4 Berichten nur da gesammelt, wu wirklicher Bedarf
na 153 8 981 seser Sachlage erscheint es nicht erforderlich, durch ge⸗ setzliche Maßnahmn die Leseholznutzung in den Privatwaldungen
zu regeln.
Elne Minderung des Brennholzeinschlags in den Privatforsten am Vergleich zu der früher aufgearbeiteten Brennholzmenge konnte nicht c werden. Im Gegenteil ist fast durchweg das rennholzergebnis in den letzten Jahren höher als in der Vor⸗
Friegszeit. So hat gerade in den größeren Privatwaldungen, wie
B. in denen von Riedesel! Görtz, Erbach⸗Erbach, Solms⸗Laubach, 1 Solms⸗ Rödelheim, Solms⸗Braunfels, Stolberg und anderen, der
0 Brennholzeinschlag zugenommen. Dabei ist zu bemerken, daß z. B.
in den Riedesel'schen dungen in den Schlägen, wo Berechtigungs⸗ der aufgearbeitet wird, überhaupt kein Nutzholz ausgehalten wer⸗ de.
0 n darf. Reich ist allerdings, daß in den meisten Privatwaldungen er⸗ heblich mehr Nutzholz eingeschlagen wird, als früher. Es erklärt sich dies aus der außevordentlich starken Nachfrage nach Nutzholz aller Art, namentlich aber nach Bau⸗, Schavellen⸗, Gruben⸗ und 1 ierholg. Dann beanspruchen auch die Holzlieferungen an die N Entente ganz beträchtliche Nutzholgmengen. Um den Nutzholzbedarf Her holzverarbeitenden Betriebe zu decken, mußten bei dem Fehlen der dolzeinsuhr, die von 15 Millionen Festmeter vor dem Kriege Fgurzeit auf nicht ins Gewicht fallende Mengen zurlickgegangen ist, auch von der Reichsregierung gewünschte Verstärkungen des Nutz⸗ pholgeinschlags ausgeführt werden. Solche Mehrfällungen von Nutz⸗
holz wurden dementsprechend von der oberen Forstbehörde durch . ius schreiben vom 28. Dezember 1920— Nr. F. M. D. 100 788— den Privatforstverwaltungen nahegelegt. Dieser Anregung ist daun auch nach den erteilten Ausklünften in anerkennenswerter Wekse 1 Rechnung getragen worden. Ein gesetzgeberisches Eingreifen dürfte sich daher in dieser Hinsicht erstbrigen. 1 Wenn bei Holzversteigerungen in manchen Gegenden übertri⸗ bene Preise erzielt wurden, so ist dies weniger auf den angeblich . 8 Einschlag an Brennholz, als vielmehr auf die außeror⸗ 1 entlich starke Nachfrage, namentlich in den gering bewaldeten Landesteilen, zursckzuführen, sowie auf die Unmöglichkeit, den „ 1. an Kohlen durch Brennholz zu hehen. Im großen Durch⸗ sichnitt hielten si jedoch die Preise auch in dem größeren Privat- 1 wald in angemessenen Grenzen. Dabei ist noch in Betracht zu 1 ziehen, daß viele standesherrliche Forstverwaltungen neben dem zu sehr geringen Preisen geljeferten Minderbemitteltenholz, wetter⸗ „ hin große Mengen, zum Teil die gesamte Restmenge von Brennholz 1 an die zugehörigen Gemeinden zu Ppeisen abgegeben haben, die 8 welt hinter dem Marktpreis zursickblieben. So die Erbach⸗Er⸗ bach sche, e d e und Löwenstein⸗Wertheim'sche, dle 1 Gräflich Görtz'sche und die Freiherrlich Riedesel'sche Forstverwal⸗ 1 tung. Letztere gibt an, daß ihr durch diesse Ausgaben allein ein „ Einnahmeaus fall von über 50 Millionen entstanden sei. 0 Die weitere dieser des Abgeordneten Widmann wegen f Rationierung des diesjährigen Holzeinschlags halten wir durch die Regierungsantwort vom 7. Dezember 1922, zu Nr. F. M. D. 4 109 783 auf die gleiche gerichtete Anfrage desselben Abgeordneten 5 für erledigt. . a Gießen und Umgebung. J— 0 0 Ruhrhilse. 