Ausgabe 
7.2.1923
 
Einzelbild herunterladen

r

2

21

eaten es

1 8

e

*

AK

*

*

Weekender

4 7 * 1

ee

2

4

enfin: giestn

ahnhofstraße 23

kruspecher 2008. de

ai

Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargehiete.

llszeitung

Erpebition: Gießen Bahnhosstraße 23 Ferusprecher 2006.

hrtschaftliche.

i Volksseitung erscheint jeden Werktag vormittag in Gießen. Wpenemerspreis mit den Beilagen Das Blatt der Frau undLand⸗ Beilage beträgt monatlich 1370. Mk. einschl. Bringerlohn. Furch die Post bezogen 1800. Ml. einschl. Bestellgeld. Einzelnumm. 50. Mk

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters.

Der Anzeigenpreis beträgt für die Millimeterzeile( mm breit) oder deren

Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Raum lokal 20. Mk. auswärts 80. Mk, die Retlamemillimeterzeile N von Hermann Neumann& Cie., sämtlich in Gießen. 100 Mk. Bei größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M. der Rabatt gewährt Anzeigen⸗Annahme bis 6 Uhr abends.

Gießen, Mittwoch, den 7. Februar 1923

18. Jahrgang

*

Die Internationale der Luxuszüge. Im Ruhrgebiet versprechen die Franzosen, alles tun zu tollen, um ein harmonisches Zusammenarbeiten mit den Jebeitern zu ermöglichen, im Saargebiet lassen sie es wegen hndifferenzen zu einem Streik der Bergarbeiter kommen nd verweigern dem Vorstand des Bergarbeiterverbandes 1 Bochum die Einreise, in Baden wird mit allen mili⸗ tischen Machtmitteln eine friedliche Bevölkerung über⸗ fllen, weil zwei Luxuszüge ausgefallen sind. Jetzt hat der ommandeur des Brückenkopfes Kehl, General Michel, gendes Ultimatum an die Eisenbahnbehörde gerichtet: Venn die internationalen Züge nicht bis heute, Montag, gend 6.24 Uhr wieder laufen, wird der gesamte Eisen⸗ bhnverkehr nördlich Appenweier abge⸗

sun ü rt. 0 Deutschlands Antwort.

Montag abend 9 Uhr wurde dem Kommandanten des hückenkopfes Kehl, General Michel, die Antwoct der Reichs⸗ zierung übergeben, in der erklärt wird, daß es un mög i, die internationalen Luxuszüge

0

Aufruf der badischen Regierung.

Die badische Staatsregierung erläßt folgenden Aufruf en das badische Volk:

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag haben starke Zanzöstsche Truppenteile aller Waffengattungen das besetzte Ge⸗ iet des Brückenkopfes Kehl überschritten. der Zeit von bis 9 Uhr vormittags am letzten Sonntag wunden Offenburg, Eppenweier, Windͤschläg und Bühl besetzt. Auf den Rathäusern heser inden versammelten die französischen Befehlshaber mtliche Behörden und erklärten, daß diese Operation als trafmaßnahme für die von der Reichsverwaltung verfügte tillegung der internationalen Züge ParisPrag und Paris Parschau anzusehen sei. Von heute Montag 7 Uhr abends ab nird der Personen⸗ und Güterverkehr zwischen. Appenweier und

8

8 .

5

N( hwerkschaften Verhandlungen stattgefunden.

Ifffenburg vollständig eingestellt werden. Durchgelassen werden tur noch die interngtionalen Holland⸗Schweiz⸗Züge. Die badi⸗ he Regierung hat dem französischen Kommandanten in Offen⸗ lurg durch den Vorstand des Bezirksamtes einen entschiedenen zrotest gegen diesen neuerlichen schweren Rechtsbruch zugehen sssen, der im Widerspruch mit dem Völkerrecht stehe und in läner Weise im Friedensvertrag von Versailles eine Rechts⸗ Fundlage findet. Die badische Regierung kann die Erklärung, uch der diese Maßnahme als Repressalie für den eingestellten zerkehr der Expreßzüge anzusehen sei, nur als einen Vorwand merkennen, mit dem auch der neue Einbruch in deutsches Ge⸗ let gedeckt werden soll. Das deutsche Volk weiß, daß die Ein⸗ lung vieler durchgehender Eisenbahnzüge nichts anderes als d Folge der militärischen Besetzung des Ruhrgebietes und des bidurch entstandenen Kohlenmangels darstellt.

