Ausgabe 
2.3.1855
 
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Beſſy ward dieſer Thatſache plötzlich bewußt, als er ſie ſo ſcharf anblickte; ſie rückte ihm die Kiſſen zurecht und erwiderte:Hoffentlich werden jene Leute nicht ſo ſehr an das Geld denken; es kann ſchon in dieſem Leben nicht Alles kaufen, und in jenem zukünftigen Leben hat es gar keine Geltung! i

Du haſt recht, Mädchen, es kann nicht Alles kaufen! verſetzte Nat, wie betroffen über dieſen neuen Gedanken. Es kann Einen nicht wieder jung noch geſund machen; aber es kann Einem doch Aerzte und Advokaten und Pfarrer zur Hand ſchaffen, wenn man ſie braucht.... Bei dieſen Worten trat Cäſar herein mit der Meldung, daß der nach Doctor Wandsworth ausgeſandte Bote zurück ſei, aber denſelben nicht getroffen habe, weil derſelbe zu einem an dern Kranken in einer noch entferntern Stadt gerufen worden ſei, weßhalb er vor dem morgenden Abend nicht werde kommen können.

Alſo auch nicht einmal den Doctor kann das Geld immer zur rechten Zeit herbeiſchaffen! murmelte Nat für ſich hin;aber es iſt doch eine nützliche ſchöne Sache um das Geldfuhr er lauter fort,und meine Verwandten

wiſſen das. Wie geſchäftig wurden ſie ſich ſeither meiner angenommen haben; aber ich habe mir ſie gottlob vom Halſe geſchafft! ſagte Norton, gleichſam ſich ſelbſt darob beglückwunſchend, und ſeine Augen ſchloſſen ſich und er ſchien in einen Schlummer zu verfallen.

(Fortſetzung folgt.)

Markt⸗Bericht von Friedberg. 27. Februar.

Waizen aufgefahren 390¼ Malter, verkauft 30 16 fl. 28 kr.; Korn aufg. 62, verk. 42, 13 fl. 35 kr.; Gerſte aufg. 76, verk. 72, 8 fl. 42 kr.; Hafer aufg. 29 ½, verk. 29½ 5 fl. 43 kr.; Vorſchußmehl aufg. 25, verk. 22½, 19 fl. 33 kr.; Kartoffeln aufg. 3, verk. 3, 4 fl. 30 1425

Für die Familie des H. Butte iſt bei uns ferner eingegangen: Von Seifenſieder Wolf 18 kr. Die Exped. des Friedb. Int.⸗Bl. Um weitere Gaben wird gebeten.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Verſteigerung von Bauarbeiten und Materialliefe- rungen zur Erbauung eines Schulhauſes zu Buß bach. 1208] Montag den 5. März, Vormittags 9 Uhr, follen auf dem Rathhauſe zu Butzbach folgende Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, einſchließlich Kalk löͤſchens, veranſchlagt zu 1960 fl. 15 kr.

Steinhauerarbeit 1465% 50% Zimmerarbeit 5 2934, 14% Dachdeckerarbeit 1 1013 7 Schloſſerarbeit 5 319, 187 Glaſerarbeit 5 9 Weißbinderarbeit 16% 30% Spenglerarbeit 9475 Lieferung von 193000 hartgebrannten Back⸗ ſteinen,

Lieferung von 6200 Rohrſteinen,

Lieferung von 386 Bütten Kalk nach naſſem Maas,

Lieferung von 19 Kubikklaſtern reinen Mauer⸗ ſand.

Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen

liegen hier zur Einſicht offen.

Friedberg den 15. Februar 1855.

Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg f fer

Fruchtverſteigerung. [230] Montag den 5. März, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von

dem Fruchtvorrath des Auguſtiner-Schulfonds

40 Malter Korn, zweimalterweis, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Garten verpachtung. [232] Montag den 5. März, Nachmittags 4 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende dem vereinigten Armenfond dapier gehörende 2 Gärten auf den Zeitraum von 3 Jahren meiſtbietend verpachtet, als:

1) der Garten in der Uſavorſtadt, welcher erſt in 4 Abtheilungen, dann im Ganzen aus⸗ geboten wird;

2) der ehemalige Karl Klein'ſche Garten in der Stadt.

