Ausgabe 
1.6.1855
 
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Arbeits ⸗Verſteigerung. 1766] Montag den 4. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier nachverzeichnete Arbeiten an den Wenigſtnehmenden vergeben werden:

a. Herſtellung der Ortsſtraßen. Chauſſirarbeit, vervoranſchlagt 23 fl. 48 kr. Pflaſterarbeit, 1 18 Lieferung u. Anfahren der Steine,

Sand u. ſ. w., vervoranſchl. 31 30 b. Anlegung eines Canals zur Waſſerleitung.

Lieferung von Mauerſteinen, vervoranſchlagt

435 fl. kr.

Desgl. Sand, vervoranſchlagt 15

Desgl. Waſſerkalk 18%, Ogl. Rockenberger Sandplatten,

vervoranſchagt 121%

Mauxrerarbeit, vervoranſchlagt 52/ 12 Sonſtige dabei vorkommende Fuh⸗ ren u. Handarbeiten, vervoranſ. 48 7 48 Wölfersheim den 25. Mai 1855. 5 Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim All wo en

Golz de tent geen g. [767] Mittwoch den 6. Juni, Vormittags ½9 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald in verſchiedenen Diſtrikten:

407 Nadelholz⸗Schichten(Bohnenſtangen), 7542 1 Wellen, 1088 Eichen Wellen und 265 Buchen⸗ öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Die Zuſammenkunft findet auf der Waldbahn im Vorderwald am Anfang des Waldes ſtatt. Rodheim am 24. Mai 1855.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim

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in der Oberförſterei Düdelsheim. 7681 Im Moxſtädter Markwald ſoll an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden:

1. Dienſtag den 5. Juni l. J. in den Di ſtrikten Florad und Klafterwald:

11,000 Stück Buchen⸗Stammwellen;

2. Freitag den 8. Juni l. J. in dem Di⸗ ſtrikt Au:

10,000 Stück Buchen⸗Stammwellen;

3. Montag den 11. Juni l. J. in dem Guffantiwald:

155 Stecken Buchen⸗Stockholz,

50 Eichen⸗ 1

Die Zuſammenkunft iſt an den 2 erſten Ta⸗ gen jedesmal um 9 Uhr Morgens in Nieder⸗ moxſtadt und den dritten Tag um 9 Uhr am Boitzheimer Wäldchen an dem Stammheimer⸗ feld.

Obermoxſtadt am 26. Mai 1855.

Mickel, Markmeiſter.

Holzverſteigerung. 1769] Montag den 4. Juni, des Vormittags 9 Uhr, werden in dem Niederrosbacher Ge⸗ meindewald, in den Diſtrikten Pfahlgraben und Waſſerdöll, nachſtehende Holzſortimente, als:

12½ Stecken Nadel-Prügelholz,

. Stockholz,

41 Wellen Buchen, 25 Wellen Eichen⸗, 250 Wellen Birken⸗, 3676 Wellen Na⸗ del⸗ und Aspen⸗Reiſerholz,

34 Stangen Nadelholz, 100 Stück Nutzgerten,

23 9 15 Nutzreiſer S 230 laufende Fuß, un

15 Läſte Allerleiholz

an Ort und Stelle, und zwar unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Niederrosbach den 29. Mai 1855. Großherzogliche n Niederrosbach unn tz.

188

Braunkohlen⸗Verkauf.

[770] Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim ſind wieder neue verlad⸗ bare Klötze auf Reihen vorräthig.

Der Preis derſelben iſt bis auf weitere Beſtimmung auf 10 kr. per Centner, vom 29. l. M. an, feſtgeſetzt worden.

Der Centner Holzkohlen koſtet wie ſeither 14 kr.

Gegen genügende Bürgſchaft wird für die im laufenden Jahr bezogen werdenden Braun⸗ kohlen Zahlungsfriſt bis Ende März 1856 geſtattet.

Diejenigen Abnehmer, welche bei der Abfuhr von Braunkohlen auf der Grube Wilhelms⸗ hoffnung Oſſenheim paſſiren und Brückengeld daſelbſt zahlen müſſen, erhalten daſſelbe bei Ein⸗ händigung des Ladſcheins von Materialſchreiber Weitz auf Verlangen vergütet.

Reichelsheim den 26. Mai 1855. Sch mi d,

proviſoriſcher Bergeontroleur.

