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in Grundbeſitz angelegt und beſaß jetzt Bergwerke und für ſich! ich bitte Sie. Meine Nerven konnen keine Auf⸗ regung ertragen! Und noch einmal bitte ich Sie, machen

Eiſenſchmelzen, die er ſelber leitete und die ihn fortwährend während ſeine Frau und Sie doch die Thüre zu ſie muß offen ſein ſehen Sie 1602 e? Ham

auf ſeinem Gute feſtbannten, hnlich in Wien oder München denn nicht, wie ich vor Froſt ſchauder

Tochter den Winter gewo zubrachten und ſich mit vollen Armen in den Strudel der Der Abgeſandte verbeugte und entfernte ſich ſchwei⸗ baust J Weltfreuden ſtürzten, um dann ven den Strapazen der gend und wiſchte die ſchweißtriefende Stirn.Eugen wird Nan Bälle und Abendgeſellſchaften und Theater ſich Sommers einen herrlichen Schwiegervater an dieſem Manne da be⸗ N. öl. in Karlsbad, Iſchel oder Baden-Baden wieder zu erholen. kommen. Wenn die übrigen Familienglieder Die ſem glei⸗ 04% 1 Eugen Marberg hatte Julien im vorigen Winter in Mün⸗ chen, ſo muß es eine ganz charmante Sippſchaft ſein! Gen chen kennen gelernt, ſie dann im Sommer in Kreuth wieder Der Lakei erwartete ihn noch im Vorzimmer und Lorenz 9350 4 getroffen und eine Liebſchaft mit ihr angeknüpft, die gerade ſagte zu ihm:Wenn Ihr einen Thaler verdienen wollt, auf dem Punkte war, zu einer förmlichen Verlobung zu guter Freund, ſo ſchafft mir ſchnell Tinte, Papier und auf Aula loͤtzlichen ſchweren Erkranken Feder herbei! Der Lakei eilte wie ein Wieſel, um dieſen ben 12 Frie

führen, als Briefe von dem 10 1 ihres Vaters Julien und ihre Mutter nach ärtenſee zu: Wunſch zu erfüllen; Lorenz ſchrieb einige flüchti il N n b Bun ige Zeilen rückriefen. Marberg's Liebe beſtand die Probe der Tren⸗ händigte ſie dem Diener ein und 8 9 Wir

daß Herr binnen fünf Minuten eine Antwort von Madame Rabener 4

nung; ſobald er nee erhalten hatte, Rabener wieder außer Gefahr ſei, warb er bei Madame auf dieſes Billet bringt, ſollt Ihr dieſen Kronenthaler hier Rabener und Julien ſchriftlich um die Hand der Letzteren, haben! 0 0 90 erhielt das Jawort, da er jung, hübſch, reich und von guter Der Diener verſchwand wie durch Zauberſchlag, und 14503 L Famlilie war, und nun eben war er auf dem Wege zu kehrte ebenſo ſchnell wieder zurück.Die Damen ſind ſo⸗ Vormllag ſeiner Verlobung, welcher ſchon im Januar die Hochzeit eben im Ankleiden begriffen, ſagte der Lakei;Madame faut zie folgen ſollte.. 5 bittet den Herrn höflich, ein wenig im Salon zu warten. 56 Die Uhr auf dem Hüttenwerk ſchlug halb eilf, als In fünf Minuten werden die Damen hier ſein. Haben 0 der ziemlich erſtarrte Lorenz an der Thuͤre des Herren⸗ Sie die Gewogenheit, einſtweilen hier herein zu ſpazieren! b 0 8 hauſes klingelte. Ein Diener in glänzender Livree öffnete.(Fortſetzung folgt.)* Kann ich Madame Rabener und Frl. Julie ſprechen? 5 5 faul . 85 77755 nicht; die Damen ſtehen erſt um halb zwölf Friedberger Kirchenbuchsauszug vom Monat September. Fried 10 r auf, f Getraute:

1Wirklich? rief Lorenz, deſſen Appetit die raſche 10.(In Großkarben) Chriſtian Ulrich II., hi. B. u. Gerber⸗ Gt0 1 Fahrt und die Kälte wieder bedeutend geſchärft hatten, e ee e ee. 5 1 ehel. 5 S. g ang: a 4 oſch von Großkarben, d Bei. vund zu welcher frühſtückt man denn in dieſem neten u. Ackermannes Lorenz Moſcheroſch 7 4 lad. L.. e

gau. des gweſf Uhr! Gekaufte: 2 Präcis zwo 1 1. Dem hi. B. u. Schuhmachermei N ü i 1535 Lorenz's Geſicht verdüſterte ſich zuſehens und er S., Adam Konrad, geb. N ee 9

