Ausgabe 
2.2.1855
 
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Ebene nordwärts begränzte und die ganze Stadt und Ge⸗ gend mit Bau- und Brennholz verſah. Nat war ein alter Junggeſelle hoch in den Siebzigen; er bewohnte ſein ſchoͤnſtes Haus, das an der Ecke der Homerſtraße und des Pump brunnenplatzes ſtand und die Ausſicht auf letztern bot. Der einzige Mitbewohner dieſes Hauſes war ein alter Neger diener kein Sclave, denn ein ſolcher ward gottlob im Staate Maſſachuſetts noch niemals geſehen, wo alle Men⸗ ſchen frei ſind, ſondern ein freier Mann und treuer Dienſtbote, der auf den kriegeriſchen Namen Cͤſar ging. Wie lange Cäſar in des alten Norton's Dienſten geweſen, wußte Niemand zu ſagen; aber zur Zeit wo meine Ge ſchichte beginnt d. h. vor etwa dreißig Jahren war des Aſrikaners wolliges Haar ſchon dünn und grau, ob⸗ ſchon er noch immer ein rühriger kleiner Burſche war, mit einem ehrlichen, gutmüthigen, pechſchwarzen Geſicht und nicht ſo viel Fleiſch am ganzen Leibe, als einen Marder geſättigt haben würde.

(Fortſetzung folgt.)

Verſchiedenes.

In einer Dorfſchenke wurden unlängſt Wunderdinge von dem neuen Vogeldünger erzäht, und ein Hauptver theidiger deſſelben meinte, man werde bald davon zur Dün⸗ gung eines ganzen Feldes den Bedarf in die Weſtentaſche ſtecken kfönnen.Ja wohl, rief ein kluger Bauer,und im Sommer darauf in die andere Weſtentaſche die Ernte. Dieſer Bauernwitz wurde allgemein beklatſcht und brachte den Sprecher zum Schweigen.

Der Landrichter zu einem Vagabunden: Wo wohnen Sie?-

Der Vagabund:»Ich wohne gar nicht.

Der Landrichter zu einem zweiten:Und Sie?

Der Andere:Ich wohne ihm vis-A-vis.

Wie alt iſt Ihre Fräulein Tochter, wenn ich fragen darf?

Sie zählt achtzehn Sommer.

Ich glaubte bereits zwanzig.

Eigentlich ja. Aber die beiden letzten Sommer waren ja ſo ſchlecht; die ſind gar nicht zu rechnen.

Levi:Nu, Johann, was macht der Herr Grafe

Johann:(ſehr betrübt)Ach der rechte Fuß wird ihm wohl abgenommen werden müſſen.

Levi:Nu was weinen Sie? Brauchen Sie doch blos einen Stiefel zu putzen.

Ein altes Weib trat unlängſt unter folgenden Worten in ein Zimmer:Madame! ich bitte ſchön um das wöchent liche Almoſen, welches die alte Bärbel ſeither erhielt ſie war eben eine gute Freundin von mir und hat mir beim Sterben das Almoſen vermacht.

Prüfungs⸗Seene. Schulinſpector.Nun gut, nicht mehr weiter leſen; wir wollen bei dem Ei ſtehen bleiben. Was iſt denn das Ei für ein Wort ein Haupt⸗, Nenn⸗ oder Redewort?

Mädchen:Das Ei iſt ein Nennwort!

Schulinſpector:Gut, recht brav; jetzt ſag' mir auch, welchen Geſchlechts iſt es? männlichen, weiblichen oder ſächlichen!

Mädchen:(beſinnt ſich lange, endlich)Das kann man jetzt noch nicht ſagen, man muß warten bis es aus⸗ gebrütet iſt!

Ein junger Mann, der auf Freiersfüßen ging, wollte ſich in einer fernen Gegend eine Frau ſuchen. Den Ur⸗ laub zu dieſer Reiſe erbat er ſich von ſeinen Vorgeſetzten mit folgenden Worten:Ich bitte um achttägigen Urlaub zu einer Entdeckungsreiſe.

