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ebenso der Leitspruch des ganzen deutschen Volkes sein muß: [Haltet aus,
0 Das französische Militär erschießt einen unschuldigen Deut⸗
5 175 Werden 5 Millic nenbuße angedroht, wenn fie den unbekannten Mörder nicht finde.— In Herne dürfen nach 9 Uhr abends„mehr
lauf der Straße stehen bleiben.
Generals sofort zu schießen.— Der Verleger und Redakteur
5 Uhr morgens verboten.— Die Ruhrhilfsgelder werden von den Belgiern und den Franzosen geraubt.
werdende Schreckensherrschaft gibt es nur eine Bezeichnung:
lhemmungslose Gemeinheit. idie französische sozialistische Zeitung Populaire anläß⸗
stulation zu zwingen.
Neben der Bevölkerung zu wirken beginne,
Zzösischem Urteil: Grausamkeit und Unsinn! Ruhrabenteuers sind verfrüht. Poincars scheint aber
das Gleise
f geben sie die Parole aus:„Erst Reinigung, dann Einigung“. Wie reden zwar noch von der Vergeltung an den Franzosen
Das Ziel ist klar: alle rechtsorientieren Elemente sollen in witter soll sich aber dann nicht gegen den„Erbfeind“ ent-
endlich zahlreiche Ortsgruppenführer der unter der Leitung
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Kedaktion: Gießen Bahnhosstraße 23 derusprecher 2008.
Organ für die Jnteressen der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
des werktätigen Volles
Fryedition: Gießen Bahnbofstraße 23 Ferusprecher 2008.
i„Volkszeitung erscheint jeden Werktag vormittag in Gießen. Der enen pe mit den Beilagen„Das Blatt der Frau und„Land⸗
irtschaftliche Beilage 1 8 monatlich 3000.— Mek einschl. 1 Durch die Pos bezog. 3000.— Mk. einschl. Bestellgeld. Einzelnumm. 120— Mk 1— 2 ee 2— 2
Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. 0 Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Verlag von Hermann Neumann& Cie., sämtlich in Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M.
Der Anzeigenvpreis beträgt für die Millimeterzeile(35 mm breit) oder d
Raum lokal 60.— Mk., auswärts 80.— Mk., die Neilamenni
900.— Pk, Bel größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ der Rabatt gewährt— Anzeigen⸗Annahme bis 6 Uhr abends.
Nr. 71
Gießen, Montag, den 26. März 1923
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183. Jahrgang
Wochenschau.
Der Reichspräsident Ebert, dessen Tüchtigkeit bei allen einsichtigen und anständigen Deutschen immer mehr Anerkennung findet, hat in einer Rede zu Hamm in Westfalen den Einbruch des fremden Heeres in das fried⸗ liche und arbeitsame Ruhrgebiet, der heuchlerisch der Welt als Entsendung einer Ingenieurkommission mit geringer militärischer Bedeckung angekündigt wurde, den lJeichtfertigsten Bruch von Recht und Moral genannt, den die neuere Geschichte kennt. Ebert schloß mit der Mahnung an die Männer von der Ruhr, die
seid wie bisher tapfer, fest,
ruhig und besonnen! g Zunächst eine kleine Blütenlese der jüngsten Kultur ⸗ aten im Kriegsgebiet. In Essen wird ein fran⸗ zösischer Heizer ermordet. Sofort setzt Poincarés Rache ein.
