Ausgabe 
8.2.1923
 
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8. bis einschl. 13. Februar 1923, Zimmer 5, gegen

haltung der Anwartschaft ist die Entrichtung nom mindestens 20 . ken innerhalb 2 Jahren erforderlich. Wer diese Voraussetzung erfüllt hat, kann bei dem Versicherungsamt des Wohn⸗ oder Be⸗ iftigungsortes unter Vorlegung der letzten Invalidenquittungs⸗ karte Antrag auf Invalidenrente stellen.

Altenbuseck. Unser Wahl verein hielt am vergangenen Sonntag seine Generalversammlung im Lokale von Ph. Einhäuser ab. Der Vorsitzende Stecker gab Bericht über das verflossene Jahr. Daraus war zu ersehen, daß sich die Mitgliederzahl seit der Wieder⸗

vereinigung erheblich erhöht hat. Leider sind einige Genossen nicht Abonnenten der Oberhesstschen Volkszeitung, e jeder Ge⸗ nosse seine Presse lesen müßte. Den Kassenbericht erstattete der Genosse Friedrich Stecker. Es werden dagegen keine Einwendun⸗ gen erhoben und dem Kassierer wurde von der Versammlung ein⸗ stimmige Entlastung erteilt. Bei der dann vorgenommenen Vor⸗ b ee wurden folgende Genossen gewählt: 1. Vors: Heinrich 0 er 2, 2. Vors.: Karl Panzer, Schriftführer: Orch. Schmidt, Kassierer: Friedrich Stecker, zu Beisitzern die Genossen Peuker, Wagenbach und Keßler. Weiter wurde beschlossen, etne'schriftliche Eingabe an die hiesige Bürgermeisterei zu richten, welche anregt, in der hiesigen Bürgermeisterei ein Sprechzimmer zu errichten, wo Besprechungen mit dem Bsirgermeister ohne Anwesenheit anderen Publikums gepflogen werden können; ferner, daß die Straßen⸗ lampe in dem nach der Haltestelle Rödgen führenden Gäßchen morgens und abends brennen soll, um Unglücksfälle oder sonstige Unannehmlichkeiten zu verhüten Ein weiterer Versammlungs⸗ beschluß besagt, daß unsere Genossen im Gemeinderat in einer all⸗ wierteljährlich stattfindenden Versammlung Bericht erstatten über die Gemeinderatssitzungen. c.

Kreis Alsfeld-Lauterbach. Opferwilligkeit der Frommen. In Ilbesbausen er⸗

fuchte der Pfarrer Ramge seine Gläubigen wiederholt von der Kanzel herab, doch keine Zehn⸗ und Fünfpfennig⸗

stücke auf den Opferteller zu werfen. Nun, die Leute waren vielleicht von früher her noch der Meinung. daß bei der Kirche Kleingeldmangel besteht, dem ste abzuhelfen be⸗ müht waren! Oder sie schätzten die metallenen Zehn- und Fünf⸗ pfennigstüübe im Werte höher ein, als die papiernen Zwanzig⸗ und Fünfzigmarkscheine!

Von Nah und Fern.