5 An das Gewerkschaftskartell Gießen gingen weiter ein: 0 C 50 000,.— Mk. 1 We er amt Gießen(Verkehrs⸗ 1 jd 0 Arbeiter der Wöbelsapri Münzenberg. 3900— Personal der Nervenklinik Gießen 21 700,„ Baugewerksbund: 5 Tonwerke Allendorf und Winnen⸗Beilstein 67 950,.—„ Ein Mitglied aus Krofdb ort 1000,.—„ l Brand⸗Oberndor rt 82 123,.— 14 Tonarbeiter, Allendor ret 48 290,.—„ 5 Arbeiter des Stadtbauamts Gießen 22 950%„ „ Techn. Personal Gießener Anzeiger: 8 100,.—„ N Ftbrikarbeiter der Firma. Schaldhauer u. Gießing 1. Mainzlar(2. Rateꝛ 35 000,—„ 1 Buchdrucker, Gie ben 2 540,.—„
Summa: 407 533,— Mk.
19 Bereits quittiert: 2 286 354,—„ 1. Insgesamt: 2693 887,— Mk. Den Gebern besten Dank.
5 Gewerkschastskartell Gießen und Umgegend.
0 1— Gemeinwirtschaft Oberhessen. In einem Bericht von der Ge⸗ U* meinderatssitzung in Watzenborn⸗Steinberg in der Nr. 45 1 1 mfseres Blattes vom Freitag voriger Woche ist u. a. gesagt, daß die 4 von den Gemeinden zur Verfügung zu stellenden Gelder mit 6 Proz. a verzinst würden, während die Gemeinden für geliehenes Geld von 1 0 der Gemeinwirtschaft 14 Prozent einschließlich 2 Proz. Verwaltungs⸗ 5 bosten zu entrichten hätten. Das ist ein Irrtum. Für das den Ge⸗ 4 meinden aus der Gemeinwirtschaft geliehene Geld werden nur acht ö Prozent Zinsen bezahlt. Mit dem Gewinn, der durch die Span⸗ 10 1 nung von 2 Prozent zwischen den aufgenommenen und auszulelhenden 0 Geldern entsteht, sollen nicht nur die Verwaltungskosten bestritten, ö sondern auch die Kosten für Tuberkulose⸗Fürsorge usw. bestritten werden.
1— Verloren gegangene Postpakete. In unserem Blatte „ vom Samstag wurde mitgeteilt, daß zahlreiche Pakete aus
1 dem besetzlen Gebiete nicht in ihrem Bestimmungsorte ein⸗
1 4 getroffen seien. Allein in Gießen fehlten rund 2500 Pakete, 9 von denen nur die Paketadressen eingelaufen wären. Vom * Hauptpostamt Gießen wird uns dazu mitgeteilt, daß die Angabe von den fehlenden 2500 Paketen nicht zu⸗ 0 treffend sei. Vielmehr wäre die Zahl der fehlenden 10 4 Pakete nicht viel böber als in normalen Zeiten. Trotzdem 1 ist die Mahnung. den Paketverkehr mit dem besetzten Gebiet l auf das Notwendigste zu beschränken, angebracht.— Wir erhielten die von uns gebrachte Mitteilung von einer Seite, 5 die wir als unterrichtet ansehen mußten. 1.— Der Streik auf der Kohlengrube„Friedrich“ bei Trals⸗ . Horloff ist am Samstag beigelegt worden, die Belegschaft hat am * gleichen Tage früh die Arbeit wieder in vollem Umfange aufgenom- ch men. Wie bereits mitgeteilt, kam es zur Arbeltsniederlegung wegen Entlassung eines Bergmannes, der mit einem Grubenbeamten in Differenzen gekommen war. Wenn nun auch trotz des geschlossenen 7 Eintretens der Arbeitskollegen für den Gemaßregelten nicht dessen
„ BVeiedereinstellung errescht werden konnte, so ist doch damft, daß der Entlassene für ein Vierteljahr weiter besckäftigt oder für diese Zeit voll entlohnt wird, wenigstens etwas erreicht worden, Jedenfalls hat auch der Direktor mit seiner Aeußerung, eher seine ledernen Gamaschen