schen. Geiseln werden festgenommen und in das Zuchthaus überführt, eine Reihe angesehener Bürger,
arunter ein Landgerichtspräsident, ein Reichstagsabgeord⸗ neter und mehrere Bankdirektoren. Der Stadt wird eine
als zwei Personen nicht zusammen sein“, und niemand darf if de. Die Posten find angewiesen, hei Nichtbefolgung dieser Anordnung des kommandierenden
einer Zeitung zu Alzey in Rheinhessen wird verhaftet und innerhalb einer halben Stunde aus dem besetzten Gebiet ab⸗ geschoben. Sein 83jähriger Schwiegervater, seine herz⸗ kranke Frau und sein kleines Töchterchen werden ebenfalls sausgewiesen. Im Frankfurter Wirtschafts⸗ [bezirk wird als Sanktion wegen angeblicher Attentate gegen französische Soldaten jeder Verkehr nach und aus dem besetzten Gebiet für die Stunden von 8 Uhr abends bis
Für diese ganze, immer roher und wahnbwitziger
Es ist schon so, wie
llich der Vorgänge in Buer geschrieben hat:„Die Atmosphäre wird immer mehr vergiftet durch all das, was die armselige Menschenrasse an gemeinen Instinkten, an physischen Brutali⸗ täten und moralischen Häßlichkeiten noch aus den fernen Zeiten der primitiven Barbarei mit sich schleppt.“
Die stärkste Brutalität der Franzosen liegt da⸗ bei nicht einmal in den einzelnen Gewalttaten, Rechtsbrüchen und Roheiten. Vielmehr ist es der kalt⸗grausame Gesamt⸗ plan des französischen Großkapitalismus, der schaudern macht: die gewaltsame Abschnürung des wirtschaftlichen Zentrums Deutschlands und der Versuch, durch eine un⸗ barmhezige Blockade Deutschland zur Kapi⸗
Das Echo de Paris stellt fest daß die Blockade im Ruhrgebiet in grausamer Weise auf das
und daß es den Bemühungen der französischen Behörden gelungen sei, das Eisenbahnsystem im Ruhr⸗ gebiet ir einer in Europa beispiellosen Weise in Unordnung zu bringen. Also nach fran⸗
Alle Gerüchte beginnender Lösungsversuche des
nunmehr seine gründlich der notwendigen Sicher ung gegen mächtige Deutschland abschieben zu wollen.
Die rechtsradikalen Kreise haben die Einig⸗ keitsmaske wieder abgelegt. Sie reden zwar noch von der Einheitsfront, aber mit einem Zynismus sondergleichen
verfahrene Sanktionspolitik auf das
uber sie meinen die Rache an den„Novemberverbrechern“.
einen Zustand nationaler Raserei versetzt werden. Das Ge⸗
laden, sondern gegen die Republikaner.— In Berlin sind
der Reichstagsabgeordneten Wulle, Henning und v. Gräfe
stehenden Deutschvölkischen Freiheitspartei
werhaftet worden. Hochverräterische Verschwö⸗ rung gegen die Republik!
Die Kommunisten haben auf dem Kongresse der kommunistischen Internationale in Frankfurt als Aktionsprogramm u. a. beschlossen: Verbrüde⸗
rung zwischen der deutschen Arbeiterschaft!
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einigen Schwierigkeiten begegnen,
Die Einheitsfront der Putschisten:
Henning, Wulle, v. Graefe, Roßbach, Hitler und Ludendorff.
Die Enthüllungen des Genossen Severing
Die Antwort des preußischen Innenministers Genossen Severing auf die Interpellation der Fraktion der sozial⸗ demokratischen Partei über die rechtsbolschewistischen Um⸗ triebe im Reiche und in Preußen war reich an Enthüllungen. Wenn auch Genosse Severing nicht das gesamte Material, das ihm zur Verfügung stand, restlos vorlegte, so kann doch gesagt werden, daß eine Verschwörung aufgedeckt ist, an der sich die Träger der bekanntesten Namen beteiligten oder doch vom sichern Hintergrunde aus die Zügel in der Hand hatten. sticht lange mehr hätte gewartet werden dürfen, denn nach allem ist sicher festgestellt, daß noch im März der vorgesehene und genau vorbereitete Putsch erfolgen sollte.
