Herd die Sia„ knsbesor re Fir gergrat⸗ organ, der Peuple, setzt den Kampf gegen die Nuhrbesetzung trotz der sortgesetzten Angrifse der bürgerlichen Presse sort. Erneut er⸗ klärt der Peuple:„Wir glauben auch weiterhin, daß die Ruhr⸗ besetzung ein tolles Abenteuer ist und werden es auch weiterhin als solches behandeln. Von dem ersten Tage an haben wir voraus⸗ gesehen, daß das Unternehmen, weit entfernt, etwas einzubringen, als Belastung wirkt, daß es unentwirrbare Schwierigkeiten wirt⸗ schaftlicher und technischer Art verursacht, daß es von Streiks und blutigen Zwischenfällen begleitet sein und Frankreich und Belgien von der übrigen Welt isoliert wird.“
Daß es auch im bürgerlichen Lager Belgiens über den ver⸗ hängnisvollen Einbruch ins Ruhrgebiet zu dämmern beginnt, dafür liefert die Libre Belgique einen Beweis. Im Ruhrgebiet, so führt 1 aus, seien zwar ungsheure Kohlenvorräte aufgestapelt, aber es
schwierig, zu sagen, wieviel Zeit man für den Abtransport der Koplen brauche, wenn man bedenke, daß die belgischen Truppen jetzt schon dre Monate im Ruhrgebiet seien. Vor die schmierigste Frage werde men aber gestellt, wenn man sich frage, was werden oll nach dem Abtransport der beschlagnahmten Kohle. Denn überall, wo ein Eingriff in die Werke erfolge, legten die Arbeiter 1 Arbeir nieder. und um die deutschen Bergarbeiter zu zwingen für die Besatzung zu fördern, dazu bedürfe es bundcst⸗ tausend Soldaten mehr im Ruhrgebiet. Gar keine Rede könne aber davon sein, daß Belgier und Franzosen selbst die Berawerke des
rgebiets ausbeuten.„Ohne die wohlvollende oder erzwungene Unterstützung der Deutschen wäre das eine kostspielige Verrückt⸗ it.“ Und woher die Arbeitskräfte nehmen? Selbst wenn sich elche fänden, so entstünden dadurch Kosten, daß die Tonne Kohle einen fabelhaften Gestehungspreis erreichte. Zum Beweis für die Schwierigkeiten erzählt der Berichterstatter der Libre Pelgique, daß man die größte Mühe gehabt habe, vier Kranensührer für den Hasen Ruhrort aufzutreiben. Man hat schließlich alle vier unter den Arbeitslosen Antwerpens gefunden und mit einem Tages verdiensi von 40 bis 45 Franes angeworben.
Politische Uebersicht.
Dollaranleihe und Marksturz.
Das Ergebnis der Dollaran leihe bleibt mit einem Zeichnungsbetrag von 50 Millionen Goldmark wesentlich hinter den Erwartungen zurück, die man an sie knüpfen ißte angesichts der Tatsache, daß die Devisenbestände der itschen Wirtschaft fraglos um ein Vielfaches größer sind der geforderte Betrag. Das Zeichnungsergebnis ist eine sstarke Anklage gegen Industrie und Handel, die es unterlassen haben, dem Reiche in seiner größten Not nicht unbedingt notwendigen Devisenvorräte zur Ver⸗ ung zu stellen. Auch die Tatsache, daß Deutschland jetzt eine bürger⸗ iche Regierung hat, in der Wirtschaftler vom Schlage des Herrn Dr. Becker maßgebend sind, hat auf das Verhalten Devisenbesitzer nicht den geringsten Einfluß gehabt. Es hat keinen Sinn, wenn man darauf derweist, daß er drohende Einspruch der Reparationskommission gegen ie Dollaranleihe des Reiches die Stimmung der Anleihe⸗ ichner beeinträchtigt habe. Den Banken war bekannt, daß, nachdent die Reichsbank einmal auch autonom geworden „sie auch zur Mitbürgschaft herangezogen werden konnte d schon dadurch eine ausreichende Gewähr für die Sicher⸗ eit der Anleihe vorlag. Aber auch in der Organisation der Anleihe wie ihrer Durchführung sind wesentliche Mängel zutage n. Die schmerzliche Erfahrung hat gezeigt, daß die ozialdemokratie durchaus recht hatte, als sie verlangte, daß ine wertbeständige Anleihe zusammen mit anderen Maßnahmen zur VBeschränkung der Devisen⸗ spekulation erfolgen müsse. Statt dessen kam die Depisenanleihe erst vier Monate nach der Devisenverord⸗ ng. Dann aber hat die Reichsbank entgegen dem Inter⸗ sse ber Anleihe gearbeitet, als sie, dem Drängen des Groß⸗ handels nachgebend und in zu weitgehender Rücksicht auf
Der Deserteur.
