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Keuburgers Wittwe, beſtehend in Silber, Kupfer, Eiſen, Blech, Holzwerk, Weißgeräthe, Frauen. kleider, Bettungen und dergleichen, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 17, März 1855. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg! Bender, Ortsgerichtsvorſteher.
Arbeits ⸗Verſteigerung. 1343] Montag den 26. März d. J., Vormit⸗ ſags um 9 Ubr, werden auf dem Rathbauſe dahier nachſtehende Arbeiten und Lieſerungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert: a. Unterhaltung der Kreisraths— wohnung: 1) Maurerarbeit, vervoranſchlagt zu 20 fl. 12 kr. 2) Das Anliefern von 1000 Stuck Ruſſenſteinen, 600 Stück Ka⸗ minſteinen, 1 Bütte Kalk und 0,050 Cubikklafter Sand. p. Einrichtung eines Faſelſtalles:
10 Maurerarbeit, vervoranſchl. zu 82 fl. 46 kr. 2) Steinbauerarbeit,„* Nai= 3 Zimmerarbeit, 1„ 124% 48
49 Dachdeckerarbeit, 1„ un—
5) Schreinerarbeit, 9 1 28 6) Schloſſerarbeit,„ n 18 7) Glaſerarbeit, 15 un
8) Weißbinderarbeit,„ 1 9) Pflaſterarbeit,„„ 16% 12„ 10) Das Anliefern von 0,9 Cubik⸗ klafter Mauerſteinen, O, 7 Cubik- klafter Pflaſterſteinen, 500 Stück Ruſſenſteinen, 7 Bütten Kalk. e. Einſetzen neuer Pumpen in die Leierbrunnen: 1) Maurerarbeit, vervoranſchl. zu 58— 2) Zimmerarbeit, 1„ 37„ 15„ 3 Steinhauerarbeit,„ 1817 4) Pflaſterarbeit,* e e 5) das Auliefern von zwei guß⸗ eiſernen Pumpen, zuſammen vervoranſchlagt zu 500„—„ 6) das Anliefern von 10 Cubik⸗ klafter Mauerſteinen, 0,3 Cu⸗ bikklafter Pflaſterſteinen, 9 Büt⸗ ten Kalk und 0,2 Cubikklafter Sand. 7) das Anliefern eines gußeiſernen Auslaufſtocks und eines der⸗ gleichen Unterſatzes, zuſammen vervoranſchlagt zu 60„—„ d. Unterbaltungder Straßen der Stadt: 1) Pflaſterarbeit, vervoranſchl. zu 181 fl. 48 kr.
2) Handarbeit,„„ 28„30„ 3) das Anliefern von 4,950 Cu⸗
bikklafter Pflaſterſteinen, zuſam⸗
men vervoranſchlagt zu 198»—„
e. Unterhaltung der Vieinalwege: 1) Pflaſterarbeit, vervoranſchl. zu 4 19„ 2) Chauſſirarbeit, zuſammen ver⸗
voranſchlagt zu 75—„ 3) das Zerſchlagen der Unterhal⸗
tungsſteine, vervoranſchl. zu 24/—„ 4) die Unterhaltungsarbeiten„ 62„ 51
5) das Anliefern von 0,2 Cubik⸗ klafter Pflaſterſteinen und 11,0 Cubikklafter Unterhaltungs⸗ und Chauſſirſteinen. Friedberg den 16. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Eine Lehrlingsſtelle [308] ſteht offen bei C. Jung,
g Glaſermeiſter.
Alle Sorten Saamen
3261 ſind friſch und ächt zu haben bei Friedberg. Ferdinand Damm.
95 Empfehlung.
3050 Meinen geehrten Freunden und Bekann⸗ ten diene zur Nachricht, daß ich mit friſchen und ächten Gemüſe- und Blumen ⸗Sämereien, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin. Durch reelle und billige Behandlung werde ich das mir ſchon ſeit langen Jahren geſchenkte Vertrauen immer mehr zu würdigen ſuchen. Friedberg den 12. März 1855. Anna Magdalena Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe, Herrn Kaufmann Fürth gegenüber.
Hofraitheverſteigerung. [344] Der Unterzeichnete läßt Montag 26. l. M., Nachmitiags 3 Uhr, durch Großberzogliche Ortsgericht dahier ſeine am Labhnthor an der Staatsſtraße gelegene Hof⸗ raithe und einen in der Nähe befindlichen Garten, ſeiner Auswanderung halber, an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigern.
Die Hofrallhe, in der ſeither Wirthſchaft und Bäckerei mit gutem Erfolg betrieben wurde, hat einen Gehalt von 112[◻Klafter, beſteht aus Wohnhaus, Hinter- und Nebenbau, Scheuer⸗ und Stallung. Das Wohnhaus enthält 10 heizbare Zimmer, 3 ſehr gute geräumige Keller und eignet ſich zu jedem Geſchäftsbetriebe.
