aus allen Ländern, selbst aus den entlegensten Orten außereuro⸗ pälscher Gebete, wenden monatlich in der Zeitschrift Kriegsgräber⸗ lürsorge veröffentlicht und geben den Angehörigen der Gefallenen die Möglichleit, sich ständig über den Zustand der fernen Gräber ihrer Lieben auf dem Laufenden zu halten. Genauere Auskünfte werden erteilt sowie Spenden. Mitgliederanmeldungen und Patronatsbeiträge entgegengenommen durch Beigeordneten Dr. Frey, Gartenstraße 2. Jimmer 15. I. Obergeschoß.
— Eine Fahrplan⸗Uebersicht, die die wichtigsten Fernver⸗ bindungen von und nach Frankfurt enthält sowie die vorüber⸗ gehend nicht verkehrenden Züge und den Pendelverkehr auf den gesperrten Strecken ist an den Fahrkarten⸗Ausgaben der Stationen des Bezirks Frankfurt zum Preise von 180 Mk. zu haben. Gültig ist die Uebersicht vom 16. April ab.
— Nödgen. Die Wohnungsnot nimmt in unserem Dorfe mehr zu. Die Wohnungs⸗Kommission hatte mehrere Wohnungen bei Privalleuten beschlagnahmt. Es ist aber leider durch Beschluß der Mieteinigungs⸗Kommission nichts daraus geworden. Was oll jetzt gemacht werden? Sollte einmal ein Unglücksfall eintreten, so hat die Gemeinde nicht Platz, um ein paar Leuten Unterkunft zu bieten. Das sieht man auch, wenn der Gemeinderat Sitzung hat; sind die Mitglieder alle da, so kann sich keiner bewegen in dem kleinen Stülb⸗ chen. Ich meine, die Gemeinde Rödgen sollte sich auch mal entschlie ßen, ein Wohnhaus zu bauen, denn von dem Holzgeld, das die Gemeinde eimimmt, kann sie ruhig mal 10 Millionen Mark bereit stellen zu einem Neubau. Steine hat die Gemeinde selbst, Notstandsarbeiter können diese im Steinbruch brechen, Holz hat die Gemeinde eben⸗ falls. Es brauchte nicht in die Struth gebaut zu werden, sondern man könnte in der Nähe des Pfarrhauses oder das Inderthalsche Grundstück als Baugelände in Aussicht nehmen, gegen das letztere könnte die Gemeindewrese bei Jörster Bruck ausgetauscht werden. Dieser Gedanke wird bei vielen Eimwpohnern unserer Gemeinde als praktisch und leicht durchflihrbar erwogen. Vor allen Dingen müßte der Herr Bürgermeister eine Bürger⸗Versammlung einberufen und zwar auf einen Samstag abend durch zweimalige Bekanntmachung duuch den Ortsdiener. Es haben sich schon einige Bauersleute bereit erklärt, wenn die Gemeinde ein Haus baut, fahren wir auch einige Male. Es find auch Arbeiter da, die opfern ein paar Stunden für das Gemeindewohl. Die Sache muß aber bald in die Wege geleitet werden. Die Bürger⸗Versammlung muß gemeinsam mit dem Wahl⸗ verein und dem Bauernbund Rödgen einberufen werden; wenn das geschieht, wird etwas erreicht, denn hierbei müssen politische Sachen fern bleiben. Hoffentlich dommen wir bald etwas näher zum Woh⸗ mungsbau. b.
— Lollar. In der Nacht vom Sonntag zum Montag wurde auf dem hiesigen Güterbahnhof eingebrochen. Der oder die Diebe hatten es ö aurf die Kasse abgesehen. Erfolg war negativ. 72 eimer eingedrückten Fensterscheibe soll kein Verlust entstan⸗
im.
