N 1 werden von der Zensur zurückgehalten.
Blick den Marcelle aufing.
Aus dem altbesetzten Gebiet wurden ohne die Familiemmitglieder dis zum 28. März mehr als 2700 Personen ausgewiesen. In den letzten Tagen hat die Zahl der Ausweisungen eine ganz ungewöhn⸗ iche Höhe erreicht. Auffallend ist es, daß die Zahl der Nichtbeamten zumimmt. Leider spielen hier die niederträchtigen Denunziationen eine hervorragende Rolle.
Auf Arbeiter wird geschossen.
An der Zollstation Herdecke beschossen Donnerstag mittag fran⸗ f Soldaten vier auf dem Wege von Herdecke nach Hagen befind⸗ liche Arbeiter, die die Zollgrenze bereits passiert hatten und verhaf⸗ teten drei von ihnen im unbesetzten Gebiet. Verletzt wurde niemand.
Ein Vorstoß gegen die Bochumer Banken.
Die Franzosen umstellten Donnerstag nachmittag von 4% Uhr — 7 Uhr das gesamte Bantviertel am Wilhelmsplatz in Bochiim.
durchfuchten die Kommerz⸗ und Privatbank sowie die Reichsbank nach angeblichen Streikgeldern für die Eisenbahner. Während sie bei 5 Kommerz⸗ und Privatbank Geld nicht vorfanden, wurden bei der Reichsbank 250 Millionen Mark mitgenommen. Es soll sich hierbei um den Rest der Kassengelder des Bahnhofes Bochum⸗Nord handeln. Bei der Kommerz⸗ und Privathank wurden die Direktoren Becker und Werner, sowie ein Kassierer, verhaftet. Auf die Nachricht von dem neuen Eingreifen der Franzosen schlossen sämtliche Banken.
Die Verkehrskrise in Nordfrankreich.
Nach dem Progreès du Nord macht sich in den nordfranzösischen striegebieten die durch die Ruhraktion verursachte Transport⸗ krise täglich stärber fühlbar. Es fehlt an Eisenbahnpersonal, sodaß die Industrie bereits außerordentlichen Mangel an Kohlen leidet. 8 Volichen Wagengestellungen bleißen um 50 bis 60 Proz. hinter Anforderungen zurück. Selbst die Gas⸗ und Elektrizitäts werke, deren Vorräte völlig erschöpft sind, leben von der Hand in den Mund.
Politische uebersicht.
Die Vorbereitung des sozialistischen Welt⸗ 4 kongresses in Hamburg.
Wie der Vorwärts mitteilt, trat gestern in Bregenz zur Vorbereitung des sozialistischen Weltkongresses, der zu
N
Pfingsten in Hamburg stattfinden soll, das hierfür bestimmte
Behnerkomitee zusammen unter dem gemeinsamen Vorsitz der beiden Sekretäre Tom Shaw und Friedrich Adler. Weitere Teilnehmer der Konferenz sind: Wels(Deutschland), Abra⸗ mowitsch(Rußland), Bracke(Frankreich), Wauters(Belgien), Thomas(England), Andersen(Dänemark), Ayles(Eng⸗ land). Zunächst ehrte die Konferenz das Andenken des so— eben verstorbenen Martow und sandte ein Beileidstelegramm an die Auslandsvertretung der Menschewistischen Partei. Sodann wurden die Arbeiten der Konferenz in Angriff ge⸗ nommen. Tagungsort und Datum des Hamburger Kon⸗ gresses wurden endgültig bestätigt und der Geschäftsord⸗ nungsentwurf für Hamburg durchberaten. ü 8
Die Lage in Rumänien.
ö Der in Budapest weilende rumänische außerordentliche Minister Stircer erklärt die Gerüchte über eine Revolution in Rumänien als unrichtig. Tatsache aber ist, daß in Rumänien die Frage der Verfassungsreform einen heftigen Kampf zwischen der Opposition und der Regierung hervor⸗ gerufen hat. Die Lage in Bukarest ist keineswegs so harm⸗ los, wie sie einige offiziöse Blätter darstellen. Am letzten Montag fanden in Bukarest tatsächlich große Demon⸗
ationen statt, die durch Militär unterdrückt wurden. Nach einer Blättermeldung hat, wie wir bereits kurz meldeten,
eine große Demonstration vor dem Palais des Fürsten
bey, eines intimen Mitgliedes des Hofstaats, stattge⸗ inden, wobei zahlreiche Türen erbrochen und in den Sälen ungeheure Verwüstungen angerichtet wurden. Die Polizei mußte einschreiten. Alle Meldungen über Tote und Ver⸗ Die Lage in Rumänien ist unklar. Wenn auch die Nachrichten über eine Revolution und eine Flucht des Königs derzeit falsch sind, so ist es doch Tatsache, daß die Regierung Bratianu und die Opposition, in der auch die rumänische Bevölkerung der annektierten Gebiete eine Rolle spielt, sich im Kampf einander gegenüberstehen, dessen weitere Gestaltung sich heute noch nicht übersehen läßt.