Infoge dieser Auffassung bestreitet die badische Regierung dir französischen Militärmacht jedes Recht darauf, im neube⸗ lezten Gebiet die Beamtenschaft des öffentlichen Dienstes der znnzösischen Waffengewalt zu unterstellen. Sie hat deshalb % Beamtenschaft angewiesen, keinen Befehl der Besatzungs⸗ bchörden entgegenzunehmen und auszuführen. Die Reichs⸗ tierung ist ersucht worden, gegen die Besetzung feierlichen hnotest zu erheben. Der Beamtenschaft erteilt die Landes⸗ mierung die strikte Aufforderung, den an sie ergangenen Be⸗ len und französischen Anordnungen keine Folge zu geben. dus badische Volk steht dessen ist die Regierung sicher in sieser schweren Schicksalsstunde geschlossen hinter der Reichs⸗ id Landesregierung Die badische Regierung vertraut darauf, ech alle Staatsbürger die Würde bewahren und sich ihrer Iflicht bewußt sind, daß jeder an seinen Teil helfen muß, die bet eintretenden Schicksalsschläge zu überwinden. Ernst und Aschlossenheit in der schweren Lage, in der sich nun auch unser bümatland befindet, ist das höchste Gebot der Stunde. Wie die Eisenbahndirektion Karlsruhe bekannt gibt, lem wegen Kohlenmangel auch wichtige Personenzüge, die 5 den notwendigen Arbeiter- und Marktverkehr kaum ent⸗ senlich sind, ausfallen müssen.

Ültimatum der Arbeiter und Beamten.

ö In Offenburg hatte das gesamte Personal des Post⸗ tes wegen des Eingriffs der Franzosen die weitere Tätig⸗ e teingestellt und den Post⸗ und Telegraphenbetrieb still⸗ ter t. ö 1

Im Laufe des Tages haben mit den Franzosen und den 0 Die Forde⸗

ungen, für deren Erfüllung die Gewerkschaften eine Frist 124 Stunden stellten, sind von den Franzosen restlos anscnommen worden. Der Straßenbahnverkehr ist wieder gugenomen wrden, ebenso der Telephonverkehr. Hinsicht⸗ 0 1 des Eisenbahnverkehrs schweben noch Verhandlungen.

elaveizerischer und italienischer Einspruch? Die Basler Nachrichten deuten an, daß, falls der Ver- über Offenburg eingestellt werde, die Schweiz und len deswegen bei Frankreich Einspruch erheben müßten. ei zu wünschen, daß man die Verhältnisse in Baden au verfolge.

e ee

ö 1 0 0

0

N

0

5

Französiche Gewalt. Ultimatum der Gewerkschaften.

Einzelheiten von der Besetzung Badens. Uueber die Besetzung Offenburgs und Umgebung durch 57 Gees müitgeteilt: Die Hauptmacht der Franzosen war in Schlettstadt im Elsaß zusam⸗ mengezogen und wurde mit der Bahn bis Straßburg gebracht. Französische Eisenbahnbeamte waren bereits am Samstag nachmit⸗ tag in Kehl angekommen. Sonntag vormittag von 7 Uhr an begann. die Besetzung von Windschläg, Appenweiler und Offenburg sowie Ortenberg durch starke französische Truppen zunächst durch Kavallerie in Begleitung von Panzerwagen, dann durch Infanterie und Artil⸗ lerie. Eisenbahn⸗ und Postverkehr blieben zunächst ungestört. Um 2 Uhr nachmittags wurden aber Post⸗ und Telegcaphenverkehr nach auswärts völlig unterbunden. Zwischen 11 und 12 Uhr vormittags gab der französische Kommandant in Offenburg den Vertretern der Staats⸗ und Gemeindebehörden die vom Oberbürgermeister zusam⸗ memberufen worden waren, einen Befehl bekannt, in dem u. a. mit⸗ geteilt wurde, die Operationen der französischen Truppen verfolgten keinen militärischen Zweck und richteten sich auch nicht gegen die Be⸗ völkerung. Die Verkehrslage im Ruhrgebiet.

Die Verkehrslage im Ruhrgebiet zeigt keine wesent⸗ lichen Veränderungen. Der Gesamtverkehr ist nach wie vor infolge der Verstopfung der Bahnhöfe, des Abwehrstreiks der deutschen Beamten und der Uebernahme einzelner Strecken durch die Besatzungstruppen sowie infolge der aus Kohlenersparnisgründen bedingten Einschränkungsverord⸗ nungen des Reichsverkehrsministers erheblich zurückge⸗ gangen und unregelmäßig. Der D- Zugverkehr wird zum großen Teil durch teilweise Umleitungen aufrechterhalten. Die Personenzüge sollen ab Mittwoch nach einem Notfahr⸗ plan verkehren. Für den Güterverkehr ist im Reichseisen⸗ bahndirektionsbezirk Essen vorübergehend eine Annahme- und Rückfallsperre angeordnet worden.

Die Erfolge der französischen Politik.

