Ausgabe 
5.9.1854
 
Einzelbild herunterladen

en Azoren ü. Okeutſch⸗ u üer ſie delg zieh

iu zieh

ſonſt die beantragten Theilungsurkunden beſſäligt und der Eintrag im Mutationg- Verzeichniß ver⸗ fuͤgt werden wird. Buß bach den 31. Auguſt 1854. *. Butzbach bel,

Landrichter.

Edietal ladung. 11220] In dem Ockſtädter Grundbuche ſtehen auf den Namen: Rudolph Müller, Freiherrlich von Francken

5 ſtein'ſches Erblebngut⸗ die nachſtehend bezeichneten Güterſtücke:

106/16, 108/27, 118/77, 120/87, 152/18,

225/24, 266/39, 249/ẽ9, 24/1, 285/29,

302/830, 323/1. 372/2, 48/5, 667/6, 672/13,

176/1,693/1, 701/13, 898/4, 94/2, 1095/16,

1243,18, 1296/10, 1309/23, 1355/15, 1414/5,

1428/8 eingetragen.

Nach vorliegenden Prozeßacten iſt der Heim⸗ fall dieſes Gutes ausgeſprochen und von dem Freiherrn Georg von und zu Franckenſtein zu Ullſtadt beantragt worden, daß daſſelbe ihm als Eigenthum, das jedenfalls durch Verjährung erworben worden, jedoch als Beſtandtheil des Familienfideicommiſſes im Mutationsverzeichniſſe zugeſchrieben werden möge.

Da nun ein anderer Eigentbumserwerb voll ſtändig wenigſtens nicht hat nachgewieſen werden können, ſo werden auf geſtellten Antrag alle, welche an die bezeichneten Grundſtücke Anſprüche bilden zu können vermeinen, zu deren Anzeige binnen drei Monaten von heute an, unter dem Rechtsnachtheil hiermit aufgefordert, daß ſonſt dieſelben als durch Verjährung erworben, dem Freiherrn Georg von und zu Franckenſtein zu Ullſtadt, übrigens als Beſtandtheil des Fami⸗ lienfideicommiſſes, werden zugeſchrieben werden.

Friedberg den 12. Juli 1854.

Großberzogliches Landgericht Friedberg.

In Verhinderung des Landrichters Dr. Ir le, Landgerichtsaſſeſſor.

Edictalla dung. 11282] Nachverzeichnete, dem Herrn Grafen Friedrich von Alt⸗Leiningen-Weſterburg zu Schloß Ilbenſtadt in der Gemarkung Aſſenheim zuſtehenden Grundrenten, als:

a) eine durch Allodification eines, von Chri- ſtian Müller und Conſorten beſeſſenen Erbleihgutes, entſtandene Grundrente, im jährlichen Geldanſchlage von 594 fl. 14 kr.,

b) ein Geldzins im jährlichen Anſchlag von 13 fl. 4 kr.,

ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtim⸗ mungen abgeloſt werden.

Es werden daher alle bei dieſer Ablöſung be⸗ kannte und unbekannte Betheiligte hiermit aufge⸗ fordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte um ſo gewiſſer anzumelden, als ſonſt die Aus- zahlung der Ablöſungs kapitalien an den genannten Herrn Berechtigten geſtattet werden wird.

Friedberg den 8. Auguſt 1854.

Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Oeffentliche Bekanntmachung.

113521 Es wird hierdurch zur öffentlichen Kennt- niß gebracht, daß Heinrich Lochmann von hier wegen Verſtandesſchwäche unter Curatel geſtellt worden iſt und Rechtsgeſchäfte fortan nur mit den Curatoren, Jakob Lochmann und Schreiner⸗ meiſter Philipp Deweil dahier, gültig abgeſchloſſen werden können.

Etwaige Forderungen an Heinrich Lochmann find, bei Meidung der Nichtberückſichtigung, bin⸗ nen 4 Wochen anzumelden.

Friedberg den 3. Auguſt 1854.

Großherzogliches Landgericht Friedberg

Hofmann, v. Preuſchen,

Landrichter. Landgerichts ⸗Aſſeſſor.

307

Bekanntmachung. 103121 Der bisherige Holzgelderheber des unter⸗ zeichneten Rentamtes, Forſtrechner Eret hier, tritt am 1. Oktober l. J. in Ruheſtand, von welchem Tage an das Rentamt die Holzgelder wieder unmittelbar erhebt und nur allein gültig darüber quittirt.

Alle vor dem 1. Oktober l. J. fällig wer⸗ denden Holzgelder find, bei Vermeidung gericht⸗ * Klage, noch an Forſtrechner Eret zu be⸗ zahlen.

Ockſtadt am 19. Auguſt 1854.

Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt

er.

Aufforderung.

11351] Die Wittwe und Erben des Valentin Schäfer in Staden ſprechen das Eigenthum an nachſtehenden Stücken an: J. Valentin Schäfers Wittwe, Gemarkung Stammheim:

Fl. II No. 286, Fl. IV No. 33, 208, 224, II. Peter Bierbrauer, Gemarkung Staden:

Flur VI No. 123, können ſolches aber urkundlich nicht nachweiſen. Da der Verkauf dieſer Stücke beabſichtigt wird, ſo ſind etwaige Eigenthums-Anſprüche daran binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, widri⸗ genfalls die deßfallſigen Kaufbriefe gerichtlich be ſtätigt und der Eintrag im Mutationsverzeichniß verfügt werden ſoll. Altenſtadt den 23. Auguſt 1854. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gilmer.

