forderung: irgend welche Anſprüche an dieſe Immobilien binnen
zwei Monaten ſo gewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt die erforderliche Beſcheinigung ausgeſtellt, der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt und die Vertretung der Abweſenden einem zu
beflellenden Curator lediglich überlaſſen werden 0 2 Friedberg
wird. Butzbach den 14. November 1856. Großberzogliches Landgericht Butzbach. Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Bekanntmachung. [1850] Montag den 8. Dezember d. Jahrs, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen nachge⸗ nannte Arbeiten und Lieferungen für die Gar⸗ niſon Butzbach in den Jahren 1857, 1858 und 1859 unter Zugrundlegung veränderter Be⸗ dingungen und Preiſe auf dem Wege der Sou— miſſion vergeben werden, als:
Schreiner-, Schloſſer⸗ Spengler-, Gürtler⸗,
Schmied⸗, Wagner, Küfere, Bürſtenbinder⸗,
Seiler⸗, Siebmacher-, Meſſerſchmied⸗, Weiß ·
binder⸗, Glaſer-, Dreher, Zimmer⸗, Pfläſte⸗
rer⸗, Maurer-, Sattelbock⸗, Korbmacher⸗,
Buchbinder⸗ und Schuhmacherarbeiten an
Fechtſchuben, die Unterhaltung der muſica—
liſchen Inſtrumente von Blech, das Reinigen
der Oefen, Kamine und Kochherde, das
Schröpfen ꝛc. ꝛc. und endlich die Lieferungen
von eiſernen Gegenſtänden und Schreibma⸗
terialien.
Die betreffenden Soumiſſionen müſſen vor Ablauf des oben erwähnten Termins in das am Eingange zu dem Verwaltungsbüreau be⸗ findliche Käſtchen eingelegt werden, und ſind Bedingungen, Muſter und Tarifpreiſe zur Ein⸗ ficht der Intereſſenten auf gedachtem Büreau aufgelegt, woſelbſt auch Soumiſſionsformulare in Empfang genommen werden können.
Butzbach den 27. November 1856
In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
CFC77CCCTTTTTCCC——T————— Dankſa gung.: [185] Allen Denjenigen; welche am 22. No⸗ vember den Briefträger Müller zu ſeiner letzten Ruheſtätte begleiteten, ſagen wir unſern herz— lichſten Dank. Friedberg
Die hinterbliebene Mutter nebſt Geſchwiſtern
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8 C. BINDERNAGEL'S Buch-& Steindruckerei
8 in
empfiehlt sich zur Sorgfältigen Ausführung aller in ihr Fach. einschlagenden Arbeiten. 5 Neue
e e für unsere Buchdruckerei, 8 sowie die Aufstellung& An setzen uns in e Schmellpresse““eas 8 5 alle Aufträge bei den billigsten Preisen in geschmackvoller A 18 8 stattung herstellen und auch grössere Bestellungen schnellstens
ausführen zu können. C0V0CC000 PPTP S ee
Renten⸗ und Lebensverſicherungs Anſtalt zu Darmſtadt
1701] hat die Einrichtung getroffen, daß kleine Sterbfallkapitalien von 100 bis 300 fl. unter erleichterten Bedingungen bei ihr verſichert werden kön— nen, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten iſt, ihren An⸗
gehoͤrigen für den Todesfall ſofort beziehbare Sterbegelder zu hinterlaſſen. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Bevollmächtigten der Anſtalt.“) Darmſtadt, im Mai 1856. Die Direction.
*) In Friedberg Herr Kaufmann Heinrich Hahn. „ Butzbach Herr Bürgermeiſter Seippel. Feil geboten [1838] wird ein ſehr ſtarker und ſolid gearbei⸗— 11852. 8 8 Felb bt f 793——. 5 852] Ein ſchwarzer Hund mit gelbbraunen 83 5 cart e Aachener Wagebalken, 5 5 iſt mir zugelaufen. Der Eigenthümer 83 Pfd. Colner Gewicht ſchwer, mit den dazu kann deuſelben gegen Futtergeld und Inſerat⸗ gehörigen Eichenholz⸗Wageſchalen 6 1
233
Zugelaufen.“
ee 5 5 mit ſtarken gebühren in Empfang nehmen. Seilen für den Nettopreis von fl. 22.; ferner Rockenberg den 29. November 1856. *
16 Stück 50⸗Pfd. achteckige Gußgewichtſteine, 9 i 85 a 50 0 e o hannes Dau li. Friedberger Eiche, zu 2 fl. 30 kr. pr. Stück, 8 5
ſowie 1, 2., 3⸗, 4, 557, 10⸗, 25⸗Pf achteckige 5 3 Gußgewichte zu gewöhnlichem Preiſe. Die 5 5 8 Gegenſtande werden auch getheilt abgegeben. S Zu verkaufen.