Roman von Robert Buchanan.
Es kann nicht verschwiegen werden, daß der Korporal eit dem Absturz Rohans eine große Unruhe an den Tag egte. Er, der dem Kanonendonner standgehalten hatte, hne mit einer Wimper zu zucken, zitterte, wenn die großen,
urigen Augen Mareelles sich vorwurfsvoll auf ihn ichteten. Er fühlte sich schuldig und war froh, wenn ihm emand Gesellschaft leistete; er hätte auch mit Mikel Grallon rlieb genommen; aber dieser blieb bald nach dem denk- ürdigen Ereignis in der Kathedrale ganz aus. Wer den urschen genau beobachtet hätte, würde gesagt haben, daß r das Opfer eines folternden Kummers sei. Er begann ein tilles, geheimnisvolles Wesen zur Schau zu tragen, sprach wenig, suchte die tiefste Einsamkeit auf und verbrachte seine 5 in planlosem Herumstreifen auf den Klippen, seine a0
chte zur See. Von seinen Streifzügen auf den Klippen
rachte er weder Seegras, noch Meerfenchel, vom Meere
8 Fische mit heim. Von Natur ein arbeitsamer, tätiger ensch, wurde er plötzlich träge.
An einem regnerischen Tage fand er sich bei der heiligen
ffinesleiter plötzlich einer alten auf einen Stock gestützten
rau gegenüber, die ein Körbchen auf dem Arme trug. Sie euchte vom Aufstieg. Als sie seiner ansichtig wurde, wich 5 Bluttropfen aus ihrem vergrämten Antlitz und ihre ippen färbten sich ganz blau.
„Ei, Mutter Gwenfern! Ihr seid das letzte Weib,
welches ich in diesem Hundewetter hier zu finden gedacht ätte! Darf ich Euch den Korb abnehmen? Ihr scheint er⸗ schöpft zu sein.“
Als er den Arm ausstreckte, um ihr die Bürde abzu- nehmen, wich sie zitternd vor ihm zurück.
„Um des Himmels willen, Mütterchen, Eure Zähne klappern ja wie im Fieder! Wie konntet Ihr in diesem strömengen Regen daran denken, auszugehen? Macht, daß Ihr so bald als möglich in die trockene Stube kommt! Euer * ist ja ganz durchnäßt, Ihr werdet Euch den Tod
olen!“
Während er mit erheucheltem Mitleid sprach, durch⸗ hohrte er mit scharfen, spähenden Blicken die zitternde Alte,
lockert hat und so es den Privaten ermöglichte, zu der⸗ selben Zeit Mark gegen fremde Devisen zu verkaufen, wo sie selbst Devisen kaufte, um die Mark zu stützen. Das muß jetzt anders werden. Die Stützungsaktion der Mark ist durch den Fehlschlag der Devisenanleihe keineswegs ge ⸗ sährdet. Dadurch, daß die Banken sich zur Abnahme von mindestens hundert Millionen Goldmark verpflichtet haben, wird immerhin ein erheblicher Betrag an fremden Zahlungs- mitteln dem Zentralnoteninstitut zufließen; außerdem hat es die Möglichkeit, mit seinem Gold zugunsten der Mark zu arbeiten. Aber diese Stützungsversuche müssen nutzlos bleiben, wenn man nicht unter allen Umständen die Kredite, die das Hamstern von Devisen und mit Devisen erkauften Importwaren ermöglichen, auf das äußerste Maß zurückschraubt.
Die Reichsbank, die nun seit Jahren zum ersten Male einen zaghaften Versuch gemacht hat, ihre Aufgabe, die Aufrechterhaltung der Währung, zu erfüllen, sonst aber nur zusah, wie die Währung sich verschlechterte, ist und bleibt dafür veranwortlich, daß die Stützungsaktion gelingt. Sache des Reichswirtschaftsministeriums wird es sein, darauf zu dringen, daß die notwendigen Maßnahmen auch durch⸗ gesetzt werden.