Der Auslandsredakteur des Figaro beschäftigt sich in der Montagsausgabe seines Blattes mit der Lage im Ruhr- gebiet. U. a. sagt er:

Es ist nur allzu gewiß, daß seit dem ersten Tage der Ruhrbesetzung die Zufuhr von Kohlen und Koks, ebenso Farb⸗ stoffen nach Frankreich aufgehört hat. Seit drei Wochen ist auch nicht ein Gramm Kohle oder Koks nach Frankreich gekommen. Die Wirkungen dieser Beschränkung machen sich fühlbar. Man muß versuchen, durch Einkauf in England Abhilfe zu schaffen. Bei allen offiziellen Berichten muß man große Vorsicht haben, weil in diefer Angelegenheit jeder nach seinen persönlichen Interessen die Tatsachen zu überschreiten oder zu verringern sucht. Die Deutschen haben es fertig gebracht, den Ruhrver⸗ kehr stillzulegen, das ist das Wesentliche. Hat es einen Zweck, das zu verheimlichen? Der Verfasser glaubt. daß die Ent⸗ scheidung des Kampfes im Ruhrgebiet davon abhängt, ob Frank⸗ reich den Verkehr in einer gewissen Zeit wiederherstellen kann. Er sieht in der Einführung der Münzeinheit einen schweren Schlag gegen Deutschland, sagt aber selbst, daß eine derartige Operation für Frankreich nicht leicht und ohne Risiko ist.

Und immer mehr Soldaten.

In der Generalbersammlung der republikanischen Journalisten, an der Poincaré, der Kammerpräsident, mehrere Minister und zahlreiche hervorragende Politiker teilnahmen, hielt Poincaré eine große Rede gegen Deutsch⸗ land. U. a. führte er aus: Wir wollen im Ruhrgebiet nur zweierlei: entschädigt werden für unsere Ruinen und nicht mehr weiter angegriffen sein. Weder im Ruhrgebiet noch am Rhein suchen wir mehr; aber was wir suchen, werden wir auch erhalten. Wir werden morgen, wenn es sein muß, weitere wirtschaftliche Maßnahmen ergreifen und dazu noch weitere. Zurückweichen werden wir auf keinen Fall. Es wird der Tag kommen, der Deutschland endlich die Augen öffnet und es bereit finden läßt, loyale Vorschläge zu machen. Sie zu prüfen werden wir uns dann nicht weigern. Wir werden sie prüsen, ohne uns Bedingungen stellen zu lassen und ohne uns vagen Hoffnungen hinzugeben. Auf keinen Fall werden wir die Pfänder aufgeben, die wir zu ergreifen verpflichtet waren.

Keine Intervention aber Lebensmittel.

Der Appell aller deutschen Gewerkschaften an den amerikanischen Senat und das Repräsentanlenhaus hat zwar in Amerika einen guten Eindruck gemacht, aber er scheint keine direkte Wirkung zu haben. Die

0 9 ung daß sie nicht früher zu einer Intervention schreiten kann, als sich alle Beteiligten an der Ruhraktion hiermit einverstanden erklären. Es ist nicht schwierig, den amerikanischen Standpunkt zu verstehen. In Anbetracht dessen ist vorläufig kauen mit einer Intervention zu rechnen. Eine Hilfe aber vermag uns Amerika zu leisten und das ist die stärkere Ver⸗ sorgung mit Lebensmitteln. Wie wir zuverlässig hören, sind ent⸗ sprechende Bestrebungen bereits im Gange. Sie versprechen mehr Erfolg, als der Ruf nach Intervention.

Gegenmaßneteemnen der Regierung?

Das Reichskabinett hat sich während der Abwesenheit des eichskanzlers unter dem Vorsitz des Vizekanzlers zu einer be⸗ sonderen Sitzung versammelt, um die Maßnahmen zu beraten, die

durch den Einfall der französischen Truppen in das badische Land notwendig werden. Der endgültige Beschluß wird erst nach der Rücklehr des Reichskanzlers der Oeffentlichkeit unterbreitet werden. Zunächst kann nur das eine festgestellt werden, daß es diesmal bei einem Protest sein Bewenden nicht haben wird. Dem deutschen Reich stehen noch eine Reihe von Mitteln zur Verfügung, die aus Rücksichten auf gewisse Auffassungen in anderen aus⸗ wärtigen Ländern bis heute noch nicht angewandt worden find. Die Vertrags verletzung im Falle der Besetzung von Offenburg ist jedoch so groß, daß diese Rücksichten größtenteils entfallen. Schon seit zwei Jahren bemüht sich die französische Regierung um eine Erweiterung des Brückenkopfes Kehl aus rein militärischen Gründen und benutzt die allgemeine Verwirrung zur Erreichung dieser Pläne, die weder mit Reparationen noch mit Sicherheiten oder Pfänder das mindeste zu tun haben. Diesem Umsftande wird die deutsche Regierung Rechnung tragen.

