Ausgabe 
10.3.1923
 
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gthürdliche Bekaunlmachuugen Bekanntmachung.

Stadttheater⸗Abounement.

Die außergewöhnliche Steigerung aller Ausgaben efährdet ernstlich den Weiterbetrieb des Stadttheaters, eshalb außergewöhnliche Mittel beschafft, und alle Einnahme⸗ Möglichkeiten ausgenutzt werden müssen.

Eine solche Möglichkeit bietet eine Nachzahlung auf as Theater⸗Abonnement, das infolge der fortgesetzten rhöhung der Tageseintrittspreise 3. Zt. eine unver⸗ älmismäßige Begünstigung darstellt. Um die Durch⸗ hrung der laufenden Spielzeit zu ermöglichen, und

ine ausreichende Bezahlung des Bühnenpersonals ficherzustellen, hat die Theaterdeputation eine Nach⸗ zahlung auf das Abonnement beschlossen. Von dem Verständnis und der Theaterfreude der Abonnenten wird mit Sicherheit erwartet, daß sie das verhältnis⸗ mäßig kleine Opfer im Interesse der Erhaltung des bedrohten Instituts gerne bringen.

Die nachzuzahlenden Beträge werden für das Dienstag⸗Abonnement am Donnerstag, den 8. März, Mittwoch⸗Abonnement am Freitag, den 9. März Freitag ⸗Abonnement am Montag, den 12. März in der Zeit von 91 1 vormittags und 35 Uhr nachmistags an der Kasse in der Vorhalle des Stadtiheaters(Abendkasse) entgegengenommen und

betragen für jeden Platz:

osc.-Loge, Rang⸗Loge und I. Vorderplatz Pr ge, Rang⸗Log Rang 8900 bt

J. Sperrsitz und I. Rang Mitte 2500 9 I. Nüchplatz 2000 I 5 Vorderplatz 1500 II. Rang Mitte 1000

Die Abonnementsblocks sind bei der Zahlung zur Abstempelung vorzulegen. Gießen, den 5. März 1923. 1846

Theaterbauverein G. m. b. H. Gi en Der Oderdurgermeister

Bekanntmachung.

Durch Verordnung vom 15. Februar 1923 sind die (Ermäßigungen nach§ 46 Abs. 2 des Einkommen⸗ Steuer⸗Gesetzes auf das vierfache erhöht worden. Der Betrag von 10 v. H. Arbeitslohnes ermäßigt sich sonach: 1. für den Steuerpflichtigen und für seine Ehefrau

a) bei monatlicher Zahlung um je. 800. Mk.

b) wöchentlicher5 2. 197 jedes minderjährige Kind im Sinne des 8 17

Abs. 2

. a) bei monatlicher Zahlung um j 4000. Mk. b) wöchentlicher 960. Kinder über 17 Jahren, die Arbeitseinkommen haben werden nicht gerechnet. 3. Zur Abgeltung der nach 9 13 Abs. 1 Nr. 17 zu⸗ läsfigen Abzüge a) bei monatlicher Zahlung um je 4000. Mk. b) wöchentlicher 2980. Die Bestimmungen treten am 1. März 1923 mit sder Maßgabe in Kraft, daß die Ermäßigungen bei jeder nach dem 28. Februar 1923 erfolgenden Zahlung von nach dem 28. Februar 1923 fällig gewordenem Arbeitslohn Anwendung findet. Gießen, den 1. März 1923. Die Finanzämter Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen.

Städt. Arbeitsamt Gießen enen 16 ü Telephon 2054 Kostenlose Arbeitsvermittlung und Berufsberatung für

beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Kriegerwaisen und Kriegsbeschädigtenkinder.

es können eingestellt werben:

a) bel hliesigen Arbeitgebers? Lehrlinge: 2 Friseure, 1 Bäcker, 2 Lackierer, 1 Einrahmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, 1 Schriftsetzer, 1 Maler und Weißbinder, 1 Glaser, 1 Metzger, ein Buchbinder, 2 Spengler und Installatenre, 2 Kellner, 1 Schneider. D bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 lanbwirtschaftlicher Knecht, 1 verheirateter Knecht, 8 Dreher, 1 älterer Bauschlosser, Maschinenschlosser über 30 Jahre alt. Lehrlinge: 1 Steinmetz, 1 Spengler und In⸗ stallateur.

