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Oie Zuſammenkunft iſt auf dem Wege von Bönſſadt nach Florſtadt am ſ. g. Schenk'ſchen Wäldchen.
Forſtyaus Beinhards den 20. Febr. 1855.
Der Gräfl. Revierförſter Hartmann.
Bekanntmachung.
[219] In der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. ſind der Reinhard Stier Witlwe zu Reichels— beim aus einem unverſchloſſenen Stalle ihrer Hofraithe vier Welſche, nämlich:
1) ein Hubn vom vorigen Jahre, ſchwarz,
etwas weiß an den Flügeln geſprengt;
2) ein Hubn vom Frübjahr 1853, ſchwarz,
deſſen Federn grün⸗ſchwarz ſchimmerten;
3) zwei Hähne vom vorigen Jahr, jeder
ſchwarz mit etwas weiß geſprengten Federn; entwendet worden.
Die verehrlichen Behörden werden erſucht, hierauf gefällig zu achten, und ſich ergebende Spuren, die zur Entdeckung des Thäters oder der Thäter führen können, anher mitzutheilen.
Die Reinbard Stier Wittwe ſichert ſodann Demjenigen, welcher den oder die Diebe in ſo weit dem Gerichte bezeichnet, daß ſie zur Strafe gezogen werden können, eine Belohnung von 3 Gulden hiermit zu.
Reichelsheim am 21. Februar 1855.
Herzogl. Naſſauiſches Amt v. Preuſchen.
Holzverſteigerung. 1220] Montag den 26. und Dienſtag den 27. d. M., jedesmal Vormittags um 9 Uhr anfangend ſoll in dem Gemeindewald zu Wöl⸗ fersheim und zwar den erſten Tag:
64% Stecken Buͤchen⸗Scheitholz,
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. 77 Prügelholz, 19 5„ Stockholz, 825 Stück„ Wellen, 20½ Stecken Eichen⸗Scheitholz, .„ Prügelbolz,
22 7„ Stcockholz, 898 Stück„ Wellen, den zweiten Tag: 59 Eichen⸗Bau- und Werkſtämme, 5670 Cubikfuß haltend; ſowie 3½ Stecken Eichen⸗Werkholz, verſteigerk werden. Die Zuſammenkunft iſt jeden Tag am Eingang des Waldes. Wölfersbeim den 20. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim Allwobhn.
Holzverſteigerung im Moxſtädter Markwald, Oberförſterei Düdelsbe im. 1221] Dienſtag den 27. Februar 1855, von Morgens 10 Uhr an, ſollen im Diſtrikt Salz⸗ lackenſchlag nachſtehende Holzſortimente verſteigert werden: 6½ Stecken Buchen ⸗Scheitbolz II. Klaſſe, 50
„0„ Prügelbolz, 100„ Stcockbolz, 3000 Stück„ Aſtwellen,
8 Eichen⸗Stämme zu Bau-, Werk⸗ und Nutzbolz, von 6 bis 10 Zoll Durch⸗ meſſer ſtark und von 20 bis 50 Fuß Länge.
Die Zuſammenkunft iſt zu genannter Stunde oberhalb Niedermoxſtadt am Heegheim⸗Nieder⸗ moxſtädter Weg.
Obermorſtadt am 15. Februar 1855.
Der Markmeiſter der Moxſtädter Mark
Mickel.
Eichen⸗Stammbholz⸗Verſteigerung in dem Moxſtädter Markwald, Oberförſterei Düdelsheim.
1222] In den erſten Tagen des Monats März wird im Diſtrikt Au, ca. 200 Gänge von der Nidda⸗ Frankfurter Chauſſee bei Niedermoxftadt
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gelegen, das Ergebniß von 7 mit zweihunderk⸗ jährigen Eichen angefüllten Großherzoglich Heſſi⸗ ſchen Morgen öffentlich verſteigert. Das Stamm- bolz iſt langſchaftig, geſund und von aus— gezeichneter Gute, für Bauunternehmer und namentlich für Lieferanten von Eiſenbahnſchwellen geeignet.
Die Tage der Verſteigerung werden noch näher beſtimmt und iſt der Forſtwart Wagner von Niedermoxſtadt beauftragt jedem Liebhaber das Holz vorzuzeigen.
Obermoxſtadt am 15. Februar 1855.
Der Markmeiſter der Moxſtädter Mark Mickel.
Verſteigerung von Bauarbeiten und Materialliefe- rungen zur Erbauung eines Schulhauſes zu Buß bach. L208] Montag den 5. März, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Ralhhauſe zu Butzbach folgende Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurcrarbeit, einſchließlich Kalk- loſchens, veranſchlagt zu 1960 fl. 15 kr.
Steinhauerarbeit„„ 1465% 50% Zimmerarbeit 1„ 2934, 14% Dachdeckerarbeit 1„ 1013,% 77 Schloſſerarbeit*„ 319, 189 Glaſerarbeit„ 1 9— Weißbinderarbeit„ 16% 30% Spenglerarbeit„„ 9 Lieferung von 193000 hartgebrannten Back⸗ ſteinen,
Lieferung von 386 Bütten Kalk nach naſſem Maas,
Lieferung von 19 Kubikklaftern reinen Mauer⸗ ſand.