Der Deserteur. 5
Roman von Robert Buchanan.
Die Vorsehung kam ihm zu Hülfe, so daß er davor be— hrt blieb, einen Meineid zu leisten, denn ehe Marcelle zu
antworten vermochte, wurde von außen auf die Klinke ge-
drückt und als diese nicht nachgab, ertönten laute, Schläge
an der Türe.
„Zum Teufel, öffnet sofort!“ Sogar der Korporal erbleichte, während Mutter Derval vor ihrem Spinnrad niedersank und Marcelle die Hand auf
ihr wild pochendes Herz drückte.„Heilige Jungfrau, wer kann das sein?“ lispelte sie, schreckensbleich. „Wahrscheinlich einer Eurer Nachbarn“, beruhigte
Mikel, dem das Herz aber nicht weniger in die Schuhe ge⸗ sunken war als den anderen Anwesenden.
„Oeffnet! Ich komme im Namen des Kaisers!“
Marcelle drehte den Schlüssel um, die Tür flog auf und Papriac stürmte mit all seinen Gendarmen ins Gemach. Seine Schnapsnase leuchtete förmlich vor Aufregung, seine Augen sprühten, seine kurzen Beinchen zitterten.
„Alle Teufel!“ brüllte er zornig.„Weshalb ist denn bei hellichtem Toge die Türe versperrt? Was geht hier vor, möchte ich wissen? Wo ist der Korporal?“
„Hier!“ rief der Alte, sich in Positur stellend, mit beben— der Stimme.
„Ich bringe Dir seltsame Nachrichten, die Dich aus der Haut fahren lassen werden, Kamerad! Ich darf mich nicht lange aufhalten, aber da ich gerade vorbeikam, wollte ich sie Dir selber melden, ehe Du sie aus anderem Munde ver— nimmst.“ Dabei streifte er Mikel mit einem verächtlichen „Guten Tag, Mutter! Derval!
Habe ich Euch erschreckt? Du hier, Mikel Grallon? Du
Judenpogrome.
Aus Bukarest meldet Telunion: Die Averescu⸗Partei veran⸗ staltet jetzt fast täglich gegen die Verfassung Demonstrationen, weil diese alle Mindecheiten, darunter auch die Deutschen in Sieben⸗ bürgen aller politischen Rechte beraubt. Bei amer solchen Kund⸗ gebung drang die Menge in Bukarest bis zum Königlichen Palais, dessen Fenster eingeschlagen wurden worauf Militär einschreiten mußte und viele Personen verletzte. In der Moldau gab es große Kundgebungen gegen die Juden. In Jassy wurde ein förmliches Pogrom veranstaltet. Ter Könsg von Rumänien befindet sich auf der Jagd. Die Königin weilt in Belgrad. Die 4 2 werden hauptsächlich von der Studentenschaft geschürt. In den Dörfern und Städten herrscht jodoch auch unter der Bauernbevölkerung größte Erregung.
8.
Die anarchistische Bewegung auf dem Balkan. Eine zweitägige Anarchistenschlacht in Ostrumelien
Aus Sofia wird vom 4. April gemeldet: Vor einigen Tagen war aus der Stadt Jamboli die Meldung über einen blutigen Zusammenstoß mit Anarchisten hier eingetroffen. Nunmchr liegen genauere Nachrichten vor. Es hat eine förmliche Schlacht gegeben, die volle zwei Tage dauerte. An⸗ läßlich eines Anarchistenkongresses sammelten sich 500 Anar⸗ chisten an. Die Gendarmen eröffneten nach der vergeblichen Aufforderung an die Anarchisten, den Marktplatz zu räumen, das Feuer. Die Anarchisten flohen in die Häuser und er⸗ widerten aus den Fenstern mit schweren Revolvern das Feuer. Aus Philippopel mußte ein Bataillon Soldaten zur Unterstützung der Gendarmen gerufen werden. Bei der Flucht ließen die Anarchisten 50 Tote und 30 Schwerverletzte in den Straßen zurück. Dem Militär sind 150 Anarchisten in die Hände gefallen. In Sofia wurde an demselben Tage ein Anarchistennest entdeckt. Die Polizei wollte es ausheben, doch gelang allen Beteiligten die Flucht. Der Anarchisten⸗ führer Dimuszew wurde verfolgt, wobei ein Polizeiagent von Domuszew niedergeschossen wurde. Ein Artilleriehaupt⸗ mann, der dem Erschossenen zu Hilfe kommen wollte, wurde von Domuszew ebenfalls schwer verletzt. Domuszew flüchtete schließlich in ein Haus und schloß sich in ein Zimmer ein. Als er seine Verfolger an der Tür sah, schoß er sich eine Kugel in den Kopf.
Bauernunruhen in der Ukraine.
340 Bauern hingerichtet.
Die Blätter melden aus Kowno, daß in der Hauptstadt des Gouvernements Wolhynien, Schitomir Unruhen ausgebrochen seien, welche von den Bolschewisten blutig unterdrückt wurden. 340 Bauern sind zum Tode verurteilt worden. Das Urteil wurde sofort vollzogen.„
Die französischen Flottenpläne.
Der französische Marineminister Raiberti hat in einer Er⸗ klärung an die Presse die zukünftigen Pläne der Regierung über den Ausbau der französischen Marine entwickelt. Es genüge für Frankreich, eine moderne Marine zu besitzen, die mit allen Ver⸗ vollkommnungen der Wissenschaft und Technik ausgestattet, eine
vollkomanene Verbindung von Ueberwasserschiff, Unterseebooten und Wasserluftkräften herstellen könne. Eine derartige Flotte
wäre teuer, übersteige aber die finanziellen Möglichkeiten Frank⸗ reichs nicht.
Der Brabanter Skandal.
Ernst Ludwig soll Milliarden bekommen. 1.
Die letzten Gründe der sogenannten Hilfsaktion für den ver⸗ flossenen Großherzog pon Hessen braucht man nicht lange zu suchen: Man will dem Volksstaat das finanzielle Rückgrat dadur brechen, daß män ihm die Domänen, der Hauptgrundstock seiner Finanzlage, entzieht. Die Folgen wären: Zunächst 5
ein riesiges Hinaufschnellen der Steuerleistungen der
Volksgenossen
besonders in Landwictschaft und Gewerbe und damit weiter an⸗ wachsende Unzufriedenheit mit der Republik(das gerade ist ja auch der Zweck aller und jeder Sabotage durch die monarchisthsch gesinnte Geheimrats⸗Bureaukratie!) Zum anderen ergäbe sich als nicht minder verhängnisvolle Folgen der vollständige
Stillstand in der Siedlungs⸗ und Kleinbauern⸗Politik; denn mit dem Wogfall der Domänen hätte der Volks staat gar keine Möglichkeit mehr, dem Siedlungsgedanken, sei es durch Landzu⸗ teilung an Arbeiter auf dem Lande sei es durch Verpachtung von Domanfalgrundstücken an Kleinbauern zur Kräftigung deren Wirt⸗ schaft und Hebung auf die selbständige Ackernahrung durchzuführen.
mußt uns begleiten, ich habe Wichtiges mit sprechen, mein braves Bürschchen!“
„Was gibt's, Kamerad?“ brachte der Korporal hervor. Die Stimme schien ihm versagen zu wollen.
„Was es gibt? Nun denn, die Toten stehen auf! Ha⸗ haha! Was sagst Du dazu? Die Wunder hören nicht auf und Du, mein Alter, wirst nicht wissen, ob Du Dich freuen oder grämen sollst. Dein Neffe, der Deserteur, ist nicht ver⸗ unglückt! Corbleu, er hat eine Katzennatur— er lebt und wir sind ihm auf der Spur.“
Während der ganzen Zeit hatte Marcelle kein Auge von Grallon gewandt, der unter ihrem Inquisitorenblick immer verlegener und unsicherer wurde. Jetzt trat sie ganz dicht an den Sergeant heran und fragte voller Spannung:„Woher wissen Sie, daß er lebt? Haben Sie ihn mit eigenen Augen gesehen?“
„Nein aber andere wollen ihn gesehen haben und haben uns die Meldung gemacht. Verflucht, Mädel, Du durch— borst mich ja mit Deinen Blicken! Und wie blaß Du bist. armes Ding!“
„Man hat Ihnen also Meldung gemacht?“ fuhr sie un⸗ beirrt fort.