b aufzuessen als den Mann wieder elnzustellen, nicht durchgesetzt, was 110 er wollte, Er muß ihn noch ein Vierteljahr beschäftigen und während 1 ö 525 Zeit wird es dem geklindigten Bergmann möglich sein, ander— irts Arbeit zu bekommen. — Meeder⸗Bessingen. Der Gemeinderat beschloß in seiner 1 letzten Sitzung mit 5 gegen 3 Stimmen, dle Kosten des von Johann 00 Klös, New⸗Jork gestifteten Kriegerdenkmals, vorlagswesse auf die 160 10 zu übernehmen, bis dieselben e ee 15 92 ' gung stehen. In die Rentenkommission wurde einstummig Genosse 1.¹ Hermann Pain gewählt. Ein Beschluß des alten Gemeinderats pro N Jahr und Kuh 5 Pfd. Hafer, zur Verbillsgung der Kostan der Fasel⸗ 5 und Kuh 5 Pfd. Haser, z. 1 haltung zu erheben, wurde allggedehnt, und zwar so, daß auch bis 1 auf weiteres jährlich dasselbe Quantum erhoben wird. Der Beschluß
wird zur Entgegennahme von Reklamationen auf der Bürgermeisterei offenllegen. 5 n.
Flügels der„Höheren Töchterschule“ in Höhe einer halben Million
Auf Biegen und Brechen!
Es hilft nichts; die Oberhessische Volkszeitung nuuß wie jebe audere Zeitung wieder das Abonnement steigern, und diesmal sehr stark. Es beträgt der
Bezugspreis für den März 2350 Mark und 150 Mark Trägerlohn.
Das ist für vsele Leser eine starke Zumutung. Uns tut es leid genug, aber zu ändern ist es nicht. Der Papierpreis für die zweite Hälfte des Februar ist 6850 mal so hoch als der Friedenspreis. Den Zeitungen sehlen die sicheren Unterlagen der Kalkulation, es stellt sich nur an jedem Monatsschluß heraus, daß der Bezugsbetrag zu niedrig angesetzt war. Das zehrt an der„Substanz“. Wie lange noch vermag die Presse dieses auszuhalten? Denn auch jeder an⸗ dere Bedarf verteuert sich von Woche zu Woche. Schließlich wird der Abstand zwischen Eindeckungspreis und Erlös für die Zeitung so groß, daß nicht einmal sehr kapitalkräftige Unternehmungen. die von großen Wirtschaftsorganisationen Zuschuß erhalten, noch mitkönnen. Wie soll die Arbeiterpresse die Finanzschwierigkeit meistern? Sie hat nicht die Millionen als Rücklage, sie wird nicht subventioniert.
Vielleicht meint mancher Leser, wenn die Not so groß sei, dann mitsse eben am Inhalt und am Umsang gespart werben. Aber jede Ersparnis, dle an der geistigen Rüstung und am Nachrichten⸗ bezug vorgenommen wixd, müßte sofort den getstigen Stand der Zeitung und ihre Eigenschaft als Informatlonsquelle he rabd rücken; und Einsparungen am Umfang würden die gleiche Wirkung haben, die Leser würden dann vieles vermissen, was sie gewohnt sind. An den Personalkosten einsparen? Das ist unmöglich, stehen doch die Löhne der Buchdrucker hinter denen vieler anderer Berufe zurück, von den geistigen Arbeitern im Zeitungsbetriebe ganz zu schweigen, von denen durch Monate kenntnisreiche und begabte Männer minder bezahlt wurden als ungelernte Arbeiter. Also auch hier kann nicht eingespart werden; es muß vielmehr notwendig mit Verteuerungen gerechnet werden; auch die Tariferhöhungen für Poft, Telephon, Telegraphie bringen ja neue Lasten.