Lieferung von 6200 Rohrſteinen,
Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bier zur Einſicht offen. Friedberg den 15. Februar 1855, Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert.
Verſteigerung
von Bauarbeiten zu Florſtadt. [223] Dienſtag den 6. März d. J., Vormittags 10 Uor, ſollen im hieſigen Gemeindehauſe nach— ſtehende an der hieſigen Kirche und Pfarrhof⸗ raithe vorzunehmende Reparaturarbeiten öffent⸗ lich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden:
Maurerarbeit mit Material,
veranſchlagt zu 29 fl. 9 kr. Steinhauerarbeit,„ 3 1
Zimmerarbeit,. A Dachdeckerarbeit, 7. 77 43 77 23„ Schreinerarbeit, 75„ 154„ 46„ Schloſſerarbeit, 75„ 78% n Glaſerarbeit,„„ 127% 51%
Weißbinderarbeit,„„ian 8, Spenglerarbeit, 77 75 227, 5 Pflaſterarbeit, 85„ 208„„, uͤeberſchläge und Bedingungen liegen dahier
zur Einſicht offen. Florſtadt den 22. Februar 1855.
Für den Kirchenvorſtand: Der Bürgermeiſter
Wagner.
Offene Lehrlingsſtelle
[494] für einen geſitteten jungen Mann bei David Erau, Uhrmacher zu Nauheim.
Z N 12021] Ein zweiſtöckiges Wohnhaus, welches beinahe ganz aus Eichenholz erbaut iſt und in Niedermörlen ſteht, hat auf den Abbruch zu verkaufen
Friedberg im Februar 1855. G. Kettinger.
Engliſche Bonbons,
[196] von vorzüglicher Güte, beſonders zur Erfriſchung auf Bällen und bei ähnlichen Ge⸗ legenheiten zu empfehlen, ſind bei mir ange-
kommen. Martin Philippi,
Friedberg. Conditor.
Zur Nachricht.
1211] Eine Quantität Roggenmehl habe ich vorräthig und gebe ſolche an Käufer mit genügen⸗ den Bürgſchaftsſcheinen auf Credit bis Herbſt⸗
ernte 1855. Jacob May,
Ge ſ uch. [2131 Eine Perſon von geſetztem Alter, welche ſchon lange Jabre auf großen Oekonomien als Haushälterin placirt war und mit guten Zeug⸗ niſſen verſehen iſt, ſucht auf Petritag eine gleiche Stelle zu übernehmen. Auskunft ertheilt Jacob Heß, in der Metzgergaſſe.
600 und 1000 Gulden L214] hat in Auftrag zu verleihen Joh. Ruppel.
Zu verkaufen. 1215] Es ſtebt ein Ajähriges fehlerfreies Pferd billig aus der Hand zu verkaufen. Die Expe⸗ dition dieſes Blattes ſagt wo?
Verſteigerung.
[180] Durch die tbeilweiſe Temporal⸗Verpach⸗ tung ſeines Gutes iſt der Unterzeichnete in der Lage auch ſeinen Viehſtand und ſeine landwirth⸗ ſchaftlichen Geräthſchaften zu vermindern und läßt deshalb Donnerſtag den 1. März l. J., Vormittags 9 Übr, folgende Gegenſtände öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigern: 1 Reitpferd, arabiſche Race, 6 Fabrochſen, 21 Stück Kübe(Schwarzſchecken und größten⸗ tbeils friſchmelkend) 4 Rinder, wovon 2 trächtig find, 1 fettes Schwein, 11 Stück Sprenger, Schweine(zum Einlegen), 2 Oekonomie-Wagen mit Zudehör und eiſernen Achſen, 3 bis 4 Pflüge, mehrere Pierdegeſchirre und 1 Schrotmühle mit 2 Steinen. Großkarben den 3. Februar 1855. G. Fauerbach.
Fuͤr Wirthe und Oeconomen!
1224] Das Schießbaus in Offenbach a. M., in beſter Lage mitten an der um die Stadt fübrenden Promenade gelegen, iſt erbtheilungs⸗ halber aus freier Hand billig zu verkaufen; daſſelbe beſteht aus dem 2ſtöckigen Haupthaus mit Nebenbau, zur Wirthſchaft und zu Woh- nungen eingerichtet, Scheune, Stallungen, Kelter⸗ haus und Kegelbahn, einem großen Wirthſchafts⸗ garten, Schießplatz mit„2 Ständen von 120 Gängen, und Gemüſegarten, welche ſämmtlich mit circa 60 Obfibäumen bepflanzt und etwa 3 Mor⸗ gen groß ſind. Das Ganze eignet ſich beſonders zum Betrieb einer Oeconomie und gibt nähere Auskunft
Friedrich Tanner, zur Main- Mühle in Offenbach


