Ausgabe 
16.1.1855
 
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7 8 fe N ib f 4 1 7 2 2 en Inde troͤſten;Pauline ſoll uns jedenfalls erben; und vielleicht Aſſiſen⸗Verhandlungen für Oberheſſen. adanben iſt es klüger, daß wir ſie nicht ganz nach all ihren Vor⸗ I. Quartal 1855. Aer dälteſte zügen kennen gelernt haben, denn hätte ſich das liebe zeſen 1) Am 1 r u g.. of En N 0 3 e 1 1 3 i Januar: Ca 5 0 intrupp, wegen erergt ganz in unſer Herz einſchleichen been 1 f* Fälſchung, in eine Correctionshausſtrafe von 3 Monaten; 2) an dieß mit Trennung von ihr ſo wehe gethan, wie ama ie Tren- demselben Tage: Adam Becker von Rödelheim, wegen Diebſtahls, in eine enen nung von unſerer guten Agnes, die nun ein Engel im Correctlonshausſtrafe von einem Jahr und 3 Monaten, geſchärft in den 1 Himmel iſt; nicht wahr, lieber Jonathan? erſten 8 Tagen eines jeden Vierteljahrs durch Waſſer und Brod; Las gute: N N Heini 3) am 9. Januar: Heinrich Minnert von Herchenhain, wegen Dieb⸗ 5Ja, liebe Alte, erwiederte Jonathan Heinich zu 5 l ü Gute,, g. Alte, Glaub d Alles t iſt ſtahls, in eine Correctionsbausſtrafe von einem Jahr und 6 Monaten, de ihrn frieden;halte feſt an Ameslauben, es gut iſt, geſchärft in den erſten 8 Tagen eines jeden Vierteljahrs durch Waſſer Gen wie es iſt, wenn wir uns nur darein zu finden wiſſen.] und Brod; 4) an demſelben Tage: Martin Kilian von Liederbach, 8 Das Beſte und Zweckmäßigſte, was wir unſerer guten, wegen Diebſtahle, in eine Correctionsbausſtrafe von 2 Jabren, geſchärft that armen, mißhandelten Nichte thun können, war: ſie für all'] in den erſten 14 Tagen eines jeden Vierteljahrs durch Waſſer und Brod

und einſame Einſperrung.

Guſtav⸗Adolf⸗ Verein.

ihre Liebe und Freundlichkeit, Geduld und Ergebung zu belohnen, indem wir ihr den braven biedern Karl Schör

fre

tel zum Gatten gaben, der ſie gewiß glücklich macht, denn er liebt ſie und hätte ihr, glaub' ich, lieber die Erbſchaft aufgeopfert, als ſie aufgegeben.(Erheit.)

Verſchiedenes.

Es verdient öffentlich erwähnt zu werden, daß durch die Thätigkeit des Herrn Pfarrvicars A. Welcker am Reformationsfeſte vorigen Jahrs in den Gemeinden Staden und Stammheim ein Guſtav-Adolph⸗ Verein gegründet worden iſt, welcher 87 Mitglieder zählt. Die Beiträge für 1854 ſind mir, was ich hierdurch dankbarlichſt beſcheinige, mit 33 fl. 20 kr. heute übergeben worden. Kommet herzu, die Ihr unſerm Brudervereine noch ferne ſteht, und alle ſeine Freunde bleibt ihm getreu!

Friedberg den 10. Januar 1855.

Kinder mit Familie.

Schneidergeſell:

Der Direktor einer Seil⸗ tänzergeſellſchaft annoncirte:Kinder unter zehen Jahren, wenn ſie mit Familie kommen, zahlen die Hälfte.

Aber, Meiſter, das iſt doch

Dr. Matthias, Secretär des Wetterauer Zweigvereins

nicht recht, wie ihr neulich dem Herrn Grafen den Mantel melden.

gemacht, habt ihr zwei und eine Viertelelle Tuch zurückbe halten, da müſſet ihr euch doch ein Gewiſſen d'raus machen. Ein Gewiſſen? Biſt nicht geſcheidt! Ein Paar

Meiſter. Hoſen mache ich mir d' raus.

Armenverein. Diejenigen Unbemittelten hieſiger Stadt, welche Unterſtützung durch Abgabe von Kartoffeln im ermäßigten Preiſe wünſchen, wollen ſich bei einem der unterzeichneten Ausſchuß mitglieder des Armenvereins

Friedberg den 11. Januar 1855. Schäfer, Vorſteher der Blindenanſtalt. Hartmann Walz ll. G. Trapp UI. Weiland, Lieutenant. J. Falck. F. W. Reuß. Dr. Dieffenbach. Karl Groß. Mayer Hirſch. Johs. Ste inhäußer. Jakob Pfeffer.

Georg Schmidt.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.

