Ausgabe 
9.5.1923
 
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vägen zu spannen. riebercn zm Deulschen Reiche feierte die Reakklon en Geburtstagihres Kronprinzen, indem sie groß aufe gacen Denkmalseinweihungen für die Gefallenen vornahmen. In der Bannmeile Groß⸗Berlin gleich zwei an einem Tage, in Döberitz und Spandau. Hoch ging es beim ehemaligen 3. Garderegiment her. Schon am Freitag abend war Auftakt innerhalb einer Reichswehr⸗ kaserne in Lichterfelde, in Gegenwart von Hindenburg und Eitel Friedrich, dessen Kapitalsverschlebung seiner Offiztersehre in die⸗ sem erlauchten Kresse nichts anhaben kann. Zur Denkmalsein⸗ weihung auf dem Döberitzer Truppenübungsplatz fand sich sogar der republikanlsche Reichswehrminister ein. Die Traditionskom⸗ wpagnie war selbstverständlich auch dabei. Was sich in ihrer Gegen⸗ wart abspielte, sollte man für schlechchin unmöglich hallen. Schon der Divistonsgeistliche fühlte sich in seiner Ansprache verpflichtet, des GeburtstagesSeiner Kaiserlichen Hoheit des Kronprinzen zu gedenken. Und dann hielt Hindenburg eine Rede:Freudig und stolg bekennen wir Alten und Jüngeren, daß wir in diefer Stunde in Treue, Liebe und Ehrfurcht Seiner Majfestät, unseres Aller⸗ gnädigsten Katsers, Königs und Herrn, unseres erhabenen Führers in dem fast isbermächtigen Ringen für die Ehre und den Bestand des Vaterlandes gedenken und daß wir die innigsten Wünsche hegen für Seine Königliche Hoheit den Kronprinzen, der heute sei⸗ nen Geburtstag begeht.

Jeder ehrliche Republikaner muß einen derartigen Monar⸗ schistenrummel in Gegenwart eines republikanischen Ministers und der republikanischen Reichswehr als einen Skandal sondergleichen empfinden. Wenn Kriegervereine und Vereinigungen ehemaliger Regimenter des kaiserlichen Heeres, diese republikfeindlichen Horte der monarchistischen Reaktion, Feiern und Denkmalseinweihungen i veranstalten mehr, als vom Standpunkt der Republik und der Außenpolitik erlaubt sein sollte, so bliche das immer noch eine An⸗ gelegenheit, bei der sich Reakttonäre und Militaristen unter sich be⸗ finden. Was aber hat die Reichswehr der Republik dabei zu tun? In völliger Verkennung dessen, was not tut, hat man überall innerhalb der Reichswehr Traditionskompagnien früherer Trup⸗ ee eee Dabei ist nichts so dringend geboten wie ein dicker Trennungsstrich zwischen dem alten laiserlichen Heere und dem Heer der Republik, der Reichswehr. Dieses ewige Betonen der Tradition ist schon vom innerpolitischen Gestchtspunkt aus zu verwerfen. Denn das alte Heer war und mußte durch und durch monarchistisch sein. Die Reichswehr sollte jedoch ein Instrument der Sicherhelt für die Republik abgeben. Noch gefährlicher ist indeß der ständige Hinweis guf eine fortbestehende Verbindung zzwischen dem wilhelminischen Heer und dem republikanischen vom außenpolitischen Standpunkt aus. Macht sich aber der Minister der Republik, der die Spitze der Reichswehr verkörpert, gar zum Verfechter dieses durchaus mronarchistisch eingestellten Traditions⸗ fimmels, so beweist er nur, deß er seine Aufgabe als republikani⸗ scher Minister vollkommen falsch auffaßt und als Reichswehr⸗ minister so ungeeignet wie nur möglich ist.

