ſtockbüchſen, Cigarrenbehälter, Handſchuh⸗ und Boſtonkaſten, Lichtmanſchetten, Blumentöpfe, Briefbeſchwerer, Trink⸗ gläſer und dgl.
Verſchie dene 8.
Seltſames Teſtament. Aus Bern wird der „Allg. Ztg.“ von einem originellen Teſtamente geſchrieben, welches der dort verſtorbene Turnlehrer Elias hinter— laſſen. Er vermachte nämlich der Stadt mehrere nicht unbedeutende Summen für gemeinnützige Zwecke unter der Bedingung, daß ſein Skelett als offenbarer Beweis für die wohlthätige Wirkung des Turnens auf den menſch— lichen Körper, im ſtädtiſchen Muſeum für Naturgeſchichte aufgeſtellt werde.
Auf einem Tiſche in einem Wirthshauſe ſtand ein Deklamator und deklamirte eben: „Ehret die Frauen, ſie flechten und weben Himmliſche Roſen in's irdiſche Leben!“ Da meinte einer der Anweſenden zu ſeinem Nachbar:„Na, Herr Bruder, der is gewiß auch nich verheirath't!,
Ein Profeſſor der Geſchichte fragte einen Examinan⸗ den unter Anderem, mit wie vielen Dolchſtichen Cäſar er— mordet worden ſei?— Der Gefragte, der es nicht wußte, dachte in ſeiner Verlegenheit an die Jahreszahl und ſagte: „Eintauſend achthundert und vierundfünfzig.“—„Mein
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Gott!« fuhr der Profeſſot fort,„wie können Sie eine ſolche Zahl angeben? Das würde ja Cäſar nicht ausgehalten haben.“—„Deßhalb iſt er ja auch geſtorben,“ erwiederte
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der Geängſtigte.
Cin Versmacher, der die fixe Idee hatte, gern fuͤr einen großen Dichter gelten zu wollen, fragte neulich N.: „Nun, können meine Feinde mir wohl das Verdienſt ab— ſprechen, daß meine Gedichte im höchſten Grade fließend ſind?“—„Allerdings,, entgegnete N.,„w äſſerig genug ſind ſie dazu.“
Bürgerhülfe für den Odenwald.
Prof. Seel 1 fl. 12 kr; v. R. 4 fl.; A. Wolf 1 fl.; H. Schl. 12 kr.; Ungenannt 30 kr. eine mit Mad. M. gewonnene Wetle 1 fl.; Sda. in Lauterbach 3 fl.) A. Mack 24 kr. M. Schwarz 1 fl.; Fr. Jacobi in Obermörlen 3 fl.; F. H. 18 kr.; Pfr. Strack in Oberrosbach 1 fl. 30 kr; Lebrer Bitſch 1 fl., W. S. in A. 30 kr.; Freiherr von Wetzel, genannt von Carben, auf Obermörlen 25 fl.; Rentm Riedel zu Obermörlen 1 fl.; Ueberſchuß von einer an Dr. Fritzel bezahlten Rech⸗ nung 22 kr; nachträglich noch von mehreren Einwohnern in Fauerbach II. Joh. Philippi u. Tochter, Soldan, K. Bruck u. W. A. 32 kr.; zuſam⸗ men 45 fl. 18 kr. Sodann ungenannt 3 Hauben, 3 Halztücher, 1 Jacke. Herzlichen Dank!
Friedberg den 17. März 1855.
D Matis.
Bei der Unterzeichneten iſt ferner eingegangen: Von A. 30 kr. 3
T. 1 fl. 30 kr; Rentmeiſter F. in B. 30 kr.; Frau M. in B. 12 kr.;
e S. in B. 24 kr.; Georgchen 24 kr.; Actuar Bernges . 42 kr. N ö
Die Exped. des Friedb. Int.⸗ Bl.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Edicetalladung.
D293] Philipp Mevi's Wittwe zu Melbach kann ſich als Eigenthümerin folgender ſchon lange in ihrem Beſitze befindlichen Immobilien:
III. 302— 208 Klafter auf der Heienheimer
Straße,
IV. 143 163 Klafter neben dem hohen Weg,
IV. 394-154 Klafter Acker das Feldchen,
IV. 81-188 Klafter rechts am hohen Weg,
V. 134-294 Klafter auf der Mäswieſe,
V. 164 304 Klafter der Mittelgewanne urkundlich nicht ausweiſen. Da ſie ſolche an ihre Kinder abgeben will, ſo werden auf ihren Antrag alle, welche Anſprüche auf jene Immo⸗ bilien zu haben bebaupten, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen von heute an hier anzu⸗ zeigen, als ſonſt die Theilzektel über dieſelben richterlich beſtätigt werden und der Eintrag in's Mutations⸗Verzeichniß verfügt werden wird.
