et- und eachbenge deim Etestretpug, Kachhehees Beispiel erläutert die in der
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heutigen Nunumer berössentlichte Be⸗
kanmtmachung des Landesfinauzamts Darmstadt vom 4. Jan. 1923. 5 Beispiel:
Fur einen Angestellten mit J000.— Mk. bezw. mit 5000.— Mk.
Monatslohn und voller Verpflegung einschließlich Wohnung, Hei⸗
zung und Beleuchtung berechnet sich der Steuerabzug vom 1. Jan. 1 15 ab wie folgt:
1= 3000.— Mk.; im Monat 5000.— Mk.
n im Monat Geldwert der 5 50 8 pflegung einse g, Heizung W N zusammen: hiervon 10 Proz. Diese Beträge ermäßigen
9000.— Mk.; im Mongt 9000.— Ml. = 12000.— Mk.; 1400— Ml. 1200.— Mk.; 1400.— Mk.
sich nach§ 46 des Ein⸗ komme etzes in der vom 1 80. 1923 ab gültigen fung: n Sens pflicht selbst um 200.—. M, r Werbu n 5 1000 Mark= 1200.— Nek. 200. Mk. Steuerabzug: 200.— Mk.
— Aus dem Stabttheaterbüro wird uns geschrieben: Noch⸗ mals sei auf das Tanzgastspiel von Aenne Osborn am näch⸗ sten Donnerstag hingewiesen, das nach allen auswärtigen Be⸗ sprechungen einen interessanten Abend verheißt— Besonders set auch an diefer Stelle auf die Schüler und Volksvor⸗ stellung am kommenden Samstag gufmerksanm gemacht, die Wallensteins Lager und Die Piccolomind bei Heinen Preisen bringt und um 4 Uhr beginnt. Der zweite Teil der Wallenstein⸗Trilogie, Wallenstetns Tod, solgt am dar⸗ auffolgenden Samstag, den 20. Januar, nachmittags 4 Uhr eben⸗ falls als Schüler⸗ und Volksvorstellung.
— Genossenschastliche Tagungen. Der Verband sübwestdeutscher Konsumvereine wird am 10. und 11. Mai seinen Verbands tug in Frankfurt a. M. abhalten. Zu diesem Bezirk gehören auch die Konfumvereine Gießen und Wetzlar.
dt. Rüddingshausen. Die Generalversammlung der hiesigen sozialdemokratischen Ortsgruppe, welche am vergangenen Sams⸗ tag abend stattfand nabm den besten Verlauf, hätte aber, der Stärke der Mitgliedschaft angemessen, besser besucht sein können. In der Zusammensetzung des Vorstandes trat eine kleine Aende⸗ rung ein. Als erster Vorsitzender wurde Genosse Heidt gewählt, als zweiter Brlick, Kassterer blieb Seibel. Schriftflihrer Adam Feld⸗ busch. Ferner del dem Vorstande an die Genossen Lang, Maftranz, Koch, Wilhelm und Gerlach. Mehr, denn je ist es jetzt die Pflicht eines jeden Soztalisten, kräftig in die Speichen der modernen Arbeiterbewegung hineinzugreifen, zumal es gerade die innen⸗ und außenpolitische Lage Deutschlands mehr als je er⸗ fordert, Hofsen wir, daß auch in Zukunft ein lebbaftes Interesse unserer Sache entgegengebracht wird, schauen wir zuversichtlich in
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die Zukunft mit der Losung:„Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ — r. Wieseck. Am heutigen Mittwoch abend öffnet dke
[Volkshochschule wieder ihre Pforten. Der Erfolg ist als glänzend zu bezeichnen. Haben sich doch zu Feu Vorlesungen unseres Rektors Dr. Rein, der über in⸗ und ausländische Rohstofse (deren Vorkommen, Verwertung und Verarbeitung spricht, wohl 1 100 Hörer eingetragen. Allen ist der Besuch nur angelegent⸗ lich zu empfehlen.
