Agenttut
Oeffentliche Aufforderung. 1639 Johannes Enders jun. Kinder von Münzenberg haben die von ihren Eltern, fer- ner die von dem Großvater Philipp Walter und einem Oheime Johannes Enders sen., auch zweiter, ererbten, in der Münzenberger, Traismünzenberger, Gambacher, ſowie bezüg— lich/ Mark Holz in der Muſchenheimer Ge⸗ markung gelegenen Güterſtücke zur Vertheilung gebracht, können jedoch zum größten Theile das Eigenthum urkundlich nicht nachweiſen. Eigen— thums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an dieſe Güter⸗ ſtücke, deren nähere Bezeichnung aus den dahier offen liegenden Flur- xesp. Grundbuchsauszü⸗ gen erſehen werden kann, find innerhalb ſechs Wochen ſogewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt gerichtliche Beſtätigung der Theilzettel er⸗ folgen und deren Eintrag in das Mulkations⸗ verzeichniß verfügt werden wird.
Butzbach am 30. April 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Holzverſtei gerung. 1640] Donnerſtag den 10. und Freitag den 11. Mai l. J. ſollen im Wippenbacher Gemeinde- wald
202 Stecken Buchen⸗Scheitholz,
218„„ Prügelholz, 142„„ Stockholz, 404„ Reisholz, 2„ Eichen⸗Prügelholz, 122„ Aspen-⸗Scheitholz,
47„ Prügelholz, 31 Buchen⸗Stämme von 4-10“ Dicke und 10-40“ Länge, 100 Eichen⸗Stämme von 5-10“ Dicke und 20—50“ Länge an Ort und Stelle verſteigert werden. 8 Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr bei olz.
Es wird bemerkt, daß den erſten Tag das Scheit⸗ und Prügelholz, und den zweiten Tag das Stock⸗, Reis- und Werkholz zur Verſtei⸗ gerung kommt.
Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis den 1. September d. J. ge⸗ ftattet.
Wippenbach den 2. Mai 1855.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Wippenbach 0
Fruchtverſteigerung.
L641] Montag den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen in der Krone zu Niederweiſel von den Fürſtlichen 1854r Fruchtvorräthen daſelbſt öffentlich nach Gewicht verſteigert werden:
50 Malter Korn und
64 17 Gerſte.
Lich am 5. Mai 1855. Fürſtliche Rentei Lich Ker a tz.
Arbeits⸗Verſteigerung. 6421 Samſtag den 12. d. M., Vormittags 10 Ubr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die bei der Chauſſirung des Triftwegs dahier vorkom⸗ menden Arbeiten und Lieferungen an die We— nigſtnehmenden in Accord gegeben werden, als: 1) Planir⸗ und Chauſſirarbeit, veranſchlagt
zu 112 fl. 30 kr. 2) Das Brechen von 9 Cbklftr.
Steinen im Aſſenheimer Bruch,
veranſchlagt zu 3) Das Anfahren dieſer Steine,
veranſchlagt zu 108— 7 4) Das Aufſetzen dieſer Steine,
veranſchlagt zu 13% 30%
Niederwöllſtadt den 5. Mat 1855. Großherzogliche n Niederwöllſtadt
t o 5
108—
161
Arbeits Verſteigerung. [643] Montag den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Herrn Gaſtwirth Stumpf zu Oſſenheim das Brechen, Anfahren und Auf— ſetzen von 8 Cubikklftr. Uuterhaltungsſtelnen der Vicinalwege inner- und außerhalb des Orts für
das Jahr 1855 aus den Steinbrüchen bei Fauerbach II. öffentlich in Accord gegeben werden.
Oſſenheim den 2. Mai 1855. a Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſſenheim Ko p p.
Muſterſchule.
L644] Die jährliche öffentliche Prüfung wird vom 14.— 16. Mai, und zwar am 14. dieſenig der Elementarklaſſen, am 15. die der Mittel- klaſſen, am 16. die der Oberklaſſen, Morgens von 8 Uhr an Nachmittags von 2 Uhr an, auf dem Rathhausſaale ſtattfinden, wozu die Aeltern und Pfleger der Kinder, ſowie alle Freunde der
Anſtalt hiermit eingeladen werden.
Friedberg den 7. Mai 1855. Der Schulvorſtand.
Ein tüchtiger Glaſergefelle [6181 findet gegen guten Lohn dauernde Be—
ſchäftigung bei Friedberg. J. C. Jung, Glaſermeiſter.
Für Maurer ⸗Geſellen.
1620] 10 bis 12 gute Maurer-⸗Geſellen finden gegen guten Lohn dauernde Beſchäftigung bei Friedberg am 28. April 1855. Jacob Morſchel, Maurermeiſter.
Gezogenes Fenſſerblei [6221 hat zu verkaufen
Friedberg Fr. Hanſtein.
Empfehlende Erinnerung. [621] Ein verehrliches Publikum mache ich er⸗ gebeuſt darauf aufmerkſam, daß ich wieder eine große Auswahl von Spiegel mit Goldbaroko⸗ rahmen, Nußbaumbarokorahmen, ferner Spie- gelgläſer von den kleinſten bis zu den größeren gangbarſten Sorten, ſowie Goldleiſten von den ſchmälſten bis zu den breiteren Sorten wieder friſch erhalten habe und dieſe zu den äußerſt billigſten Preiſen abſetze und bringe zugleich wieder in empfehlende Erinnerung, daß ich das Einrahmen von Bildern, Oelgemälden zc. auf's prompteſte und billigſte beſorge. Friedberg den 4. Mai 1855. Fi i d iich Sa d ie en, Glaſermeiſter.
Warnung.
1603] Um allen Irrthümern und Unannehm⸗ lichkeiten für die Zukunft vorzubeugen, warne ich alle Handels- und Geſchäftsleute, irgend Jemanden, er ſei dem Hofe Haſſelheck zugehö— rig oder nicht, etwas auf meinen Namen zu borgen, es ſei denn, daß ein mit meiner eigen händigen Unterſchrift und beigedrücktem Fa⸗ milienſiegel verſehenes Schreiben vorgezeigt würde. Hof Haſſelheck den 28. April 1855. C. Ko ch.
200 Gulden [645] Vormundſchaftsgeld liegen bei mir zum
Ausleihen bereit. Friedberg. Johannes Herold.
Ein Uhrmacherlehrling, [6461 welcher alsbald in die Lehre treten kann, wird geſucht. Näheres bei der Expedition ds.
1628]
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DN N Ns 8
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8 H. Wieſand,
große Sandgaſſe 27, nächſt dem Kornmarkt, i n
Frankfurt am Main
empfiehlt ſein Lager von Bettfedern, Flaumen, Schwan- und Eiderdaunen, geſponnenen Roß⸗ und Waldhaaren, Bett⸗ G barchent, Bettzwillich, Plumeauzeuchen, neuen Betten und Matratzen eigner Fabrik, einzelnen Bett⸗ 8 ſtücken, Bettwachs, wollenen Bett⸗ und Bügeldecken u. ſ. w.
Blattes.
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P. Mittelſtädter Vilbel
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