Was Severing bekanntgab, die verschiedenen Tatsachen, die er mitteilte, die Dokumente und Briefe, die er verlas, genügten vollständig, um die Größe der Gefahr zu kennzeichnen, die dem Reich und der Republik von den volksverräterischen„Völkischen“ in allen Teilen Deutsch⸗ lands drohte, als die ihm unterstellten Organe rechtzeitig reinfuhren. Es ergibt sich daraus insbesondere und un⸗ widerlegbar, daß die norddeutschen Völkischen nicht nur in engster Fühlung mit den bayerischen National⸗ sozialisten stehen, sondern daß sie sich sogar ihnen bereits organisatorisch untergeordnet hatten, um der Republik den Garaus zu machen. Aus einem Brief aun Roß bach geht hervor, daß die Frage der Oberbefehls⸗ haberschaft Hitlers beim kommenden Putsch schon geregelt war, daß die Ehrhardt⸗Leute auch im Spiele waren, und daß— selbstverständlich— Ludendorff sich vollkommen im Bilde befand.
Die Selbstschutzorganisationen, so führte Genosse Severing aus, sind die Sammelbecken des Bürgerkrieges.
Darüber kann gar kein Zweifel sein: Wenn die Organi⸗ sationen so weiter wirken wie bisher und ihnen weiter wie bisher Arbeiterbataillone entgegengestellt würden, dann hätten wir heute zwar noch nicht den Bürgerkrieg, aber es ließe sich mathematisch berechnen, wann er losgehen würde. Ich habe das Gefühl, daß in 95 diesem Termin nicht mehr weit entfernt
n d.
Der Minister wendet sich sodann gegen verltest einen Artikel dieses Blattes, wonach die Regierung trotz umfangreichen Materials nicht gegen die nationalistischen Ver⸗ schwörer vorgehen wolle und bemerkt dazu: Soviel Sätze, soviel Unwahrheiten. Derartige Mitteilungen sind nicht gemacht wor⸗ den. Ich habe mich darauf beschränkt, als vor einigen Wochen die heute hier zur Besprechung stehenden Gerüchte scharf auftauchten, eine knappe sachliche Darstellung der Tätigkeit dieser Organi⸗ sationen und Verbände zu geben, um die Herren von der sozjal⸗ emokratischen Landtagsfraktion zu überzeugen, daß die Behörden nicht schlafen, sondern ihre Pflicht getan haben. Es mußte scharf durchgegriffen werden, und es wurde auch erreicht, daß das mystische Halbdunkel über gewissen Selbstschutzorganisationen ge⸗ lüftet wurde. Das wäre nicht erreicht worden, wenn von Anfang an die Regierung sich etwa in einem hysterischen Geschrei über diese Dinge ergangen hätte; solches Geschrei ist kein Zeichen von Kraft.
Nun haben die Kommunisten der Reichsregierung zugemutet, sie solle die
die Rote Fahne. Cr
proletarischen Selbstschutzorganisationen
unterstützen und mit Waffen versehen. Glauben die Kommunisten, daß eine Regierung, die Ruhe und Ordnung aufrechterhalten will; sich bereitfinden wird, ihnen Waffen in die Hand zu geben? Von der preußischen Regierung werden Selbstschutzorganisationen feg⸗ licher Art verboten, sie werden aufgelöst und es wird dafür ge⸗ sorgt, daß die einzelnen Schuldigen strafrechtlich zur Verant⸗ wortung gezogen werden.
Die rechtsgerichteten Organisationen begründen ihre Existenz und ihre Tätigkeit durch den Hinweis auf die Gesahr von links, auf die Bildung einer Roten Armee. Ein Muster politischer Aureißerei ist ein Brief, der an den Reichskanzler gekommen ist, der vom Reichskanzler verlangt, ex solle durch einen Appell an alle völkisch Gerichteten den Aufmarsch gegen das hochverräterische Treiben veranlassen.
