Weiter sagt Herr R.:„Meine Familie und ich sind der gewiesenen Familie des Herrn Eisenbahningenieur Kilian— um dreht es sich hierbei— in jeder Weise entgegengekommen. Wir 1 rt 2 Zimmer geräumt, von denen das eine ein sehr schönes ü großes von 25 Kubikmeter Bodenfläche ist. Meine eigenen Möbel W ich deshalb außerhalb des Hauses unterbringen und soweit es e
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5 duch sonst irgend möglich war, haben wir der Familie Kilian jede Ge⸗
zeiger gerne erwiesen. Mit der Abortangelegenheit haben wir
gefaßt: das geringste zu tun und als wir von den Mifelligkeiten er⸗
agen fi A„war bereits anderweit Abhilse geschaffen. Irgend eine Ver⸗ bis%( weigerung unsererseits hat niemals stattgefunden. Das Verhältmis
der e 1 8 5 K. war von der ersten an ein beiderseits freundliches und entgegenkommendes und bis zur Stunde geblieben.“— Diese Angaben werden in einer
105 egten Erklärung des betreffenden Ausgewiesenen, Herrn Bahn⸗ im g Letzterer fügt hinzu, daß die Inferg* b lagen.— Danach muß in dem Ar⸗ n eher 8 0 unseres Gewährsmannes entweder eine Verwechselung vorliegen, ct, 0 Aal oder er ist falsch berichtet worden. Jedenfalls nehmen wir von obiger
ahl Richtigstellung gerne Kenntnis und bedauern, wenn dadurch über ngen 1 17 5 R. Unrichtiges verbreitet wurde. Unfer Gewährsmann wird
Akdeste en n bi Kreis Wetzlar. aus ehh 1 55 e 101 e 11 5 und 1 Kleinpachtlandve rordnung sollen bei Festsetzung de ise di Jubötet mit Verhältnisse und een ere 105* Nach einem neuen Erlaß
zu g zulegen. Demnach ist bei der Festsetzung der Pachtpreise zu 5 Vertun N ber igen, ob der Kleingärtner für sich und seine Aügehötigen ingsfest hö! Aufwendungen für Eisenbahnfahrten usw. zu machen hat, ubllaut als ein anderer, dessen Gelände günstiger gelegen und daher ohne * eh besondere Unkosten zu erreichen it. Auch der Arbeits⸗ und allge⸗ er in g en Leistungsfähigkeit der einzelnen Kleingärtnerfamilten muß elle werden l Rechnung getragen werden, insosern, als kranke, kriegsbeschädigte däligen, J Leder infolge hohen Alters erwerbsbeschränkte Kleingärtner, ferner
gestellt werden dürfen. Besondere örtliche Verhältnisse, die bei Fest⸗
aach das Se stellung des Ertragswertes Nücksicht zu nehmen wäre, liegen auch teschien e vor, wenn gewissen Zweckmäßigkeits⸗ oder auch nur Schönheitsan⸗ Meiqngl,) forderungen Rechnung du tragen ist, wie sie vielsach und mit Recht Bell wsbebbhh namentlich an großstädttschen Kleingärten gestellt werden, die daß det mitten im oder dicht am städtisch bebauten Gelände liegen. Solche elt des cy Gärten erfordern Einrichtungen, die— wie Wasserleitung, bessere t Venllig Hate g chmackvolle Lauben, gute Herrichtung der Wege zu und e die Wettin in den Gärten— eine recht kostspielige, aber unentbehrliche Unter⸗ ge bir a haltung verlangen, In allen diesen Punkten unterscheidet sich die 1 Verbat n des Ertragswertes der Kleingärten wesentlich von * der der Klein land flächen, und der neue Minssterialerlaß fordert if 17 daher eine forgfältige Prüfung, welche Pachten sich danach vertreten 100 0 s lassen und welche Pachtnachlässe einzelnen Kleingärtnern oder 9 0 l ganzen Gruppen gewährt werden können. Au 2 0. Kleine Nachrichten. a l mae. Fraoflurt 3. N, 28, Mal. Frankfurter cetroide weiber, dg börfe. Bei scharf anziehenden Preisen wurden heute gezahlt Ah bp für je 100 Kilo Weiden(Wetterauer) 205 000215 000 Mk.,
Roggen 190200 000 Mk. Gerste 160170 000 Mk., Hafer Haus am in ischer 145170 000 Mk., Mais——, Weizenmehl südld. us am lt 340360 000 Mk., Roggenmehl 215.240 000 Mk, Kleie 83000 antag brachte bis 85 000 Mk., Erbsen 250280 000 Mk., Heu 7580 000 Mk., en gefunden Stroh 65— 70 000 Mk. Biertreber 100—105 000 Mk.