Jr. Wieseck, Am vergangenen Freitag fand die erste Sitzung des neugewählten Gemeinderats statt, der ein ganz verändertes Aussehen zeigte. Neben 7 alten steht man 8 neue Gesichter. Nach der Verpflichtung der neuen Mitglieder wurde die Wahl der Kommifsionen vorgenommen, deren Er⸗ gebnis hiermit, um berechtigten Wünschen entgegenzukommen, mit⸗ 0 sei: Es wurden gewählt: als Kontrolleur: Milhelm Vogelhöfer: Baukommisstion: Karl Oßwald, Laudon, Scherer; Finanzkommission; Dr. Rein, Benner, Bremer: Armenkommission: Ad. Pfeiff, A. Kümmel, Ad. Seibert; Wohnungskommission: A. Kümmel, Rößer, Laudon, Vogelhöfer; Landwirtschaftliche Kommission: Vogel⸗ höfer, Ad. Seibert, Rodenhausen; Erwerbslosen⸗Unter⸗ stützungs⸗Kommission: Benner, Ming Schäfer, Ph. H. Keller, H. Oßwald 3. Wasserkommission: Vogel⸗ höfer, Schäfer, Scherer; Kommission zur Ueberwachung der Mehl⸗ und Brotverteilung: Ad. Pseiff, Rößles, Laltdon; an Stelle des zum Rektor ernannten Dr. Rein wurde Sch. Stein in den Schulvorstand gewählt.— Betreffs des Verkaufs der Sandgrube an die Eifenwerke Buderus stellt sich der neue Gemeinderat auf den Standpunkt, von einem Verkauf abzusehen. Die Abgabe von Sand an die Firma kann erfolgen, wenn sich die Firma bereit erklärt, als Pacht die
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geeignet für lle Arten von Wäsche
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enksprechende Menge Baustofse zu llesern.— Um die Fertlg⸗ sbellung begonnener Bauten zu ermöglichen, stellt das Reich Mittel zu einem billigen Zingfuß zur Verfügung. Die Gemeinbe über⸗ nimmt die Bürgschaft für ein Darlehen an die gemeinnützige Vau⸗ genossenschaft in Höhe von% Million Mark.— Zur Vorbereitung einer nochmaligen Sammlung für die Nothilfe in Hessen wird ein 00 breiter Grundlage gestellter Ausschuß ge⸗ wählt. Die Gemeinde stellt sich mit einer Summe von 50 000 Mark an die Spitze der Sammlung.
Ik. Leihgestern. Am Sonmtag, 7, Janpar fand hier eine gut besuchte öfsentliche Versammfuno gwecks Gründung einer Volks⸗ hochschule slat. Herr Dr Werner, der Leiter der Volks⸗
hochschube Gießen hielt einen gut durchdachten Vortrag fber: „Die Volkshochschule, wos ist ste und was will sie“. Er schilderte
eingehend dle historische Entwicklung der Volks Die Vollshochschule sei leinesweas wie vielfach behauptet würde eine Errungenschaft der Revolution(wenn es an dem fei, so sei das leineswegs eine schlechte Errungenschaft. im Gegenteil eine durch⸗ aus gute), sondern sie habe schon lange vor dem Kriege existiert und zwar sei sie in Dänemark entstunden und von dort nach Deutschland weitergepilanzt worden. Auch in England habe die Volkshochschule schon vor dem Kriege existiert, nur sei sie dort und besonders in Dänemark das ja ein Agrarstgat sei, anders als bei uns in Deutschlond geartet. Die Volthochschule dürse keines⸗ wegs parteiisch eingestellt sein, sondern sie müsse politisch durch⸗ aus neutral sein, wenn sie Erfolg haben solle. Die Volkshoch⸗ schule sei ferner auch eim durchaus schwieriges Unternehmen und besonderg für die Lehrerschaft sei es schwierig zu unterrichten, weil man es hier nicht mit Kinbern zn tun habe, die alles stillschweigend hinnehmen, sondern mit Erwachsenen, die zum Teil schon recht viel in der Welt herumgekommen seien und viel gesehen hätten, was ihnen zum Toil micht begreiflich set und sich darum bei dem Lehrer danach erkundigten. Auch habe der Lehrer nicht nur Vorträge zu halten, sondern solle die gaze Arbest ein gegenseitiger Auslausch von Gedankengängen sein. Ferner mlisse man sich mit eventuellen Rückschlägen von vornherein abfinden; das dürfe aber beineswegs ein Hinberungsgrund oder sogar ein Grund zum Einstellen der ganzen Einrichtung sein Die Ausführungen des Redners fanden unter den Hörern lebhaften Beifall. Somit ist der Grundstein für ein dem gangen Volke segenbringendes Unternehmen gelegt worden. Nach dem Vortrage fand noch eine Aussprache stakt, die manche gute Anvegung zutage förderte Am kommenden Sonntag soll ein Vortrag durch Herrn Prof. Hilter⸗Gießen über:„Die Entwicklung der Menschheit“ staltfinden. Kreis Weßtzlar.