8 Getreidepreis⸗Liebesgaben.
Das Reichskabinett hat den Preis für das letzte Sechstel der Ge⸗ treideumlage auf 650 000 Mark für Roggen festgesetzt, trotzdem sich im Zwanziger⸗Ausschuß eine Mohrheit für irgend eine Preisfest⸗ setzung nicht bildete. Wie amtlich zu dem Beschluß. der Reichs⸗ regierung bemerkt wird, wurde er von der Erwägung aus gefaßt, daß dem Sinne der Umlage gemäß eine Preisfestsetzung nicht in Be⸗ tracht kommen konnte, die einschließlich der mit der Umlage varbun⸗ denen Erfassungskosten und sonftigen Unkosten des rens den freien Marktpreis fast erreicht haben würde. Sie konnte dies im so weniger, als zwecks Durchflihvung des Abwehrkampfes die ge⸗
auf das engste zu berechnen. Andererseits ist auch nicht an dem Preis des fünften Sechstels von 600 000 Mark festgehalten worden, weil wenigstens in dem bezeichneten engen Rahmen das Mögliche ge⸗ schehen soll, um der Landwirtschaft den weiteren Düngemittelbe zug während der Frühjahrsbestellung zu erleichtern. Eine Erhöhung des Abgabepreises der Ueichsgetreidestelle, die auf den Brolpreis ein⸗ wirken würde, ist nicht beschlossen.
Die Euhöhung des U s erfolgt also, ohne daß in dem porlamentarischen Preisausschuß eine Mehrheit für eine Preis⸗ festsetzung zustandegekommen ist, Sachlich bedeutet die Erhöhung, daß der Unterschied zwischen Umlage⸗ und Marktpreisen des Getreide⸗ handels verschwindet. Damit ist die Voraussetzung für die Boseiti⸗ gung des Umlageverfahrens geschaffen, ohne daß hierüber im 5 tag iiberhaupt infolge der Quertreibereien der bürgerlichen Parteien ein Beschluß zustandekommen konnte. Gegen ein derart ei. tiges Vorgehen der Reichsregierung muß entschieden Verwahrung eingelegt werden, um so mehr, als sie mit der Festfetzung des Umlage⸗ preises flir das letzte Sechstel lediglich die agrarischen Interessen be⸗ rücksichtigt hat. Dadurch, daß die Abqabepreise der Reichsgetreide⸗ stelle nicht erhöht werden, bleibt die sonst unvermeidliche Rückwirkung des erhöhten Umlagepreises auf den Brotpreis aus. Die Differenz, die in die Milliarden geht, wird von dem Reiche durch Verbilligungs⸗ zuschlisse übernommen. Wer diese Zuschüsse zahlt, steht außer Zweifel, wenn man sich daran erinnert, daß die schwebenden Schulden des Reiches in stetem Wachsen sind und daß jede einschneidende Be⸗ lastung des Besitzes mit Stewern wieder von den bürgerlichen Par⸗ teien hintertrieben worden ist. Derselbe Verbraucher, dem jetzt der Brotpreis niedrig gehalten wird, wird später durch indirekte Steuern und durch die Notenpresse den Fehlbetrag des Reiches decken. Das festzustellen, ift notwendig, um die Ernähwmgs politik, die jetzt in durchaus falschen Bahnen betrieben wird, zu kennzeichnen.
2
Neue Verhandlungen über die Beamtenbezüge
Am 31. März fand zwischen dem Reichsfinanzmintster und Vertretern der gewerkschaftlichen Spitzenverbände eine Aussprache statt, in der als Termin für die neuen Besoldungsverhandlungen der
lich fand sie ihre Sprache wieder:„Ich bin ausgegangen, um Schnecken zu suchen, die nur bei feuchtem Wetter auf den Strand kriechen. Ich wollte mir ein Süppchen kochen; aber Du hast ganz recht, Mikel, der Weg ist lang, ich hätte nicht so weit gehen sollen.“
„Alte Beine sollten sich nicht mehr so übermüden! In Eurem Alter müßtet Ihr hübsch ruhen. Die Nachbarn finden es als merkwürdig——“
„Was finden sie merkwürdig?“ unterbrach sie ihn scharf.