Frankfurter Viehmarkt. 0 e Tempo. Der Auftrieb ist etwas beteit wötl. besser geworden, nämlich 172 Ochsen, 56 Bullen, 905 Färsen 198 wurden
drt, fenen kohbis 410 000 Mk.. Bullen Tat, aß den e näh te 550—40 000 Mk. 1 tt n S 460320 000 Mk., vollfl. Kühe 450500 000 Mk., wentg genährte menwollen aun Färsen 390—450 000 Mk. ältere Kühe 390—340 000 Mk., mäßig
f gen Fü q anterbac, Qualität 440480 000 Mk., mittlerer. Qualität 400— 230 900 Mk., ahne Aulgte geringerer Qualität 900. 0 u m M 15 Mork: Schweine unter 80 Kilo 540580 000 Mk., non 0 his 01 6 June 100 ilo 580600 000 Mk. von
i v 120—150 Kilo 610630 000 Mk., übe a eee Märk. Der Marktverlauf war hinschleppend. Schweine hinterließen etwas Ueberstand.
Höchst a. M., 27. Mai. Marokkaner unter sich. Vor aramkel den Bahnhof gerieten am Freitag abend gegen acht Uhr mehrere u. Datum fil marokkanische Soldaten mit einem farhigeht Unteroffizier in 1 f Streit, in dessen Verlauf ein Soldat seinem Vorgesetzten das tiber Alusen, hu Seitengewhr in die Brust stieß. Die anderen Soldaten sahen dem n wellberũ 0 Vorfall gau teilnahmslos zu. Erst als einige französische Eisen⸗ zuchb kopf im el bahner und Zivilisten hinzukamen und nach der Wache eilten, uube part dei um Hilfe zu holen, kam Leben im die braune Schar. Der Täter
3 flüchtete durch die Gärten, wurde aber später aufgegriffen und — ̃ gesesselt abgeführt. l 0 Mainz, 27. Mal. Französisches Kriegsgericht. Das
m boellt h. französische Kriegsgericht verurteilte am Samstag den Eisenoahn⸗ 15 cr ihn lä inspektor Feik aus Monsheim wegen„moralischer Sabotage“ zu 2 en Wi fünf Jahren Gefängnis und fünf Millionen Mark Geldstrafe und eh groß wegen der gleichen„Straftat“ den Weichensteller Göth aus Mons⸗ detselbe wb, wein zu drei Jaden Gefängnis und drei Millionen Mark Gelöstrafe⸗ wen Mainz, 28. Mai. Neue Ausweisungen. ge offensichtlicher weg! Feet der Mißerfolg der französischen Eisenbahnregle wird, umso schärfer alen Heteb r werden die Maßnahmen gegen die deutschen Eisenbahner. Am Sams⸗ due fü tag wurden in Mainz ecneut 36, in Bingen und Bingerbosick 40 und i er fil in Worms 80 Eienbahner mit Familien ausgewiesen. Vlon der VBergstraße, 27. Mai. Die ersten Mandeln. auf dem Pal! Die ersten Mandeln, aber noch sehr n kommen trotz des kalten Se Vetters bereits zum Verkauf Zur völligen Reffe läßt man die en Schee Frucht, wenn sie überhaubt einmal reift nicht ommem, de den Wut der 110 grünen Früchte zu sehr hohen Preisen von den Konservenfabriken tal ane aufgekauft werden. In diesem Jahre kostet der enter 35 000 Mk.
(bez 3 0 5 530 000 Mk., junge 420470000 Mk., mäßig genährte 350 000
Lindenfels i. O., 27. Mai. Riesendiebstahl. Einbrecher raubten in der Nacht zum Freitag aus der Villa Schenck an der Gumpener Kreuzstraße Schmuckstlicke und Bargeld von zusammen, 50—60 Millionen Mark Wert. Als Haupttäter kommt ein junger
Mensch in Frage.