„Ja doch! Ist das so merkwürdig? Ehrliche Schurken gibt es genug—“ wieder streifte sein Blick Mikel;„ein solcher hat den armen Teufel in seinem Versteck aufgestöbert und uns gemeldet. Wer es war, wirft Du von mir nicht er⸗ fahren, aber wenn es der Böse selbst gewesen wäre, so be— käme er seine Belohnung. Grollet dem alten Pipriac nicht, daß er seine Pflicht erfüllt, die ihm schwer genug wird: aber jetzt darf ich nicht länger weilen. Das Bajonett aufgepflanzt, Ihr Burschen und vorwärts— marsch! Auch Du, Grallon, mußt uns begleiten. Wo sind Alain und Jannick?“
Dir zu be⸗
heiser
„Auf dem Fischfang“, stotterte Mutter Derval.
Gerade der leßte Gesichtspumt muß die Kleinbarernsche
liegenden Frage der sogenannten Hilfsaktion für den Groß zog 3 enge reuter Abwehr gemeinsam Sozialdemokratie auf Plan rufen. Natürlich s und geheimen Monarchisten diesen ihren sauheren 71 K durch die Behauptung. daß sie lediglich eine Aufbesse 1 58 ung wir die rung einm
Der t w ich:„
nießt des he 28 nießung des Großherzogli 1 Gebäude nebst ke 8 rstücken und zum„Familieneigenlum des Großherzoglichen Han die sogenanten Krondotationen— einschließlich des Hofe fonds gehen 10 den Vesitz und 1 e e des ö Staates über.“ Damit wu a der volle n mänen in E neben be erklärt. Es ist dq f eine verlogene Spitzfindigkeit der Monarchistenpresse un der Großherzogleute, 5 wenn sie es so darstellen. als ob nach der Vereit 1. April 1010, de„zwischen dem vormaligen Großherzog e che, 1 Ludwig von Hessen. zugleich in Vertretung des Groß 0 t Hauses und dem hessischen Staate, vertreten durch daz 1 0 ministerium“ abgeschlossen und von der hessischen B 0 (gegen 4 sozialdemokratische Stimmen) gutgeheißen wurde bestimmt worden ist über das Eigentum an den Domänen sind unter Zustimmung des früheren Großherzogs, nach 8 Vereinbarung auf den Staat 1 Daran 1 lei jurislische Tüftelei etwas. selbst wenn m. am 1 erfolgte Deklaration des 2. äge öffentlichen Gewalten, des Arbeiter⸗ und Soldatenrates, e wollte, durch die die Domänen als Staatsbesitz
1 Schlußparagraphen(12) ee m S rad ra 5 b 209100„ reiter t„Beide Wee c genden Teile erklär
barung
u einem von dem Ministerium der Finanzen noch zu fa 1 Zeitpunkt zum Abschluß eines Abkommens im n off Simne bereit: 1. der ftühexe Großherzog ist für sich und sein g. Lur damit einverstanden, daß das„Familieneigentum des Großh 5 uen lichen Hauses durch geen im dolem Smaateeigentam ee dee wipd“ usw. Damit sollte lediglich der damaligen a 0 Aab eile politischen Lage Rechnung getragen werden: Wir st ie zu noch e messen 5 2 LW wir i aich 9 nicht abgeschlossen: niemand wußte, was e e Varsiht gebot, mit ders ann duch gen Uebereign 0 300 0
warten. Dieser Sen ee wie überhaupt die ganze der Vereinbarung entsprach also nur den
Interessen des Landes. Wäre die außenpolitische Lage Deutschlands klar gewesen u
in absehbarer Frist sichever geworden, dann bätte der paragraph längst feine Ausführung gefunden, menn nicht schon statt der Vereinbarung daß definitive Abkommen dor hätte beschlossen werden können. Diese Interessen des Volks le wurden vom früheren Großherzog auch anerkannt. Sein dam Vertreter. Geheimrat v. Römheld hat gewiß— zu seiner Eh es gesagt— bei Absckluß der Vereinbarung in dieser 7 5 Hintergedanken gehabt. Hätten wir in Hessen nich sonders 1
unter dem Druck des damals bevyrstehenden Friedensdint 5 sestanden, dann wär⸗ die grundbuchmäßige Uebereignung de 1 Lenz Hege 2 0. 1 1 tung scheidung des Reichsgerichts inte ö ona schen Advokaten zur Nothilfe für den früheren Großherzog rufen werden.* Mittlerweile hat sich der Brabanter Ernst Ludwig einen. Sachwalter in der Person eines aus Sachsen gebürtigen Gin