Hofraithe⸗Verſteigerung. [1365] Mittwoch den 6. September d. J., Nachmittags 3 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die dem Bürger und Maurermeiſter Wilhelm Reuß III. dahier zuſtehende Hofraithe mit Haus- garten, wie ſolche im Intelligenzblatt No. 37, 41 und 44 verzeichnet find, nochmals, in Folge eingelegten Nachgebots, öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg am 30. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher.

Hofraithe⸗Verſteigerung. 11368] Mittwoch den 6. September d. J., Nachmittags um 2 Ubr, werden in bieſigem Rathhauſe die Immobilien der Peter Dechers Ebeleute dahier, wie ſolche im Intelligenzblatt No. 31, 37 und 41 ſpeciell verzeichnet ſind, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg am 30. Auguſt 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher.

Oeffentliche Aufforderung. [1327] In Sachen des D. L. Privat zu Fried⸗ richsdorf als Vormund der Emilie und Roſalie Achard von da, Imploranten gegen Reulings Eheleute zu Aſſenheim, Imploraten, hypotheka riſche Anſprüche betreffend, hat Erſterer mittelſt Klage vom 26. Juni d. J. dahier vorgebracht:

daß er den Imploraten laut gerichtlich beſtätigter Obligation vom 10. Juni 1853 ein Kapital von 700 fl. zu pCt. ver⸗ zinslich auf jährige Aufkündigung gegen Verpfändung ihrer Hofraithe No 68/31,7 und ſieben Grundſtücken, No 68/317, 31/11, 191,16, 273/58, 289/139, 569/7, 854,9 dargeliehen habe und daß die Zin⸗ ſen vom 10. Juni 1853 zurückſtänden und gebeten, den Beklagten das Kapital zu kündigen und ſie zur Rückzahlung deſſelben nebſt Zinſen und Koſten ſchuldig zu er⸗ erkennen.

Da der Beklagte abweſend und ſein Aufent⸗ baltsort unbekannt iſt, ſo wird ihm auf Klägers Antrag hiermit aufgegeben, binnen 3 Monaten das Kapital nebſt Zinſen und Koſten zu bezah⸗ len, oder Einwendungen vorzubringen, gegen⸗ falls er mit ſolchen ausgeſchloſſen, der Klage für geſtändig erachtet und demgemäß weiter, wie Rechtens, erkannt werden wird.

Alle weitere Verfügungen, auch die wegen Veräußerung der Pfandobfekte, werden nur durch Anſchlag an die Gerichtsthüre eröffnet werden.

Friedberg den 14. Auguſf 1854.

Großherzogliches Landgericht Friedberg

Hofmann, Dr., 3e

Landrichter. Landgerichts. Aſſeſſor.

Main Weſer⸗Eiſenbahn. 114021 Die Materiallieferung für das Magazin in Gleſſen iſt in der Darmſlädter⸗Zeitung unter Nr. 239 Art. 3240 ausgeſchrieben und liegen die Bedingungen auf dem Büreau des Groß herzoglichen Materialverwalters daſelbſt zur Ein⸗ ſicht offen.

Gieſſen am 31. Auguſt 1854. Großherzogliche Magazins-Commiſſion. In Verhinderung des Vorſitzenden: Daudt, Maſchinenmeiſter.

Arbeits ⸗Verſteigerung. L403] Montag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier die dei Anlegung eines neuen Gemeindebrunnens vorkommenden Arbeiten:

19 Brunnenarbeit, veranſchlagt zu 28 fl. kr. 2) Zimmerarbeit, 1 14% 3) Pumpenarbeit, 38 54 ſowie die Lieferung von 1 Klafter Mauerſteinen, an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden.

Niederwöllſtadt den 1. September 1854. Großherzogliche n Niederwöllſtadt

to ll.

Grummetgras-Verſteigerung. 11404] Freitag den 8. d. M., Morgens 10 Uhr, wird das Gemeinde-⸗Grummetgras in der Breun⸗ bach in Abtbeilungen öffentlich an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigert.

Oberwöllſtadt den 1. September 1854. Großherzogliche r Oberwoöͤllſtadt i eit

Obligations-Verlooſung 11405] Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partialobligationen der Gemeinde Ober- erlenbach wurde die No. 63, 200 fl., zur Rück⸗ zahlung gezogen. Der Inhaber dieſer Obligation wird hiermit aufgefordert, gegen Rückgabe der⸗ ſelben und der noch nicht fälligen Zinscoupons den Betrag bis zum 1. November l. J. bei dem Gemeinde-Einnehmer dabier in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an die Ver⸗ zinſung aufhört. 0 Obererlenbach am 21. Auguſt 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obererlenbach Ohmeis.

1000 Gulden [1406] ſind eben bei der hieſigen Gemeindekaſſe gegen ſicheren Einſatz auszuleihen. Niederwöllſtadt den 1. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederwöllſtadt S 5

to ll Anzeige. 11363] Ich wohne bei Kaufmann Hirſch auf dem Lindenplatz, eine Stiege boch.

Um die Mittagszeit bin ich jedoch in der Wohnung meines Vaters, des Gr. Stadtrlchters Muhl, vor dem Wallthor, anzutreffen.

Gießen im Auguſt 1854.

Dr. C. M U U 1, Hofgerichtsadvokat.

.. V

ö