In Roding bei Würzburg läuteten zwei junge Burschen die Kirchenglocke zur Flurprozession. Plötzlich stürzte die Glocke herab
Von einer Glocke erschlagen.
und begrub die belden unter sich.
Der wegen Ermordung des Schlossers Schwarz aus Rüssels⸗ im zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilte ehemalige Lehrer hilipp Wolf aus Soden⸗Salmünster betreibt mit zäher Energie e des Verfahrens, um seine Unschuld durch Zu diesem Zweck hat er vom Ge⸗ Gerichtsbehörden einige Personen ge⸗ r an dem fraglichen Tage in deren So gibt er einen gewissen Noll der wohl aussagt, daß er einmal mit Wolf gefahren set, könne er aber nicht mehr feststellen. In steht man den Wolf'schen Reinwaschungsver⸗
die Wiederaufnahm einen neuen Prozeß darzutun. fängnis aus den zuständigen nannt, die bekunden sollen, daß e Gesellschaft gewesen sei. Frankfurt an, sel. Wann es geschehen maßgebenden Kreisen
Um das Leben.
suchen sehr skeptisch gegenüber.
Zwischen Heimbuchenthal und R Wachtmeister Diener auf zwei Wilderer, die brechen eines erlegten Rehes beschäftigt waren. Al seinen Auruf nicht stehen blieben, gab der Beamte Im gleichen Augenblick wurde aber Diener durch den Schuß eines im Dickicht versteckten Wilddiebes s daß er zu Boden stürzte. Erst nach
Im Kampfe mit Wilderern.
Die Wilderer entkamen unerkannt.
Der Schuhmachergeselle Johannes Zeter wollte sich beim Fischfangen eines Sprengkörpers bedienen, der aber zu früh explodierte und dem jungen Manne die rechte Körper⸗
Von einem Sprengkörper zerrissen. aus
seite zerriß. Der Schwerverletzte starb nach kurzer Zeit.
Ein großer Schieberprozeß
geführt.
Wojak wegen Betruges gegen das Gesetz über den un strafe von 4 Jahren Gefängnis, 5 strafe und 5 Jahren Ehrver lust. wurden zu entsprechen
sich vorwiegend um die Verschiebung von Reichseigentum.
120 Millionen Mark erschwindelt. Durch einen groß angelegten und mit ungewöhnlichen Fälschungen durchgeführten Ga wurde eine Firma in Königsberg um Millionen Kaufmann Rautenberg aus Königsberger Firma einen stannd an, den er von eine wollte. Als Unterlage für mit einem Nachtrag, eine Grundbuch- und Katasterauszug u die den Erwerb des Grundstücks nachwiesen. Rautenberg dahin ab, daß sie mit allen Rechten und Pflichten in den Kaufvertrag zwischen ihm und d einigte sich auf einen Kaufpreis von 120 Millionen, der auch auf durch eine Bank an Rautenberg ausgezahlt
Anweisung der Firma drei Tage
wurde, während die Uebergabe des Waldbestandes Als man am 8. Mai dazu schretten wollte, und ließen nichts mehr von sich hören. Jetzt forschte man nach, und es stellte sich heraus, daß der Waldbe⸗ verkauft hatte. Alle Urkunden, der Vertrag, die Aus⸗ züge und die andern Schriftstücke waren gefälscht. Der Betrüger elfershelfer sind mit ihrer Riesenbeute verschwunden. In der Petersburger Hauptaltar ein Feldmarschallstab aus Dukaten⸗
später erfolgen sollte. blieben die Verkäufer aus
sitzer gar nicht
und seine H Der eingemauerte Feldmarschallstab. Wwoedenski⸗Kathedrale ist in einer Säule beim eingemauerter 4 Pfund schwerer gold, mit 110 großen Brillanten und Smaragden ge⸗ Der Stab ist mit goldenen Palmen⸗ sich auf Kathedrale, diesen Schatz
schmfickt, entdeckt worden. und Eichenzweigen umwunden. 4 Millionen Goldrubel. Bobrowfki, ist wegen des Verdachts verhaftet worden,
Killukken bot durch
Bescheinigung des Landrats,
Sein Wert beläuft
Der Obergeistliche der
der Konfiskation durch die Sowjetbehörden entzogen zu
Die Untersuchung hat ergeben, daß es sich um de handelt, kolajewitsch dem nennung zum Feldmarsch durch eine elektrische Leitung mit der um die dortige
den Kasser Alexander 2, seinem Bruder
Wache im Fall eines
alarmieren.