Die Solidarität der schlesischen Bergarbeiter.

Es wird uns mitgeteilt:

Die Bezirkskonferenz des Bergarbeiterverbandes für das niederschlesische Steinkohlengebiet hat mit großer Mehr⸗ heit beschlossen, zur Abwehr der Folgen der widerrechtlichen Vesetzung des Ruhrreviers das Verfahren von Ueber schichten sofort aufzunehmen. Die Vertrauensleute waren der Ueberzeugung, daß alle feindlichen Versuche, das deut⸗ sche Wirtschaftsleben durch Entziehung der Ruhrkohle zu schädigen und den deutschen Widerstand zu brechen, bei den Bergleuten der unbesetzten Bergbaugebiete nur verstärkten Opfersinn auslösen können.

Einigung über die Löhne der Bergarbeiter.

Der Bergarbeiterverband im Nheinisch⸗westfälischen In dustriegebiet hatte am l mit den Zechenverbänden Lohnver⸗ handlungen für die Gruben des besetzten Gebietes geführt. Nach kurzer Verhandlung wurde Einmütigkeit über eine 80 prozentige Erhöhung der bisherigen Löhne für Februar erzielt. Am Dienstag und Mittwoch werden Lohnverhandlungen für die Bergarbeiter im unbesetzten Gebiet stattfinden.

Die Kohlensperre.

Nach zuverläftsgen Schätzungen der im unbesetzten Gebiet be⸗ findlichen Kohlen und Berechnung der uns auch weiterhin zum Verrbauch verbliebenen Kohle glauben maßgebende Kohlenfachver⸗ ständige feststellen zu können, daß sich die Kohlensperre durch Frankreich und Belgien erst in 2 bis 3 Monaten in Bezug auf das unbesetzte Deutschland auswirken wird. Die Gruben, die außer⸗ halb des besetzten Gebietes liegen, aber noch zum Rheinisch⸗west⸗ fälischen Industriegebiet gezählt werden, lieferten im Jahre 1921 insgesamt 12% Millionen Tonnen Kohle, d. h. rund eine Million Tonnen im Monat. Rechnet man diese Tonnenzahl von der Ge⸗ samtlieferung der Ruhrzechen für das innere Deutschland, das sind Millionen Tonnen monatlich, ab, dann ergibt sich ein Weniger von 1,2 Millionen Tonnen Kohle durch die Sperrmaß⸗ nahmen der Franzosen und Belgier.

Neues vom Tage.

Nach dem Abbruch der Lausanner Konferen;

England zieht einen Teil der atlantischen Flotte vor Gibraltar zusammen, um die Schiffe nach dem Nahen Osten entsenden zu können,wenn die Lage es erfordert. Die SchlachtschiffeResolution undRoyal Sovereign find nach den Dardanellen abgegangen, um die unter Admiral Brock stehende Flotte zu verstärken.

Die Absicht Frankreichs.

Die Folgen des Abbruchs der Lausanner Konferenz lassen sich vorläufig nicht übersehen. Frankreich hat auf dieses Ziel hingear⸗ beitet, indem es die türkische Regierung vor der entscheidenden Sitzung wissen ließ, ein Abbruch der Verhandlungen bedeute für Frankreich keineswegs einen Abbruch der freundschaftlichen Beziehun⸗ gen. Es würde zu gelegener Zeit die Verhandlungen wieder auf⸗ nehmen und zu neuen Zugeständnissen bereit sein. Worauf es Frank⸗ reich ankommt, das ist der vertragslose Zustand, der Zustand der ewigen Unsicherheit, der England im Orient dauernd in Atem halten soll. Man darf also darauf vorbereitet sein, daß Frankreich in Kürze mit der freundschaftlichen Miene der Welt sich England nähern wird, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen und seine guten Freundesdienste anzubieten. Die ungeklärte Frage bleibt die, ob sich England noch länger von Frankreich am Narrenseil in die Runde

führen lassen wird. 4

Aufhebung des Ausnahmezustandes in Bayern.

Amtlich wird gemeldet:

Auf Grund des§ 48 Absatz 4 der Verfassung des Deutschen Reiches und des§ 64 der bayerischen Verfassungsurkunde wird vom Gesamtministerium des Freistgates Banern verordnet:

1. Die durch die Verordnung des Gesamtministeriums vom 26. Januar 1923 getroffenen einstweiligen Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ord⸗ nung werden aufgehoben. 5

2. Diese Verordnung tritt mit dem 6. Februar 1923 in Kraft.

8

2.

Arbeitergruß für Ludendorff.

Aus Klagenfurt, der Hauptstadt Kärntens, meldet Wiener Arbeiterzeitung u. a.: Völlig überraschend traf am Samstag abend Ludendorff in

die

Klagenfurt ein. Als sich die Nachricht von seiner Ankunft in der