Ausgabe 
6.4.1923
 
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eiß Lloyd Arbeitervertreterin von Cardiff. S f 0Arbeiter diff. Sie stellt am een e ee ee der Augerglig sel für ene ter- a Suscernennbele baserdete alas, See eiuigte die ron foi gern der 3. Internationale ergvfffene Initiative * bah sich derselben anzuschlfeßen. 10 8 Ruhrproblem estatte von Lolan, Arbeitervertreter von Glasgow folgender 2 au 10 t: Der Kongreß betrachtet die Besetzung des Mtrarpiete lg 0 10 Verletzung des internalionalen Friedens. als eine Beeinträch⸗ ub des wirtschaftlichen Wiederaufbaues in Europa. Der Kongreß f ßt sich dem Protest der Arbeiterorganisationen Frankreichs und

7 1 nis und Jasper um eine Vermittlung. Vandervelde verurteilt post wih. been des Ruhrgebietes und sagte, es sei notwendig, aus 125 1 rigen Lage mit Hilse einer Entente der belgischen, franzö⸗ f in Bua, sssschen, italienischen und deutschen Arbeiter herauszukommen. tion erfung In Ank; ing an die Reise der alliierten Sozialisten nach Ber⸗ Lerfassurg* der Redner, daß die deutschen Sozialisten auf die Frage der ition und 4 rten Genossen einen sachlichen und genauen Reparationsplan 1 die 906 legt haben, der sich dem 0. f 5 Frankfurter Reparakionsplan N e. anz bestin 7 5 Kongreßvertreter Hubin erklärte, daß die deutschen So⸗ Bularest g 3* sich so schnell wie möglich von der Regierung Euno lossagen ee, Aide der game der Ga fegrte der peuußse gere ele 5 aus;Wir sind darin einig, daß die Reparationen not⸗ 4 dab dag, wendig sind und daß Deutschland das zerstörte Gebiet wieder aufbaut. dort zul. Wir wollen die Sicherheit Frankreichs und Belgiens gewährleisten. werden en 5 0 auch verlangen, daß das deutsche Reichsgebiet respek⸗ wie aus;. Noch der Rede Hiferzinge mahm ein Berteter der Labour Pur, Merriß, dasEr bezeichnete die Ruhrbesetzung als einen igen 1 toß gegen den Versalller Friedensvertrag und verlangte die Zu⸗ e der Besatzungstruppen sowie die Aufnahme Deutschlands wammensitgs ß. 3 e, Die neuen hessischen Staatsanleihen. rigen Nach mehrjähriger Pause bringt der hessische Staat letzt wieder 2 Anleihen auf den Markt, deren Erlös teils für den weiteren Ausbau der staatlichen Braunkohlenwerke in arty. Odberhessen, teils für die Errichtung neuer Wohnungen, teils für sonstige Bedürfnisse bestimmt ist. 15 den Uu Der Staat hat heute keine eigenen Anleihe⸗Schulden r als 300 10 r, da diese s. Zt. sämtlich vom Reich bei Uebergang der alistichen senbahn auf dieses übernommen worden sind. Lediglich schwebende Schulden sind vorhanden, die jetzt im Verhältnis Leben in? zum Vermögen und den laufenden Einkünften des Staates entdetkt ß nur einen ganz geringen Umfang haben. err im Fun Die letzte abgeschlossene Jahresabrechnung des Staates, diejenige für 1921, zeigt einen Ueberschuß von mehreren n haben, 1 Milliarden Mark, und auch die Rechnung für 192² wird! trotz aer. der starken Steigerung aller Ausgaben infolge der Geld⸗ ie Stud entwertung noch verhältnismäßig günstig abschließen. dale ß Das werbende Staatsvermögen besteht in erster Linie gatbehn aus 75000 Hektar Waldungen. die für dieses Jahr einen der gen, dc Ertrag von mindestens 20 Milliarden Mark erwarten lassen, eue% daz kommt landwirtschaftlicher Grundbesit von insgesamt hnlich 13 500 Hektar, größtenteils verpachtet und zwar neuerdings Slien nach dem Naturalsystem; der Ertrag hieraus ist auf nahezu ee 2 Milliarden Mark anzunehmen. 5 in 5 f Die dem Staat gehörenden Braunkohlengruben in . t Dberhessen haben eine Jahresförderung von 200 000 Tonnen n die K netto, die sich noch wesentlich steigern läßt. Hiervon werden üer 3. Zt. 94 von dem Elektrizitätswerk Oberhessen in Anspruch mou genommen und/ als Rohbraunkohle und Preßsteine ver⸗ die 90 kauft. Die Roheinnahme aus diesem Ertrag wird sich für des du F dieses Jahr auf rund 8 Milliarden Mark beziffern und wird auen und auch bei entsprechenden Abschreibungen die Anlagen gelten wortlh übrigens als erstklassig und durchaus modern stets aus⸗ ien hallt reichen, um die Aufwendungen für die Gruben voll zu ver⸗ Detbal. b zinsen. Dauernder Absatz für nahezu die gesamte Förderung A muß n ist durch einen langjährigen Vertrag mit der Provinz Ober⸗ 00 hessen für deren die ganze Provinz umfassende Licht⸗ und Mute, 07 Kraftwerke gesichert. 5 i die 9 7 Von den beiden Bädern deckt Bad Nauheim, das be⸗ nicht a bannte Vad mit Weltruf. dessen Einrichtungen vollkommen ian dn be, modern sind und auf höchster Stufe stehen, seine Unkosten, 00 i, w während das kleinere, Bad⸗Salzhausen, nur eines kleineren een gu Zuschusses bedarf. a. 90 65 40 Die Sicherstellung der Anleihen ist somit nach jeder et% Richtung und für alle Verhältnisse durchaus gewährleistet. 335 A Von den beiden Anleihen bietet die Mar kan leihe mit dem Me dh geenzen, sich nach dem Reichsbankdiskontsag ruhenden Zins sertz. 10 du een Zeichen einen Ertrag, der sich jeweils den Veränd runden s a denon g Lies von 8 Prozent 155 5 e 1275 gesichert. wübrend der