1376 Billionen Skat kombinationen. Unter allen Kartenspielen en. Warum, läßt sich ohne weiteres Reiz des chen Fülle der Kombinationen, die es zuläßt, wenngleich sie noch nicht einmal so groß ist wie etwa beim wie eine kleine mathematische Rechnung lich. 32 Karten werden unter drei Spieler Die Verbindungen je zweier 497mal also kann der
ist der Skat wohl am beliebtest nicht beantworten, sicher aber liegt nicht der geringste Skatspiels in der unerschöpflt
Ahist.
Skat verschteden scheinlich wieder dieselben Karten im Sk 30 Karten kann nun bei einem und di Spieler 30 045 015mal verschiedene Karten bekommen, während sich die anderen 20 auf den zweiten und dritten Spieler so verteilen, die Karte 184 756mal wechseln können. Da
daß sie unter sich wieder 5 015 mögliche Spiele der Vor⸗
nun auf jeden liegenden Skat 30 04 hand bezw. 84 756 in der zweiten und dritten kommen, so ist nach Dr. Pollaczek, die Zahl der 1376 645 204 252 320. So piele Spiele si Würden sich drei Mann hinsetzen, so wür
Immerhin ist sie, lehrt, so gut wie unermeß verteilt und zwei bleiben im Skat. Elemente von 32 gegebenen betragen 496. ausfallen, und nach 496 Spielen werden wahr⸗ at liegen. Von den übrigen emselben Skat der
überhaupt möglichen
Millionen Jahren fertig sein.
Wirtschaft, Handel, Soziales. Der Stand der schwebenden Schuld, also der Ausgaben
denen keine Einnah inen aus Steuern und Zöllen—
gegenüberstehen, hat ich in der Zeit vom 1. bis 10.
des Reiches,
ohrbrunn(Spessart) stieß der gerade mit dem Auf⸗ 8 die Leute auf zwei Schlisse ab.
o schwer in das Knie getroffen, Stunden wurde er aufgefunden.
Merzhausen
wurde drei Wochen lang in Berlin Die Strafkammer verurteilte den Hauptschieber Franz in 7 Fällen, Bestechung und Vergehens lauteren Wettbewerb zu einer Gesamt⸗ o Millionen Geld⸗ Einige kleinere Schieber d geringeren Strafen verurteilt. Es handelte
unerstreich betrogen Vermittler der e e S e fault Ude m Besitzer in Ostpreußen gekauft haben Wim 20. 4175 A te bee 0 Fincntispreise ben das Geschäft legte er einen Kaufvertrag Wimper zu zucken, die unterschämt hohen Eintolttspreise, bezahlt.
nd noch andere Schriftstücke vor, Die Firma schloß mit
em Waldbesitzer eintrat.
n Marschallstab Nikolai Ni⸗ Aelteren im Jahre 1878 gelegentlich seiner Er⸗ all geschenkt hatte. Der Stab war früher Ssemenow⸗Kaserne verbunden, Diebstahlversuchs zu
nd also im ganzen denkbax. den sie erst nach 7850
Mai um 1085, Milliarden, auf 8½ Billionen Mark(an diskontierten Schatzanweisungen) erhöht. Die Zunahme der schoebenden Schuld im März betrug 100 Milliarden täglich, im April 61 Milliarden. Die Vermehrung der Schuld ist in der Zeit vom 1. bis 10. Mai 1923 auf 10%½ Milliarden im Tagesdurchschnitt zurückgegangen. Dieses Ergebnis ist um so bemerkenswerter, als die noch laufenden Ausführun⸗ gen des Friedensvertrages und die Maßnahmen der aus Anlaß des Einbruchs im Rhein- und Ruhrgebiet außer⸗ ordenthich erhöhte Ausgaben hervorrief, und überdies die Reichseisenbahn infolge der teilweisen Lahmlegung an der Ruhr in erhöhtem Maße passiv ist. Es ist überhaupt nur dadurch möglich geworden, daß der Ausweis über die Steuerdekade vom 1. bis 10. Mai die Wirkungen des großen Steuertermins vom 30. April in einem enormen Ansteigen der eingegangenen Steuererträge deutlich erkennen läßt.