Frankfurt a. M., 6. Fer. Eisenbahnkrieg. Von fach⸗ kundiger Seite wird uns geschrieben: Schon der Weltkrieg war größtenteils ein Eisenbahnkrieg. Und jetzt im Beginn der ver⸗ tragswidrigen und jeder friedlichen Absicht baren französisch⸗bel⸗ ischen Ruhraktion zeigte sich die überragende Bedeutung der Eisenbahnen, deren reibungslosen Betrieb die Franzosen mit allen nur möglichen Mitteln erstreben, um ihrer Aktion wenigstens einen Schein von Erfolg zu sichern. Getreu den Weisungen der Zentral⸗ stelle hat das deutsche Eisenbahnpersonal alle widerrechtlichen An⸗ maßungen der Franzosen einhellig energisch zurückgewiesen und den Dienst verlassen, wenn seinen Warnungen nicht entsprochen wunde. Die Eisenbahner gingen lieber in die Verbannung als in feindlichen Dient, auch wenn der Franken noch so sehr lockte. Die Folge war die Stillegung des Betriebes auf ganzen oder Teil⸗ strecken oder ganzen Eisenbahnnetzen, wie jetzt es wohl in der Pfalz kommen wird. Es war vorauszusehen, daß Franzosen und Belgier in diesen Fällen versuchen würden, die Führung des Betriebes der auf hoher Stufe stehenden technischen Einrichtungen Durchfüh gefahrlosen Betriebes bei der Kompliziertheit des Betriebes der auf Hoher Stufe stehenden technischen Einrichtungen des Siche rungsdienstes nur dm Kundigen, d. h. den im Betriebs⸗ amt Ausgebildeten möglich. Welche Mühe es den französischen Eisenbahnpersonal machte, mit dem auf Grund des Waffenstill⸗ standes⸗ und Friedensvertrags abgelieferten Lokomotiven fertig zu werden, ist hinlänglich bekannt. Daß es einem gänzlich ungeschulten Personal vollkommen unmöglich sein mußte, sich in unserem Be⸗ triebs⸗ und Sicherungsdienst zurecht zu finden, leuchtete jeden Fachmann ein und bleibt auch dem Nichtfachmann nicht verborgen. Die Schwierigkeiten mußten ins Unendliche wachsen, je engmaschi⸗ er das Netz, wie das des Ruhrgebiets, ist. Mit den Einrichtungen unseres Betriebsdienstes nicht vertraut, sind deshalb Franzosen und Belgier auf in ihren Betrieb übernommenen Strecken dazu übergegangen, ohne jede Sicherung darauf loszufahren. Es bedarf keiner Erörterung, welche Gefahren dieser wilde Betrieb zeitigen mußte. Es ist deshalb nicht verwunderlich, daß zahlreiche Betriebs⸗ mfälle wie Zusammenstöße, Auffahren auf Prellböcke, Entgleisungen 3. T. mit ernsten Folgen, vorgekommen sind. die Franzosen und Belgier in diesem wilden Betriebe nicht nur Militärzüge, son⸗ dern auch Personenzüge des öffentlichen Verkehrs befördern, kann das reisende Publikum nicht eindringlich genug vor der Benutzung solcher Zilge gewarnt werden. Wer sich selbst oder sein Gut dem von französischen oder belgischen Personal bedienten Zügen anver⸗ traut, trägt seine Haut zu Markt. Für Personen⸗ und Sachbeschä⸗ digungen durch solchen wilden Betrieb verursacht, kann die Reichs⸗ seisenbahn natürlich keine Haftung übernehmen. Oppenheim g. Rh., 5. Febr. Verbot des Nachtver⸗ ehrs. Der Oberdelegierte der Rheinlandkommission für die Provinz Rheinhessen hat nanmehr auch für den Kreis Oppenheim

den Nachtverkehr in der Zcit vor 8 Uhr abends bis 6 Uhr morgens auf Grund angeblicher Sabotageakte bei der Eisenbahn untersagt, Der Landeskommissar und der Kreisdirektor von Oppenheim wer⸗ die Innehaltung dieser Bestimmung verantwortlich ge⸗

a 0 Beerdigung mit Pappsarg. In Heidelberg wurde eine Probebeerdigung mit einem Pappsarg vorgenommen, um zu er⸗ proben, ob die Einführung von Pappsärgen auch hier empfohlen werden kann. Die große Verteuerung der Beerdigungskosten hat bekanntlich dazu geführt, daß schon in vielen Gemeinden Pappfärge eingeführt sind, die um etwa 50 Prozent billiger sind, als Hols⸗ särge und in der Stabilitäs den Holzsärgen keineswegs nachstehen

Intersrente weiterhin Marken zur Invaltdenverstcherung verwen⸗ den und die Anwartschaft aufrecht erhalten hat. Aufrechter⸗

1 Bochwafser⸗Kata frohen. f

Aus Mittel⸗ und Süddeutschland kommen zahlreiche Meldungen von Ueberschwemmungen und Hochwasserschäden. So ist die Saale in der Nähe von Halle, Naumburg und Rudolstadt aus ihren Ufern getreten. Weite Flächen sind überschwemmt. Zahlreiche Straßen sind nicht mehr passierbar. Auch die Unstrut und die Helme sind über ihre Ufer getreten und haben Wiesen und Ackerflächen über⸗ schwemmt.. 5

Der Main ist in diesem Winter schon zum vierten Male aus seinen Ufern getreten und hat große Ueberschwemmungen verur⸗ sacht. Die Ufer⸗Mainschisfahrt mußte eingestellt werden. 5

Nahezu ganz Oberösterreich ist von Hochwasser bedroht. Seit Jahrzehnten hat Oberösterreich keine solche Hoch wasser⸗Katastrophe erlebt. In Linz ist der ganze Umschlageplatz überschwemmt. Die Donauschiffahrt mußte eingestellt werden. Zahlreiche in der Donau⸗Niederung gelegene Ortschaften sind von Wasser einge⸗ schlossen. Viel Vieh ist ertrunken. Am Arelberg sind etwa 20 mächtige Lawinen niedergegangen.

