren erforderlich iſt, von denſelben aber abweſend ſind: die dem Namen nach unbekannten Erben der Bernhard Hildebrands Ehefrau Dorothea, geb. Fett, und Anna Maria, angeblich in Amerika verheirathet an N. N., ſo ergeht an dieſe und an etwa betheiligte Dritte die Auf⸗

Eſſig kocht, die Molken dann abgießt und wenn dieſe kalt geworden ſind, einige Tropfen Weingeiſt eingießt. Der Gummi fällt in weißen, molkigen, undurchſichtigen Maſſen nieder, während die reine Milch, auf dieſelbe Weiſe behandelt, nur eine geringe Quantität eines bläu lich⸗weißen Präcipitats abſetzt. Der Traganth verräth ſich von ſelbſt, wenn man die Milch kochen und einige Stunden ruhig ſtehen läßt. Es ſetzt ſich eine durchſich tige Gallerte am Boden. Hat man die Milch von dieſer Gallerte abgegoſſen, die letztere mit Waſſer gewaſchen und einige Tropfen Jodauflöſung beigefügt, ſo entſteht eine blaue Farbe, wenn Stärkemehl im grunen Traganth vorhanden war. Gelbwurz läßt die Milch ſehr fett er ſcheinen. Wenn man ſie bis auf den achten Theil ein kochen läßt und ätzende Pottaſche zuſetzt, ſo wird eine braune Farbe entſtehen, wenn Gelbwurz in der Milch. Schließlich hüte man ſich vor der Milch Derjenigen, welche Zinkgeſchirre im Milchkeller verwenden, denn die in der Milch enthaltene Milchſäure löſt immer einen Theil des Zinks auf und macht die Milch ungeſund,

manchmal giftig. Daß der Moſtrich oder Senf häufig verfälſcht

wird, werden gewiß alle diejenigen unſerer Leſer wiſſen, welche dieſes Reizmittel des Appetits kennen und lieben. Wir halten es faſt fuͤr unmöglich, ihn im gewöhnlichen Verkehr rein und unverfälſcht zu finden. Weizenmehl, Rapsſaat, ſehr häufig auch Gelbwurz ſind die Beſtand theile, die man untereinander gemiſcht für Moſtrich ver kauft. Das Mikroſkop kann allein dieſe fremden Beſtand theile auffinden, übrigens laßt auch das Jod das Weizen mehl und Gelbwurz durch die entſtehende blaue Farbe erkennen.

Als eine ſehr nährende, für Kinder und manche Kranke ſich ſehr heilſam erweiſende Speiſe iſt in neuern Zeiten die ſogenannte Revalenta Arabica anem⸗ pfohlen worden. Es iſt ebenfalls ein großartiger Betrug, wenn auch kein ſchädlicher; denn dieſe Revalenta beſteht aus einfachem Linſenpulver, das ſich ein Jeder mit weit geringern Koſten anſchaffen kann, als unter dem pemp⸗ haften Namen, unter dem es Du Barry verkauft.

(Fortſetzung folgt.)

Landtichlel.

von eiſernen 0 terialien. Die betreffend Ablauf des oben am Eingange zu findliche Kästchen Bedingungen, M. icht der Interef aufgelegt, woſel in Empfang gen Buß bach den In Au Cel

Dan 11851] Allen D bember den Brief Ruheſtätte begle lichten Dank. Friedberg

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2 L. Fr Anblick des her Fruchtmarkt ni Zufuhren ein, Auch heute wa Nachfrage und Fünffache verka und der Unterf holte Warnung ſaubern Putzen Waizen auf dei auf heutigem 9 beten und unre 40 kr. in guter bis 20 N Ha

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Herr!

dugo Scheube ſchaftlichen Tit belehrende vor, und er ka beſtehenden de dieſe Schriften