Der Garten, in welchem Gartenwirthſchaft betrieben wurde, enthält zwei Häuſer von einem Flächengebalt von 8 und 6 U◻Hlafter, von denen das größere mit einem geraumigen gewölbten Keller verſehen iſt.
Butzbach den 5. März 1855.
Gernand Sauerbier.
den das
Verſteigerung. 1345] Dienſtag den 27. März l. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr anfangend, werden in der Wohnung der verſtorbenen Frau Amtmann Sebaſtiani deren Mobilien, beſtehend in einem Schreibpult mit Aufſatz, Kommode, Sopha, Stühle, Bett- ſtellen, Kleiderſchrank u. ſ. w, ſowie ſämmt⸗ liches Küchengeräthe und ein Sprungheerd von Gußheiſen einer öffentlichen Verſteigerung aus⸗ geſetzt, wozu Kaufliebhaber freundlichſt einge- laden werden. Friedberg den 17. März 1855. In Auftrag: Jacob Faatz.
4
Trockener weißer Dunggyps 346] iſt ſtets bei mir zu haben. Derſelbe kann durch die Eiſenbahn verſendet werden und er⸗ theile ich auf portofreie Briefe nähere Mitthei⸗ lung. Auch führe ich gebrannten Gyps für Stukaturarbeiter.
Höchſt a. M.
R. Großmann
auf der Steinmühle.
Verſteigerung von Glaſerarbeit. [347] Montag den 26. März, Nachmittags 2 uhr, wird die zu 50 fl. veranſchlagte Repa⸗ ratur an den Fenſtern der Hollercapelle auf der Bürgermeiſterei zu Ockſtadt an den Wenigſt⸗ nebmenden vergeben. Ueberſchlag und Bedin⸗ gungen können ebendaſelbſt eingeſehen werden.
Ockſtadt den 20. März 1855.
Ein 1¼½ alter Faſelochs, 13481] Schwarzſcheck, iſt zu verkaufen bei Rentmeiſter Filius in Beienheim.
— Empfehlende
Erinnerung.
Dr. Borchardt's aromatiſch mediciniſche Kräuter ⸗Seife, in
17571 Dr.
4 verſiegelten Original-Päckchen à 21 kr. Suin de Boutemard's aromatiſche Zahn⸗Paſta, n
und ½ Päckchen, à 21 und 42 kr.
Dr. Hartung's
Ehinarinden⸗Oel, in verſiegelten und im Glaſe
geſtempelten Flaſchen à 35 kr.
Dr. Hartung's
Kräuter⸗Pomade, in verſiegelten und im Glaſe
geſtempelten Tiegeln
1
Apotheker Ant. Sperati's Italieniſche Honig ⸗Seife, in
Originalſtucken zu 9 und
18 kr.
Die innere Solidität und anerkannte Nützlichkeit der obengenannten privile⸗
girten Spezialuäten erläßt jede ausführlichere Anpreiſung:
genügt, um die Ueberzeugung von der gemeinnützigen Artikel zu erlangen, und ſie rſt einmal bedient, mit beſonderer
Vorliebe immer gern wieder
— ſchon ein kleiner Verſuch
Zweckmäßigkeit und Vortrefflichkeit dieſer werden ſicherlich von allen denen, die ſich ihrer nur
gebraucht werden.— Pro⸗
pekte und Gebrauchs⸗Anweiſungen werden gratis verabreicht, ſowie die Mittel ſelbſt, in bekannter
Güte— unter Garantie der Aechtheit— in Fr iedber 9
nur allein verkauft
bei P. F. Schmittuer, ſowie in Butzbach bei Val. Wießler.
Höhere Tö
in meiner Auſtalt den 16. April.
3111 Der neue Curſus beginnt füge die Bitte bei,
lieber am Anfang, als im Laufe Entſchluß recht bald wiſſen laſſen. ausgedrücktem
die verehrten Eltern, geſonnen ſind, wollen im eigenen Intereſſe, des Curſus thun und mich ihren deßfallſig en Die Anzahl der Lehrſtunden f Wunſche zu entſprechen, was nicht jedes Jahr geſchieht, dieſes M
chterſchule.
Ich welche mir ihre Tochter zu übergeben wie zu meiner Erleichterung dieß
will ich, oft Auch wird, Die
thunlichſt beſchränken. al eine Elementarklaſſe gegründet.
vacant gewordene Stelle einer franzöſiſchen Lehrerin iſt wieder beſetzt, und hoffe
ich, recht gut wieder beſetzt.
Das Gerücht meiner nahe bevorſtehenden Rück—
kehr in's Vaterland entbehrt alles Grundes.
Friedberg im März 1855.
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K. Kärſt, Inſtituts⸗Vorſteher