Die Verteuerung der Bekleidung, 0 die sich in den letzten Wochen wieder verstärkt fühlbar macht, ist um so auffallender, als am Weltmarkt eine wesentliche Sen⸗ kung des Baum wollpreises eingetreten ist. Dieser hat in der Zeit von Anfang April bis Mitte Mai etwa um ein Sechstel nachgegeben. Trotzdem ist aber, weil in der gleichen Zeit die neue Entwertung der Mark erfolgte, diese Ermäßigung des Weltmarkt⸗ preisses auf den deutschen Märkten so gut wie gar nicht in Er⸗ scheinung getreten. Nur vor der letzten Dollarhausse, die am 18. April einsetzte, zeigte der Baumvollpreis in Bremen eine geringe Senkung von 15 378 Mk. am 6. April auf 14618 Mk. je Kilo am 17. April, um dann trotz der weiteren Preissenkung in Newyork mit der Entwertung der Mark weiter zu steigen. So notierte ein Kilo Baumwolle am 12. April 25 895, am 15. Mai 27 882 Mk. Der Sturm auf dem Devisenmarkt hat also die Auswirkung der er⸗ mäßigten Weltmarktpreise auch im deutschen Verbrauch vollkom⸗ men verhindert.
aus
Sport
An die sportliebende Arbeiterschaft!
Genossinnen und Genossen! An allen Ecken und Enden uuserer Stadt, in Schausenstern von Zigarrenläden und Wirtschaften laden Plakate zu den bürgerlichen Fußballspielen ein. Leider muß sest⸗ gestellt werden, daß diefe große Propaganda gerade unter der sportliebenden jungen Arbetterschast ihre Wirkung nicht verfehlt. In Massen werden diese Spiele besucht und ohne nur mit, einer
Ein
Arbeiter und Angestellte! Wißt Ihr, was Ihr tut?“ Wißt Ihr, daß Ihr Eure eigenen Gegner, Eure politischen und wirt⸗ schaftlichen Gegner nach Leibeskräften unterstützt?! Wißt Ihr, daß es mit den jetzigen wenigen Freiheiten endgültig vorbei ist, wenn es jenen Herrschaften wieder gelingen sollte, die, politische Macht zu erobern? Habt Kr vergessen, daß die Arbeiter-Turn⸗ und Sportbewagung 30 Jahre und länger bis zum Kriege unter einem Ausnahmegesetz gestanden und man ihr Führer monale⸗ lang ins Gefängnis gesteckt hat? Daß man für Eure Arbosis⸗ brüder und ⸗schwestern beine Turnhallen und keine Sportplätze zur Verfügung stellte und daß jene bürgerlichen Vereine— es sind dieselben, die ihr unberstützt— auch nicht den kleinen Finger gerührt haben, diese Asche rbdelpolitik zu beseihgen.
Arbeiter und Angestellte! Unser verehrter Führer, der
Genosse Bebel, sagte einmal:„Schaut Eure Gegner nicht aufs Maul, sondern auf die Fäuste.“ Die Bürgerlichen versichern uns stets, daß sie im polftischen Leben mentval simd; an den Sonntagen aber, bel ihren Spielen, haben, und wehen heute noch die deutsch⸗ nationalen Fahnen, werden heute noch Prinzen⸗ und Kronpringen⸗ pobale herausgerudert. Auf allen Festen der bürgerlichen Sportler schaut unter dem Schafsfell der politischen Neukralstät mehr als einmal das deutschnationale Wolfsmaul hervor. Das sind die Taten dieser Herrschaften und Auchgenossen. Arbeiter und Angestellte! Die schlafähnliche Gleichgüldakeit im Sport darf— in Eurem ureigensten Inmteresse sei es gesagt— micht so weitergehen. Wer noch ein Fünkchen Ehrgefühl, ein Fetzen Klassenbietwarßtsem und ein wing Soc dariteitsgefühl in der Brust hat, darf seine eigenen Gegner— seine Feinde— nicht unterstützen, weder durch Geldmittel noch durch seine Person. Wer sich für Sport interesstert. dem ist Gelegenheit gegeben, sich dem Arbeitersport anzuschließen oder sich dessen Spiele und Sport⸗ darbietungen anzusehen. Wer Turnen, Fußball oder Leicht⸗ athletik treiben will. schließe sich den freien Turnern an, wer Schwerathletik und Boxen will, dem Kraft⸗ und Sportklub, wer singen will, dem Gesamgverein Eintracht. Obengegannte Vereine sind im Arbehtersportkarbell zusammengeschlossen und versügen über gute Lehrkräfte. 0 5 An die Arbeiterschuft geht unser Ruf, die junge Arbeiter⸗ bortbewegung mach besten Kräften durch Aufklärung in den Werk⸗ stätten unterstützen zu wollen. Anmeldungen werden im Gewerk⸗ schaftshauss und Uebungsstunden entgegengenommen. Auf, Ge⸗ nossen, an die Arbeit! 1
einen
Man
haben.