— Lollar. Dieses Fahr word die Maifeier hier von der Gewerk⸗ schaft des Metallarbefter⸗Verbandes veranstaltet, wozu sämtliche durch die Belegschaft der e in Frage kommenden Arbeiter⸗ Organisationen(Partei-, Gesang⸗ und Turnvereine) eingeladen wer⸗ den. Da Lollar Sitz der Gewerkschaft ift, zentrale Lage hat und
über die eventl. notwendigen großen Säle verfügt, so wurde Lollar
zum Festort gewählt. Die Feier besteht durch vollständige Arbeits⸗ ruhe am 1. Mai, durch Demonstrations zug, Festrede und nachfolgen⸗ dem Bessammensein in den Sälen der„Linde“ und„Germania“, welches durch Musik, Gesang und turnerische Aufflührungen verschönt 5 Näheres wird wohl noch in Laufe der Woche bekannt gema
Kreis Wetzlar.
Wetzlar. Wie wrr hören, wird von unserer Partei für den ersten Pfingstfeiertag ein Partei⸗Waldfest geplant, auf dem Genosse Scheidemann sprechen soll. Das Fest soll den Charakter einer großen tragen, zu der die Parteigenossen aller Parteiorte der Umgebung eingeladen werden sollen.
Aufgefunden weibliche Leiche Vor ungefähr drei Wochen wurde die Leiche einer polnischen Arbeiterin des Hofgutes Altenberg aufgefunden. Es wird vermutet, die Arbeiterin habe sich in gesegneten Umständen befunden und sei gewaltsam getötet worden. Wie berichtet wird, hat die Leiche sehr starke Merkmale der gewaltsamen Tötung aufgewiesen. Ein Mitglied der Mordkommission habe erklärt, die Getötete habe einen sehr schweren Kampf bestanden. Bereits vor⸗ genommene Verhaftungen konnten nicht aufrechterhalten werden. Eine behördliche Aufklärung ist unbedingt notwendig.
Kleine Nachrichten.
Frankfurt a. M. 24. April. Ein drittes unaufgeklär⸗ tes Verbrechen? Die Zahl der anf geheimnisvolle Art und unter den seltsamsten Umständen verschwundenen Personen mehrt sich in ganz finnfältiger Weise. Vor Monatsfrist verschwand der 24jähr. Monteur Heinrich Kieser aus dem Vorort Hausen an einem Sonntagabend, nachdem ihm ein Fremder lange gefolgt war. Eine Woche später wurde die Leiche Kiesers bei Höchst a. M. aus dem
geborgen. Seit dem 13. April ist der Landwirt Wilhelm Heimberger aus Anspach verschwunden. Er führte rund drei Millionen Mark bei sich und wurde zum letztenmal in einer Altstadt⸗ wirtschaft gesehen. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen, wofür, wie wir hören, bereits be⸗ stimmte Anhaltspunkte vorliegen.— Jetzt wird schon wieder das Verschwinden eines Mannes gemeldet. Es handelt sich um den 31jähr. Viehhändler Julius Hayum aus Rückershausen(Unterlahnkreis). Dieser weilte am 16. April in Frankfurt, hob hier fünf Millionen Mark, übernachtete in einer Wirtschaft der Kronprinzenstraße und wollte am 17. April, mittags, mit dem Zuge nach Hause fahren. Hier ist er nicht eingetroffen. Auch in diesem Falle nimmt die Kriminal⸗ polizei mit guten Gründen an, daß Hayum gleichfalls einem Ver⸗ brechen zum Opfer gefallen ist. Die Nachforschungen in dieser Rich⸗ tung sind in vollem Gange.
Darmstadt, 24. Aprll. Ei uberufung von Aus⸗ schüssen. Der Gesetzgebungsausschuß tritt am 25. April, nach-
—
mittags 3 Uhr zur Erledigung verschiedener Vorlagen, die von ihm
zurückgestellt sind, zusammen. Der IV. Sonderausschuß für Sied⸗ lungswesen wird sich am Mittwoch vormittag während der Pause des Plenums konstituieren.
