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dürfte. Darnach ist der Hausbesitzer verpflichtet, mit ein⸗ tretender Dunkelheit, also bevor es Nacht und stockfinster ist, die zu den Wohnungen führenden Räume hinreichend zu erhellen, solange dieselben nicht gegen die Straße dauernd abgeschlossen sind, also gemeiniglich etwa bis 9 Uhr abends. Diese Zwangspflicht erstreckt sich sedoch nur auf den allge⸗ meinen Verkehr im Miethause. Ein Klagerecht hat der Mieter allerdings in diesem Falle nicht auf die Beleuchtung sondern er hat höchstens bei einem Unfalle einen Anspruch auf Schadenersatz, der unter Umständen recht hoch sein kann, und gegen den den Vermieter auch keine Haftpflichtver⸗ sicherung schützt, sodaß es dem Hausbesitzer unter Umständen 1 0 gerade heute passieren kann, daß er sehr tief ins Porke⸗
Bedient sich der Hausbesitzer zur Herstellung der Beleuchtung der Hilfe dritter Personen, etwa des Dienstpersonals, so kann er sich bei gehöriger Auswahl desselben unter Umständen wirksam entschuldigen, wenn die Beleuchtung einmal unterblieben ist. Immerhin hat er aber eine ausgedehnte Ueberwachungspflicht, und die Aus⸗ rede, daß seither„nie etwas passiert“ sei, ist bedeutungslos.
Der Schadenersatz im Falle eines Unglücks kann immer er⸗
folgreich geltend gemacht werden, wenn zu erweisen ist, daß die Beleuchtung so oft unterblieben ist, wie es bei ordnungs⸗ mäßiger Ueberwachung nicht hätte der Fall sein dürfen. Selbstredend kann bei etwaigen Unfällen auch den Verletzten ein konkurrierendes Verschulden treffen, wenn er seinerseits nicht auch eine gewisse Vorsicht an den Tag legt. Er darf also nicht etwa den Versuch machen, mit geschlossenen Augen oder in Sprüngen durch das Haus zu eilen, insbe⸗ sondere, wenn es ein fremdes ist. Er darf sich auch nicht von Vermutungen leiten lassen, dahin etwa, daß alle Treppen⸗ stufen gleich hoch seien, daß die Treppe immer geradeaus gehe, sondern er muß seinerseits auch vorsichtig gehen. Immerhin wäre es, in Gießen wenigstens, wünschens⸗ wert, wenn die Polizei sich wieder einmal an die alten Ver— öffentlichungen der Friedenszeit erinnern und die Hausbe— sitzer zur Anzeige bringen wollte, die während der Verkehrs- zeit nach eingetretener Dunkelheit ihre Treppenhäuser nicht beleuchten. Eine kräftige Geldstrafe, und wenn es auch heute nur Papiergeld ist, überwindet doch häufig die Scheu vor den Ausgaben für hinreichende Beleuchtung, zu der im allgemeinen eine fünfkerzige Birne vor jeder Flurtür oder auf jedem Podest oder eine Petroleumlampe(kleines Küchen— lämpchen) genügt. 5 N.
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Reichsgründungsfeier der Universität. Am Donnerstag wurde von der Gießener Universität die Feier des Tages der Reichsgründung feierlich begangen. Der gesamte Lehrkörper und die Studentenschaft versammelten sich in der Neuen Aula, die Studenten waren mit ihren Fahnen erschienen. Neben Ansprachen des Rektors Prof. Dr. Eger hielt Prof. Dr. Mayer die Festrede. Verschledene Protest⸗Resolutionen gegen den französischen Einbruch ins Ruhrgebiet und an die Bevölkerung des besetzten Gebiets wurden beschlossen.— Merkwürdig, vor dem Kriege fiel es an den deutschen Hoch— schulen niemanden ein, den Tag der Reichsgründung festlich zu begehen. Da war Kaisersgeburtstag der hohe Festtag. Dabei wurde aber nicht der Gedanke der Reichseinheit ge— feiert, nicht das Volkstum, sondern die Monarchie, vor der leder Byzantiner auf dem Bauche rutschte. Heute hat es doch gar keinen Sinn niehr, es hat ihn verloren durch das neue Versailles, das uns bedrückt. Daß man den Volks- staat. die Republik durch diese Feiern ehren wollte, davon hat man nichts wahrgenommen.