Wie man die N auch wendet: starke Erhöhung des Bezugs⸗ preises ist unvermeidlich! Es geht auf Biegen und Brechen. Ent⸗ weder die Bezieher halten Treue, wie sie es in gen letzten Monaten getan haben, und dann wird die Erhöhung des Bezugspreises ler hat für Februar bei unserer Zeitung bei weitem nicht die, Selbst⸗ losten gedeckt) der Oberhessischen Volkszeitung ermöglichen, auch kinftig als Waffe im Kampfe flir Demokratie und Volkswohlfahrt sich zu bewähren, oder ein rascher Tod wird an die Stelle des sonst unvermeidlichen langsamen Absterbens treten. Auf Biegen und Brechen, eine andere Wahl gibt es nicht!
Unsere Leser und besonders die organisierten Arbeiter werden wissen, was sie an der Oberhessischen Volkszeitung haben; sie wer⸗ den wissen, daß unter allen Umständen in der Zeit des Existenz⸗ kampfes der Republik und des härkesten Lebenskampfes der ar⸗ beitenden Bevölkerung das Arbeiterblatt unentbehrlich ist. So genau jeder einzelne mit jebem Tausendmarkschein rechnen muß, so klar muß jedem sein:
Die Oberhessische Volkszeitung ist unentbehrlich! Haltet ihr Treue und werbt neue Bezieher! Verlag der Oberhessischen Volkszeitung.
Marburg⸗Kirchhain.
() Städtisches aus Marburg Die Marburger Stadtver⸗ ordnetenversammlung bewilligte einen Kredit von 50 Millionen Mark zur Beschaffung von Maschinen zur Erweiterung der Reparatupwerkstätte des Elektrizitätswerks. Es soll dadurch ermöglicht werden, Reparatren an Transformatoxen und Motoren vornehmen 7 können. Man ersvartet, daß mehrere Arbetter da⸗ durch beschäftigt werden, da die hohen Frachtkosten nach außerhalb in Wegfall kommen.— Die geforderten Reparaturkosten eines wurde abgelehnt, nachdem unsere Genossen und ein Lehrer darauf hingewiesen, daß bei den Volksschulen die Sparpolitik zu weit ge⸗ trieben würde und man auch hier sparen müsse.
Kleine Nachrichten.
5 Ein deutscher Dampfer gesunken. Der Hamburger Dampfer„Ottilie Fischer“ ist bei Kap Villano
gesunken. Die gesamte Besatzung des Dampfers zählte 42 Mann. Wie⸗ viele Personen gevettet sind, ist bisher noch nicht bekannt.
Das gesprochene Neichstagsprolokoll. Seit Mittwoch befinden sich im Reichstage rechts und links von der Nednertribüne zwei all⸗ trichter. Ste stellen die sichtbaren Teile eines Aufnahmeapparates dar, der— Telegraphon genannt— die Reden auf eine Walze über⸗ trägt und so reproduzierbar macht. Der Stenograph kamm irren, das Telegraphon nicht, von jetzt ab sind die Verhandlungen wirklich al vollgliltige Dokumente mit dem Stimmklange der Redner niedergelegt und für die Dauer konservierbar. Der Präsident und die Abgeordneten könnn sich darauf berufen: kein Zwischenruf geht hier verloren. Wer geschwänzt hat, kann durch das Telegraphon alles nachholen, und nichts steht im Wege, daß man zu Hause den Reichs tagsbericht rt. Zusammen mit dem Kinematographen kann jetzt jede wichtige Reschs⸗ tagssitzung in Bild und Wort naturgetreu für die Nachwelt festge⸗ halten werden. Aber die Stenographen und die Berichterstatter wer⸗ ben badurch nicht entthront. Die Kunst der Zusammenfassung und der Herausarbeitung des Wichtigen, das Erfassen der Stimmungen und die Umlomponjerung in einen lesbaren Artikel wird wichtiger(und g leider auch seltener), je mehr die Möglichkeiten der mechanischen Wiedergabe sich verbessern.