aller fre

Shydzaldemokrttischen Partei stattgefunden. An erster Stelle wurde 6 n und vom Kongreß mit großer fstwroche 8 0 50

0 n, das Problem einer

internationalen Organisation der sozialistischen Parteien, die bisherigen Internationalen abgelöst werden sollen und s die Frage der Ruhrbesetzung. Die Debatte wurde eröffnet

Dentschlands die Okkupation an und verlangt die

255 Besehungsteuppen. W Der deutsche Delegierte, Crispien, erklärte darauf, daß die Stel⸗

ung der Deulschen einfach wäre. Sie verlangen die Zurückziehung

emden Okbupationstruppen, aber sie legten keinen Wert auf

Abgng der englischen Truppen, wenn die französischen Bestände ni gleichzeitig abrückten. Uebrigens gehöre Köln nicht zum 1 9 Nach dieser Intervention nahm der Kongreß die Entschlüsse von

6 Der belgische Sozialistenkongreß. Reparationsfrage und Ruhrbesetzung. An Ostern hat in Brüssel die Jahreskonferenz der belgischen

die Frage des weißlichen Stirumrechts für die Propimzialwahlen be⸗

95 a8 e beschlossen, 54 Aus⸗

dehnung marr 5

ummalwahlen bestand, abzulehnen. ee Weiter nahm der Kongreß eine Entschließung an, won

die Ruhrbesetzung miß billigt 15 50

wird. In einer Schlußrede sagte Vandervelde, daß eine demokratische

erung das Reparationsproblem einen Vergleich, bezw.

einen Schiedsspruch lösen würde. Diese Erklärung9 lebhaften

ll. Vandervelde führte weiter aus, daß die Sozialisten nicht

weniger als die anderen Parteien den Wunsch hätten, Frankreich und

en die Wiedergutmachungen zu sichern, auf die beide Länder ein

5 hätten. Er rühmte die Bemühungen der belgischen Minister

selen Europas. Jwef der wichtigsten Probleme sind zur Erörterung J Pöczstsatz von 16 Prozent bei weiterem Steigen des Zinssatzes einen angemessomen Ausgleich für die Erhöhung der notwendigen Ausgaben für die Lebenshaltung gewährt.

