Ausgabe 
28.11.1854
 
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Namen.Ich bin der Baron von Viereck und logire da und da. Jetzt brach dem Wachtcommandanten die Geduld.Sie kommen nicht von dannen, mein Herr, bis ich die Herren Ein-, Zwei- und Dreieck, die ebenfalls heute hereinpaſſirt ſind, ſammt Ihnen, Herr von Viereck, für den Frevel beſtraft ſehe, den Sie an einem Königlich Preußi ſchen Wachtcommandanten begangen. Herr von Viereck betheuerte ſeine Unſchuld; allein es half nichts. Die Sache wurde erſt anf die Hauptwache und von da weiter rappor tirt, bis ſich die Unſchuld des Herrn von Viereck auswies. Dieſer kam jedoch durch dieſen Streich um zwei Stunden ſpäter in dem gewählten Hotel an, wo bereits die luſtigen Brüder ſaßen, auf Vierecks Koſten zechten und ob des ge lungenen Streiches herzlich lachten.

Belohnte Uneigennützigkeit. Galignanis Meſſenger erzählt: Ein wohlhabender Junggeſelle zu St. Omer erkrankte vor Kurzem gefährlich, und alsbald umgab ihn eine Schaar von Vettern und Nichten, die ihm ihre Theilnahme betheuerten. Er erklärte ihnen trocken, daß er vor Allem Ruhe haben wolle; deshalb werde er Niemanden etwas vermachen, der während ſeiner Krankheit zu ihm komme. Die ganze Sippſchaft entfernte ſich ſofort, erkun

digte ſich aber eifrigſt nach dem Fortgange ſeiner Krank⸗ heit. Sein Zuſtand ward täglich ſchlimmer; aber kein Ver⸗ wandter beſuchte ihn, mit Ausnahme eine Nichte, I oſephine, welche darauf beſtand, ihn in ſeiner Krankheit zu pflegen. Wenn Du darauf beharrſt, hier zu bleiben ſagte der Kranke zu ihrſo werde ich Dich zuverläſſig enterben. Sie antwortete:Immerhin, Onkel; aber Sie ſind zu krank, um ohne einen Verwandten zu ſein, der für Sie Sorge trägt, und ich bin zu bleiben entſchloſſen. Zwei Tage ſpaͤter machte der Oheim in gehöriger Form ſein Teſtament, und alsbald verlautete, Joſephine ſei enterbt. Kurz darauf ſtarb der Kranke, und bei Eröffnung des Teſta⸗ ments fand ſich, daß er ſein ganzes Vermögen(80,000 Franken) Joſephinen vermacht hatte,weil ſie wie es im Teſtamente hieß»die einzige unter allen ſeinen Verwandten ſei, welche uneigennützige Zuneigung für ihn empfinde.

Für die Brandbeſchädigten zu Felda gingen bei der Unterzeichneten ferner ein: Von Pfarrer Erdmann in Langenhain 1 fl., von W. R. 1 fl.

Um weitere Gaben wird gebeten.

Die Exped. des Frie db. Int. Gl.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.

Edictalla dung. L17751 Georg Engel zu Oberrosbach und deſſen Verlobte Eva Roſina Belzern haben laut Ein⸗ trags vom 25. Februar 1828 bei Baumeiſter des Raths der freien Stadt Hamburg J. P. Staufert 1275 fl. entliehen und wird von den Erben des Gläubigers in die Löſchung dieſes Eintrags eingewilligt, ohne daß die Hppothek⸗ urkunde zu jenem Zwecke vorgelegt werden kann.

Dann haben: a) Philipp Oblys Wittwe zu Oberrosbach das Grundffück III 114(alt) 69 Klftr. ober dem Griffelacker;

b) Heinrich Anton Becker von da das Stück VII 371(alt E/%) 181 Klftr. unter dem Köppel; 5

c) Großberzoglicher Pfarrer Bingmann zu Höchſt das Stück IX 626(alt 301 ½,) auf dem Erlichspfad, in der Gemarkung Oberrosbach, verkauft, ohne ihr Eigenthum urkundlich nach⸗ weiſen zu können.

Auf geſtellten Antrag werden alle, welche auf die oben bezeichnete Hppothekurkunde oder die vorerwähnten Grundſtücke Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert ſolche ſo gewiß binnen 2 Monaten von heute an bier geltend zu machen, als ſonſt jene Schuldurkunde für erloſchen erachtet und der Eintrag im Hypo⸗ thekenbuche geſtrichen, bezüglich der Grundſtücke aber den Kaufbriefen die gerichtliche Beſtätigung ertheilt, ſofort der Erwerbstitel im Mutations⸗ verzeichniſſe gewahrt werden wird.

Friedberg den 8. November 1854.

Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

(Butz bach.) n Verſteigerung von Geſundheits⸗ Kochgeſchirren.

117791 Bei der Verſteigerung getragener Mon⸗ tirung ꝛc., welche Freitag den 1. December d. J. dahier abgehalten wird, ſollen auch Keſſel und Kochpfannnen von ſtarkem gut verzinnten Eiſen⸗ blech gegen gleichbaare Zahlung an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden.

Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß ein Keſſel mit eiſer⸗ nem Henkel Pſund und eine Kochpfanne mit Griff 1 Pfund wiegt, erſterer bei einer Höhe von 1 Fuß 30 Schoppen, und letzterer bei Zoll Höhe 10 Schoppen aufneh⸗

men kann, daß dieſelben ſich in einem völlig

brauchbaren Zuſtande befinden und nicht allein als Koch- und Bratgeſchirre verwendet, ſon dern auch zu verſchiedenartigen anderen Zwecken in einer Haushaltung, ſowie zum Kochen im Freien mit Vortheil benutzt werden konnen. Butzbach den 22. November 1854. Großherzoglicher Divifions-Verwaltungsrath des Garderegiments Chevauxlegers.

(Butz bach.) Verkauf getragener Montirung, aus- rangirten Reitzeugs ꝛc.

L17781] Freitag den 1. Dezember dieſes Jahrs, des Vormittags von 812 und des Nachmit⸗ tags von 15 Uhr, ſoll in der hieſigen Rei- tercaſerne eine Anzahl getragener Montirungs ſtücke, als: Spencer, Reithoſen mit Leder, Mützen, lederne Handſchuhe, Hemden, Socken, Halsbinden, Halbſtiefel, Schuhe ꝛc., ſodann aus⸗ rangirtes Reitzeug und Caſernerequiſiten, wobei viele Bett⸗ und Pferdeteppiche meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden.

Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, erſucht man zugleich die Herren Bür⸗ germeiſter der Umgegend dieſen Verkauf in den unterhabenden Gemeinden geeignet bekannt machen laſſen zu wollen.

Butzbach den 22. November 1854.

Der Großberzogliche Diviſions-Verwaltungsrath des Garderegiments Chevauxlegers.

Edicetalla dung.

[1723] Philipp Hartmann, Wittwer, und deſſen großjährige Kinder, Philipp Hartmann, Katha⸗ rina Hartmann und Eltſabetha, Heinrich Kleiß Ehefrau, ſämmtlich zu Bruchenbrücken, haben die Grundſtücke: Flur I, Nr. 437= 118 Klafter, XIV, 207= 32 verkauft, obne deren Eigenthum urkundlich nach⸗ weiſen zu können. Es werden deshalb alle Die⸗ jenigen, welche Eigenthumsanſprüche an beſagte Grundſtücke zu bilden haben, aufgefordert, ſolche binnen ſechs Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls der Verkauf dieſer Grundſtücke ge⸗ richtlich beſtätigt werden und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß erfolgen wird. Friedberg den 6. November 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Faſelochs⸗Verſteigerung. [797] Ein der Gemeinde Okarben zuſtehender, gutgehaltener Faſelochs ſoll Donnerſtag den 30. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rath⸗ hauſe dahier öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Okarben den 24. November 1854.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Okarben

Henſel.

Bekanntmachung. [1798] Da die heute ſtattgehabte Verſteigerung theilweiſe nicht genebmigt werden konnte, ſo ſollen die nachbenannten Arbeiten Donnerſtag den 30. d. M. nochmals wenigſtfordernd über- geben werden:

a) Spenglerarbeit, veranſchlagt zu 20 fl. 12 kr. b) Weißbinderarbeit, 4% Die Verſteigerung beginnt auf meinem Büreau präcis 10 Uhr Vormittags. Ziegenberg den 23. November 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf.

Faſelochs-Verſteigerung. [1799] Mittwoch den 6. December l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, wird ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Faſelochs, Gelbſchäck, welcher Jahr alt und zum Schlachten, ſowie zur Zucht brauch⸗ bar itt, öffentlich an den Meiſtbietenden ver ſteigert.

Oberwöllſtadt den 23. Novbr. 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberwöllſtadt Die l.

Verſteigerung. L1800] Dienſtag den 5. December d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden auf dem Fruchtmarkt zu Hanau: 3 ſehr ſtarke Mühl und Leiterwägen mit eiſernen Achſen; 2 faſt neue, große, lederne Wagendecken; 1 Pflug mit Egge; Pferdegeſchirre, 1 kupferner Waſchkeſſel u. dgl. m. öffentlich gegen gleich baare Zahlung ver ſteigert. Hanau den 25. November 1854. Pfadt, Vergantungsſchreiber.

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