Ausgabe 
15.9.1854
 
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ich wie Moos

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n Miszelle. Die Europäer werden doch, wie dasAusland in einem wiſſenſchaftlichen Bericht aus Amerika mittheilt, von 6 Während erſtere es hoͤch ſtens bis zu Ausſtellungen von Hornvieh u.

den Amerikanern weit überboten.

haben,

wurde kürzlich das Komite der ſüdlichen Central Ackerbaugeſellſchaft autoriſirt, folgende Prämien für eine nächſtens zu Auguſta im Staat Georgia ſtattfindende Kin derausſtellung zu offeriren: 1. Prämie: ein ſilberner Krug, 50 Dollars an Werth, für das ſchönſte Kind, 2 Jahre alt. 2. Prämie; ein ſilbener Krug, 25 Dollars an Werth, für das ſchönſte Kind, 1 Jahr alt. 3. Prämie: ein ſilberner Becher,

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10 Dollars an Werth, fur das ſchönſte Kind, 6 Monate alt. Alle Kinder muͤſſen in heimiſche Stoffe gekleidet ſein und die Prämien werden von dem Executivkomite vertheilt.

dgl. gebracht

Kettinger, des led. T.

Amtliche Berichtigung zum Friedberger Kirchenbuchs-Auszug vom Monat Auguſt.

Unter den Getrauten iſt zu leſen:

29. Heinrich Seriba, hſ B. u. Buchdrucker, des B. zu Dieburg und Freiherrlich Fechenbach'ſchen Rentamtmanns Friedrich Philipp Scriba ehel. led. Sohn, u. Ottilie Mariane Karoline Marie Katharine hſ. B. u. Schönfärbers Joh. Gottlieb Kettinger ehel.

Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.

O beſt⸗Verſteigerung. 11431] Montag den 18. September d. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, wird das diesjährige Obſt in den ſtädtiſchen Bauman lagen öffentlich meiſtbietend verſteigert und der Anfang im viereckigen Weiher in der Vorſtadt zum Garten gemacht.

Friedberg am 1. September 1854.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg

Biß mdr.

Arbeits ⸗Verſteigerung. 11439] Dienſtag den 19. September, Nach- mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe zur Erbauung eines Kanals nachſtehende Arbeiten und Materiallieferungen an den We nigſtnehmenden verſteigert, als:

1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 167 fl. kr.

2) Steinhauerarbeit, 27 36 3) Pflaſterarbeit, 7 17, ſodann 4) Anliefern von 4,0 Cubikklftr.

guter lagerhafter Mauerſteinen

à 30 kr. 1205 5) Anliefern von 35 Bütten Kalk

à 1 fl. 20 kr 4640

6) Mauer⸗ und Pflaſterkies oder Sand, 2,5 Cubikklftr. à 24 fl. 60 Friedberg den 13. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Acker⸗Verſteigerung. 11440] Mittwoch den 20. September d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Heinrich Raab dahier deſſen Grundſtück Pag. Nr. 112/6. 7 229 Klftr. am Ringgraben öffentlich meiſtbietend verſteigert; bei annehmbarem Gebot wird der Zuſchlag ſogleich ertheilt.

Friedberg den 14. September 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher.

Verſteigerung. 1441] Nächſten Montag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, ſoll der in dem Landes- zuchthaus erzeugt werdende Dünger im Wege öffentlicher Verſteiger ung auf ein oder mehrere Jahre vergeben werden. Marienſchloß den 12. September 1854. Die Verwaltungs-Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär.

Zu verkaufen. 11427] Ein ſehr wenig gebrauchter Victoria⸗ wagen mit Glasverdeck und ein ganz leichtes zweiſitziges Wägelchen, halb gedeckt, ſtehen billig

abzugeben bei Adolph Greiß, Hof⸗Sattler in Bad Homburg.

Bekanntmachung. [14421 Der bisherige Holzgelderheber des un terze ichneten Rentamtes, Forſtrechner Eret hier, tritt am 1. Oktober l. J. in Ruheſtand, von welchem Tage an das Rentamt die Holzgelder wieder unmittelbar erhebt und nur allein giltig darüber quittirt.

Alle vor dem 1. Oktober l. J. fällig wer⸗ denden Holzgelder find, bei Vermeidung gericht licher Klage, noch an Forſtrechner Eret zu be zahlen.