10 Wagen guten Dünger hat
1838 bei der Expe-⸗ 1853] 8 bis Siegmund Simon.
Naähres franco unter Nr. zu verkaufen
dition d. Bl.
—
L. Friedberg, den 28. Novbr. Anblick des heute Morgen Fruchtmarkt nicht erwarten; Zufuhren ein, ſo daß ca. 410 Auch heute war entſchieden für Nachfrage und halten ſich ſo viele Fünffache verkauft worden wäre. und der Unterſchied
beſſere und
holte Warnung ſein, das von uns im voriger der Früchte Geſagte zu beherzigen.— geboten wurde, Markte für ſaubern Waizen 13 fl. 15 bis 20 kr.; ſchlech⸗ 13 fl. 5 kr.; bis 7 fl. 10 kr.;
ſaubern Putzens Waizen auf dem Lande auf heutigem teren und unreinen 12 fl. 50 bis 40 kr. in guter Qualität, ord. 7 fl. bis 20 kr.; Hafer 4 fl. 10 3 75
12 fl. 30 bis 45 kr.
—
Beachtenswerthe Volksſchriften.
Herr Pfarrer Schwerdt in Neukirchen bei Eiſenach läßt bei Hugo Scheube in Gotha 6 Bändchen erſchein
Titel führen:„Beiträge zur
ſchaftlichen Erzählungen.“
belehrenden vor, beſtehenden dieſe Schriften aufmerkſam zu machen.
1856. gefallenen hohen Schnees einen frequenten
allein gegen Mittag trafen dennoch ſtarke Malter dem Verkaufe ausgeſetzt waren.
Käufer eingefunden, Unſaubere Frucht wurde in den Preiſen möge den Landleuten eine 1 Berichte in Bezug des
en, Volkswohlfahrt in Zwei davon liegen dem Einſender und er kann nicht umhin, bei dem herangekommenen Winter, Leſevereine ſich wieder nach neuen Das erſte
wie ſich der Landmann das Leben ange— „Jakob Biedermann, oder: hilf dir ſelber, ſo wird dir Gott belfen.“ Letzteres möchte der Einſender be⸗ ſonders der Beachtung empfehlen, denn es behandelt in populärer Sprache und Darſtellung eine der brennendſten Fragen der Gegenwart, die Armennoth und wie derſelben abzuhelfen ſei. Sind nicht alle vor⸗ nicht beachtet geſchlagenen Mittel in gleicher Weiſe und allenthalben zu empfehlen, wieder⸗ ſo verdienen ſie doch alle geprüft zu werden. Dabei findet der Leſer, welcher ſich für die wichtige Sache intereſſirt, die Anzeige von Schrif⸗ ten, in welchen er ſich weiter Raths erholen kann. Man ſieht es dem Verfaſſer an, er hat über den fraglichen Gegenſtand viel geleſen und viel nachgedacht. Darum werden auch gebildete Volksfreunde, denen die Beſeitigung der Armennoth am Herzen liegt, manche Winke in dem Buche finden.
Der erſte Theil
Titel:„Schöndorf, oder: nehm macht.“ Das zweite:
Wir konnten beim
ſauber geputzte Frucht daß wohl das
Während für löſte man
Gerſte 7 fl. 30 bis Korn 9 fl. 10 8 behandelt einen verwandten Gegenſtand, die
Verſchönerung des ländlichen Lebens. Wie der Einſender dieſes Bänd⸗ chen nach dem erſten erwähnt, ſo würde er es auch als zweites haben erſcheinen laſſen. Erſt muß die Noth beſeitigt werden, dann mag man auf Verſchönerung des Lebens denken. Doch glaube man nicht, daß unausführbare Vorſchläge gemacht worden ſeien. Was der Verfaſſer erwähnt, kann allenthalben in Anwendung kommen. Beide Theile grei⸗ fen in einander. Wer aber nur eins zur Hand nehmen will, der mag Nr. 2 den Vorzug geben.
welche den gemein⸗
wo die Büchern umſehen, auf Bändchen führt den