erste Nächste Abfahrten der Hamburg⸗Amerika⸗Linie.
HSamburg⸗Nordamerika. Nach Newyork: D. Hansa 7. 6., D. Re⸗ liance 12. 6, D. Mount Clinton 19. 6. D. Westyhalia 21. 6, D. Re⸗ solute 26. 6., D. Mount Clay 28. 6. Nach Boflon⸗Baltimove⸗Norfolk: D. Hessen 26. 5., D. Fürst Bülow 15. 6. Nach Philadelphia, Balti⸗ more, Norfolk: D. Brasilia 5. 6. Westküste Nordamerika: D. Sachsen 16. 6. Hamburg⸗Südamerika. Nach Rio de Janeiro u. Bs. Aires: D. Baden 5. 6. Nach Pernambuco(evtl Bahia, Viktoria) Rio Santos u. Rosario: D. Steigerwald 8. 6. Nach Rio de Janeiro, Bs“ Aires: D. Nugia 16. 6. Hamburg⸗Cuba⸗Meriko⸗Westindsen: D. To⸗ ledo 5. 6., D. Holsatia 11. 7., Hamburg⸗Westindsen: D. Eupokoria 9 6., D. Antiochia 14. 7. Hamburg⸗Ostasien: Engl. D. City of Bosto⸗ 6. 6., D. Ludwigshafen 16. 6., Engl. D. Lycaon 27. 6.
Fälle
5 555 Dollarstand Dienstag Mittag 12 Uhr: ca. 62 000 Mark.
0 und fil
Sozialdemokratische Partei
7257 Vereinigte
6—%%—Drtsverein Gießen 112 en Donnerstag, den 31. Mai, abends 3½ Uhr, iin Gewerkschaftshaus , ibn 1 1 Mitglieder⸗Versammlung 1
he f Tagesordnung: 1 *— 1. Die bevorstehende Agitations⸗Bezirkskonferenz in Gießen.
dre chen 2. Wahl der Delegierten hierzu. . a 3. Kassenbericht vom 1. Quartal 1923. 337 e 4. Verschiedenes. 41 70 Zahlreichen und pünktlichen Besuch erwartet Der Vorstand. 0. Pens. Lehrer sucht 2 0 e eee Webltau i 8 a 2— ö e e anface⸗ part ei-Literatur pebe*„ Zimmer. f empfiehlt
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1 Set wee. Buchhandlg. Oberhess. Volkaztg.
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a FF ö 5 F Altpapier⸗** Actauf: Tabfad hecke Täglich! 5 Zu hohen Preisen! Ad Aäuche Kleine 9 8 1 eee, zu äußerst billigen Herso Preisen 1405 Plockstr. 5 Tel. 1335 4 P Mono 0 0 9 25— Neuenweg 10. Wegen Verheiratung N meines jetzigen suche ich 5 A eine Stütze oder tüchtiges 90 sauberes Mädchen Iuneigen-dushaug datelldaen al Sten] e g vollkommnen wi! intru N e b Mk, 300.— t gan Dr Wolf, geb. 1 f 18 55 ebene, Gießen, Neuen Bäue 25. uten Erfolg! Herso
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Jssbller dienende e. J. 38 Am Sumstag, den 2. Juni 1923, abends 7½ Uhr, in der Neuen Aula 2 8 2 f Mitwirkende: 3 Frau Dr. E. Handloser, Giessen, Gesang. Herr Eberhard Delp aus Darmstadt, Klavier. Begleitung der Lieder: Herr cand. phil. oller. 5 3 Karten zu 3000, 2000 und 1000 Mk. bei Ohallier und an der Kasse. 388