r. Atzbach. Am 28. Dezember beging unser Arbeitergesang⸗ verein„Harmonie“ sein Weihnachtssest nach unserer Art. Eins leibet wurde dle Feier mit dem Chor„Hymne an die Nacht“. Hierauf hielt Gen. Weßer Linen eindrucksvollen Festvortrag, in dem er die Entstehung des Weihnachtsfestes schilderte, das von den alten Völkern als das Fest der Winterfonstenwende beßangen wurde. Die christlichen Weihnachten sollten das Fest des Friedens sein aber es ist noch kein Friede solange nicht die Menschheit von den Fesfeln des Kapitalismms befreit sei.— Dex weitere Verlauf der Feier brachte noch Chöre von Uthmann, Silcher, Rieß usw. Besonderen Beifall fanden unsere schönen Freih ch Rezi⸗ tationen von Gen. Weber der Dichtungen von Bröger, Herwegh, Iweiligrath. VBeranger, Heine usw. vortrug. Mit einem Tauz schloß die gut verlaufene Feier.
Von Nah und Fern.
Frankfurt, a. M. 8. Jan. Todessturz. In einer Garege stürzte der 62jährige Kutscher Hermann Deutrich in einen Lichtschacht und zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, daß er nach kurzer Zeit verstarb. 5
Frankfurt a. M., 8. Jan. Frankfurter Getreidebörse Bei sehr fester Geschäftslage und steigenden Preisen wurden bezahlt für je 100 Kilo Weizen 37 000—38 000 Mk., Roggen 32 000—34 000 Mark, Gerste 30 000—31 000 Mk., Hafer inl. 25 000 29.000 Mk., ausl. 36 000—38 000 Mk., Mais(La Plata und Mixed) 36 000— 38 000 Mk., Weizenmehl südd. 56 000—59 500 Mk., Roggenmehl 45 000—48 000 Mk., Kleie 16 500—17 000 Mk., Erbsen 54 000—. 65 000 Mark.
Frankfurt a. M., 8. Jan. Frankfurter Viehmarkt. Mit Ausnahme der Kälber sind alle Tiergattungen auf dem Markt wieder meiter im Preis gestiegen, am schärfsten kletterten die Schweinepreise nach oben, nämlich um 15—28 000 Mk. der- Zentner. Auftrieb: 295 Ochsen, 68 Bullen, 1065 Färsen und Kühe, 223 Kälber, 175 Schafe und 767 Schweine. Es wurden bezahlt flir einen Zentner Lebend⸗ gewicht: Ochsen 45 000—68 000 Mk., Bullen 45 000-62 000 Mk, Färsen und Kühe 43 00065 000 Mk., mäßig genährte Tiere 32 000-40 000 Mk. Kälber feinste Qualität 63 000—68 000 Y mittlerer Qualität 58 000—62 000 Mk., geringerer Qualität 32 00 57 000 Mk.: Schafe 26 000—52 000 Mk., Schweine unter 80 Kg.
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8000085 000 Mk., von 80100 Kg. 85 000— 92 00% Mk., von 100-150 Kg. 93 000-95 000 Mk., über 150 Kg. 95 00090 000 Mark. Der Markt wurde bei regem Handel geräumt,
Darmstadt, 7. Jan In sinnlos betrunkenem Zu⸗ stande wurde auf dem Mathildenplatz ein 16jähriges Mädchen auf⸗ gefunden, ein wirklich trauriges Zeichen der Zeit. Infolge Gas vergiftung wurde eine ältere Frau und eine junge Frau bewußtlos aufgefunden. Während es bei der Letzteren gelang, mit⸗ telst Sauerstoffapparat der jungen Frau das Bewußtsein wieder zu⸗ geben, konnte bei der älteren Frau nur der Tod festgestellt werden.
Daemstadt, 8. Jan. Der Raubmord von Gadern⸗ heim. Unter starkem Andrang des Publikums begann heute vormtttag vor dem Schwurgericht bie Verhandlüng gegen die Ge⸗ brüder Roßmann von Gadernheim wegen vorsätzlichem Raubmoro Die Angelegenheit ist noch ziemlich in der Erinnerung und hat be⸗ sonders in den Kurstäbtchen unter den Kurgästen, dann aber auch unter der Bevölkerung des Obenwaldes großes Aufsehen erregt, war doch vor nicht alizulanger Zeit erst der scheußliche Mord in der Pfeiffermühle bei Seeheim geschehen und sowohl die Berg⸗ straße sowie auch der Odenwald lange Zeit von Einbrechern und Dieben zu einer ünsicheren Gegend geworden.— Am 21. Jult fand man in einem Kornuselde den Kassenboten der Firma Axenzer u. Böhringer-Lindensels, den 18jährigen Heinrich Gersten ger erschlagen und beraubt vor, nachbem durch die Firma Recherchen über seinen Verbleib mit den Lohngeldern angestellt waren. Ein aus Jugenheim telephonisch herbeibeorderter Polizeihund nahm die Spur an der mit einer Hacke geöffneten e af, was auch bald zur Verhastung des 17jährigen Jakob Roßmann mid des ihjährigen gehann Roßmann führte. Bei der Vernehmung hat ber 17jährige Jakob Roßmann dse Tat voll eingestanden. Ein
Motorradfahrer, aus Darmstadt, Otto Golbdhorn, habe dabei geholfen und sein Wjähriger Brudet habe nur Schmiere 5 den. Während der Untersuchungshaft versuchte nun der fin
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Roßmann sein Geständnis rlickgüngig zu machen und bezichlgte seinen Bruder der Tat. Von den geraubten Geldern sind 29 000 Mark sofort gefunden worden, während die gesamte Beute unter die Täter verteilt ward. Für die Verhandlung ist auch der morgige Tag vorgesehen. Der ältere Roßmann leugnet fest.