2

1363

0

es suchen Avbeit:

Schriftsetzer, Buchdrucker, 2 Schreiner, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Schuh⸗ macher, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler, 1 landw. Verwalter, Bäcker und Metzger, 2 Kellner, 1 Kraftfahrer, 1 Buch⸗ binder, Mechauiker, 1 Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher, 3 Weißbinder, 1 Konditor, 2 Bautechniker, 1 Landwirtschaftspraktikant, 1 Maschinenbaupraltikant, 1 Müller, 1 Zahntechniker, 3 Schneider.

Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 (Schlosser, 1 Spengler, 3 Mechaniker, 3 Elektromon⸗ 8 2 Schuhmacher mit Kost und Wohnung, 1 Schreiner desgl., 1 Schneider.

Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen

genommen. Weibliche Abteilang: Annen eingestellt werden: a bei bie igen Arbeitgebern:

Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und mädchen für einzelne Tage, tüchtige Allein⸗ mädchen, einfache Stützen, 1 Köchin, 1 Schäftestepperin, (mehrere Waschsrauen, 1 Zimmermädchen.

d bei auswärtigen Arbeitgebern:

3 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, Zimmermädchen, Alleinmädchen, eine Köchin, 1 Stütze, 1 Haushälterin, 1 Hoteltöchin, ein

Küchenmädchen. es suchen Arbeit:

1 Büglerin, Kontoristinnen, 1 Flickerin, drei [Berkäuferinnen, 1 Haushälterin, einige Lauffrauen, auch für Nachmittagsbeschäftigung, Mädchen für lags⸗ über, Fabrikarbeiteriunen, 1 Waschfrau, 1 Kaffeekö chin, 1 Schneiderinnenlehrmädchen, 3 Bürolehrmädchen, eine Gutshaushälterin.

Die Berufsberatung und Arbeits- Vermittlung für Musitker findet Dienstag, Donnerstag und Samstag

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Dienstag, den 13. März 20. Vorstellung im Dienstag⸗Abonnement Morituri(Teja,

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Stadttheater

Montags, den 19. Marz, abends 7 Uhr

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Operette in 3 Akten von Leo Fall Musikalische Leitung: Karl Knübel. 1366 Spielleitung: Rudolf Goll. Einstudierung der Tänze: Lina Oldini. Unter Mitwirkung der Chorvereinigung Arminius(Leiter: Joseph Würzburger). Eintrittspreise: Mk. 3500, Mk. 3000, Mk. 2500., Mk. 2000, Mk. 1500, 1000.. Vorverkauf ab Montag, 12., an d. Theaterkasse.

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Mittwoch, den 14. Märs

20. Vorstellung im Mittwoch⸗Abonnement

Will und Wiebke Anfang 7 Ende 9 Uhr

Donnerstag, 15. März

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1 März. Valentin Ruppel, Eisenbahn⸗

75 schaffner i. R. 4 Jahre alt, Mühhstr. 16. 603 Beerdigung: 10. März 2 Uhr nachm. 77 7. März. Otto Brandenburger, städt. Ar⸗ 81

beiter, 46 Jahre alt, Bahnhofstr. 82. 78

2 Jahre alt, Seltersweg 4.

65 8. März. Karl Ockel, Beamtenanwärte! Beerdigung: 12. März 2 Uhr nachm. 65

von 1012 Uhr statl.

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7. und 8. Abonnements- Konzert in der Universitäts-Aula:

Orchester- Konzert

Ausführende: Mitglieder des Nauheimer

Kurorchesters u. Giessener Musikfreunde

Leitung: Frof. G. Trautmann. Haydn, Oxtord- Symphonie Wagner, Siegfried- Idylle Mozart, Symphonie G- Moll(K. 550). Eintrittskarten: Mk. 1000., 800., 700. u. 500. del Ernst Challier und abends an der Kasse. Wegen der weiteren Geldentwertung haben die Abonnen-

ten ihre Karten(7. und 8. Konzert) unter Zu-

zahlung von 200 Mark segen die für das

sorchesterkonzert gullige Karte bei E. Challier

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