Darmstadt, 24. April. Rasch geschnappt. Wie in Wilhelm Buschs bekannter Geschichte„zwei Knaben jung und heiter die tragen eine Leiter“, waren Heinrich Bechtold und Ludwig Leißler von hier zu unlöblichem Tun nächtlicherweile ausgerückt. Sie wollten ungeachtet ihrer Vorstrafen dem jetzt so beliebten Metalldiebstahl obliegen, stiegen auf ein Hausdach in der Rosen⸗ höhe umd schnitten eine gehörige Menge des wertvollen Zinkbelags ab. Die Freude solchen Besitzes sollte nur recht kurz sein, denn sie wurden auf dem Heimweg mit der Beute erwischt. Das Schöffengerichtsurteil für den schweren Diebstahl lautet gegen B. auf 1 Jahr 3 Monate Gefängnis und gegen L., der noch nicht rückfällig ist, auf 1 Jahr Gefängnis.-
Darmstadt, 24. April. Der Herr Eichbergkomman⸗ dant in der Martinstraße. Folgender Vorgang wird uns als weiteres Charakteristikum durchaus glaubwürdig ge⸗ schildert: Am vorletzten Sonntag gegen 3 Uhr spielte sich in der oberen Martinstraße ein Vorfall ab, der auch die Oeffentlichkeit interessieren dürfte. Bei starkem Regen schritten ein Herr und eine Dame von der oberen Wittmannstraße kommend die Martin⸗ straße aufwärts. Der Herr trug eine Ledermappe unterm Arm, in der Hand den Negenschirm, auch die Dame ttug einen Schirm und beide schienen sich zu unterhalten. Plötzlich sah man den zur Genüge bekannten Eichbergkommandanten auf den Herrn du⸗ schreiten. Er packte den Nichtsahnenden beim Arm, drängte ihn, der vor Ueberraschung nicht einmal Widerstand leistete, gegen den Zaun eines Vorgartens und versuchte, ihm die Ledertasche zu ent⸗ reißen. Es entspann sich nun zwischen dem Herrn und der Dame einerseits und dem Eichberger andererseits ein Wortwechsel— Fan sich der Eichbergbaron in entgegengesetzter Richtung ent⸗
rnte.
Mainz, 24. April. Aus weisun gen. Am 23. März wurden folgende Eisenbahner der Reichsbahndirektion Mainz ausgewiesen: Betriebsassistent M. Spitz⸗Boppard; weiter aus Boppard Eisenbahn⸗ sekretär E. Krahn, Lokomotioführer J. Rech, Eisenbahnassistent H. Trapp, Ober⸗Bahnmeister S. Schmitt, Schlosser J. Jäger, Lokomotiv⸗ führer A. Weinand, Betriebsassistent A. Vonhoff, Eisenbahnsekretär F. Federhen, Eisenbahnsekretär P. Spitz⸗Rey; ferner Bahnwärter Ph. Napp⸗St.⸗Goar, Bahnwärter Gg. Maier⸗Hirzenach, Rottenauf⸗ seher J. Friesenhan⸗Hirzenach, Ober⸗Bahnwärter W. Pabst⸗Biebern⸗ heim, Weichenwärter N. Rätz⸗Salzig, Weichenwärter A. Lutz⸗Biebern⸗ hein, Eisenbahninspektor W. Pape⸗Bacharach, Weichenwärter J. Retz⸗ mann⸗Nieder⸗Heimbach, Weichenwärter J. Maurer 1. Rheim⸗Diebach, Eisenbahnassistent K. Diehl⸗Ober⸗Wesel, Stellwerksmeister F. Persch⸗ Ober⸗Wesel, Eisenbahnsekretär W. Daniel⸗Ober⸗Wesel, Rottenführer J. Salzig⸗Salzig, Weichenwärter J. Muders⸗Ober⸗Wesel, Bahn⸗ arbeiter J. Dreide⸗Ober⸗Wesel, Rottenaufseher J. Eich⸗Salzig, Ober⸗ Bahnmeister W. Schlitt⸗St.⸗Goar.