Der Briefschreiber heißt Wulle Am 7. März habe ich bereits erklärt, daß der Bezirk Suhl mit Schutzpolizei belegt werden würde, um der Bildung von roten Hundertschaften ein Ende zu machen. Wenn in Remscheid sich Hundertschaften bildeten, die sich polizeiliche Befugnisse anmaßten, die friedliche Bürger anfallen und ihnen die Pässe abverlangen und dann alle jene Leute, die den Hundertschaften nicht in den Kram passen, verprügeln, dann muß auch solchen Selbstschutzorgani⸗ sationen von links ein Ende gemacht werden. Diese Arbeiter- bataillone, diese„Rote Armee“ find nun bei weitem nicht so gefähr⸗ lich wie die Organisationen von rechts. Haben Sie(zu den Kom— K. ͤ(y ³˙ A f d
und den französischen Soldaten in den be⸗ setzten Gebieten.“ Sind die Leute wirklich so dumm, oder stellen sie sich nur so? Zur Verbrüderung gehören zwei. Jedenfalls dürfte die auch im Aktionsprogramm vor— gesehene„Aufklärungsarbeit unter den Besatzungstruppen“ von seiten der Reit- peitschenoffiziere und der Soldateska selbst, die in ihrer Mehrzahl leider Freude am Terror zu haben scheint.
munisben) schon jemals in der Deutschen Zeitung einen Artikel mit der Ueberschrift gefunden:„Aufmarsch der rechtsgerichteten Selbst⸗ schutzorganisationen?? Den Gefallen tun Ihnen die Herren nicht.
Der Kampf der Staatsregierung hat sich gleichzeitig gegen
beide Seiten zu richten, aber naturgemäß
vor allem gegen die größere Gefahr. 55 8 Haussuchungen haben ergeben, daß zahlreiche der nach dem Rathenau⸗Mord aufgelösten Formationen tatsächlich fort⸗ bestehen. Terror..
Die politische Seite der Angelegeiheit muß restlos klargestellt werden. Bei allen Verbänden handelt es sich in der Tat um nichts anderes Aus fertige, zum Teil ausgerüstete Kompagnien. Aus einem Briefe vom Januar ds. Is. geht hervor, daß sie sich selbst als mili⸗ tärische Organisationen mit eigenen Waffen betrachten. Es wird her⸗ vorgehoben, daß die Leute ausgebildet sind mit dem Gewehr 98, daß die Marschordnung durchgenommen wurde, daß in Döberitz Feld⸗ dienstübungen gemacht wurden. Noch am 22. November hat der auf⸗ gelöste Verband nationalgesinnter Soldaten dem Abgeordneten Wulle telegraphisch bestätigt, daß er treu zu ihm halte.
Zum Kriegführen gehört Geld, Geld und nochmals Geld. Roßbach braucht sehr viel Geld. Augenblicklich sind 6 Millionen Mark Schulden vorhanden. Der Minister verliest eine von Roßbach ge⸗ machte Aufstellung, wonach bis zum 31. März u. a. Oberschlesien 6 Millionen, Sachsen 4 Millionen, Westfalen 4 Millionen, Mitteldeutsch⸗ land 6 Millionen, Großberlin 4 Millionen, Brandenburg 4 Millionen, Niederschlesien 6 Millionen, Ostpreußen 6 Millionen aufzubringen hätten. Insgesamt sind demnach 79 Millionen erforderlich außerdem für die Leitung 10 Millionen und für besondere Propaganda 11 Mil⸗ lionen. Erfreulicherweise muß festgestellt werden, daß die Reichs⸗ wehrkommandos in der Provinz und die Reichswehrzentrale es strikte abgelehnt haben, mit Roßbach in irgend eine Verbindung zu treten, aber nicht ganz sa widerstandsfähig gegenüber seinen Lockungen haben sich einige Offiziere erwiesen. n Potsdam Offiziere nicht nur aus Potsdam, sondern aus dem ganzen Reiche bei der Besprechung zugegen gewesen, die von Roßbach präsidiert wurde. Der Reichswehrminister ist mit mir der Meinung, daß für solche Offiziere in der Reichswehr kein Platz mehr ist. Partei an, daß sie mit mir damit einverstanden sind, daß gegen diese Elemente mit aller Entschiedenheit vorgegangen wird.(Abg. Graef⸗ Anklam stimmt nicht zu. Sozinldemokratische Abgeordnete weisen auf ihn mit Fingern und lachen.) In einem Zirkular des Herrn Lebius heißt es:„Im Frühjahr dürften die Gewehre von selber los⸗ gehen. Polen wird auf Veranlassung der Franzosen im Mai einen Einfall in Ostpreußen und Oberschlesten machen. Wenn sich Deutsch⸗ land nicht mit aller Energie gegen Franzosen und Polen wehrt, dann ist es rettungslos verloren. Die Reichswehr langt aber nicht aus, es müssen Freikorps gebildet werden. Die Reichsregierung, der im Versailler Vertrag die Hände gebunden sind, muß von ums unterstützt werden.“ Weiterhin wird zum Eintritt in den Verein und zur Zahlung von Beiträgen aufgefordert. Nun kann ich mir allerdings keinen ungeeigneteren Mann denken zur Auf⸗ stellung von Freikorps als Herrn Lebius. Es muß aber auch an dieser Stelle ausgesprochen werden, daß es sich bei diesem Herrn nicht um den Schutz deutscher Interessen handelt sondern um den Schutz des eigenen Portemonnaies. Es handelt sich einfach um ein Geschäft.