Die Besetzung des Ruhrgebiets hat manchen Leuten den Kopf verdreht. Sie sind der Ansicht, es könnte dadurch, näm— lich durch die französische Gewaltpolitik, eine Erhebung des deutschen Volkes veranlaßt und die Franzosen hinausge— worfen werden. Als selbstverständlich wird vorausgesetzt, daß in erster Linie die Arbeiterschaft des Ruhrgebiets vor— angeht und die Arbeit einstellt. Nun ist ja gewiß jeder Ar— beiter und Sozialdemokrat empört über die Gewalttätigkeiten des französischen Militarismus, aber mit dem Streik ist die Sache nicht so ganz einfach. Die Arbeiter müssen fragen, wo— von sie leben und ihre Familien ernähren sollen. Die Ge— werkschaften haben die Verantwortung zu tragen und sie werden wissen, was sie zu tun haben. Was glauben denn die Menschen? Kann Deutschland etwa einen Krieg gebrauchen, für den Kindsköpfe sich begeistern?(Nota bene: Sie be⸗ geistern sich nur dafür, ihre Vegeisterung würde abfallen, wenn sie ihre Person in die Schanze schlagen sollten.) Mit welcher Aussicht könnten wir denn Krieg führen? Ist das vierjährige Menschenmorden schon vergessen? Etwa 20 Millionen Menschen hat der Krieg hinweggerafft. Hunger und Elend für das ganze Europe sind seine Folgen, Hundert— tausende Krüppel laufen noch herun, in der Kinderwelt nimmt die Tuberkulose in unheimlicher Weise überhand— und da wagen es hirnverbrannte Köpfe, die noch die Frech— heit haben, sich als besonders„national“ zu gebärden, aufs neue zum Kriege zu hetzen! Bei der Arbeiterschaft werden
Pthördliche Hckaunkmachungen! 875 Bekanntmachung.
Es sind in der nächsten Zeit zu vergeben die Zinsen aus:
1. der Stiftung der Frau Ho'gerichtsrat v. Keng und ihres Sohnes des Holgerichtsrats Dr. Karl v. Krug, Gaben von je 20 Mark an 12 Arme der Stadt Gießen.
steht und wieder einmal in Erinnerung gebracht werden
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sie damit gründlich abfallen. Die Arbeiter denken noch an
die Fahre im Schützengraben-Schmutz, an die Läuseplage und die vielen anderen Unannehmlichkeiten. Sie denken auch an das schöne Leben anderer Leute in der Etappe!
— Für Unterstützung der Bedrängten im Ruhrgebiet stellt das Ausstattungshaus Fritz Nowack in Gießen vom 15. Jan. 1 Prozent seines Umsatzes zur Verfügung.— Von den Ve⸗
amten der Firma Bänninger wird ein ähnlicher Beschluß mitgeteilt.. 4 — Stadliheater. Schillers„Tell“ wird auf vielseitigem
Wunsch am nächsten Sams tag nachmittag als Volks- und Schliler⸗ vorstellung aufgeführt. Beginn 4 Uhr.
— Eine Razzia wurde in der vergangenen Woche durch die Krimminalpolizei in Wirtschaften abgehalten und 8 der Ge⸗ werbsunzucht verdächtige Frauenspersonen zur Kriminal⸗Ab⸗ teklung sistlert. Außerdem wurden Wirte und Göste wegen Dulden und Spielen von Glücksspielen in Lokalen zur Anzeige gebracht.
25 48 Flaschen Kognak gestohlen. Durch Einbruch in den Keller eines hiesigen Geschäfks wurden 48 Flaoschen Kognak in weißen-Literflaschen mit weißem Etikett mit Ausschrift „Deutscher Weinbrand“ und gelb und weißen Kapseln en wendet. Vor Ankauf wird dringend gewarnt. Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminalabteilung entgegen.