fragte:Kann ich vielleicht Herrn Rabener ſprechen? 3. Dem hſ. B. u. Rechnungspracticanten Joh. Jakob Jaatz ein geſchrieb

aHerrn Rabener? und was wollen Sie denn von S., Seide n Niue u. e 20 Se ene e

ihm? fragte der Lakai als zweifelte er, richtig gehört Weimar, Chriſan wugelm Ludwig Baperdörſer a, ker zu haben. pe Joſephine, geb. 9. Auguſt. uidücitt Ich 995 Nuirhe knee zu machen! f 1 5 27 4 8 e Johannes Boller ein S., von Ir

errn Rabener? wieder lte der Di 8 arl Friedrich, geb. 21. Auge... öffentlie

iederho Diener 14. Dem hs. B. u. Gaßfwirth Ludwig Konrad Theobald ein S., 155

U.

Ja, ihn, den Gatten von Madame, verſtehen Karl Friedrich Ludwig Emil, geb. 22, Auguft. 17. Dem be. B. u. Handarbeiter Heinrich Jakob Chrift. Mahr ber l.

Sie mich? Ei wohl ich werde Sie zu ihm führen! Wollen ein S., Georg Wilhelm Konrad, geb. 8. Sept. 8 N 5. zu ihr f. 5 Orte Sie ſo freundlich ſein, mir nach ſeinem Zimmer zu folgen? Emil 15 Dem 1 5 Daniel Nebhuth eine T., Anna G70 Lorenz folgte ihm über einen langen Flur in ein en ae 3 Zuli und Auguſt ferntes Zimmer, worin mehrere Röhren einer Dampfhei⸗ 10. Juli. Ein unehelicher S., Peter, geb. 3. Juli. f zung eine unerträgliche Wärme erzeugt hatten. In einem 21. Aug. Dem hſ. B. u. Büchſenmacher Heinrich Engel eine T., 57 weichgepolſterten Kranken⸗Lehnſtuhle ſaß Herr Rabener, der Cva e den 13. Auguſt. N reiche Gutsherr und zitterte vor Froſt. Eine ſchlaff herun⸗ hard 155 n Gr. Oberfeldwebel Joſeph Seitz ein S., Bern⸗ 11 terhängende Unterlippe, ein glanzloſes, mattes Auge und 1 Beerdigte: einm etwas unheimlich Scheues in. ſeinem ganzen Weſen mach⸗ 7. Friedrich Ebriſian Albrecht. Ruppel, des bl, B. u. Heil⸗ 115 ten einen ſehr abſtoßenden Eindruck von ihm. gehülfen Johannes Ruppel ehel. S., alt 10 M., f 6. Sept. 1 er 1Mein Herr, hub der Beſucher an,mein Name tt 28 8. 9 Gint, Ortsb. zu Leidenfrutb im Kreiſe Gründerg, wum iſt Cäſar Lorenz.... n 0 g f hel. Schließen Sie doch die Thüre% fiel ihm der Kranke im e ee e 2 T, f la. 1* unmuthig ins Wort. 115 3998 110 Konrad Schlechtweg, bſ. B. u. Schuhmachermeiſter, L Die Thür iſt ja zu. Ich bin der vertraute Freund Ihres n 445 g. Ihre 19. Margaretha Finkernagel, geb. Groß, des bſ. B iers künftigen Schwiegerſohnes, des Herrn Eugen Marberg! u. Heilgehülfen Sale. Eberau, alt 42 5 17. 9. In s Henkers Namen, warum machen Sie denn die 22. Sophia Eliſabetha Volp, des bſ. B. u. Kuhbirten Joh. Fer⸗ lo Thüre nicht zu 2 ſchrie Herr Rabener, ohne aufzublicken. dinand Volp ehel. led. T., alt 14 J., 10 M. u. 12 T., 1 20. 1 Ich kann Sie verſichern, mein Herr, daß alle Thü⸗(hel ee des 5 Feldwebels Johannes Kißler, ren ſorgfältig geſchloſſen ſind verſetzte Lorenz, der vor 26. Aang Katharina Walz, geb. Wecker, Witwe des weiland di: mur Hitze einer Ohnmacht nahe war;ich bedaure Sie beläſti⸗ B. u. Metzgermeiſters Johann Hartmann Walz J., alt 78 J., 2 M. u. ae gen zu müſſen, allein ich bringe Ihnen ſehr unangenehme 11 e* Nachrichten! auf d e 9 18 B. u. Rothgerbers Philipp d Dann will ich ſie gar nicht hören! rief der Kranke e e e Neuling g * ö n ö a 29. Dorothea Feiling, geb. Reuling, des hſ. B. u. A 8 ö. Unangenehme Nachrichten! Nein, die behalten Sie nur Johannes Feiling Ehefrau, 1 45 H. 25. 05 l Cn