Mainz, 24. April. Neues Verbot der Volkszeitung. Die von den Franzosen schon wiederholt, zuletzt auf vier Wochen verbotene Mainer Volkszeitung ist erneut für drei Tage bis zum 25. April verboten worden.
Selbstmord eines Ausgewiesenen.
Samstag vormittag ist der Zollinspektor Klein aus Worms unweit Hähnlein von einem Güterzug überfahren worden. Das Eisenbahnpersonal des kurz darauf gegen 10 Uhr die Strecke passierenden Eilzuges Karlsruhe⸗Frankfurt schaffte den Toten, der in entsetzlicher Weise verstümmelt war, von den Schienen. Da Klein von den Franzosen kurz vorher ausgewiesen worden ist, ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß sich Klein aus Verzweiflung vor den Zug geworfen hat.
Die Nangliste der Seligen.
Der Jahresbericht des Bayerischen Automobilklubs beginnt mit folgenden Worten:„Das Berichtsjahr brachte dem Klub dadurch eine besonders erfreuliche Auszeichnung, daß Seine Königliche Hoheit Prinz Ruprecht die hohe Gnade hatten, das Protektorat des Klubs, das bisher sein Allerhöchstseliger Vater weiland Seine Majestät König Ludwig III. inne hatte, zu übernehmen. Seine Königliche Hoheit hat dadurch dem Klub, dem Er bereits seit vielen Jahren angehörte, erneut bewiesen, welch hohes Interesse Er dem Klub bewahrt hat. Am 24. März wurde die Uebernahme des Pro⸗ tektorats durch Seine Königliche Hoheit mit einem Herrenessen feier⸗ lich begangen, an dem Allerhöchstderselbe die hohe Gnade hatte, teil⸗ zunehmen.“ Nach der bayerischen Automobiltheologie gibt es im Himmel verschiedene Rangstufen der Seligkeit. Die abgeschiedenen Seelen zerfallen in allerhöchstselige, höchstselige und gemeine Seelen. Die letzteren scheinen im bayerischen Paradies besonders zahlreich zu sein.
In drei Monaten 40 Millionen durchgebracht. In Gios le wurde ber 17jährige Banklehrling Herbert May verhaftet, der seit Mitte Jamar von den Kriminalbehörden eifrig gesucht wird. May unterschlag einer Privatbank 10000 Dollar und verschwand Damit. Die Bank setzte auf seine Ergreifung und die Wiederbeschaffung seiner Beute eine Belohnung von 3 Millionen Mark aus. Die Er⸗ mittlungen ergaben, daß der 17jährige Defraudant zunächst in Berlin und Umgegend den Lebemann gespielt hat. Er kleidete sich alsbald auf das feinste neu ein und suchte und fand in den Lokalen der Lebe⸗ welt die Bekanntschast von jungen„Damen“, mit denen er kostspielige Autofahrten und größere Ausflüge machte. Die Kriminalpolizei ver⸗ sandte Ausschreiben mit dem Bildnis des Flüchtlings. So wurde man in Goslar cuf einen jungen Mann aufmerksam, auf den die Beschreibung paßte, und nahm ihn fest. Der Verhaftete, der auch dort unter falschem Namen auftrat, räumte dem Untersuchungsrichter ein, daß er der gesuchte May ist. Er besaß noch 8240 Dollar, hat also gegen 40 Millionen Mark bereits durchgebracht.
Krautwusst als Lebemann. Ein 27 Jahre alter Kaufmann Alfred Krautwurst, der in einem Berliner Geschäfte tätig war, eignete
sich dort ein Scheckbuch an, fälschte mehrere Schecks und erhob da rauf bei einer Bank am Halleschen Tor 3 800 000 Mark. Sofort setzte er sich mit einem 23jährign Freunde namens Herbert Ockendahl in Ver⸗
bindung. Beide kle
Parteinachrichten. Franz Pokorny f.