Die Lieferung von Maſtvieh, insbeſondere von fetten Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern betreffend. 17711 Nachdem die unterzeichneten Metzger durch ſeitherige eigene Ermittelungen und leider nicht ohne ihren Schaden erfahren mußten, daß der Ankauf des Maſtviehes, insbeſondere von Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern, die über 8 Tage alt ſind, von der Qualität, wie ſolche bisher hier verbraucht worden, nicht ohne große Mühe und zu außergewöhnlichem hohen Preiſe auszuführen iſt ein Fall, der bei den Conſumenten ſo wenig Glauben findet, ſo ſehen wir uns veranlaßt öffentlich bekannt zu machen: 5 daß wir jeden Augenblick bereit ſind, in einen Contraets⸗ Abſchluß einzugehen, wonach wir uns verpflichten, Ochſen und Hämmel ſowie auch über 8 Tage alte Kälber, wie wir ſolche ſeither verwendet haben, zur Deckung unſeres Bedarfs zu beziehen und auf's Gewicht genommen, das Darmſtädter Pfund ) für Ochſenfleiſch mit 17 kr., Hammelfleiſch mit 15 kr. und 3) Kalbfleiſch mit 9 kr. zu bezahlen 5 und die Dauer der Lieferzeit auf 4 Monate von heute an feſtzuſetzen. 9755 Es werden demgemaß die landwirthſchaftlichen Viehbeſitzer, Viehhändler oder ſonſt[haftbare luſttragende Lieferanten erſucht, uns recht bald zu Contracts⸗Abſchlüſſen auf dieſe Lieferungen Ge⸗ legenheit zu geben und desfallſige Mittheilungen ohne Verzug an uns gelangen zu laſſen. Friedberg den 20. Mai 1855. Wilhelm Bieler. H. Schäfer. G. Schäfer. Joh. Hanſtein 111. E. Hanſtein. Johannes Kreuter. C. Engel. G. Schmidt. Karl Walz. Ludwig Kreuter. Heinrich Engel. Ph. Söllner.

Es hat dem Jünger Guttenbergs dem Setzer im Verlage des Intelligenzblattes beliebt unſere gleichlautente Bekanntmachung in der vorigen Nummer mit einer Anmerkung zu verſehen.

Aus der Sphäre der Druckerſchwärze und des Preßbengels auf das Gebiet der National- ökonomie gerathen, führt derſelbe eine Vergleichung der Fleiſchpreiſe anderer Städte gegen die hier beſtehende Taxe auf, wodurch er ohne Zweifel darlegen will, daß wir mit den Fleiſchtaxen dahier ſehr zufrieden ſein könnten.

Der Herr Setzer hätte aber bei dieſer Gelegenheit den allerdings nicht unwichtigen Gegen⸗ ſtand nicht durch eine ſo oberflächliche Vergleichung mit Ziffern ohne näheres Eingehen auf die Sache, auf eine ſo unwiſſende Weiſe anregen ſollen, daß wir ihm gegenueber blos mit dem be⸗ kannten SprichwortSchuſter bleib bei deinem Leiſten zu antworten hätten, wenn wir uns nicht verpflichtet hielten, dem etwa durch dieſe Unwiſſenheit irre geleiteten Publikum deſſen größtem 4 zwar mehr Sachkenutniß zutrauen als dem vorlauten Herrn Setzer, eine Aufklärung zu geben.

Es iſt wahr, daß in Frankfurt die Metzgerzunft 80,000 fl. an die Stadt abzugeben hat, und daß dermalen die Taxe des Ochſenfleiſches auf 15 ½ kr. feſtgeſetzt iſt, in Frankfurt iſt aber wie jedes Kind weis, leichtes Gewicht eingeführt, was einen Unterſchied von 2 Loth an jedem Pfund gegen unſer Darmſt. Gewicht ergibt, dieſe Kleinigkeit beträgt allein ſchon ueber 6% und deckt den Betrag der zu bezahlenden Abgaben hinlänglich. Es iſt ferner bekannt, daß in Frankfurt viele reiche Herrſchaften wohnen bei welchen für die Bedürfniſſe der Küche die Taxe gar nicht maßgebend iſt, die regelmäßige Lieferung des Ochſenfleiſches auf Privatübereinkunft mit dem Metz⸗ ger beruht und nicht ſelten mit 20 kr. pr. Pfd. bezahlt wird, weiter iſt in Betracht zu ziehen, daß der Ankauf des Viehs auf dem Viehmarkte zu Frankfurt, auf dem wir ſelbſt ſehr oft unſeren Bedarf beziehen müſſen, für die Ffurter Metzger nicht mit den geringſten Koſten verbunden iſt, daß die Stadt die Verpflichtung hat, das Schlachthaus und die Erhaltung deſſelben den Metzgern unentgeldlich zu überlaſſen. i

1 75 ergibt ſich nun als Reſultat des aufgeſtellten Vergleichs der Frankfurter Fleiſchtaxe zur hieſigen. N

a) die Abgabe der 80,000 fl. wird durch das leichtere Gewicht mehr als abſorbirt. 8

b) Die Koſten der Ffurter Metzger, für den Ankauf ihres Ochſenbedarfs, für das Schlacht⸗ haus und deſſen Unterhaltung ſind 0 dagegen l 5 a

o) ſteht die Taxe von 15 ½ kr. pr. Pfd. ſonach 1 kr. höher als die unſrige mit 14 ½ kr.

ohne daß wir uns des Glücks rühmen können, in unſerer Mitte einen Kreis hoher

Herrſchaften zu haben bei welchen die Lieferung des Ochſenfleiſches zu weit höheren

Preiſen als nach Maßgabe der Taxe ausgeführt wird. Wir ueberlaſſen es jedem

Anbefangenen zu urtheilen, wer beſſer daran iſt, unſere Geſchäftsgenoſſen, in Frank⸗

furt oder wir hier. 5 5 5

Daß in Hanau ebenfalls leicht Gewicht, Gießen und Darmſtadt die Taxen zwar an

nagt ale loch viel abgemn nehmen wartet; doch unm ehrlen Le Nationalo von Seit lingen wi

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