Ausgabe 
14.12.1855
 
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elt, wurde aufhängen Eine Zeit⸗ enen Kette Hierauf

der goldenen 1

Verſteigerung. 11803] Dienſtag den 18 l. M, Morgens um 9 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe für 1856 an den Meiſtbietenden verſteigert:

1) Das Einkommen des Standgeldes an Wo chen⸗ und Jahrmärkten mit der Butter⸗ waagez

2) das Einkommen der Stadtwaage.

Sodann werden an den Wenigſtuehmenden

verſteigert:

3) Das Liefern des Oels, der Dochte und Lichter zur Straßenbeleuchtung, der Nacht wache und der Thürmers; 0

4) das Fabren des Kieſes vom dem ſtädti⸗ ſchen Theil der Uſa;

5) das Auswerfen und Meſſen deſſelben;

6) das Anliefern der Pflocke;

7) das Steinſetzen;

8) das Wegfabren der Steine und des Schutts von den Straßen der Stadt;

9) das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätze und

10) das Anliefern von 30 Centnern gutes Heu.

Friedberg, den 8. Dezember 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg

Bender.

Edictalladung.

[18201 Zur Abwendung des Concurſes über den Nachlaß der verſtorbenen Philipp Schneiders Eheleute von Wölfersheim ſoll Mittwoch den 2. Januar 1856, : Vormittags 9 Uhr, ein Arrangement verſucht werden. Es werden deßhalb alle ihre bekannten wie unbekannten Gläubiger bierber unter dem Rechtsnachtheile vorgeladen, daß die ausbleibenden chirographi⸗ ſchen Gläubiger an die Beſchlüſſe der Mehrheit der erſcheinenden chirographiſchen Gläubiger ge⸗ bunden ſein ſollen, und die dem Gerichte un⸗ bekannt bleibenden Gläubiger bei der Verthei⸗ lung des Nachlaſſes gar nicht werden berückſichtigt werden. Hungen den 4. Dezember 1855. Großherzogliches Landgericht Hungen Hensler.

6 O0 O0 bis 700 Gulden [1821] find zu 5 PCt. aus hieſiger Kirchen⸗ kaſſe gegen ſichere Hypothek auszuleihen.

Staden, den 11. Dezember 1855, Für den Kirchenvorſtand: A. Welcker, Pfarrvicar.

Lebkuchen

[1791] in verſchiedenen Größen und bekannter ächter Qualität find bei mir wieder auf bevor⸗ ſtehende Weihnachten zu haben. Friedberg. C. Stelz, Uſergaſſe Nr. 241.

Carl Huppuch,

der Poſt gegenüber,

[1795] empfiehlt außer ſeinem ſtets reichhalti⸗ gen Vorrath der modernſten Hüte und Kap⸗ pen für den bevorſtehenden Winter auch ſein nach dem neueſten Geſchmack aſſortirtes Pelz⸗ waarenlager unter Zuſicherung der reellſten Bedienung.

Friedberg im December 1855.

[1796] Unterzeichnete empfiehlt ſich biermit einem verehrl. Publikum im Steppen von cken und Decken, bittet um geneigten Zuſpruch, und verſpricht reelle und prompte Bedienung. Meine Wohnung iſt bei Wagnermeiſter Rup⸗ pel bei der Stadtkirche. J Ra

427 Eine neue Erſindung für Damen.

11793] Die ſo ſchnell beliebt gewordene, billigſte Damen⸗ZeitungDer Bazar überraſcht mit der kürzlich erſchienenen Nr. 24 ihre Abonnentinen wiederum mit höchſt intereſſanten und werth vollen Beilagen. Es liegt dieſer Nummer erſtens ein reizender Batiſtkragen bei, dann Ritters Kochbuch l. und außerdem aber etwas noch nicht Dageweſenes und dabei höchſt Wichtiges für die geſammte Damenwelt. Dies Neue beſteht nämlich in einer ganz eigenthümlichen Art von Stickmuſtern, ſogenannten Bazar Schablonen, welche ohne die geringſte Mühe durch ein kinderleichtes, rein mechaniſches Verfahren binnen wenigen Minuten auf das zu ſtickende Zeug übertragen werden können und zwar jedes Muſter ſo oft man immer will. Alle Damen, welche ſticken, werden ermeſſen, von welch' enormer Wichtigkeit die Erfindung der Bazar⸗Schablonen iſt, denn während bisher zu dem müh⸗ ſamen und dabei unzuverläſſigen Durchzeichnen der Muſter viel Zeit verſchwendet worden, oder man die Zeichnung für Geld anfertigen laſſen mußte, wird jetzt dieſe unangenehme und laugweilige Arbeit mittelſt der Bazar⸗Schablonen in wenigen Minuten vollbracht. Der Bazar ver⸗ ſpricht in Nr. 24, ſolche Bazar⸗Schablonen in jeder Nummer deizugeben und dabei iſt der Preis für dieſe umfangreiche Zeitung mit den vielen Beilagen zur Weiß⸗, Bunt⸗ und Perlſtickerei zu Häkel⸗, Filet⸗ und anderen Handarbeiten, Kleiderſchnitten, Modenbildern, Battiſt⸗ kragen, Muſikbeilagen ꝛc. ꝛc. ein ſo fabelhaft billiger, daß jede Familie dieſe Zeitung halten ſollte, zumal der beigegebene Text außer dem unterhaltenden Theile vielfach praktiſche Winke für die Haus⸗ wirthſchaft bringt. Der Bazar iſt in Friedberg zu beziehen durch C. Bindernagel's

Buchhandlung und koſtet vierteljährlich 54 kr. Probenummern werden gerne mitgetheilt. D.

Spielwaaren zu Weihnachtsgeſchenken

[17841 empfehle ich in neuer und ſchöͤner Auswahl; ebenſo bringe ich meine Winterartikel, als Filz⸗, Litzen⸗ und Bändel⸗Schuhe, Jacken, Un⸗ terhoſen ꝛc., ſowie Beſatzband zu Mänteln in empfehlende Erinnerung

unter Zuſicherung reeller Bedienung. Joſ. Hoffmann, Poſamentir.

Friedberg.

Aecht oſtindiſche ſeidene Foulardstücher

[17681 mit unbedeutenden Druckfehlern zu ſehr

billigen Preiſen bei Ed. Oehler, Zeil 38 in Frankfurt a. M.

Empfehlung. [6789] Ich mache hiermit die ergebenſte An⸗ zeige, daß ich das Waſchen von Glace, waſch⸗ ledernen und ſeidenen Handſchuhen von Fräul. Sieck erlernt habe, und bitte um geneigten Zu⸗ ſpruch. Maria Muth

auf dem Haag.

Ein Faſelochs,

[18151% Jahr alt, ſchwarz geſcheckt, iſt zu verkaufen bei

Andreas Hanſtein.

Französischer Sprachunterricht. [18221 Der Unter zeichnete beabsichtigt Unterricht in der französischen Sprache, Grammatik und Conversation, zu erthei- len und erbietet sich zugleich zum Ueber- setzen und Briefschreiben.

Anmeldungen beliebe man gefälligst in seiner Wohnung machen zu wollen.

P. Ga z e,

wohnhaft bei Herrn Friedr. Müller in

der Usagasse.

Zu verkaufen.

1823] Ein ganz neues ein- und zweiſpänniges Viktoria-Wägelchen mit Glasverdeck, ein ganz leichtes Chaischen nur für 2 Per⸗ ſonen, balbgedeckt, ein leichtes gebrauchtes Tilbury, das Ver⸗ deck zum Wechſeln und ein leichtes Stuhl- oder Jagdwägelchen, flehen billig zu verkaufen bei Bad Homburg. 2 Adolph Greiß, Hofſattler.

Empfehlung. 118241 Auf die bevorſtehende Weih⸗ nachten empfehle ich mich mit allen Sorten Mehl, namentlich vorzuͤglichem Blumen-Vorſchuß, mit dem Bemerken, daß ich alle Gattungen Früchte ſtatt Zahlung zum Marktpreiſe annehme.

Friedberg. Saul Seckendorf.

11825] Der zweite Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann Ende März k. J. bezo⸗ gen werden. E. Müller

Seiden⸗Sammet⸗Neſte

[1772] zu Mantillen, Hüten, Weſten ꝛc. be⸗ deutend unter dem Preiſe bei

Ed. Oehler, Zeil 38 in Frankfurt a. M.

118261 Gutsbeſitzer Georg Kalbhenn, früher zu Niederrosbach, jetzt zu Gronau, exſucht alle diejenigen, welche an ihn begründete Forderun⸗ gen zu haben glauben, ſolche unter Vorlage ſpezificirter Rechnung innerhalb acht Tagen bei ihm in Gronau anzumelden resp zu begrün⸗ gen, damit ſolche bei der Abtretung ſeines Vermögens an ſeine Söhne noch berückſichtigt werden können. Gronau, den 7. Dezember 1855.

Feine

Punſcheſſenz,

iso! Rum de Jamaica, Cho⸗ eblade, vorzüglichen Thee bei

Friedberg.

P. F. Schmittner.