Friedberg am 23. Februar 1855.
Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.
Markt⸗-Anzeige. L338] Der im Landkalender für 1855 auf Dien⸗ ſtag den 27. d. Mts. eingetragene Jahrmarkt dahier wird nicht an dieſem Tage, ſondern Dienſtag den 10. April d. J. und zwar nur einen Tag abgehalten, was hier⸗ mit zur Kenntniß des handelnden Publicums gebracht wird. Vilbel den 17. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Vilbel Hinke
Lieferung von Setzlingen. 1339] Die hieſige Gemeinde hat zur Errichtung einer Baumſchule 300 Stück junge unveredelte Aepfel⸗ und Birnſetzlinge nöthig. Luſttragende hierzu können ſich an die hieſige Bürgermeiſterei wenden. Fauer bach II. den 17. März 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach II. Holler.
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1261] Die Erben der Wittwe des Müllers Philipp Laupus von der Görbelheimer Mühle wollen unter anderen das in ihrem Beſitze be⸗ findliche Grundſtück in Fauerbacher Gemarkung 323/23 1 Prtl. 24 Rth. in der Schaafwieſe zur Theilung bringen, können aber genügenden Eigenthumsnachweis nicht liefern. Auf ihren Antrag werden alle, welche Anſprüche auf jenes Grundſtück machen wollen, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen von heute an hier geltend zu machen, gegenfalls ohne Rückſicht darauf der Theilzettel bezüglich jenes Grundſtücks beſtätigt und die Wahrung im Mutations⸗Verzeichniſſe verfügt werden wird. Friedberg am 21. Februar 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg: Hofmann. Grundſtück⸗ Verſteigerung. [340] Dienſtag den 27. l. M., Nachmittags um 3 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nach— bezeichnetes in der Gemarkung Ockſtadt liegen⸗ des, zur Verlaſſenſchaft der Kaspar Werners Ehefrau dahier gehörendes Grundſtück noch⸗ mals meiſtbietend verſteigert, als: Ord.⸗No. Pag. u. No. 178/71 120 Ruthen Garten in der 14. Gewann an der Burg Friedberger Grenze, an Mar⸗ tin Mondigler, zehntfrei. Friedberg den 17. März 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtovorſteher.
Bekanntmachung.
[341] Der Oeconom Jacob Hoffmann von Niederdorfelden hat bei hieſigem Gerichte ſeine Inſolvenz angezeigt und ſich bereit erklärt, ſeine Güter an ſeine Gläubiger abzutreten. Es wird deßhalb Termin zum ſummariſchen Anmelden
der Forderungen und zum Güte⸗Verſuche unter den Gläubigern auf den 13. April d. J., Morgens 10 Uhr,
anber beſtimmt, und werden deſſen Gläubiger mit der Auflage hiermit öffentlich vorgeladen, ihre Forderungen nach Gegenſtand und Grund wo möglich mit Vorzeigen der Beweisurkunden ſummariſch anzuzeigen und zum Güte⸗Verſuche bereit zu erſcheinen, unter dem Rechtsnachtheile, daß die nicht erſcheinenden Gläubiger dem Be⸗ ſchluſſe der Mehrzahl derſelben beitretend wer⸗ den angenommen werden.
Windecken den 9. März 1855. . Juſtizamt
heis. vdt. Kahler.
Holz verſteige rung. 1321] Montag den 26. März d. J. werden aus den Fürſtl. AJſenburg'ſchen Herrſchafts⸗ waldungen, Diſtrikt Kubmark, Reviers Mox⸗ ftadt, auf dem Platze meiſtbietend verſteigert:
17 Stecken Buchen⸗Werkſcheitholz, 57 lang,
150„„ Scheitholz I. Cl. 5“ lang, 39½%„„ Prügelholz, 5“ lang, 4175 Stück„ Wellen, 14 Stecken Eichen Scheitholz J. Cl. 5“lang, 10„„ Prügelholz 5“ lang, 450 Stück„ Wellen. Zuſammenkunft Vormittags um 9 Uhr am Diſtrikt Kuhmark auf der Staatsſtraße beim Oppelshäuſer Hof. Sämmtliches Holz ſitzt an der Staatsſtraße und iſt nach allen Richtungen bin bequem abzufahren. Bei genügender Bürg⸗ ſchaftleiſtung wird bis Martini d. J. ereditirt. Büdingen den 12. März 1855. Der Fürſtl. Aſenburg'ſche Forſtmeiſter hring.
Mobilien⸗Verſteigerung. 13421 Mittwoch den 28. März l. J., Morgens um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der Mobiliar⸗Nachlaß der dahier verlebten Elias
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