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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.
dial fa dung.
11440] Joh. Lorenz Markloff von Seulberg, Sohn des verſtorbenen Johannes Markloff junior und deſſen gleichfalls verſtorbenen Ehefrau Anna Margaretha, geborne Meier, von Seulberg, wurde am 9. Auguſt 1785 geboren und iſt ſeit langer Zeit abweſend, ohne Kenntniß von ſei— nein Aufenthalt gegeben zu haben, weßhalb ſein Vermögen bisher curatoriſch verwaltet worden iſt. Da nun ſeit ſeiner Geburt mehr als 70 Jahre verfloſſen ſind, ſo iſt der Antrag dahier geſtellt worden, den Johann Lorenz Markloff von Seulberg für todt zu erklären, ſein Ver⸗ mögen aber ſeinen Seitenverwandten in Eigen⸗ thum zu überweiſen und werden daber der ge. nannte Johann Lorenz Markloff, ſowie deſſen etwaige Vertrags-, Teſtaments⸗ oder Leibes⸗ erben aufgefordert, innerhalb 3 Monaten a dato entweder ſelbſt oder durch gehörig bevoll⸗— mächtigte Stellvertreter dahier zu erſcheinen, ſich zu legitimiren und ihre Anſprüche geltend zu machen, indem anſonſt der genannte Johann Lorenz Markloff von Seulberg für todt erklärt, ſein Vermögen aber ſeinen ſich dahier legitimi⸗ renden Seitenverwandten in Eigenthum aus— gehändigt werden wird. Homburg den 13. September 1855. Landgräflich Heſſ. Juſtiz⸗Amt Dr a u t.
Muͤhlenverpachtung.
11471] Dienſtag den 23. Oktober l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll die dem Fürſtl. Hauſe Yſenburg- Büdingen eigenthümlich gehörende Mahlmühle dahier nebſt den dazu gehörenden Grundſtücken von dem 1. Mai 1856 an auf die Dauer von 12 Jahren öffentlich an den Meiſtbietenden verpachtet werden. Pachtlieb⸗ haber, welche ſich über genügende Befähigung zum Mühlenbetriebe, ſowie über den Beſitz des dazu erforderlichen Vermögens durch glaubhafte Zeugniſſe auszuweiſen vermögen, wollen ſich zur beſtimmten Zeit in dem hieſigen Rentkam⸗ merlokale einfinden.
Die Verpachtungsbedingungen werden in dem obigen Termine eröffnet, können aber auch ſchon vom 1. k. M. an bei dem Fürſtl. Rentkammer⸗ ſecretariate eingeſehen werden.
Büdingen den 18. September 1855. Fürſtl. Jienburg⸗ und Büd. Rentkammer daf. gelb fen
Drehwald.
Oeffentliche Aufforderung. 1484] Joſeph Sulzbach J. von Oppershofen iſt am 30. Januar l. J. kinderlos und mit Hinterlaſſung zweier letztwilligen Dispoſitionen verſtorben, Inhalts deren er ſeine drei Brüder: Heinrich, Jakob und Michael Sulzbach zu Erben eingeſetzt und noch anderweite Beſtim⸗ mungen getroffen hat. Auf Antrag dieſer Erben wird der abweſende Peter Sulzbach und wer ſonſt Anſprüche an den Nachlaß zu haben glaubt, aufgefordert, binnen einer Friſt von 2 Monaten dieſe Anſprüche ſo gewiß anzumelden, als ſonſt die Anerkennung der vorliegenden letztwilligen Dispoſitionen unterſtellt, der Nachlaß den ein⸗ geſetzten Erben überlaſſen und hinſichtlich der zu demſelben gehörigen Immobilien die zum Eintrag ins Mutationsverzeichniß erforderliche Urkunde ausgefertigt werden wird.
Butzbach den 26. September 1855. Großherzogliche e Butzbach Ebel.
Bekanntmachung. 11485] Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß in der Gemeinde Nieder⸗ mörlen 190 Gulden zum Ausleihen bereit liegen. Es können ſolche gegen doppelten ge⸗
richtlichen Einſatz auf Grundſtücke zu 5 pCt. jeden Tag bei dem Gemeindeeinnehmer Möbs III. dabier in Empfang genommen werden. Niedermörlen den 29. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen Dey. Bekanntmachung. 11486] Die Zwetſchen(circa 10 Malter) von vielen Bäumen in der Gemarkung Niedermör⸗ len ſollen nächſten Donnerſtag den 4. Oktober d. J., früh 8 Uhr, an Ort und Stelle an den Bäumen gegen gleich baare Zahlung öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Obermörlen den 30. September 1855. Freiherrlich Wetzeliſche Rentei⸗Kaſſe daf. Riedel.
Landwirthſchaftliche
Fortbildungsſchule zu Echzell.
