Ausgabe 
6.3.1855
 
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b g. fur b moͤgen, mit der Verpflichtung jedoch, daß ſie aus dieſem in Troy nicht erlebt hatte. Die Mathewſons nannten Beſſy Aug an, Vermoͤgen meinem treuen Diener Cäſar ſein Leben lang Bennett eine nichtswürdige falſche Kreatur, eine Erbſchlei⸗ 4 ihten eine Leibrente von ſechshundert Dollars jährlich bezahle l cherin; die alten Miſſes Weſtland konnten ihrem Staunen u noch Die Zuhörer fuhren vor Verblüffung Alle von den kaum genug Worte leihen; und die Weatheralls drohten dawlez, Stühlen auf, als hätte man Jeden am Schopfe gepackt. einhellig mit einer ſolidariſchen Klage, um dieſes Teſtament ee beiden Einige Minuten lang glaubte keines ſeinen Ohren trauen anzufechten. ö Papiere zu dürfen, und Jedes ſchien eine Widerlegung dieſer NachWo iſt denn die Erbin 2 fragte Mr. Hawkes; aber richt zu erwarten. Endlich fand Mrs. Mathewſon Worte von den Bennetts war Niemand da. Nachdem ſie den alten und nach, für ihre getäuſchten Hoffnungen und rief:Hat man jemals Nat unter den grünen Raſen hatten betten ſehen, waren ſie N Grei⸗ eine ſolche Bosheit erlebt? Nun ging der Sturm erſt nach Hauſe gegangen in der Ueberzeugung, daß von der 0 80 los, ein Sturm, wie man ihn ſeit Menſchengedenken Erbſchaft nichts an ſie kommen würde.(Schluß folgt.)

da Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.

Oeffentliche Aufforderung. Immobiltiar-⸗Verſteigerung. urkundlich nicht ausweiſen.

L152 Im Grundbuch der Gemeinde Gambach

find auf den Namen des Herrn Fürſten zu

Braunfels eingetragen:

4280/2 114% Mark Holz im Gambacher Mark⸗ wald,

4275/174,3% Mark daſ. an Joh. Niels. Schmidt.

Es gehen jedoch davon ab: Zwei Marken, welche zur Mühle des Balthaſer Wagner in Gambach gehören und von dieſem lt. Kaufcon⸗ tract vom 26. Mai 1854 an die Gemeinde Gambach verkauft ſind. Dagegen gehen zu: 4262/10 ½8 Mark und 4250/48 ½6 Mark, welche ſeitber irrthümlich dem Johannes Schöpf in Poblgöns zugeſchrieben waren. Es ſoll dieſer Ab und Zugang im Mutations⸗Verzeich niß gewahrt werden. Sodann hat der Herr Fürſt von Solms ⸗Braunfels mit Zuſtimmung der Agnaten ſeines Hauſes ſämmtliche Holz⸗ marken an die Gemeinde Gambach verkauft, und es ſoll jetzt auch dieſer Kaufbrief beftätigt werden. Es fehlt indeſſen an der urkundlichen Nachweiſung über Erwerb und Eigentbum und es ergeht deßhalb dieſe öffentliche Aufforderung, Anſprüche irgend einer Art an die voran⸗ geführten 115 ¼ Mark Holz binnen einer Friſt von 6 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht ſogewiß anzumelden und zu begründen als ſonſt die erwähnten Kauf⸗Verträge beſtätigt und der Eintrag im Mutatlons-Verzeichniß verfügt

werden wird. Butzbach am 31. Januar 1855.

Großßerzoguche Landgericht Butzbach 9 Landrichter.

Oeffentliche Aufforderung.

[216] Hans Konrad Winter von Oſtheim, ge⸗ boren den 30. Mai 1763 und ſeit langen Jahren abweſend, unbekannt wo?, ſowie etwaige Leibeserben deſſelben werden hierdurch aufge⸗ fordert, binnen einer Friſt von 2 Monaten ihre Anſprüche auf das noch vorhandene Vermögen ſogewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt der vorgenannte Hans Konrad Winter für ver⸗ ſchollen erklärt und die auf ſeinen Namen noch eingetragenen Immobilien dem bereits aufge⸗ tretenen Erben ohne Caution überlaſſen und

[147] Donnerſtag den 22. März d. J., Vor⸗

mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe

die den Konrad Schlechtwegs Erben zuſtehenden

Immobilien, als:

Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. Klftr. 38/224 2 473 22½0 Hofraithe in der Stadt, gibt an Herrn von Rau 1 fl. 48 kr. Gemarkung Fauerbach II.:

35/49 257 Ruthen Acker obig dem Dienheimer⸗ pfad, gibt kr. Til. gungsrente,

475% 30% Acker in den Brückengärten,

öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg den 3. Februar 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzozliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher.