Ein großer Postdieb. Aus München wurde vorige Woche die Verhaftung eines Postbeamten gemeldet, der andauernd ausländische Briefe ihres Wertinhalts beraubt hatte. Wie weiter gemeldet wird, handelt es sich um den Oberpostinspektor Pfaffinger, der aus ausländischen Briefen Beträge im Gesamtwert von mehreren Millsar⸗ den entwendet hat. Außerdem erfolgte auch noch die Festnahme seiner Geliebten, die teure Wertsachen von Pfaffinger erhalten haben wollte.
— Sport.
Arbeiter⸗Turn⸗ und Sportbund, 9. Kreis, 3. Bezirk. An alle Bezirksvereinel 5
Werte Turn⸗ und Sportgenossen! Kommenden Sonntag, 4. März, mittags 2 Uhr, findet unser Frühjahrswaldlauf für Aktive u. Jugend⸗ liche im Gießener Stadtwald statt. Treffpunkt aller Teilnehmer mit⸗
tags 1 Uhr im Gewerkschaftshaus, von dort Abmarsch zum Umkleide⸗
lokal(Philosophenwald). Ich gebe nochmals bekannt, daß der Lauf gleichzeitig als Mannschafts Einzellauf gewertet wird. Das Startgeld beträgt wegen der Geldentwertung für Einzelläufer 50 Mark, für Mannschaftslauf 200 Mark und ist spätestens bis zum 3. Mürz an Unterzeichneten zu entrichten. Vereine, die das Startgeld nicht ent⸗ richtet haben, werden zum Lauf nicht zugelassen.
Gleichzeftig findet vormittags 8 Uhr in der Turnhalle(Stadt⸗ knabenschule) eine Bezirksvorturnerstunde statt. Ich fordere mm alle Sportler und Spieler auf, sich recht zahlreich an derselben zu betei⸗ ligen, da Sportgenosse Burmester, Kreissportwart, anwesend ist und sportliche Trainingsübungen und Atemgymnastik durchnehmen wird.
Hoffe nun, daß alle Vereine sich recht zahlreich an der Uebungs⸗ stunde, in welcher zu gleicher Zeit eine Kampfrichterprüfung stakt⸗ findet, und an dem Waldlauf beteiligen werden.
Arbeiter⸗Turn⸗ und Sportbund, 9. Kreis, 3. Bezirk.
Karl Schäfer, Bezirksspiel⸗ und Sportleiter, Wieseck. *
Arbeiter⸗Turn⸗ und Sportbund, 9. Kreis, 3. Bezirk.
Sonntag, den 4. März, vormittags 8 Uhr findet in Gießen, Turnhalle, Stadtknabenschule(Nordanlage) unsere Be⸗ zirksvorturnerstunde statt. Turnplan: Keulenschwingen, Bezirksfrei⸗ übungen, Sportlerfreiübungen sowie Geräteübungen zum diesjähri⸗ gen Bezirksturnfest, Keulen sind mitzubringen. Es ist dringend not⸗ wendig, daß sämtliche Vereine durch ihre Vorturnerschaft vertreten sind. Auch hat jeder Verein 1—2 Kampfrichter zu entsenden(zwecks Kampfrichterausbildung). Anschließend der Turnstunde findet eine Sitzung im Gewerkschaftshause statt. Da unsere Bezirkswaldläufe am Nachmittag stattfinden, ist ein pünktliches Antreten er⸗ forderlich. 5
Der Turnausschuß. J. A. Heinr. Amend, Bezirksturnwart.
Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: ca. 22 500 Mark.
Fragen Sie Ihre Mutter, wie man über„ ufeke! dachte, als sie eine junge Frau war. Genau so urteilt man noch heute: Es ist die zuverlässige Nahrung für Kinder und Kranke, stär⸗ fend, sebr leicht verdaulich und angenehm im Geschmack., Ku⸗ feke! ist dabei nach billig— vergleichen Sie es hinsichtlich des Preises nur mit den anderen Lebensmitteln, Butter, Jleisch, Eiern usw.— und gleichzeitig sehr ergiebig, bedeutet also für die geplagte Hausfrau in den Zeiten der teuren Milch eine
Bekanntmachung.
Vom 286. Februar 1923 sind in den Lohnstufen und Beitrags saͤtzen unserer Kassen folgende Aenderungen— die Stufen I- VI bleiben unberührt— eingetreten:
willkommene Erleichterung.— e 8 5 J *
belmetall⸗Aukauf
N Täglicher Grund⸗ Wochenbeitrag des Baek Verdlenst lohn Kr. K J. B. Kr. K J. V Gold-, Silber⸗, Platin⸗Gegenstände, Sr er e. 17 6 85 e eee 35 1 2 75 17 5 randstifte, rismenferng er sowie 5 Afag 170 ee e e e e 4 künsiliche Zähne und Gebisse kanft VIll.] bie 2500„ 2400.—, ue, 320, 66„ 160.— 0 31 hüchst erttichbaten I. bis 3100„ 3000„ 1440, 320„[ 860., 160.—„ X über 3100, 3600.„ 1728, 320„ 1152„ 160.— Pit isen
Die Herren Arbeitgeber we⸗den gebeten, meldungen insbesondere für die neu gebildeten zwlrd. Die hiernach etwa zu geseßlicher Bestimmung nicht mehr zuklck.
Gleichzeilig werden die Arbeltgeber ersucht, die Versicherungsbeiträge bestimmt
bis zum 5.(ines jeden Monats au die zuständige Ortsstelle andernfalls Verzugszinsen— 1 v. H.— über den
gebracht werden müssen.
Um unseren Vertragspflichten nachkommen zu können, sind wir zu dieser Maß⸗
nahme gezwungen. Gießen, den 26. Februar 1923.
die hiernach notwendigen Lohnum⸗ Lohustufen bis zum 5. März 1 d. Js. zu machen, anderenfalls die, Einstufung durch die Kasse vorgenommen hoch angesetzten Beiträge zahlt die Kasse auf Grund
Reichsbankdiskont in Ansatz
nkenkasse des Landkreises Gießen.
G9. Koch, Gießen
I Mühlstr. 2, näcpst der Bahnhosstr. Gegr. 1894 1325 delmetallsachverständiger. PPT
Soeben erschien in unserem Verlage:
Toni Sender:
abzuführen,
eee
Nn
Tafelge
K umFHI Au, den ubehsten Kursen
85
N
Brillanten, Gold, Silber, Platin, Perlen, Bestecke, 9 Te, Alte Münzen, Schmuck jeglicher Art, Brennstifte, Gebisse,
Edelmetall- und Edelstein-Zentrale
Große Koalition
Gegen ein Bündnis mit der. Schwer⸗Industie
Preis Mk. 50.—
Bub handlg. Oberhessisce Volkszeitung 175% Stadttheater
Er parnissonwoch, 28. webruar wenn Sie Ihre Verkäufe, 1 570 Kaufgesuche, Mietgesuche, Meine Fran- Vermietung, Stellengesuche das Fräulein Anf. 7 Uhr Ende 9 Uhr
usw. in unseren Freitag, den L. Mär
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