[1425] Die landwirthſchaftliche Schule zu Echzell nimmt mit dem 15. Oktbr. d. J. wie⸗ der ihren Anfang. Der Unterricht erſtreckt ſich über alle diejenigen Zweige der theoretiſchen Naturwiſſenſchaften, deren Kenntniß zu einem rationellen Betriebe der Landwirthſchaft unent⸗ behrlich iſt(Chemie, Phpſik, Mineralogie, Bo⸗ denkunde, Düngerlehre, landwirthſchaftliche Bo⸗ tanik nebſt Theorie der Pflanzenkultur, Frucht⸗ folge, Obſtbaumzucht u. ſ. w.).
Diejenigen, welche als Penſionäre dieſe Schule zu beſuchen wünſchen, können gegen billige Vergütung Koft und Wohnung erhalten. Anmeldungen beliebe man baldigſt, jedenfalls vor dem 1. Oktober, an Unterzeichneten gelan— gen zu laſſen, der auch jederzeit bereit iſt, auf mündliche oder frankirte ſchriftliche Anfrage nähere Auskunft zu ertheilen.
Echzell im September 1855.
Dr. Henkelmann.
Zum Ausleihen. 11473] 5 bis 6000 fl. können durch meine Ver⸗ mittlung gegen gerichtlichen Anſatz ausgeliehen werden. Kaufſchillinge in jeder Größe übernehme ich zu dem billigſten Nachlaſſe. Friedberg im September 1855. Joſeph Straus.
Tanzunterricht. [1482] Mit dem 1. Okt. J. J. beginnt mein Tanzunterricht, zu welchem ich mich empfohlen halte.
Anmeldungen werden freundlichſt entgegen genommen in meiner Wohnung bei Johannes Erb's Wwe.
Friedberg im September 1855.
H. Moſeler, Tanzlehrer.
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Empfehlung. [1487] Ich beabſichtige hier einige Wochen Un⸗ terricht im Kleider⸗ und Blumenmachen zu er— theilen. Ich mache mich verbindlich, erſteres binnen 4 Wochen für den Preis von 7 fl. und letzteres binnen 14 Tagen für den Preis von 2 fl. gründlich zu lehren.
Ueber den guten Erfolg meiner Lehrmethode liegen bei mir die beßten Zeugniſſe aus mehr e⸗ ren Städten zur Einſicht offen.
Friedberg. K. Schneider
aus Gießen. Meine Wohnung iſt bei Herrn Metzger Weller.
Jüdiſche Feiertage 11488] ſind Donnerſtag den 1. und Freitag den 5. d. Mts.
Wohnungsveraͤnderung.
[1489] Der Unterzeichnete wohnt ſeit heute in ſeinem eigenen, dem früheren Windecker'⸗ ſchen Hauſe, Uſergaſſe Nr. 275. Friedberg den 28. September 1855, Heinrich Diehl, Barbier und Heilgehülfe.
5 1 3 Wohnungs-Veraͤnderung. L490] Unterzeichneter macht hiermit die An⸗ zeige, daß er die Wohnung in ſeinem Eltern⸗ haus verlaſſen hat und jetzt in dem Suhrada'⸗
ſchen Hauſe auf der breiten Straße wohnt. Zugleich bringt er ſein Weißbindergeſchäft in empfehlende Erinnerung und hält ſich zu zahlreichen Aufträgen beſtens empfohlen. Friedberg. Philipp Dienſtbach, Weißbindermeiſter.
2 1 a Mobiliar-Verſteigerung. 11491] Freitag den 5. Oktober d. J., Morgens 8 Uhr, ſoll in der Behauſung des Unterzeich⸗ neten der Mobiliar-Nachlaß des verſtorbenen Konrad Bingel J., beſtehend in Kleidungsſtücken, Betten und Bettzeug, Leinen und Weißzeug, Möbeln und Holzwerk verſchiedener Art, Zim⸗ merhandwerkszeug, Porzellan und irdenem Ge⸗ ſchirr, Steingut und ſonſtigen Oekonomie-Geräth⸗ ſchaften, öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare
Zahlung verſteigert werden. Schwalheim am 29. September 1855.
Chriſtian Bingel. Einladung.
[14921 Donnerſtag den 4. Oktober, findet zur Feier der Einweihung der neuen Thora bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik für Israaliten ſtatt, wozu unter Zufiche⸗ 155 guter Speiſen und Getränke höflichſt ein⸗ adet
Niederweiſel.
Joh. Jae. Adami.
Dank ſagung.
[1493] Allen den lieben Freunden und Be⸗ kannten ſagen wir hiermit unſern innigſten Dank für die herzliche Theilnahme, welche ſie uns bei dem unerſetzlichen Verluſte unſerer theuren un⸗ vergeßlichen Gattin und Mutter erwieſen. Friedberg. Schäfer, penſ. Major,
in ſeinem und ſeiner Kinder Namen.
Einladung.
[1495] Donnerſtag den 4. Oktober findet bei
dem Unterzeichneten Tanzmuſik für Israeliten
ſtatt, wozu höflichſt einladet 1 Florſtadt. Carl Petri.
In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt zu haben:
Der neueſte
Fahrtenplan
der
Eiſenbahnen, Dampſfſchiſſe, . u. se: Weſtentaſchen⸗Format. Preis 3 kr.— In eleg. Etuis 6 kr. Placatformat zum Aufkleben. Preis 2 kr.