Tödliche Unfälle.

Auf einem Drahtseflwerk in Siegen kam die 19jährige Arbeiterin Maria Graskamp einer Maschine zu nahe, wobei ihr der Kopf zer⸗ drückt wurde. Der Landwirt Fieser aus Holzburg bei Ziegenhain wurde auf dem Heimwege bei Los haufen von einem Zuge angeramn: und bei Seite geschleudert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde dem Krankenhause zugeführt, wo er bald nach der Ein⸗ lieferung verstarb.

Arbeitsrecht, Gewerkschaftliches, Arbeiterbewegung. Wiederbeschaffungskosten der Arbeitskraft.

Einem Artikel der Deutschen Techniker⸗Zeitung(Nr. 3), dem Organ des Bundes der technischen Angestellten und Beaniten, entnehmen wir hierüber folgende bemerkens⸗ werte Ausführungen:

Nachdem einige Wochen nahezu ein Stillstand in der Preisentwicklung zu verzeichnen war, beginnt nunmehr eine neue Preiswelle heranzurollen. Wann die Teuerungs⸗ kurve wieder einmal etwas flacher verlaufen wird, ist heute bei der Unsicherheit der deutschen Wirtschaftslage, die durch die Ruhrbesetzung noch besonders vergrößert wird, nicht im entferntesten vorauszusehen. Eins aber ist sicher. Die nächsten Wochen, und besonders der Februar, werden eine weitere erhebliche Belastung des Haushaltsbudgets der An gestellten bringen..

Die Arbeitgeber haben bei den bisher stattgefundenen Lohnverhandlungen sich auf den angeblichen Preisstillstand in den letzten Wochen berufen und nur ganz geringe Lohn- und Gehaltserhöhungen geboten.

Die Arbeitgeber wollen insbesondere nicht einsehen, daß die Angestellten von den Gehältern für Januar im Februar leben müssen, und daß deshalb die zu erwartende Februarteuerung bei der Festsetzung der Januargehälter zu berücksichtigen ist. Wie drei grüne Inseln ragen aus dem Meer des Unverstandes die Schiedssprüche der Schlich tungsausschüsse Köln, München und Plauen hervor, in denen grundsätzlich anerkannt wurde, daß die voraussicht⸗ liche Preisentwicklung im Verbrauchsmonat zu berück⸗ sichtigen ist..

Leider hat sich bisher noch kein weiterer Schlichtungs ausschuß zu einem ähnlichen Standpunkte durchgerungen...

Die katostraphale Markentwertung bedeutet für das gesamte Unternehmertum Aussicht auf ungeheure Valuta gewinne, für die Angestelltenschaft(Rann auch für die ge⸗ samte Arbeitnehmerschaft gelten. Red.) dagegen weitere große Verelendung, wenn es nicht gelingt, den zu erwarten⸗ den Preissteigerungen bei den Verhandlungen Rechnung zu tragen.

Wir werden deshalb mit größtem Nachdruck unsere Forderung, Festsetzung der Gehälter auf Grund der Lebens haltungskosten im Verbrauchsmonat, bei den Ver⸗ handlungen mit den Arbeitgebern und vor den Schlich tungsinstanzen vertreten.

Gesetzliche Regelung der Arbeitszeit im Reichs wirtschafts rat.

Der Vorläufige Reichswirtschaftsrat hat als Berater der gesetz⸗ gebenden Körperschafren mit allen gegen die Stimmen der Arbeit⸗ nehmervertreter gefordert, daß ein ihm vorgelegter Gesetzentwurf über die Arbeitszeit gewerblicher Arbeiter derart abgeändert werde, daß in Tarifverträgen Ausnahmen, das heißt Verschlechterungen der gesetzlichen Vorschriften über die Arbeitszeit festzulegen sind, soweit das Gesetz derartige Abweichungen überhaupt zuläßt. Es soll dabei Rücksicht genommen werden sogar auf die Konjunktur nicht nur des einzelnen Gewerbes, sondern auch des einzelnen Betriebes. Es soll weiter besonders Rücksicht genommen werden auf die Leistung von Ueberstunden, nicht nur zur Vermeidung erheblicher Schäden, sondern cusch zur Bewältigung außergewöhnlicher Häufung von Arbeitsauf⸗ trägen.