Oeffentliche Aufforderung. [281 Forderungen und Anſprüche jeder Art an das Vermögen des Jacob König VIII. von Obermörlen, über welches förmlicher Concurs erkannt worden, ſind im Termin Freitag den 2. März 1855 bei Vermeidung des ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzumelden, und zu be⸗ gründen, und ſollen die Beſchlüſſe der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger auch für die nicht erſchienenen als bindend angeſehen werden. Zugleich wird der e dee König VIII. hiermit von der Concurskrkennung unter der Aufforderung in Kenntniß geſetzt, in jenem Terr

Main⸗Weſer⸗ Bahn [38] Die Lieferung von 300 Stück eichenen Stoßſchwellen auf eine beliebige Station der Main⸗Weſer⸗Bahn ſoll auf dem Submiſſions- wege in Akkord gegeben werden, worüber die Bedingungen bei unterzeichneter Stelle zur Ein- ſicht offen liegen, an welche die Gebote längſtens bis zum 20. d. Mts., des Vormittags 9 Uhr, verſchloſſen und mit der Aufſchrift verſehen Schwellenlieferung betreffend einzureichen find.

Gieſſen den 8. Januar 1855. Die Großberzogliche Magazins⸗Commiſſion. In Verhinderung des Vorſitzenden: Daudt, Maſchinenmeiſter.

ſonſt die Theilzettel ausgefertigt, gerichtlich be⸗ ſtätigt und der Eintrag im Mutationsverzeich- niß verfügt werden ſoll. Altenſtadt und Friedberg den 6. Dezember 1854. Die Großherzoglichen Landgerichte Altenſtadt und Friedberg Hofmann. Dr. Gilmer.

Holzverſteigerung. [57 Montag den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden in dem bieſigen Communalwald, Diſtrikt II. Burg u. ſ. w., nachbemerkte Holz⸗ ſortimente, als:

27 Stecken Eichen⸗Scheitholz,

mine etwaige Anträge zur Befriedigung de⸗ Oeffentliche Aufforderung. 8 1 Prügelholz, Gläubiger zu ftellen, widrigenfalls lediglich nach 1501 Nachſiehende, angeblich dem Friedrich 5% Nadel⸗ 1 den Beſchlüſſen der auftretenden Gläubiger ver⸗ Döning von Staden eigenthümlich zuſtehenden, 38 Eichen⸗Stockholz, f fahren werden wird. nur theilweiſe 515777 5 auf ſeinen Namen% Nadel- 5 Frtedber 2. 54. eingetragenen Brundſtücke will derſelbe unter 678 Wellen Eichen⸗Reiſerholz, Friedberg den 12, Dezember 1854 ſeine Kinder vertheilen, ohne jedoch Eigenthums⸗ 81³ Nadel-

Großherzogliches Landgericht Friedberg: Hofmann, Suppes, Landrichter. Landgerichts ⸗Aſſeſſor.

Bekanntmachung.

137] Die von Oberförſter Harth geſtern abge⸗ haltene Holzverſteigerung wird, mit Ausnahme des zu tief unterm Preiſe gebliebenen Buchen⸗ werkholzes, hiermit genehmigt.

Der erſte Fahrtag ift auf Donnerstag, den 18. d. Mts., anberaumt.

Die Zahltage find, wie bereits bekannt ge⸗ macht, auf die Vormittagsſtunden jeden Don⸗ nerstags und Freitags feſtgeſetzt. An dieſen

fuhrſcheine in Empfang genommen werden. Ockſtadt, am 9. Januar 1855. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer.

urkunden über ſolche vorlegen zu können: J. Gemarkung Staden: Johannes Döning.

I, 140. 1, 148. 1, 150. IV, 111. IV, 122. IV, 141. IV, 146. IV, 164. V, 40. VI, 13. VI, 97. VI, 133. VI, 135. VI, 154. VII, 56. VII, 90. VII, 144.

11. Gemarkung Leidhecken: Johannes Döning.

VI, 34. VII, 36. VIn, 176. VIII, 230. VII, 235.

Ill. Gemarkung Oberflorſtadt: Johann Tobias Döning. VI, 176

Diejenigen, welche Eigenthumsanſprüche an beſagte Immobilien bilden zu können glauben, werden andurch aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, als

1% Laſt Allerleiholz, 29 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk⸗ und Nutz⸗ holz von 14 26 Durchmeſſer, und 10- 35 Länge= 1987 Cubikfuß, 1 Stamm Nadelholz 35 Cubikfuß und 33 Stangen Nadelholz, unter den im Termin eröffnet werdenden Be⸗ dingungen an Ort und Stelle öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert.

Die Zuſammenkunft iſt Punkt 9 Uhr am ſog. Rothenffoß, woſelbſt mit der Verſteigerung der Anfang gemacht werden ſoll.

Niederrosbach den 12. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederrosbach

58] liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum Aus- leihen bereit. Niederwöllſtadt den 13. Januar 1855. Hildebrand, Kirchenxechner.

nz Tagen können, Falls das Holz nicht gleich baar Iv. Gemarkung Niedermockſtadt: Cuntz. * bezahlt wird, vorſchriftsmäßig ausgeſtellte Bürg⸗ Friedrich Lauckert. 7 4 4 ſcheine hier eingelegt und darauf hin die Ab-] IV. 20. 479 Gulden