„Bis vor kurzem seid Ihr stets nur vor dem warmen Herd gesessen, oder Ihr habt Euch im Hause beschäftigt; selbst an Feiertagen überschrittet Ihr nur selten Eure Schwelle, so daß wir dachten, Ihr seid leidend und Euch immer bedauerten. Seitdem Ihr aber Euren Sohn verloren habt— er ruhe in Frieden, Amen!— scheint Ihr keine Ruhe mehr zu haben, Ihr seid immer unterwegs.“
„Das ist wahr, seither bin ich rastlos!“ gab die Alte zu. „Ja, seit sie meinen einzigen Sohn ermordet haben, finde ich nirgends mehr Ruhe!“
„Aber in solchem Wetter auszugehen!“
„Wer an einem gebrochenen Herzen leidet, dem kann weder Wind noch Regen mehr etwas anhaben. Guten Tag, Mikel Grallon!“
Grallon wartete, bis die Frau in der Richtung des Dorfes verschwunden war. Ein eigentümlich schlauer und verbissener Zug lagerte um seinen Mund, als er dann ruhig die Treppe hinabstieg, rasch den Strand entlang eilte und ganz dicht an das verwunschene Tor des Heiligen Gildas herantrat. Die Flut stand noch zu hoch, um ein Eintreten zu gestatten. Er wagte sich bis an die außerste Wasserkante und versank in tiefes Sinnen; plötzlich kreuzte ein Gedanke sein Hirn und er bückte sich, um den mit grobem Kies be⸗ deckten Meeresstrand aufmerksam zu untersuchen.
Gar bald entdeckte er menschliche Fußspuren an Stellen, wo die zurücktretende Flut den Singel feucht und dunkel ge⸗ lassen hatte. Kein Zweifel, es waren die deutlichen Spuren von derben Holzschuhen und siehe da— jetzt entdeckte er auch solche eines krästigen nackten Mannerfußes. Mit der Sorg. falt eines Naturforschers maß er dieselden nach allen Richtungen; selbst der unsterbliche Robinson Crusoe konnte die Fußspuren auf der einsamen Insel nicht mit lebhafterem Interesse studiert haben, als es jetzt Mikel tat. Ein be⸗
die sich vergeblich bemühte, ihre Fassung zu gewinnei; end⸗
ernz ela Irdusttiettesse die Kredsteinschränkungen ge
samte Richtung unserer Volkswirtschaft dechin gehen muß, alle Preise
endlich erhob; aber es war ein böses, grausames Lächeln,
*
8. Aprtr bestmme wurde. rspriinglich wolte ge Rege am 10. April über die Verrechnung der am 19. März Die Vertreter der Spitzenorganisati
termin zur Folge n könnte se Her Bente mont Mitte April ohne B sein dürften. e 9. g ö 1 u nee e eine e 110 Teue rungszulage für März und April erfolgen müsse. Der Re finanzmimister erklärte srine Bereitwilligkeit, an 6. April sonh über die Regelung der Grundgehälter als auch über eine Teuenn zulage zu verhandeln. 3 1
Kommunistischer Parteiwirrwarr. „Koufuse Tendenzen“.
Meber di ärfe des Kampfes in der Kommunistischen Par täuscht die e e ihre Leser durch Totschweigen und
fristerte Berichte hinweg. Bezeichnend ist ein Ber über Deltglieberversammlung in Koln, den die Sozial bringt. Nach Darstellung der Ausführungen der Fischer heißt es wörtlich:* N 1 „Die instruktiv wirkungsvollen Ausführungen 0 nossin Ruth wurden von den Mitgliedern mit Beifall auf dal nommen. In der Diskussion machten sich einige lonfuse De denzen bemerkbar. Zwei Genossen glaubten die Haltung Zentrale in der Frage der Arbeiterregierung in Sachsen v teidigen zu müssen.(1) Die erdrückende Mehrheit der Versan* died eier en me den eee Here 2598 die im Schlußwort die Argpmente der beiden Genossen geü lich zerpflückte.(1) Eine im Sinne des Referats der 6 Ruth gehaltene Resolution wurde von den über 500 anw Mitgliedern gegen 4 Stimmen angenommen.