0 i f Französische Wirtschaft. Der polnische Sejmabgeordnete Stanczyk schildet in der Bazeta Robotnicza, Nr. 90 vom 22. April die Wirtschaft der Frau⸗ dosen im Dombrowaer Kohlenrevier. Wir entnehmen den Schilde⸗ rungen wortwörtlich das solgende. Es bedarf keines Kommentars: Wenn man das Vorgehen der französischen Kapitalisten in unserm Kohlenrevier beobachtet, dann hat man den Eindruck, daß es Leute sind, die die eigne Volksgesamtheit aus ihrer Mitte hin⸗ ausgeworfen hat und die, weil sie dort nichts mehr zu tun haben, nach Polen gegangen sind, um ohne die Kontrolle der öffentlichen Meinung ihres eigenen Landes hier ungestraft zu wüten Einzeln betrachtet, bieten die Verhältnisse einen geradezu ent⸗ etlichen Anblick. Ganze Gegenden sind ohne Wasser. Die Leute sind gezwungen, das Wasser aus den Flüssen zu schöpfen, die durch Schmutz aus den Fabriken und den Gruben verunreinigt sind: denn die Franzosen richten es sich so bequem ein, daß sie, wenn ihnen das Wasser zur Verschlemmung in den elgenen Behältern ausgeht, ganz einfach den Wasserleitungen Wasser entnehmen, wes⸗ b die des Wassers beraubte Bevölkerung auf die Magistrate chimpft. Diese erheben bet den Franzosen 3 die aber in den Papierkorb gelle werden. Wenn wir eine einer fran⸗ zösischen Bergwerksgesellschaft gehörige Arbeiterkolonie betreten, Dann fällt uns sofort der schrecklsche sanitäre Zustand der Wohnungen in die Augen, die oft ohne Fenster sind, eingestürzte Simmerdecken haben und überall vor entsetzlichem Schmutz stratzen. Das setzt uns in Erstaunen und Verwunderung iger die Wider⸗ standskraft und den heldenulltigen Heroismus der Wesen, die diese

5 Zimmer und ein Personal von wenigen Angestellten

worden find. Untersuchen wir bas Syscem ber n der Arbeiten unter Tage, und wir werden uns überzeugen, baß es ein Naubsystem ist. Es gibt Fälle, in denen 50 v. H. der Kohle, deren Förderung größeren Aufwand erfordert, für immer unter der Erde verbleiben und für das Land verloren sind. Das Sustem der Ar⸗ beiten beruht einzig und allein darauf, in möglichst kurzer Zeit auf die möglicht billige Art und Weise Kohle aus ber Erde heraus⸗ zuholen, soviel sich herausholen läßt, ohne Rücksicht darauf, wie⸗ viele Arbeiter Gesundheit und Leben verlieren und wieviel Ver⸗ mögen der Staat einbüßt. 6 Nach einem Hinweis auf einen Prozeß vor dem Gerichte in Sos⸗ nowice, in dem die dortige französische Gesellschaft die Beseitigung der Pächter kleiner Kohlengruben fordert, nicht etwa dazu, um diese Gruben in eigene Verwaltung zu nehmen, sondern, wie die Klage ausdrücklich besagt, um sie zuzuschütten, heißt es in dem Artikel weiter:Daß die in diesen Gruben geförderte Kohle, wenn die Ab⸗ sichten der Franzosen verwirklicht werden sollten, für den Staat für immer verloren ginge und über 20 000 Menschen ihrer Arbeits⸗ 2 und damit auch ihres Unterhalts beraubt werden wlülrben, as rührt die Franzosen überhaupt nicht Was für einen sachlichen Grund aber kann man anführen, um die Zuschüttung dieser Gruben zu rechtfertigen? Die Verteidiger der Franzosen haben diese Gründe vor Gericht diskret verschwiegen; wir werden sie ent⸗ hüllen. Der eigentliche Grund liegt darin, daß die kleinen Gruben den großen Konkurrenz zu machen beginnen; um sich dieser Kon⸗ kurrenz zu entledigen, milssen sie geschlossen werden.

Das ist französische Wirtschaft. Soarbeiten die Franzosen in dem befreundeten Polen! Raubwirtschaft, die Arbeiter gehalten mie Sklaven, auf die Straße geworfen, wenn sie dem Proftt im Wege stehen! Die Westfalen haben recht, sich gegen einen Sklaven⸗ dienst für diese Nation zu wehren.