Darmstabt, 8. Zan. Vom Zuge zermalmt. Gestern abend 7 Uhr ereignete sich auf dem Osthahnhof ein tödlicher Un⸗ fall. Der in der Ochsengasse 10 wohnhafte Ende der 40er Jahre stehende Heinrich Müller von hier stieg aus dem Zuge. Es wird genommen, daß derseshe bei der Abfahrt des Zuges noch ein Stück weit neben dem fahrenden Zuge hersing, zu nahe an die Trittbretter kam und so auf die Schienen geschleudert wurde. Der Körper des Verunglückten wurde in vollständig zermalmtem Zu⸗ stande hervorgeholt. Die Untersuchung ist eingeletter,
Rüsselsheim, 6. Jan. Eine Geiß als Banknoten; fresser. Ein hiesiger Einwohner ließ an einem Tage der vorigen Woche für kurze Zeit seinen Rock, in dessen Seitentasche ein größerer Vetrag in Papiergeld sich befand im Ziegenstall hängen. Bald wurde er unruhig:„Die Gaß werd mer doch mei Rock hänge losse.“ Er aing und sah nach. Und die Ziege hatte ihm diefen Gefallen nicht getan. Zwei Tausender und vier Fünf⸗ hunderter waren ihrem gesunden und unfatürlichen Appetit schon zum Opfer gefallen. An einem weiteren Tausendmarkschein hatte sie schon die Nummer weggeknabbert. f
Worms. 6. Zen. Tödlicher Unglücksfall. Am Mitt⸗ woch wurde der 20jährige Zimmermannslehrling Ludwig Atzinger von hier in der C. Heylschen Fabrit von einem aus etwa 16 Meter Höhe herabfallenden Balken erschlagen.
Der Dollar war gestern mittag 12 Uhr auf ca. 10 500 Mark gestiegen. Geschäftliches.
Bessere Ernährung tut not. Aber nicht nur für Mensch und Tier, sondern auch für Schuhe und Leder. Wenn ein Schuh lange
leben soll so muß er genan so ernährt werden wie ein sch. Er muß jene Kräfte zugeführt erhalten die ex braucht, um nicht zu Grunde zu gehen sonst wird das Leder rissig und löst aus
den Nähten. The man eine Schuhereme— die Nahrung des Schuhes— kauft, muß man wissen, ob sie auch diese Eigenschaften bat. Bei Erdal Marke Rotfrosch. Terpentin⸗Edelwachspasta weiß man es von vorhherein.. N Die Not der Zeit lastet schwer auf der Hausfrau. Der Mann kehrt erschöpft und oft mißgelaunt aus seiner Berufstätigkeit heim, die Kinder sind schwächlich und reizbar und wissen nicht, was ihnen Mutter soll helfen. Die beste Hilfe führt durch den Magen, ie, doch die Mittel find knapp und Fleisch, Eier, Milch usw. sind te Da greift die Hausfrau zu„Kufeke“, der altbde⸗ währten, t verdaulichen Kraftnah rung.„Kufeke“, als Getränk zum Frühstück und Abendessen, schafft Alt und Jung das Wohlbe⸗ finden wieder, es ist beliebt, weil es gut schmeckt, und erspart dabei der Hausfrau die großen Ausgaben für Kaffee, Tee und Kakav.
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Das städtische Brennstoffamt hat in e mit dem Gießener Hausfrayen⸗Verein eine Heiz⸗ beratungsstelle im alten Rathaus(Marktplatz) eingerichtet Beratung und Auskunft erfolgt kosten⸗ los jeden Freitag, nab mittags von 6½ bis 7% Uhr. Auch kann dort ein Rehrwischer zum Reinigen der Ofenrohre gegen eine geringe tägliche Leihgebühr entliehen werden.