Die Braunkohlen⸗Roggen⸗ Anleihe eine geringere Verzinsung, nämlich 6 Prozent, womit sie aber doch noch über den Zinssuß fat aller anderen wertheständigen Anleihen hinaus geht. Sie bietet aber durch Bemessung des Wertes der Ein⸗ heit nach dem Mittel der Durchschnittswerte von 2 wichtigen Boden⸗ cherstellung gegen die jetzigen Schwankungen der Markwährung. Dem Gläubiger bleibt die heutige Kaufkraft seines Marlkapitals erhalten. Steigt diese infolge einer Besserung der Mark, so ist allerdings der Zinsertrag, der für die Einheit jeweils vor Be⸗ ginn des Zinsjahres öffentlich bekannt gegeben wird, entsprechend geringer; doch kann der Gläubiger dafür, da dann auch die Waren billiger geworden sind, so viel kaufen wie heute. Mark, so bekommt der Gläubiger, einen entsprechend Gleiche gilt für die Rückzahlung.

Eimen besonderen Vorteil bietet diese Anleihe dadurch, daß sie als er ste unter den wertbeständigen Anleihen sich von der Bindung an nur eine Substanz frei gemacht und zwei Substanzen, Braunkohle und Roggen, zu Grunde gelegt hat, sodaß etwaige Schwankungen auf dem Markt der einen Substanz sich wohl zumelst durch die Haltung der Preise für die andere Substanz ausgleichen werden.

Ein weiterer Vorzug ist darin die beiden Unterlage⸗Werte, Vraunkohle und Roggen, selbst zu Eigen⸗ tum besitzt, bezw. produziert, während viele der zuletzt herausgekom⸗ menen sogen. wertbeständigen Anleihen welche die Schuldner sich jeweils erst selbst kaufen Die jährliche Förderung an staatlichen Braunkohlen, wie

erzeugmissen eine gute Si

bewertet werden muß,

stanzen hatten, mußten.

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auch der Eingang der in Roggen zahlbaren Pachtschillinge aus den Gütern, ist aber jeder für sich und besonders aus beiden zusammen so groß, daß dadurch Zinsen und Tilgung jederzeit um ein Vielfaches, und sogar auch das geschuldete Kapital, selbst noch um ein Mehrfaches überdeckt werden. Es ist also wohl den weitgehendsten Ansprlichen

Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß, was dem Publikum noch wenig bekannt ist, durch die neueste Steuer⸗

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gesetzt worden ist, sodaß jetzt wieder, wie früher, dem Gläubiger das voll ausgezahlte Zinserträgnis verbleibt, sondern daß auch der Depotzwang aufgehoben ist und die Erwerber von Effekten diese aufbewahren können, wo sie wollen. Dadurch dürfte auch für gar viele der Anlaß weg⸗ gefallen sein, Kapitalien in bar und damit ohne Zinserträg⸗

bringt zwar

wirtschaft bei sich aufzubewahren.

leihen die kostenlose Eintragung in das Staatsschuldbuch geboten, wenn auch mit einjähriger Sperre. Sie können sowohl jetzt schon gleich Schuldbucheinträge zeichnen, wie auch jederzeit später Schuldverschreibungen gegen Schuldbuch⸗ forderungen eintauschen. Damit sind sie, was für viele, namentlich mittlere und kleinere Kapitalisten wertvoll ist, der lästigen und auch unter Umständen gefahrvollen Auf⸗ bewahrung der Wertpapiere überhoben.

Sinkt dagegen die da dann auch die Einheit höher höheren Ertrag. Das

1

Lokale Parteinachrichten. An die Ortsvereine des 6. Unterbezirks(Grünberg).

Am Sonntag, den 15. April, nachmittags 2 Uhr findet in Grünberg im LokaleCafs Stein eine

Unterbezirks⸗Konferenz mit folgender Tagesordnung statt: 1. Jahresbericht. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Bezirksmalfeier.

Zu dieser Konferenz werden die Ortsvereine Grünberg, Queck⸗ horn, Lauter, Ettingshaufen, Weikartshain, Göbelnrod, Saasen, Lumda, Beltershain, Stangenrod, Stockhausen und Reinhardshain ersucht, Vertreter zu entsenden. Kein Ort darf fehlen.

Der Vorstand.

zu finden, daß der Hessische Staat

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