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Freunde von links. Die Pfälzische Freie Presse in Kaisers⸗ lautern berichtet aus Otterberg: Einen bedauerlichen Aus⸗ gang nahm die Maifeier in Otterberg. Als Genosse Landtagsabg. Klement, der dort als Festredner auftrat, seine Ausführungen be⸗ endet hatte, wurden von einigen Rohlingen Biergläser nach dem Vorstandstische geworfen, wodurch Genosse Klement am Kopfe schwer verletzt wurde und mit dem Wagen nach Hause gebracht werden mußte. Ein weiterer Genosse wurde gleichfalls schwer ver⸗ letzt. Das find die Früchte der maßlosen Verhetzung, wie sie gerade in Otterberg von sich Kommuntisten nennenden Burschen in der letzten Zeit betrieben wurden, wobei die Erwerbslosen als Objekt benützt wurden. 5

Deutscher Reichstag.

Berlin, 7. Maj. Der Reichstag beschäftigte sich in selner Montagssitzung stunden⸗ lang mit dem schleunigen Antrage der drei deutschvölkischen Abgeord⸗ neten, die sich durch das Berliner Polizeipräsiduum in ihrer Be⸗ wegungsfreiheit als Abgeordnete beschränkt fühlen. Die Berliner

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Polizei hat ihnen bei der Auflösung der Deutschvölkischen Freiheits⸗

partei und ihrer Partei⸗Zentrale von ihren bisherigen 1 fen. elassen. Darob führen die Deutschvölkischen in der Montagssitzung durch den Mund des Abg. Wulle Beschwerde über Vergewaltigung. Der Ge⸗ schäftsordnungsausschuß des Reichstags hat gegen die Stimmen der Deutschvölkischen, der Deutschnationalen und Deutschen Volkspartei⸗ ler das Verfahren des Berliner Polizeipräsidiums als nicht ver⸗ fassungswidrig bezeichnet. Abg. Dittmann(Soz.) erinnerte die Rechtsparteller daran, daß sie, als in fruheren Jahrzehnten die So⸗ zialdemokratie in einer Weise polizeilich verfolgt wurde, gegen die das jetzige Verfahren ein Kinderspiel ist, niemals zum Schutz der Immunktät sozialistischer Abgeordneter etwas getan hätten. Man könne bei dem Vorgehen 1 5 die Deutschvölllsche Freiheitspartei durch die Polizei von einer Einschränkung der Tätigkeit ihrer Abge⸗ ordneten beim besten Willen nicht sprechen.

Nach längerer Auseinandersetzung wurde in namentlicher Ab⸗ stümmung bei 203 Ja⸗ und 116 Nein⸗Stimmen der Antrag des Aus⸗ schusses angenommen und damit das Vorgehen der Berliner Polizei als kein Eingriff in die Immunität der Abgeordneten festgestellt.

Das Haus setzte dann die zwelte Berakung des Haushalts des Reichsarbesltsministeriums fort.

Abg. Abg. Frau Sender(Soz.) hatte Gelegenheit, in aus⸗ führlichen Darlegungen unseren Standpunkt zu wichtigen Ar⸗ beiterfragen, vor allem zur Erwerbslosenfürsorge und zu den Betriebstätefragen, auseinanderzusetzen. Sie verwies darauf,

tage der mangelnde

technische Aüsbau der Betriebe. Unsere Reduerin verlangte automatische Anpassung der Erwerbslosensätze an bie Teuerung und flir den Augenblick bie sofortige Verdoppe⸗ lung der Erwerbslosensätze. Sie verwies darauf, daß der Groß⸗ handels⸗Inder im Monat April um ein Drittel gestiegen sei. Das milsse in den Erwerbslosensätzen zum Ausdruck kommen. Sie legte an zahlreichen Einzelfällen die Behinderung der Betriebsräte durch die Unternehmer dar und erläuterte, wie versucht werde, die geringen Rechte der Betriebsräte noch mehr auszuhöhlen. Sie verlangte demgegenüber einen Ausbau des Rätesystems im Sinne der Reichsverfaffung. In eine große Verlegenheit gerieten die bürgerlichen Parteien durch einen sozfaldemokratischen Antrag, ber die Wiedeveinstellung der Arbeiter verlangt, die im neu⸗ und altbesetzten Gebiet durch die Ruhrbesetzung arbeitslos geworden