Friedberg den 26. Februar 1855. Großherzogliche Buͤrgermeiſterei Friedberg

Bede r.

Bekanntmachung. [233 In der vorhinigen Karl Klein'ſchen, nunmehr dem vereinigten Armenfond dahier ge⸗ hörenden Hofraithe, iſt noch die Wohnung Nr. 5 auf 3 Jahre zu vermiethen, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg am 26. Februar 1855. Großherzogliche Burgermeiſterei Friedberg Ben d e.

Bekanntmachung, betr. Brenn⸗ und Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ Verſteigerung in dem Großherzoglichen Domanialwald Kellerberg der Oberför⸗ ſterei Oberrosbach. [234] In dem rubricirten, bei Oberrosbach ge⸗ legenen Walddiſtricte Kellerberg, werden der öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: Montag den 5. März d. J.:

Stecken Birken⸗, 38 Stecken Eichen⸗ Scheitholz,

9% Stecken Buchen⸗, 36 ½ Slecken Eichen- u. Birken⸗, 5 Stecken Aspen⸗Prügelholz,

2 Stecken Buchen⸗, 88½ Stecken Eichen⸗ Stockholz,

5,225 Wellen Buchen-, 4,375 Wellen Eichen⸗ u. Birken⸗, 1,438 Wellen Aspen⸗ u. Nadel⸗ holz⸗Reiſer.

Dienſtag den 6. März d. J.:

105 Eichen ⸗Stammabſchnitte zu Bau⸗ und Werkholz in der Stärke bis zu 21 Durch⸗ meſſer und bis 55 Länge, ſodann 1 Schichte 6 langes Eichen-Werkſcheitholz.

Die Verſteigerung beginnt an jedem der beiden Tage früh Morgens um 8 ¼ Uhr.

Oberrosbach den 24. Februar 1855. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach

Bingmann.

Holzverſteigerung. [2381 Montag den 5. März d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen im Oſſenheimer Wäldchen verſteigert werden:

20 Stecken Buchen⸗Prügelholz,

18 17 17 Stockholz, 5 57 Eichen⸗ 1

95 Buchen⸗Reisholz,

42 5 Eichen⸗ 7

58 5 Gemiſcht⸗

Forſthaus Beinhards am 24. Februar 1855. Der Gräff. Revierförſter Hartmann.

Aus zu leihen. [231] Aus der Kaſſe des Auguſtiner⸗Schulfonds dahier können 400 Gulden ausgeliehen werden. Friedberg den 26. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Mobilien-Verſteigerung. [2421 Donnerſtag den 8. März l. J., Mor- gens 9 Uhr anfangend, ſoll in der Behauſung der verſtorbenen Mathias Margraf Eheleute zu Ockſtadt deren Mobiliarnachlaß, als:

2 Kühe, 8

2 Rinder, wovon das eine trächtig iſt,

2 Schaafe,

mehrere Hühner,

1 noch ganz neuer Wagen mit Zugebör,

1 Pflug und 1 Egge,

1 Fruchtfegemühle,

1 bölzerne Pfuhlpumpe,

verſchiedenes Brennholz,

eine Quantität Kartoffeln,

eine Quantität Dickwurz,

eine Parthie Heu, Grummet und Stroh

aller Art,

13) eine Parthie Spreu,

14) eine Parthie Miſt,

15) verſchiedene Arten von Hausgeräthſchaften, Kleider und Bettwerk, Tiſche, Stühle, Kleiderſchränke, ein Webſtuhl mit Zugebör, verſchiedenes Küchengeräth und noch viele ſonſtige Gegenſtände,

öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Ockſtadt den N. Februar 1855. In Auftrag: Großherzogliches Orte gericht Ockſtadt Gröninger, Ortsgerichtsvorſteher.

Holzverſteigerung. 1243] Montag den 5. März d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen in bieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Oberwald, 5870 Cubikſuß Eichen⸗ Werk⸗ und Bauholz, in 67 Stämmen beſtebend, unter den im Termin bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen verſteigert werden.

Großkarben den 25. Februar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Großkarben b 36ö ll.

200 Gulden 1244] liegen in der Kirchenkaſſe zu Fauerbach II.

zum Ausleihen bereit. r ö Johs. Philippi, Kirchenrechner.