Ockſtadt am 19. Auguſt 1854.

Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt

Am ge re.

Mit Bezug auf Obiges fordere ich alle Die jenigen, welche noch Holzgelder an mich ſchuldig find, hiermit auf, noch vor Ausgang dieſes Monats um ſo gewiſſer Zahlung zu leiſten, als vom 1. Oktober l. J. an alle Rückſtände eingeklagt werden.

Ockſtadt am 11. September 1854.

Der Freiherrl. Forſtrechner Et.

Verlorener Pfandſchein. 114321 Der Pfandſchein Nr. 20874 iſt abhan⸗ den gekommen. Derjenige, welcher Rechtsan ſprüche an das Pfand zu machen hat, wird hiermit aufgefordert, dieſelben binnen 6 Wochen geltend zu machen, als ſonſt dasſelbe an den ſich gemeldeten Eigenthümer verabfolgt werden wird.

Friedberg den 31. Auguſt 1854. Für die Pfandhaus verwaltung: Faaß. Schweitzer.

Nin 1435] Eine kleine, ſehr achtbare Familie in Darmſtadt, welche von ihrer großen und an genehmen Wohnung einen Theil entbehren kann, wünſcht einige junge Leute aus gutem Hauſe, welche die Lehr- Anſtalten daſelbſt beſuchen wollen, in Koſt und Logis gegen billige Ver gütung zu nehmen. Beſte Pflege und die ſorgfältigſte Aufſicht wie im elterlichen Hauſe, bei Anfängern auch Nachhülfe in ihren Arbeiten, werden gewiſſenhaft zugeſichert. Das Nähere beliebe man bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Friedberg den 8. September 1854.

Guͤterkaufſchilling, [1436] von allen Größen, werden zu kaufen geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.

Apfel- Geleelll [1438] als Erſatz für Latwerge, in noch nie dageweſener delicater Qualität, bei

Wilhelm Fertſch.

Ein Schmiedgeſelle [1443] kann ſogleich in Arbelt treten bei Wilbelm Ritzel, Schmiedmeiſter in Friedberg.

Ve ore n.

11444] Sonntag den 10. d. M. iſt dahier oder auf dem Fußwege nach Nauheim ein ſchwarz lackirtes Degenkuppel verloren worden. Der redliche Finder wird erſucht gegen eine ange meſſene Belohnung ſolches an den Expedienten Landau dahier abzugeben.

Kirchweihfeſt zu Dorheim. 11445] Sonntag den 17. und Montag den 18. d. M., an den Tagen des hieſigen Kirch⸗ weihfeſtes, iſt bei mir gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmufik anzutreffen; unter Zuſicherung beſter Bedienung ladet hierzu höflichſt ein Wilhelm Bingel, Gaſtwirth.

Oſſenheimer Wäldchen.

1446] Zur Feier des Oſſenbeimer Kirchcheih⸗ feſtes Sonntag den 17. September und zum Beſchluß der diesjährigen Sommerbeluſtigung Tanzmufik mit abwechſelnden Variationen, wo⸗ zu ich hoflichſt einlade. 5 Kuchen, Braten, Schinken, Wein, Alles muß vorzüglich ſein. 7 Aehle.

Tanzmuſik. [14471 Sonntag den 17. d. M. iſt in meinem Garten gut beſetzte Harmonie und Tanzmufik anzutreffen. Unter Zuſicherung beſter Bedie

nung ladet höflichſt ein Oberrosbach. G. P. Winter.

400 Gulden

[1448] können gegen doppelten Gütereinſatz bis zum 1. October ausgelieben werden. a Friedberg. Philipp Wagner, Gaſtwirth.

An H in B.

[1449] Empfangen. Sehr gerübrt!! Doch Geh' du nur immer hin, wo du geweſen haſt, Und binde deinen Gaul an einen 1 Aſt!l!

Ein Logis [1450] hat zu vermiethen H. Schutt.

Ein möblirtes Zimmer L145 1] mit Schlafkabinet hat zu vermiethen Friedberg den 12. Septemder 1854. G. Trapp II., Hofgerichtsadvocat.

Zuber mie ih en [1452] Der obere und untere Stock meines Hauſes ſind zu vermiethen und gleich zu beziehen. W. Ne

Ein vollſtändiges Logis [1453] hat zu vermiethen Friedrich Waas, Meßger.