sind. Sodann wurde eine sozialdemokratsche Entschließung, die Schutzmaßnahmen für die nach dem Tabaksteuergesetz ausge⸗

steuerten Tabakarbefter verlangt, angenommen. Ferner wurde ein Antrag angenommen, die Reichsregierung zu ersuchen, die be⸗ stehenden Unt erstützungssätze der Erwerbslosen⸗ fflesorge unverzüglich den Teuerungsverhält⸗ nissen anzupafsen und ein weiterer Antrag, auf die Länder in dem Sinne einzuwirken, baß der Elgen⸗Wohnungsbau 2 1 Ersbellung von Beamten⸗ und Staatsarbeiterwohnungen zwecks Hebung der Bautätiokeit und der Entlastung des allge⸗ meinen Wohnungsmarktes mehr als seither gefördert wird.

Abg. Dißmann(Soz.) sprach über die Stellung des Reichs⸗ arbeitsministeriums zu den Tarifvecträgen, zum Ginigungswesen und zum Achtstundentag. Er wies auf Grund von Zahlenmaterial, bas auf allen Seiten des Hauses Aufmerksamkeit fand, nach, wie stark ber Reallohn der Arbeiter gesunken ist. Man dede immer von der Erhaltung wirtschaftlicher Substanz, dazu gehöre auch die Gefundheit der Arbeiter. Die Politik des Reichsarbeitsminl⸗ stertums werde umhollvoll von dem Reichswirtschaftsminister Becker mit beeinflußt..

Die soßztalbemokratische Entschließung auf Maßnahmen gegen die Umgehung des Betriebsräte⸗Bilanzgesetzes wurde dem Aus⸗ schuß Überwiesen und der Rest des Etats bewilligt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt der unter dleser Rubrik zum Abdruck kom⸗ menden Artikel übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) Der heilige Stuhl im Kreisamt Gießen.

Am 3. Mai war ich gezwungen, bei Herrn Oberregierungs⸗ cat Welker wegen 10 Kranken. die in der hiesigen Hautklinik ge⸗ legen haben eine Verhandlung zu führen, um zu erreichen, daß das Krelsamt Schritte unternimmt, diese Schwer kranken, die schan 2 Tage und 2 Nächte auf der Straße liegen(des Nachts mußten sie im Freien schlafenh irgendwo unterzubringen.(Auf den. weiteren Inhalt dieser Verhandlung und den eigenartigen Stand⸗ punkt des Herrn Oberregserungsrates einzugehen erspate ich mir, diese Mitteilung soll lediglich zur Charakteristik dienen.) Herr Obecreglerungsrat Welker mußte wissen, daß eine derartige An⸗ gelegenheit nicht in 5 Minuten erledigt sein konnte; auch kounte er sich denken daß ich keine Lust hatte, während der ganzen Ver⸗ handlung neben seinem Schreibtisch stehen zu bleiben und den Stuhl, der an diesem Schrelhtisch stand, unbenutzt zu lassen. N einiger Zeit der Verhandlung glaubte ich, Herr Oberregierungsrat würde mir den neben mir stehenden Stuhl anbieten. Das geschah nicht. Auch glaubte ich nichts Strafbares zu begehen, wenn ich Platz nahm; also setzte ich mich. Aber o weh! Nie hätte ich ge⸗ ahnt, daß, ein Mensch der selbst auf einem Sessel sitzt, sich darüber empöven kann, wenn ein anderer auf einem Stuhl Platz nimmt; Ahnungen sind aber trügerisch und so erging es auch mir. Nach⸗ dem ich mich gesetzt hatte nahmen die Augen des Herrn Regie⸗ rungs rates ebnen eigenartigen Glanz an und mit den Worten, daß sich mur dann ein anderer setzen dürfe, wennEr es erlauben oder gestatten würde schien er zu glauben, daß er sich soviel Respekt verschafft hälle, daß ich aufspringen mlüsse, um vielleicht in Parade⸗ stellung vor ihm zu stehen um dann meine Wünsche vorzubringen. Weit gesehlt, Herr Oberregserungsrat, die Zeit ist vorbet! Nach einigen belehrenden Worten, die er sich selbstverständlich verbat, schloß die interessante Geschäftsordnungsdebatte und dieSitz angelegenheit war erledigt. 0