Gießen, den 8. Jannar 1923.
Der Oberbürgermeister,. J. V.: Dr. Seib.
Vehördliche Srlannmachungen Bekanntmachung.
Der Geldwert, der beim Steuerabzug vom Arbeits⸗
anzuwenden.
3. Für sonstige Sanbezüge gilt der Klein⸗
Die vorstehenden Wertfestsetzungen find vom I. Januar 1923 av bei allen Lohngahlungen
Die Sätze gelten im übrigen nur für den Steuer⸗
handelspreis.
Höhere und Etweikerte ädchen⸗ schule in Gießen.
Die Anmeldungen für das Schuljahr 1923/4
Warum i Erdal wirllich billig?
Das kann ich Dir sofort dewelsen.
lohn zu berücksichligenden Natural⸗ und soustigen Sach⸗
bezüge(der sogenannten freien Station) ist für den
Dienstbezirt des Landes sinanzamts Darmsadt mit
Wirkung vom 1. Januar 1923 an bis auf weiteres
auf die unten aufgeführten Satze, neu festgesetzt worden: 1. Arbeitnehmer, denen gewährt wird:
für den für die für den für das
Tag Woche Monat Jahr Mk. Mk. Mk. Mk. ) volle Ver⸗ pflegung einschl. ohn., Heizung und Beleuchtung 500 2100 9000 108000 b) nur volle a Verpflegung 270 1890 8100 97200 e) nur Wohnung, Heizung und Be⸗ leuchtung 30 210 900 10800
2. Arbeitnehmer, denen nur eine teilweise Verpflegung gewährt wird! in Hundert⸗ teilen von 270 Mark
9 1. 11105 10 27 189 810 9720 b) 2. Frühstück 10 27 89 80 9720 c) Mittagessen 40 108 756 3240 38880 0 Vesperbrot 10 27 189 3810 9720 e) Abendessen 30 81 587 2430 29160
abzug vom Arbe tslohn. Die Steuerausschüsse sind bei der Festsetzung des stewerbaren Eimlomens im Veraulagungsverfah ren an sie nicht gebunden. Darmstadt, den 4. Jan gor 1923. Landessinanzamt: Abteilung sür Qesitz und Berkehesstenern. Dr. Hellwig.
Abfallholz⸗Versteigerung.
Miliwoch, den 10. Januar, machtmit tags 3 Uhr, werden am Schiffesbergerweg 27 Haufen Ab⸗ fallholz meistbietend versteigert. Anschließend einige Haufen AAbfallholz im Lärchenwäldechen
Die Zusammenkuuft findet um 3 Bahnübergang der statt.
Gießen, den 8. Jauuar 1923.
1158
Uhr aun dem Gleßen⸗Fuldger Eisenbahnstrecke
Bekanntmachung.
Im Amtsverkündigungsblatt vom 21. Dezemben 1922 ist eine Bekanntmachung betr. Erhöhung der Ge⸗ bühren für die Reinigung der Schornsteine veröffent⸗ licht, auf die hierdurch hingewiesen wird.
Gießen, den 4. Januar 1923.
Der Oberblegermeister. J. V.: Krenzien,
werden Sainstag, dert 1B. Jannar 1923, von 912% Uhr, im Schulhause struße 26) für folgende Klassensentgegengenom nen:
1) Höhere Mädchenschule:
Für die Klassen IIa(4. Schuljahr, nach jährigem Besuch der Volksschule) und für alle höheren Klassen.
2) Erweiterte Mädchenswule:
Für die Klassen 30(6. Schuljahr) bis 10.
Bei der Aumeldung sind vorzulegen: Geburis⸗ schein, Imufsmein und Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule,
Anmeldungen nach dem oben festgesetzten Tage können nur berülsichtigt werden, soweit noch Platz in den einzelgen Klassen vorhanden ist.
Gießen, del 6. Januar 1923
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Die Ditektion
1 1 7 me 2 der Höheren und Erweiterten Mädchenschule Oberstudiendirektor De. Noller-
1 eee ee eee 5 N 0 Gestorbene. 17. Januar. Katharina Ruckstuhl Witwe, geb, Fritzges, 83 Jahre alt, Steinstr. 63. Beerdigung: 10. Januar, 2% Uhr nachm. f f Ir NINA
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Was so sparsam im (Eingang Damm⸗ Gebrauch Muß als dillig sich
erweisen!
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Werner 8 Mertz.- S NMoina