“ Wenn in irgendeiner sozialdemokratischen Mitgliederv sammlung die ganze Versommlung sich auf den Standpunkt Oppofition gestellt hätte und die Anhänger des Warte vorstan damit abgetan nürden, daß man ihnen„konfuse Tendenzen“ jagte, in welch sensauoneller Aufmachung würde die Jahne nt f eine soiche Miiglied zversammlung berichten. Daß das in ie c Enn eigenen Partei an der Tagesordnu st,s vert hort! das kon d chm munistische Zentralorgan wohlwe Abstlmmung auf um rheinischen Varteitag, wie das Ergebnis dieser Mitgliedern 0 sammlung in Köln, zeigt daß die Stellung der Opposirson 9 1 0 KD. immer gefestigter wird. Nicht nut die Bezirke. Wasserkante und Mitteirhein stehen geschlossen hinter der O 0 sition gegen die Zentrate, auch das. beginnt gegen d Opportunismus“ zu rebellieren und die f en Abmachung vunten nur gegen eine Minderheit durchgeführt werden. zwecklos es wäre, daraus voreilige Schlüsse auf emen Zerfall KPD. zu ziehen— die Rote Fahne würde das natsivlich sefort so sind diese Symptome außerordentlich wichtig miissen bei der Beurteilung der Stärke und Leistungsfähigkeit Kommmnistischen Partei genügend berücksichtigt werden. 5 0
Parteitag der Ledeboursekte. Heilloses Durcheinander. Die Ledeboursekte hielt am F un Berliner Rathaus f ersten Parteitag ab, der 3 W
Oeff
erentin
Der Referent Liebknecht ließ u. a. 0 seinen n, der 2% Inte atio
machen.“ Efne ken a en er inv en. 1 wird uns noch aus Berlin 2
Herr Ledebour soll seines Lebens nicht froh werden. 8 Emiakeit lebt in seiner Sekte Uneinigkeit. zwei Flligel, die in Bi 8
Lächeln eines Großinquisitors, der ein Opfer peinigen il Von dieser Stunde an wurde sein Benehmen noch son 1 barer. Er vernachlässigte die Mahlzeiten und verlor den Schlaf. Mutter Gwenferns bescheidene Hütte übte en solche Anziehungskraft auf ihn aus, daß man ihn zu alen Tages- und Nachtzeiten in der Nähe derselben finden ko at. So kam es, daß die alte Frau, so oft sie ihre Schw 1 f übertreten wollte, Mikel begegnete, der ihr unter ta en
Ausreden seine Begleitung aufdrängte, so daß sie sich,— seiner Gesellschaft zu entgehen, sehr oft gezwungen fühl welt erde ins Haus zurückzukehren. Wenn er einmal der Aut bid, erde pflegte, wachten zwei andere Augen für ihn. Er benahm a wie jemand, der eine verborgene Mine vorbereitet und a 0 an
verstand es, sein Geheimnis vor jedermann zu hüten. oft er Marcelle begegnete, verwandelte sich seine geheimmi volle listige Miene in eine mitleidige.— Kurz nach seiner ersten Begegnung mit M ü Gwenfern an der Triffinisleiter hatte Mikel Grallon ein
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anderes Abenteuer, das ihm zu denken gab und ereign bach reiche Folgen nach sich zog. Als er eines Abends nicht w wie von jener Stelle, an welcher der Kampf zwischen Rohan n u 2 den Gendarmen stattgefunden hatte, herumlungerte, huschl a eine Gestalt dicht an ihm vorbei bis an den äußersten ane der Klippen. Es war schon ziemlich spät und der Mond nh dg 90 nicht aufgegangen; im Zwielicht des Sommerabends konnt 15 der er ganz deutlich das ihm zugewandte Gesicht sehen.* Na Gestalt bewegte sich nach Gespensterart rücklings. Ei u det Augenblick stockte Mikel der Atem, denn er war abergläubisk J de e er faßte sich jedoch rasch und sprang dem vermeintliln N50
Gespenst nach, um es zu fassen. Zu spät, der Abgrund schir 1 es verschlungen zu haben. Auch jetzt huschte ein grausant 9 Lächeln über Mikels Gesicht. Von nun an hatte er schon g
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friedigtes Lächeln schwebte um seinen Mund, als er sich
keine Ruhe mehr und er verbrachte fast seine ganze 8 ae zwischen den Klippen. Selbst auf die Kunde von dem A ace langen der Makrelen veränderte er seine seltsame Leben n fl weise nicht und statt, wie gewöhnlich, den Oberbefehl ubs We sein Boot zu übernehmen, setzte er einen anderen an seiß Ten Stelle und nahm mit einem Anteil an dem Fang dor 8 dar. Er sah aus wie jemand, der stets auf der Lauer liegt, n 0 8 0 ein Schmuggler, der darauf gefaßt ist, üderrascht zu we 1 oder— selbst zu überraschen. W (Fortsetzung folgt.) g 0.
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