Da ich nun wesß, wie ich mich in Zukunst zu verhalten habe, wenn ich den Herrn Oberregierungsrat Welker zur sprechen heab⸗ sichtige, werbe ich mir einen Frack, Zylinder und Lackschuhe pumpen; vielleicht ist in diesem Aufzuge möglich, daß derheilsge

Häuser bewohnen, 5 5 1 1 01 J. B. die Statistik der Unfälle irgendeiner 1919 1 e 1 an der 9 1. Löhne Stuhl im Kreisamt Giessen besetzt werden darf. A, E. vor, und wir werden erfahren, daß 90 v. H. der Unfälle dure machten heute durchweg nur die Hälfte der Produkt onskosten aus, 717* 8 5 strafbare Außerachtlaffung der gesetzlichen Bestimmungen über die während die Preise meist über die Weltmarktprolse hinausge⸗ Agitiert für die Oberhessische Volkszeitung Art und Weise der Burchführung der Bergarbeiten veranlaßt J klommen seien. Eine Hauptschuld an der verteuerten Produktion 8 e

Sehürdliche Bekaunkmachungen

ö Arbeits vergebung.

Für den Neubau eines Vermessungsamtes zu Grünberg sollen unter Hinweis auf den Minfsterial⸗ erlaß vom 16. Juni 189 nebst Nachträgen folgende Arbelten durch öffentlichen Wettbewerb vergeben werden Erd⸗ und Maurerarbeiten: 110 cbm Bruchstein. 220 cbm Backsteinmauerwerk; Eisenbetonarbeiten: 165 am

assivdecken; Steinhauerarbeiten: 6 ebm Kunststeine; Grobschlosserarbeiten: 300 kg Anker⸗Klammern usw.; Spenglerarbeiten: 25 lfd. m Hängerinne, 25 lid. m Abfallrohre; Dachdeckerarbeiten: 340 qm Dachfläche.

Die Arbeits beschreibungen können, solange Vorrat reicht,

Konditorei und erstes Wiener Kaffehaus

H. Rettler Tuma

Indem ich allen meinen Freunden. Gästen und Kunden für das mir in langen Jahren bewiesene Vertrauen herzlichst danke, teile ich mit, dass mit dem heutigen Tage mein seitheriger Betrieb geschlossen und der veränderte als

Konditorei verbunden mit Tageskaffee

am Himmelfahrtstage dem Verkehr übergeben Wird. lch bitte mir auch fernerhin Wohlwollen zu bewahren

Hochachtungsvoll

gegen Erstattung der Herstellungskosten von uns be⸗ zogen, Zeichnungen und Bedingungen während der Dienststunden täglich auf unserem Amte, Stephan⸗ straße 18, eingesehen werden. Die Angebote sind ver⸗ schlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen, bis spalestlens 19. ds. Its, vormittags 11 Uhr, post⸗ srei an uns einzureichen, woselbst sie in Gegenwart eptl. erschlenener Bieter geöffnet werden. Zuschlags⸗ frist: 8 Tage.. 2⁵⁵ Gießen, den 5. Mai 1923. 1 Hessisches Hochbauamt Gletzen. Barth.

Auf dem Stadtbauamt Asterweg Nr. 9 liegen die 1 Unterlagen zur Vergebung der Dachdecker⸗ u. Spengler⸗ 9 5 für die Kleinwohnungsbauten Gnauthstraße Hausgr. VIII. offen.

Verdingungstermin 14 Mai ds. Js vorm 10 Uhr. 3 Stadtbauamt. Braubach. 0 PPP

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