Gefährlich aber bleiben Roßbach, Ludendorff und Hitler.
In einem Briefe an Roßbach heißt es zum Beispiel, daß Herr v. Graefe sich Hitler als Führer der Partei unterstelle. In einem anderen Brief heißt es dann:„Teilen Sie bitte Roßbach mit, daß die Verhandlungen mit Graefe in unserem Sinne ausgefallen sind.
Die Verhandlungen Ludendorffs mit der Ehrhardt⸗Organi⸗ sation seien gescheitert.“ 5 1 0 Ich hoffe, daß durch die Unschädlichmachung derjenigen, die
diesen Hochverrat verübt haben, durch die Verhaftung der Führer, die dabei betetligt sind, durch Beunruhigung der Kreise, die in dem Verdacht standen, Hilfe geleistet zu haben, daß uns dadurch die Möglichkeit gegeben wird, die nächsten schweren Monate zu überstehen. Mit einer Berliner Zeitung antworte ich:„Nicht ver⸗ zweifeln, erst einmal dreinschlagen.“
Und es wird dreingeschlagen werden!
Ich glaube, der Zustimmung aller Parteien sicher zu sein, die Deutschnationalen nicht ausgenommen. Ich kann mir nämlich nicht denken, daß bei Ihnen(nach rechts) Leute sitzen, die es wirk⸗ lich mit dem Wiederaufbau unseres Landes gut meinen und trotz⸗ dem Gemeinschaft mit den Mordbuben haben. Ich kann mir aber auch nicht denken, daß die Kommunisten es als ihre Aufgabe be⸗ trachten, in Arbeiterstädten wie Remscheid den Namen„Arbeiter“
a0
so zu schänden, daß man dort von proletarischen Organisationen schon nur noch als von„Räubern“ spricht. Wenn wir so zu⸗
nächsten Tage nicht
sammenstehen, dann werden die Schläge der i wird viel⸗
umsonst sein, und dann bleibt Preußen gefestigt und leicht noch einmal zur Ordnungszelle Deutschlands.
Auflösung der„Freweits“ partei.
Der amtliche preußische Pressedienst veröffentlicht zwei Erlasse des preußischen Innenministers Severing, die die Auflösung der Deutschvölkischen Freiheitspartei und die Be⸗ kämpfung der Selbstschutzorganisationen enthält. Die Deutschvölkische Freiheitspartei wird mit allen ihren Zweig⸗ vereinen und Organisationen einschließlch ihrer Jugend- vereinigung für das preußische Staatsgebiet aufgelöst und verboten. Das Vermögen der aufgelosten Vereinigung wird gemaß des§18 des Schutzgesetzes zugunsten des Reiches be⸗ schlagnahmt. Als Gründe für die Auflösung wird zunächst angeführt, daß die Partei als eine Fortsetzung der verbotenen
Ihr Zweck war zunächst der wirtschaftliche
Am letzten Samstag sind in
Ich nehme zur Ehre der Herren von der Deutschnationalen
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