er n von Hardenberg 9 iu damals Dieser bat hier eine„Großherzogliche Verwaln dem Foal Wen 5 15 ein Müller oder Schulze 1 eine Ben N
1 anmaßt. die ihm nicht zusteht, dann faßt ihn der G. apa eic Kragen. Wir e etzt n un hört, daß ein Staatsanwalt in Hessen gegen ochge bu Grafen oder seinen noch höheren Brotheren vorgegangen fe. er sich die Firma„Großherzogliche Verwaltung“ zugelegt
Denn das werden selbst die berühmten drei Richter des
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richts Darmstadt trotz aller Vorliebe für d zgroßhe 5 nicht fertig bringen zu beweisen. daß der frühere Großher nt Fre Recht habe, seine Vermögensverwaltung als„großherzo 0 flthechin bezeichnen. Jener Graf von Hardenberg hat füngst N dann in eine„Berichtigung zugesandt. Wir haben sie nicht abgedruch
wir die Legitimatson dieses Herrn vermißten; aber auch daß kene 70
weil f b gens il de faustdicke Unrichtigkeiten 1 l L in Au enthielt. Wir haben vorstehend schon eine dieser Unrichticke 5 born daß die Domänen noch nicht in Staatseigentum U 0 07 gangen find. Der Herr Graf weiß sehr wohl, daß es sich i nur um eine Formalität handelt Aber aus seiner damalige ber fei 0 Ze n 6 0 ta een ich ar kerbahng iffige Herr mit Hfntergeda rägt. die nem— 11 5 9 3 e r 1 auf 5 frühere ro zog erzählt man si ier die eressan Dinge. In diesem Zusammenhang lei auch wieder das Antenne ds an Die Gendarmen marschierten hinaus. Auch Der e wollte die Schwelle überschreiten, aber Marcelle 0 Kae zurück. Er blieb stehen, wagte aber nicht, seinen sehl 5 1 bewußten Blick vom Boden zu erheben. Der Korporal wen iam in den Stuhl zurückgesunken und hielt sich den Kopf u Ae beiden Händen, wie in einer Erstarrung. 1 n berch „Mikel Grallon, ich habe Dich durchschaut!“ sagte 1 N mn celle, mit flammenden Blicken.„Du kannst mich nicht ehr Aa hintergehen. Du bist der ehrliche Schurke— ein Eleih es ah
nicht wert, daß Dich die Sonne bescheint. Tag und bist Du auf der Lauer gelegen und hast ihn wie ein 5 zu Tode gehetzt. Wenn man ihn findet, wirst Du das 10
5 n
geld einheimsen. Ja, Du hast ihn verraten und Du haet 1 noch das Gesicht, herzukommen und Onkel mit einer W due zu hintergehen, damit Deine Schlechtigkeit nicht an den kame, komme. Pfui über Dich!* es verdienst!“
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Möge Gott Dich strafen, wie dl „Das ist falsch!“ rief Mikel auffahrend.: 1 1
„Du bist falsch! Du warst falsch gegen meinen L aan z. falsch gegen meinen armen Vetter, falsch gegen mich! 1 1 habe Dich stets gehaßt, aber jetzt verachte ich Dich auch! Uf 1 ben wenn ich ein Mann wäre, Mikel Grallon, Du würdest A 6 Schwelle nicht mehr lebend überschreiten! Leider bin 0 W
nur ein schwaches Weib und kann nichts anderes sagen wage es nie wieder mir unter die Augen zu treten, elessl; Verräter!“„ U f
Marcelles Worte trafen ihn wie Peitschenhiebe; un; ihren veracktunsvollen Blicken entfernte er sich wie ein schlagener Hund. Nur in seinen Augen loderte ein unben liches Feuer. Der Zorn und die Empörung hatten Marl
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aufrecht erhalten; kaum aber hatte sie die Türe hinter 5 N 1 W geschlossen, als sie mit einem wilden Schrei, zum zweite Ae
in ihrem Leben, bewußtlos zu Boden sank.(Forts. fo 91
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