Edietalla dung. [260] Philipp Mevi's Wittwe zu Melbach kann ſich als Eigenthümerin folgender ſchon lange in ihrem Beſitze befindlichen Immobilien: 1. 75 28 Klafter Grasgarten im Ort, J. 86 106 Klafter Hofraithe, J. 77 9 Klafter Grabgarten im Ort,

ö Da ſie ſolche an ihre Kinder abgeben will, ſo werden auf ihren Antrag alle, welche Anſprüche auf jene IZmmo⸗ bilien zu haben bebaupten, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen von heute an hier anzu⸗ zeigen, als ſonſt die Theilzettel über dieſelben richterlich beſtätigt werden und der Eintrag in's Mutations⸗Verzeichniß verfügt werden wird. Friedberg am 23. Februar 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Edietalla dung.

[261] Die Erben der Wittwe des Müllers Philipp Laupus von der Görbelheimer Mühle wollen unter anderen das in ihrem Beſitze be⸗ findliche Grundftück in Fauerbacher Gemarkung 323,23 1 Prtl. 24 Rih. in der Schaafwieſe zur Theilung dringen, können aber genügenden Eigenthums nachweis nicht liefern. Auf ihren Antrag werden alle, welche Anſprüche auf jenes Grundſtück machen wollen, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen von heute an hier geltend zu machen, gegenfalls ohne Rückſicht darauf der Theilzettel bezüglich jenes Grundſtücks beſtätigt und die Wahrung im Mutations-Verzeichniſſe verfügt werden wird. Frledberg am 21. Februar 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg: Hofmann.

J. H. Bachmann- Perino,

ſeitheriger Aſſocié der aufgelöſten Handlung

Franz& Bachmann,

beehrt ſich hiermit ergebenſt anzuzeigen, daß er ein gleiches Geſchäft unter der Firma

J. H. BACHMAMN-PERINO,

Eck des gr. Kornmarkts 20 und der gr. Sandgaſſe 27, in Steingut⸗, Porzellan-, Glas-, bronzirten Guß⸗ und lackirten Blechwaaren, Lampen ze.

1262] eröffnet hat und empfiehlt ſich einem geehrten Publikum unter Zuſicherung

reeller und billiger Bedienung.

Frankfurt a. M. den 12. Februar 1855.

4 lunge lee eee Des Königl. Preuß. et und Butzbach am 8. Februar 1855. 8 25 1 f 3 4 Se e men alle Großherzogliche Landgericht Butzbach Kreis-Phyſikus Dr. Koch 8 Kräuter-Vonbons 98 8 1 bel, 5 5 8 r z in ſeiner Landrichter. 117171 bewähren ſich wie durch die zuserläſſigſten Atteſtate feſtgeſtellt werde ich vermöge ihrer reichhaltigen Beſtandtheile der vorzüglichſt geeigneten Kräuter⸗ veranlaßte Fruchtverſtei gerung. und Pflanzenſäfte bei Huſten, Heiſerkeit, Rauheit im Halſe, 5 Beſſy 12291 Donnerſtag den 8. März, Nachmittags Verſchleimung ꝛc., indem ſie in allen dieſen Fällen, lindernd, reizſtillend und beſonders 9 um 2 Ubr, werden in hieſigem Ratbbauſe von wohlthuend einwirken: ſie erfreuen ſich daher einer immer ſteigenden rühmlichen Anerkennung meinem Frucht in 9 und werden überall, wo ſie einmal gebraucht worden, vor andern ähnlichen Fabrikaten bevor⸗ dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds 5 2 2 0 l b Ver⸗ 5060 Malter Korn und 1520 Malter ungt. Dr. Koͤch's kryſtalliſirte Kräuter Bonbons werden in länglichen, mit

nebenſtehendem Stempel verſehenen Original-Schachteln, a 18 und 36 kr. nach wie vor

Iigen⸗ l i iſtbietend ˖ 8 5 a Eig Gerſte, zweimalterweis, meiſtbietend verſteigert ſtets äächt verkauft bei

Nutzen Friedberg den 26. Februar 1855. 5 Kr n Ver⸗ Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg P. F. Schmittner in Fr iedber 9. Ve Bender. ſowie in Butzbach bei Val. Wiesler.