„ Noreis Wetzlar⸗ Kostspieliges Hundefutter. Unter dieser Ueberschrift schreibt Frankfurter Volksstimme: Im August 1921 erschien in der Volksstimme ein Berscht aus Allendorf, in dem in heftigen Worten darüber Klage gefsihrt wurde daß Jagdpächter ihre Hunde mit Gebratenem und Gebackenem gefüttert hätten während die arme Veoßlkerung die bitterste Not leide. Einer der Jagdpächter der Buchdruchereibesitzer C. A Barck in Hamborn a. Mh., fühlte sich beleidigt und stellte Strafantrag gegen Redakteur Quint wegen
Beleidigung und Nichtaufnabme einer Berichtigung. Mit der letzteren Klage wurde Herr Barck abgewiesen weil die einctesandte Berichtigung den Bechmmungen des Preßgesetzes
nicht entsprach. Die Volksstimme hat übrigens, ohne dazu ver⸗ pflichtet zu sein, diese Verichtigung nachträglich abgedruckt. Trotzdem führte Barck seine Klage weiter, er erschien auch per⸗ sönlich mit noch einem anderen fehr herausfordernd auftretenden Jagdgenossen“ in einer dann vom Frankfurter Amtsgericht ange⸗ 1 Verhandlung die aber ausgesetzt werden mußte weil Re⸗ ur Quint den Richter Rückert als befangen ablehnte. In inem neuen Termin verurteilte Rat Rückert, der vom Land⸗ gericht als„nicht befangen“ bezeichnet wurde, Quint zu 2000 Mark Gelbstvase, die Strafkammer aber hob dieses Urteil auf und sprach Quint frei, und der Strafsenat des Oberlandesgerichts verwarf am 18. Jaunar 1923, dem Antrag von Quints Verteidiger Dr. Hochstädter entsprechend die dagegen eingelegte Revision.„Sämt⸗ liche Koslen der verschiedenen Instanzen. einschließlich der dem Beklagten entstandenen notwendigen Auslagen, werden dem Herrn Privalkläger auferlegt.“ heißt es am Schluß dieses Urteils, gegen das es leine Berufung mehr gibt. Unserer Schätzung nach werden diese Hundefutlerprozesse Herrn Barck mindestens 50 000 Mark kosten. Ob es nicht vielleicht zu empfehlen gewesen wäre. dieses Geld lieber für die Speisung hungernder Kinder zu verwenden? In einer anderen Verhandlung. die sich im vorigen Jahre gegen zwei Kreistagsabgeordnete richtete— auch in einem rheinischen Kreistag 1 r die Verschwendung geklagt worden, die von den Jagdpächtern getrieben wird, und Herr Barck hatte auch gegen diese Kritiker Strafantrag gestellt— sagte ein Richter zu Herrn Barck:„Wenn es auch wahr ist, daß Sie Ihre Hunde nur mit gesckmälztem Reis gefüttert haben, so ist das doch ge⸗ eignet beunruhigend zu wirken auf Bevölkerungskreise die ihren Kindern noch nicht einmal das vorsetzen können.“ Mit diesem treffenden Ausspruch hätte sich Herr Varck zufrieden geben sollen, statt sich von seinen deutschnationalen Rechtsanwälten zu immer neuen Klagen treiben zu lassen.
Von Nah und Fern.
Frankfurt a. M., 22. Jan. Frankfurter Viehmarkt. Der heutige Markt stand unter dem Zeichen einer abermaligen gewaltigen Preissteigerung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten ftellt. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendge⸗ wicht: Ochsen 70 000 bis 105 000 Mark, Bullen 80 000 bis 100 000 Mark, Färsen und Kühe 70 000 bis 105 000 Mark, Schafe 80 000 bis 90 000 Mark, Kälber, feinster Qualität, 100 000 bis 110 009 Mark, mittlerer Qualität, 85 000 bis 95 000 Mark, geringerer Qualtität 78 000 bis 80000 Mark, Schweine unter 80 Kilo 160 000 bis 170000 Mark, von 80 bis 100 Kg. 175 000 bis 190 000 Mark, von 100 bis 150 Kg. 190 000 bis 200 000 Mark, über 150 Kilo 200 000 bis 210000 Mark. Aufgetrieben waren 144 n, 43 Bullen, 759 Färsen und Kühe, 216 Kälber, 126 Schafe, 1000 Schweine. Der Groß- und Kleinviehmarkt wurde bei flottem Handel geräumt, der Schweinehandel bei langsamem Handel nicht geräumt.
Frankfurt a. M., 22. Jan.
Frankfurter Getreide⸗
börfse. Bei sehr sester Geschäftslage und weiteren Preis⸗ steigerungen um rund 50 Prozent wurden bezahlt für je 100 Kilo We zen 75 000 bis 80 000 Mk., Roggen 65 C000 bis 70 C000 Mk.