Die reichsgesetzliche Höchstarbeitszeit von 8 Stunden soll für die am Bau beschäftigten Gewerbe während 8 Monaten des Jahres statt 8, täglich 9 Stunden umd statt 48, wöchentlich 54 Stunden be⸗ tragen. Darüber hinaus sollen im Bedarfsfalle noch Ueberstunden geleistet werden.

Wie der Vorwärts mitteilte, wurde in der Vollsitzung des Reichs⸗

sollen. AZiucker⸗Ausgabe.

Der Haushaltszucker für Januar 1923 wird, soweit derselde eingetroffen ist, durch die Kleinhandels⸗ geschäfte und den Kon sumverein in der Zeit vom 8.18 Februar 1923 ausgegeben. Auf die Marke entfallen 2 Pfund. Preis für gemahlenen und Kristall⸗ zucker 410. Mk., für Grießraffinade 420. Mk., für Würfelzucker 440. Mk. für das Pfund. Diese Preife sind Höchstpreife im Sinne des Gesetzes. Nicht recht⸗ zeitig abgeholter Zucker verfällt.

Vorbestellung für Februar 1923.

Die Bestellmarken 4 für Februar 1923 sind bis spätestens Montag, den 12. Februar 1923 bei dem⸗ be gen Geschäft abzugeben, von welchem der Zucker bezogen werden soll. 8

Die Geschafte haben diese Marken zu 100 gebündelt is zum 13. ds. Mts. rest los mit Bestellschein, Zimmer 4, einzureichen.

Sonderausgabe von Zucker an Säuglinge, U Killende Mütter und Kinder bis zu 2 Jahren. Bezugsberichtigte erhalten vom staͤdtischen Lebens mittelamt besondere Bezugsscheine, die in der Zeit vom Vorlage des Milchausweises in Empfang genommen werden können. Auf den Kopf entfallen 4 Pfund zum Preise von 230. Mk. für das Pfund. Ausgabetag und Geschäfte werden noch bekannt gegeben. Gießen, den 7. Februar 1923.

Der nter.(Lebens mittelamt.)

wirtschaftsvats am 17. Januar von

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für unsere Formerei zum sofortigen Eintritt gesucht.

Wetzlarer Metalfabrik 6. m. h.

Weblar, Hessenstr. 17.

Unternehmerseite beantragt, die n 2* L E

ist sparsam im Gebrauch und billig. ALLEE NSH STECCE AENKET a Cik.,

Sonntag, den 11. Februar, 5 Uhr in der Neuen Aula

aßen

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Herrn Ritter.

Und bes Anbensellgesebes in betracht der angemeinen 1. Einigung zwischen Arbeitnehm * Arbeitgebergruppe des Reichs wirtschaftsrats über 1 eit zeitgesetz noch nicht erzfelt ift. Die Arbeitnehmervertret treter 1 1 5 tungen widers der Vertagung: eine mne 11 945 2 schiedung des Arbeitsgeitgesetzes sei gerade im Hinbli 15 W gänge im Ruhrgebiet durchaus wünschenswert. Da das 1 1 ministerium sich mit einer Verabschiedung der Beratung 20 9 drei Wochen einverstanden erklärte, sprach sich schließlich doch Mehrheit des Reichs wirtschafts rates dafür aus, das Arbeitszeitgesetz nochmals dem Sozialpolttischen Ausschuß zu überweisen, damit dort eine Einigung zustande komme.

Kleine Nachrichten. 9

i i r. it Jahren ein⸗ Frauen im Richteramt. Trotz der mumehr se en

gesührden weiblichen Gleichberechtigung war bisher unseres Wissens in Hessen noch kein weiblicher so bemerkenswerter er des Darmstädter

Wohlfahrtsamt in der allgemeinen Fürsorge tätig ist 1 iber Lebenserfahrung, rc

für die neue Aa der Strafrechtspflege verfügt. Möge 1 bald weitere Nachfolgerinnen finden und auch der Schwurger chts⸗ saal neben einer entsprechenden Zahl Arbeitern dem Geiste der Gegenwart gemäß Frauen sehen, die zum Wohrspruch der Ge schworenen mithelfen.