Nach jahrelangem, schweren Siechtum ist in Aplerbeck Genosse Franz Pokorny gestorben. Mit markantesten Gestalten aus der Geschichte der Berga ter bewegung dahingegangen. Als Arbeiterkind 1874 Schwehm boxen, arbeitete er von 1890 bis 1897 auf Bergwerken N gebiet, nachdem er vorher schon mit seinen Brüdern in In für die Arbeitersache tätig gewesen war und die Flugschristt
breitet hatte, die ihm Genosse Gerisch aus Berlin übern— Von 1895 bis 1911 war er als Angestellter des Bergarbeiter 90 11 bandes im Ruhrg 0 er die gen de 1— rbe. für den Verband; dort steckte ihn die deutsche Militck U 191) auf acht Wochen in Untersuchungshaft wegen Paßvengehen 9 und Hochverratsverdacht, ohne ihm etwas anhaben zu linen 1919 sperrten ihn die Franzosen im Saargebiet ein een ihn aus. Für Koblenz⸗Trier wurde er 1919 in die Natsonglver⸗ sammlung gewählt. 1920 erblindete er und erkrankte bald rauf unheilbar.. Mit der Geschichte des Deutschen Bergarbeiterverbandch, an dessen Zeitung er einige Jahre Redakteur war, ist der ame Pokorny verknüpft wie nur wenige andere. Vokorng war hut ge⸗ borene Agitator, und jeder Bergarbeiterbezirk Deutschland weiß von seiner Wirksamkeit das B. zu erzählen. Manches Ge⸗ 5 fängnis hat ihn zu 2 Insassen gezählt, und allen Gegnen war Au ex ein gefürchteter tiker.. 10 Ahle Franz Pokornys Gattin ist schon vor einigen Jahre N 1 fl 0 en. Er hinterläßt zwei erwachsene Töchter und einen linen 0
ingen von sieben Jahren, der sich bei bekannten Parteig ien
Ruhrgebiet befindet. 92 1 2 42 ö
A2Qiolkale Parteinachrichten. 11 3 1 1 el
2 2 2 0 101 Bezirksselretariat d. der. soziald. Partei Hees An die Ortsvereins vorstänbe! f 50
presse and aun Aitteitangs bla, be begin dae 0
möglichst abzuschließen und an das Bezirkssekretartat einzushscken hat 100 1 e Hälfte der Ortsvereine abgerechnet d 0
arteivorstand muß der Gesamtpartei über seine Tätigkeit chen 905 0 chaft ablegen. Dasselbe ist für den Landesvorstand der Fall Die Parteigenossen Hessens und des Reiches haben ein Anrecht d 0
wissen, wie es mit der sozialdemokratischen Partei im Reli unnd
einzelnen Ländern bestellt ist. Es kann aber kein abschließ 4 Bericht gegeben werden, wenn die Ortsvereine ihren Verf in! tungen nicht nachkommen. Es find in der Regel immer dieselben Ortsvereine, die noch nicht abgerechnet haben und welche glauben, che ein Recht zu besitzen, die Parteiarbeit zu hemmen. Es ergeh n nochmalige Aufforderung an die Kassierer und Vorsttzenden aller 1 Ortsvereine, welche. 1 abgerechnet haben, die Quasfals-⸗ abrechmung umgehend abzuschließen und an die Bezirkskasse u, f dae schicken. Vas der einen Hälfte der Ortsvereine, in mustergülssger, 1 ordnungsgemäßer Weise ihre Pflichten zu erfüllen, möglich ist muß u uff auch bei den anderen Kassierern der Ortsvereine Furchführbar in. k Die Vorsitzenden der Ortsvereine müssen darin wetteifern, dag lie die Geschäftsfüthrung in ihrem Ortsverein eine e 6 ch Diejenigen Ortsvereine, deren Quartalsabrechnungen
1. Mat nicht bei uns eingegangen sind, können im Bericht fin Geschäfts 192223 nicht mit aufgenommen werden. Wir erw wat daß bis 30. April 1922 sämtliche Quartalsabrechnungen bei ung Müde eingegangen sind.* 15 V Mit Parteigruß 4 Wi d man
1
An die Vorsitzenden der Ortsvereine! 19 Werte Genossen! Jn letzter Zeit ist wiederholt die Muf forderung am das Bezirkssekretariat um Uebersendung von Satzungen und Gebührenordnungen für die unentgeltliche Durchführung der Leichenbestattung ergangen. Dem Bezirkssekretariat fehlen abe die notwendigen Unterlagen hierzu. Es ergeht deshalb die Auffordaxung an die Gemeindergtsmitglieder und Vorsitzenden der Ortsvereine, Bezirkssekretariat bal dmöglichst eine Satzung oder Gebührenorh liber die unentgeltliche Leichenbesttttung von allen Gemeinden schicken, wo das Beer bigungswesen entweder durch Gratislief des Sarges oder voller Uebernahme der Kosten auf die Gem
durchgefführt ist. Mit Parteigruß! W. Widmann, Bezirkssekrelrk. 1
Versammlungskalender.