Gerste 60 000 bis 65 000 Mk., er, inlänbischer, 40 000 bis 50 000 Mk., Mais(La Plata und red) 80 000 bis 82 000 Mk., Weizenmehl, südd., 108 000 bis 130 000 Mk.(letzte Notierung 90 000 Mk.), Roggenmehl 95 000 bis 105 000 Mk., Erbsen 90 000 bis 110 000 Mk.
Franlfurt a M., 22. Januar. Unehceliche Menschen. — Einbrüche. Bei einer Herrechaft in der Gutleutstraße ver⸗ mictete sich ein Mädchen Am nächsten Tage war es unter Mit⸗ nahme von Wertfachen für eine Million Mark verschwunden.— Bei einem Einbruch in ei e Wohnung der Focsthausstraße er⸗ benteten Diebe für 570 700 Mark bei einem Einbruch in der Paul Ehrlichstraße für 400 000 Mark Silbersachen.
Miesen⸗Dierstühle. Einem süddeutschen Kaufmann wurde, wie aus Berlin berichtet wird, im D.⸗Zuge auf der Reise von Berlin nach Hamburg seine Brieflasche mit einem Inhelt von 75 Millio⸗ nen Mark gestohlen. Als Täter sollen ein Japaner und ein Europäer in Frage kommen, die sich im Zuge vor dem Abteil erster a zen cin künstlich Gedränge verur⸗ — Bei einem bruch in Wies⸗ S NN reren
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chten, dann aber weiter fuhren
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[baden sind den Dieben Goldsachen und Schmuckstlicke im Werte von 100 Millionen Mark in die Hände gefallen.
Varteinachrichten. Ausschluß aus der Partei!
Der beim Landratsamte in Höchst a. M. in Stellung befindliche Herr Ernst Rotter wurde durch einstimmigen Beschluß des Be⸗ zirksvorstandes der VSPD. für den Bezirk Hessen⸗Nassau wegen ehrloser Handlung aus der Partei ausgeschlossen. Rotter hatte sich in einer kaum zu überbietenden unterwürfigen Weise in Briefen an die französische Vesaßungs behörde gewandt und Grund seines angeblichen„politischen Einflusses auf die Parteimii⸗ glieder“ seine Dienste den Franzosen angeboten. Der Ausschluß aus der Partei war demnach erforderlich g⸗worden. Leider muß bemerkt werden, daß es in der Umgebung von Höchst noch einige vom Schlage dieses eigenartigen Deutschen gibt, alb größte Vorsicht aller⸗ wegen gebot st.— Mögen gewisse Leute immer an das Sprüch⸗ wort denken:„Der Krug geht so lange zum Masser bis er bricht“ Rotter hat sich selbst sein Grab gegraben und andere werden in Kürze dasselbe tun.
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Lokale Parteinachrichten.
Verefnigte Sozialdemokratische Partei, Gießen. Program m des Vildungskursus im Winter 1922—1923, abends 8 Uhr pünktlich im Gewerkschaftshaus. 1. Donnerstag, 25. Jan. 1923:„Mietrecht der Gegenwart“. Referent: Gen. Schröder, Justizinspektor, Gießen. 2. Donnerstag, 1. Febr. 1923:„Entwicklung der Mensch⸗ heit“. Referent: Gen. Prof. Hüter, Gießen. 3. Donnerstag, 8. Febr. 1923:„Entwicklung der Meusch⸗ heit“. 2. Vortrag Gen. Prof. Hüter Gießen. 4. Donnerstag. 15. Febe. 1923:„Das neue Schulgesetz“. Referent: Genosse Schmidt, Lehrer, Gießen. 5. Freitag, 23. Jebe. 1923:„Der Mond“, Lichtbildervortrag. Referent: Prof. Koob, Studienrat, Gießen. 6. Donnerstag, 1. März 1923:„Die französische Revo⸗ lution“. Ref.: Gen. Prof. v. Aster, Gießen. 7. Donnerstag, 8. März 1023:„Die amerikanische Ver⸗ fassung“. Referent: Genosse Dr. Aaron, Rechts⸗ anwalt, Gießen.. 8. Donnerstag, 15. März 1923:„Sozialismus, Religion und Kunst“, Referent: Gen. Prof. Dr. Kinkel, 1 Gießen. g Jie alle Vorträge wird ein einmaliges Eintrittsgeld von 60 Mk. erhoben; außerdem werden für einzelne Vorträge Karten zu 10 Mark ausgegeben. Die Karten werden in der Oberhessischen Volks⸗ zeitung ausgegeben. Die Vorträge finden ohne Restauration statt. Rauchen ist verboten! 5 Zu diesen Vorträgen ist Jedermann freundlichst eingeladen. Der Vorstand.