9 Lokale Parteinachrichetn. 6. Agitationsbezirk ,, 8 Gemeindevertreter⸗Konferenzen. n 3 Die begonnenen Gemeindevertreter⸗Konferenzen finden nicht

5 r, sondern am 5 n Sah den 18. Februar 1923

wie folgt statt: J Alsfeld, Lotal Zum Stadtpark, 10 Uhr vormittags. 0 a. Gießen, im Gewerkschaftshaus(Doppelzimmer) 1% Uhr nachmittags. f Trais⸗Horloff, im Lokale Rudlof, 2% Uhr nachmittags. Grünberg, im LokaleCafe Stein, Uhr nachmittags. Londorf, im LokaleZur Stadt Gießen, 2 Uhr nachmittags. Nieder⸗Ohmen, im Lokale Ziegenhain, 1% Uhr nachmittags. i Tagesordnung in allen Konferenzen: 1 12. Die Selbstverwaltung der Gemeinden im Rahmen der heu⸗ tigen Gesetzgebung. 8* b. Rechte und Funktionen der Gemeindevertretung. 0 Referenten: Landtagsabg. Mann, Bltrgermeister Walz. 1 Stadtv. Maier, Stadtv. Vetters u. Gemeinderatsmitglied Benner. Zu diesen Konferenzen werden hiermit alle neu⸗ und wiederge⸗ wählten Stadtverordneten und Gemeindevertreter, sowie die Vor⸗ sitzenden der Ortsvereine eingeladen. Wir erwarten, daß kein Ver⸗ treter fehlt. Den Vertretern aus den einzelnen Orten bleibt el überlassen, den Vortragsort selbst zu wähl en.. Der Vorstand der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei. J. A: 5. Häuser.

An die Parteivereine des 7. Unterbezirks(Rabenau). 2 Sonntag, den 11. Februar, nachmittags 3 Uhr findet unsere diesjährige Generalversammlung im Lokale von Gastwirt Weber⸗Kesselbach statt. Tagesordnung: Vorstandswahl, Kassen⸗ bericht, Beitragsfrage. Gleichzeitig findet eine Gemeindevertreter⸗Kon⸗ ferenz statt, wozu die Interessenten eingeladen sind. Jeder Ge⸗ nosse mache es sich zur Pflicht, die Versammlung zu besuchen. Gemeindevertreter-Konferenz wollen die Vereine Delegierte

senden. 4 Der Vorstand des 7. Unterbezirks. J. A.: H. Schäfer.

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An die Vertrauensmänner der Ortsvereine der Amtsbezirke Gießen, Grünberg, Lich und Hungen. 1 In diesem Monat werden durch den Kreis ausschuß die Beisitzer und Ersatzmänner der Pachteinigungs⸗. ämter gewählt. Ich habe es übernommen, für unsere Partei eine Vorschlagsliste einzureichen. Ich bitte daher die Ver⸗ trauensmänner, die Namen geeigneter Genossen(Vor⸗ und 90 Zuname, sowie Beruf) an mich unmittelbar und möglichst umgehend einzureichen. 9 Da die Listen diesmal in 3 Gruppen aufgestellt werden, nämlich für Klein-, Mittel⸗ und Großpachtungen, so muß bei jedem Namen bemerkt werden, ob der Betreffende Kein⸗ oder Mittelpächter ist. Kleinpachtung= 110 Morgen, Mittel. pachtung= 11-20 Morgen. 7 Es ist sehr wünschenswert, daß möglichst viel Vertreter f für Mittelpachtung auf die Liste kommen und die Gemeinden mit viel Pachtland vertreten sind. 3 Nach dem eingegangenen Material werde ich die Liste dann so aufstellen, daß die einzelnen Gegenden gleichmäßig berücksichtigt werden. Prof. Weißgerber.

Sport

Arbeiter⸗Turn⸗ und Sportbund, 9. Kreis, 3. Bezirk.

Den Bezirksvereinen nochmals zur Kenalnis: Sonntag, den 11. Februar, nachmittags 1% Uhr findet in Krofd orf im Saale des Gastwirtes Freund unser Bezirksmeisterschaftsturnen statt. Beide Stufen treten zugleich an, ein pünktliches Antreten wird er⸗ wünscht. Hrch. Amend, Bezirksturnwart.

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zum Besten der

Gießener Studentenhilfe e. V.

Werke von Chopin, Schubert, Brahms. Vorverkauf bei Challier, Studentenkarten bei

Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: 38 000 Mark.

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reußischen Ausführungs⸗

Deutlicher als in 95 Pachtschutzordnung tritt in dem neuen der Pacht⸗

Preis 150 Mk. Buchhandl. Oberhess. Voltsztg.

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