Großen⸗Buseck. Gesang verein Eintracht. Abmersch am Sonntag, den 29 April. 12% Uhr, vom Lokal Koch nach Alten⸗ Buseck zur Masfeter. Pünktlich und vollzählig erschalnen.
Großen⸗Buseck. Sozialdem. Volksverein. Abphrsch nach Alten⸗Buseck zur Maifeier am Sonntag, den 29. April 25 Uhr. Pünktlich und vollzählig erscheinen. f
Heuchelheim. Freie Turnerschaft. Samstag den 28. April, abends 9 Uhr Versammlung im Vereinslokal.
Lollar. Sozialdem. Wahlverein. Donnerstag, den 23. April, abends 19 Uhr in der Schule: Mitgliederversammlung Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Es ist Pflicht aller Genossen hier zu erscheinen
eten sich neu ein und spielten nun mit Freun⸗ re Pelzkragen und dergleichen schenkten, in den
dinnen, denen sie!
Bekanntmachung.
Ortsansässige Personen, die in Bad Nauheim die Kurmittel gebrauchen wollen, ohne dort Wohnung zu nehmen, erhalten nur daun Bäder verabfolgt, wenn sie eine von hier ausgestellte Ausweiskarte im Badehaus vorzeigen können.
Die Ausstellung don Ausweis karten erfolgt im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 29. 985
Gießen, den 14. April 1923.
ungen 5—
Die volkswirtschastliche Bedeutung des Ruhr⸗
gebiets. Dr. M. 5 Freitag, 87. April, abends 8 Uhr, im Großen Sörsaal der Universität. Karten 300 Mek. im Vorvertauf in der Schneider'schen Vuchhand⸗ lung(Neuen Bäue) und an der Abendkasse. 188
W l e Gesucht wird g 5 Aus- F ie leine zuverlässige unabh.] Alte ktyaratathedürftige Volkshochschnle Gießen. er ene be, Tn dir Fehn
Das Ruhrgebiet
2. Vortrag:
Näb d. d Geschäftsst. d. Bl.
Quarck, Frankfurt a. M
Lupler day.
Zufall
Der Oberbürgermeiller: Keller.
B KK
neu dasse. 1
.... T.....
5 9 zur Führung eines kleinen Klaviere Haushalts nach Alsfeld. 5. jeder Art 8 Lies Lan ung Die, Sede ee Zuschristen an zahlt die höchsten Preise Heinr. Knüttel
Fraukfurt a. M. Lönigswarkerder 8, p
Dollarstand Mittwoch mittag 12 Uhr: 30 50031 000 Mark. 5——...
„Servus mere ssch ein. jeh H, die Schuh- erhôst das Led em Herire lubszynsti& CN A- G, Berlin Lichtenhe
*
——— 8