GGedessesssGss sss Nothilfe für die B. S. P. D. Bezirksverband Hessen.
Von Oberbürgerm. Granzin⸗Offenb. 10 000 Mk., von Kammer⸗ präfident Adelung⸗Mainz 4000 Mark. von N. u. St.⸗Lämmerspiel je 500 Mark, Schaab⸗Offenbach 500 Mark, von einem Pa ctei⸗ veteran J.⸗Offenbach 300 Mark Waldschmidt⸗Offenbach 100 Mark. Summa 16 100 Mark: bereits quittiert 10 000 Mark; Zusammen 26 100 Mark.
Weitere Gaben werden federzeit dankend entgegengenommen.
Mit Parteigruß! W. Widmann. Bezirkssekretär.
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Freie Spielvereinigung„Hessen⸗Nassau“ Arbeiter⸗Turn⸗ und Sportbund, 9. Kreis, Mittelrhein. An alle Bezirksvereine des 3. Bezirks.
Fordere hiermit alle Bezirksvereine, welche gewillt sind, die Pflege der Turnspiele wie Faustball, Raffbell, Schlagball usw., in ihren Vereinsbetrieb aufzunehmen, ihre Adressen unter An Wwe Februar an Unterzeichneten
welcher Spiele spätestens bis zum 1. einzusenden Karl
Schäfer, Bezirks-Spiel⸗ und Sportleiter. Wieseck.
Werte Sportgenossen!
„den 11. Februgr, vormittags 10 Uhr, findet in Gießen haus) eine i Geschäftsführenden S 0 stehen fol zur Verhandlung: 1. Spiel⸗ ⸗Hungen(S digung). 2. Nichlantreten Lollar-Hungen. ichtantreten Annerod gegen Lollar und Hungen. 4. Spielabbruch Lollar⸗Wieseck(Schiedsrichter⸗ beleidigung). Die Vereine werden aufgefordert, ihrer Vertreter sowie der namhaft 5 terscheinen zieht Best
s zum 1. Februar an Unterzeichneten erfolgen. Karl Schäfer, Bezirtsspielleiter
ns den amtlichen Bekan ma hun en.
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ar 1923 enthält: setz über Erhöhun 8.
ger.— Pflegekinder unter 6 Jahren.— l⸗ und Klauenseuche im Kreis Gießen. ch ü
vom 19. Janu Gießen.— G
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Polize kanntmachung des Kreis⸗ 05 s Amtsverkündigungs⸗ blattes vom 9. Dar 5 aige Gesuche sind bei den zuständigen Polizelredieren vorzubringen. 8 e Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: 21 500 Mark.
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Suche für sofort oder per 1. Februar ein ehrliches,
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2. W n 455 mit je— r 8 1 20 Mark an 8 Arme der Stadt Gießen. Wiesbaden! Gesucht tüchtiges älteres] e 6 Wr 6 Meldungen nimmt das Wohlfahrtsamt, Abteilung N 90 2 I 6b 4 8 im mn el
Stistungsamt,, Gartenstr. 2, Zimmer Nr. 8, bis ein⸗ schließlich 31. Januar 1923 enlgegen.
Gießen, den 19. Jauuar 1923. Der Oberbürgermeister.(Wohlfahrts amt). Dr. Frey.
sauberes und fleißiges Hausmädchen
für meinen Haushalt(8 erwachs, Pers.) Verpflec, und
Behandlung reichlich und gut. 0
Monat, Krankenkasse, Invaliden⸗ und Steuermarken
frei. Fahrt nach Wiesbaden wird vergütet.
Wies baden, Bingerstr. 18.
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für großzen Gutshaushalt bei hoh. Lohn evt. Deputat.
Baron Riedesel MNudlos b. Lauterbach.
Lohn 5—6000 Mk. per
1198 Frau Julie Grüber.
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Nin eer 8 4 u. Romer eventl. mit Küche oder Küchendenutzung in der Zither 1199 Stadt oder in dessen Nähe(Klein⸗Linden) gegen
gute Bezahlung wird gesucht. Schriftliche
Angebote unter Nr. 2663 an Herso M. A. E. Plockstraße 5. 1192
auf
Sozialdemokratische Partei Deutschland, Bezirksverband Hess.⸗Nassau.
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