Für die Familie des H. Butte

gingen bei der Unterzeichneten weiter ein: Von K. auf Hof Haſſel⸗ beck 1 fl., Ungenannt 32 kr. J. K. 1 fl., Rentamtm. A. zu O. 1 fl., N. N. 1 fl., M. in Steinfurt 30 kr., Advokat Trapp III. 1 fl., J. Windecker in Butzbach 1 fl., H. 30 kr.

Die Exped. des Friedb. Int.⸗Bl.

Um weitere Gaben wird gebeten.

Markt⸗Bericht von Friedberg. 30. Januar.

Waizen aufgefabren 453 ¼ Malter, verkauft 387½, 16 fl. 33 kr.; Korn aufg. 55, verk. 35, 13 fl. 9 kr.; Gerſte aufg. 68, verk. 21. 8 fl. 13 kr.; Hafer aufg. 14, verk. 12, 5 fl. 36 kr.; Vorſchußmehl aufg. 18, verk. 18, 19 fl. 20 kr.; Waizenmehl aufg. 31, verk. 31, 14 fl. 48 kr.; Roggenmehl aufg. 2, verk. 2, 11 fl. 45 kr., Erdſen aufg. 12, verk. 12, 12 fl.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Edictalla dung.

[133 Nachdem über das Vermögen des Lud⸗ wig Schild aus Hochweiſel von Großherzoglichem Hofgerichte der Provinz Oberheſſen der formelle Concurs erkannt worden iſt, ſo werden bekannte wie unbekannte Gäubiger zur Geltendmachung ibrer Anſprüche, ſowie zur weiteren Beſchluß⸗ nahme auf Freitag den 16. März l. J., Vormittags, bei Vermeidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe und Annahme des Beitritts zum Beſchluſſe der Mehrheit der er⸗ ſchienenen Gläubiger biermit vorgeladen. Zugleich werden der unbekannt wo abweſende L. Schild, insbeſondere aber deſſen Ehefrau zur Geltendmachung ihrer Rechte auf obigen Termin hiermit vorgeladen, widrigenfalls ein Curator für ſie beſtellt und mit dieſem lediglich verhandelt werden wird. Butzbach den 24. Januar 1855. Groß berzogliches Landgericht Butzbach Ebel, A. Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Holzverſteigerung. [1351 Donnerſtag den 8. Februar l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen im Beinbardswalde verſteigert werden eirca:

4 Stecken Eichen⸗Scheitholz,

3 Lerchen⸗Scheitholz, 30 Eichen⸗Prügelholz, 600 Stockholz, 60 1 Reisholz,

500 Wellen Reisholz,

20 Stück Eichſtämme von 1024 Durch⸗

meſſer und 25-35 Länge,

6 Lerchen ⸗Stämme von 13.20 Durchmeſſer und 5 25 Länge, Forſthaus Beinhards am 30. Januar 1855.

Der Gräff. Revierförſter Hartmann.

Eichenſtammholz ⸗Verſteigerung.

[136] Montag den 5. Februar d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das unterm 22., M. in dem bieſigen Gemeindewald, Diſtriet Burg,

verſteigerte aber nicht genehmigte Bau., Werk⸗ und Nutzbolz, in 29 Eichſtämmen von 14 26 Durchmeſſer und 1035 Länge beſtehend, an Ort und Stelle, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen adermals öffentlich meiß⸗ bietend verſteigert werden.

Niederrosbach am 30. Januar 1855.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederrosbach Cun ß.

Bekanntmachung.

1137] Die geſtern und heute abgehaltenen Holz⸗ verſteigerungen werden hiermit genehmigt.

Der erſte Fahrtag iſt auf Freitag, den 2. Fe⸗ bruar l. J., anberaumt.

Die Abfuhrſcheine können jeden Donnerstag und Freitag, von 812 Uhr Vormittags, ent⸗ weder gegen Baarzahlung oder Einlegung vor⸗ ſchriftsmäßiger Bürgſcheine, hier in Empfang genommen werden.

Ockſtadt, am 30. Januar 1855. 5

Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer.