Ausgabe 
2.6.1923
 
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N Die sozialdemokratische Frakt

zutre wird;

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um 25 Prozent zu erhöhen ist. Inzwischen ist der

* N Staatspräsident Genosse Ulrich in Berlin, 5 1

13 Verhandlungen mit der Reichsregierung dieser den Ernst der

85 Lage klar zu machen und eine wirksame

5 Reichssätze für die Erwerbslosenunterstützung zu erreichen.

7 1 Reichskonferenz des Verbandes der Sozialistischen

2 Arbeiterjugend Deutschlands.

* Die erste Reichskonferenz des Verbandes der Sozialistischen

1 Arbetterzugend nach der Vereinigung fand vom 10.13. Mai in a Görlitz statt. Die Görlitzer Partei⸗

f Gäste gesorgt. In den ausg.

1 menkunft sprach Rüdiger unserer Vertreter in de

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Verband für deuts

* ö 1 Breslau über die besonderen Schw . dem Lande, Pfarrer Jahn aus Züllchow über das Spiel. U l Die eigentliche Konferenz war außerordentlich 1 ren Delegierte beschickt. den der Parteivorstand der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei, * die Sozialdemokratischen Frakttone ** Preußischen Landtages, der Zentralbildungs 4 Tu 927 n ee u örperpflege, der Verban 12 Reichsausschuß der Jungsozialisten der V. S. P. D. das Jugend r sekretariat des A. D. G. B., der Afa⸗Cund die tin r Metallarbeiter, Bergarbeiter, e 1 ne Aus 1 treten der österrei en] Wien. M Die Berichte über den Geschäfts bericht ergänzten den . gedruckten Bericht. Westphal 0 0 Presse und Tätigkeit des Verbandsvorstandes in I Der Verband zählte am Schluß des Jahres 1 1 1 irka 105 000 Mitgliedern. Es tst beabsisichtigt, di 4 12 1 i ee 0 ben Je dadurch zu fuystematische Funktionärschulung 5 0 4 1 5 daß in dem Heim des Bezirksverbandes Mitte Faunktionärschule des Verbandsvorstandes e 1 3 n des. hei. e die Schaffung eines Reichsferien seims bemüht. E 5 e⸗ lungen, in Thüringen ein altes Gutsschloß für r längere Zeit zu mieten. Zur Ausstattung dieses 10 Sondersammlung im Verband veranstaltet wer: 1 Fvorstand und Reichsausschuß schlagen die Einzie! 1. beitrages von 100 Wer pro a ien e iht Die Presse des Verba m Berichts a 5 als au 227Arbeiter⸗Jugen 05 gegangen, sodaß 1 77 vorstand vereinigt sind. 8 157 eine große Anzahl 150 essere Ausgestaltung . 1 N geordn 1 6 ituation 1 Ollenhauer. 0. beiten des internationalen Einigungskomitees n die Grundsätze, nach denen die kommend ec gh Jugend⸗ Internationale geleitet werden J. l Gebiete am Rhein und Ruhr sprachen Scho dn mann⸗Dortmund. schilderten die Schwior

der zuversichtlichen Auffassung, allen Teilen des

*

geordneter

des Verla geech

* *

und über die Abflührun,

5 2. 1

un der praktsschen Arbeit geklärt. zusam

bedrohten Gebietes die Arbei

nahm größeren Raum ein. . 15 die Ausgestaltung der g des Verbandsbeitrages Die Auffassungen Über d waren nicht einheitlich. des polltischen Momen ine Mage r enosle Korn,

N eststellen, daß den 1 19 wenn die

1 25 Proz. Erhöhung der Erwerbslosenunterstützung.

ion des Landt

Mittwoch folgenden Antrag eingebracht: 1. die Regierung zu ersuchen, bei der Rei sosortige Erhöhung der Erwerbslosenun

2. die Regierung zu ermächtigen, die ni

derlichen Mittel aus Aena gar Lersagnee A Genosse Kaul hatte den Antrag mit folgenden Ausführungen be⸗ gründet: Die Unruhen die allüberall aufflammen, sind ein walt. des Fanal am deutschen Zukunftshimmel. Die Unruhen sind 1 5 5 1 1 Notunruhen, bervorger urch eine wahnwitzige Teuerung. 2 ni stehen können, daß die Rechte in diesen 0 öl ese Tals so ohne weiteres hinweggegangen ist. Wenn der heldenhafte Kampf der Ruhrardeiter so stark bedroht ist, daß wir zittern müssen vor der kommenden Stunde, dann muß die gewaltige Not gelindert wer⸗ den. Beseitigt kann diese Not nicht werden ohne Umwandlung der Fugen kapitalisticchen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in die sozialistische. Es sieht so aus, als ob man in Berlin nicht mehr aus

und ein wüßte. In Bensheim erhält eine Familie mit 7 Kindern 20 000 Mark Wochenunterstützung; was soll diese Familie mit diesem Geld. das normalerweise noch nicht einen Tag reicht. Die Sogia 3 ratie steht im Kampf gegen die Regierung Cuno. Es die wirtschaftliche La rund Existentfragen des ganzen hessiqchen Volkes und des Staates, die a 0 uns bewogen haben, unseren Antrag zu stellen. 5

Die Kommunisten hatten es wieder für an

s ö ö gebracht ge⸗

halten, die Gelegenheit zu einer wüsten e 5 Besudelung unserer Partei und Parteigenossen zu benutzen und Anträge zu stellen, die in ihrer absoluten Unausführ⸗ barkeit unsere Partei durch die selbstverständliche Ablehuung g solcher Anträge zu Arbeiterverrätern stempeln sollten. 1 Indessen die Demagogie ist wieder einmal vorbeige⸗ lungen. Die sozialdemokratischen Anträge * stimmig angenommen, und Genosse Raab als Arbeitsminster

hat daraufhin angevednet, daß aus Mitteln des Staates die Erwerbslosenunterstützung mit sofortiger Wirkung für Hessen

edehnten Beratungen wurden in erster Linie In einer Bezirksleiter⸗

⸗Berlin über

n staatlichen Ortsausschüssen für Jugend⸗ pflege, Albrecht⸗ Berlin über die Stellung unseres Verbandes 1 2 che Jugendherbergen, Dr. Friedländer⸗

rlin über die Aufgaben der Arbeiterjugend⸗Vereine, die ihnen aus dem Reichsjugendwohlfahrtsgesetz erwachsen, terigkeiten unserer Arbeit auf

berichtete über Organisation,

unehmendem Maße erwa aus ber Besetzung in 3

Zustände. A

Verbandes, ii 5 ee eee 9 Aus feinen Ausführungen

erschlechterung unserer wirt⸗ 0 1 5 Bestand der Verbands⸗

en elja

en werden

o groß wären.

loentlgaaung iu eme ung d 5 zen eh aneh dee gelbe wear dot welter

. 5 r Pa und Jugendorganisattonen hatten in vorbildlicher Weise für die zahlreichen Delegierten und

Außerdem waren vertreten: n des Reichstags und des gsausschuß, der Arbeiter⸗ für Arbeitersport⸗ für deutsche Jugendherbergen, der Jugendsekretariate Holzarbeiter und des Zentral⸗ der Internationale waren ver⸗ sche Bruderverband durch Philipp⸗

1600 Ortsgruppen mit Erfolg begonnene

ingerichtet wird. Zur bandsvorstand sich um

werden. Der Verbands⸗ hung eines Extra⸗

hr unter großen

rdnete Jugendarbeit

Er erläuterte die Ar⸗ tees und besprach kurz

Für die besetzten chack⸗Köln und Hof⸗

dem gelingen werde, in t weiterzuführen bis

ags hatte am

wurden ein⸗

Erhöhung der

die Tätigkeit

Zimmer⸗

stark durch 132

den Ausschüssen.

e im vorigen

lelbe eine

diese Zwecke auf Hausses soll eine

sowohl bei der

in der Inter ige Sozialistische

igkeiten, die ihnen chsen, waren aber

lbrecht-Berlin ber den Stand der

ie Art der Ver⸗ Während ein Teil

tes forderte, ver⸗

auf die primittven der Redakteur der

Verbandsvorft

zur Ausgestaltung Berücksichtigung überwiesen Resolution, die der an Rhein, Ruhr und Saar, in der Pfalz und in Baden in hartem Abweh stehenden sogialistischen Arbei bietet und der Ueberzeugung Arbeiterjugend Schulter an Schulter mit ihren älteren Genossen n wird in dem uns aufgezwungenen Kampf. Ebenso rde eine Resolütion angenommen, die den Ham⸗ burger internationalen Einigungskongreß begrüßt und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß listische Zugendintern teressen der proletartschen Ferner wurde die Abflühr

ihre Pflicht tu

einstimmig wu

die sozialtst über die Stellungde ftlichen und polttischen Leben war man sich nach sehr lebhafter Aussprache darin einig, daß der Verband e seiner Mitglieder stets im Auge behalten hung zur politischen Aktivität eine unbedingte Notwendigkeit ist und daß darüber hinaus der neue Mensch ge⸗ staltet werden muß, der die inneren Voraussetzungen für die Durchführung der sozialistischen Ideen erfüllt. Die große Mehrheit der Konferenz war ferner darin einig, daß eine enge Verknüpfung der sozialtstischen Jugend mit dem geistigen und kulturellen Leben

dings auch dann nicht alles

Zeitschrift zu verschi 0 W 58..* 7 1 7 des Genossen

hack über die eit im. et und an ger Haltung des tandes beim Beginn der Mahraltlen. 8 Nach Schluß der ausgiebigen Debatte wurden alle Anträge derArbeiter⸗Jugend dem Hauptvorstand zur

schlossen.

wirtscha

muß, daß die Erzie

der Nation die Voraussetzun

Ferienschulen für die

aufzuheben.

Jungsozialisten der V. S.

schaftlichen Jugendsektionen des Genossen Ti mim vom

Nikotingenuß zu wenden. Wahl des Hauptvoystandes,

Kleine

stellt und es hieß:Bist du nochmals die Frage an den

Unbekannten, der jetzt mit

Ueberfallenen gelang es, bei ergab es sich, daß man wurde Strafantrag gestellt. Darmstadt, 31. Mai. Unter der irreführenden U richtet eine bürgerliche Kor alten Bahnhöfe eine von d lung statt, in der Landtags

wucherung und das Verhal

friihen Vormittag war ein

und Handgranaten. Die Polizei, zerstreute überall ernstlichen Zusammenstößer schiedene Personen wur

der Lage eine feste Haltun

In der Gegend von setzten die GrubeElisabe den Ort Möckerlin unter Michel n gilt als verloren.

Auch in Mansfeld m

ging in Flommen auf. Verheerende Unwette Faltenberg in Schlesion

1112 Millionen an Gebäu 232 Millionen an Bäum

Es würde aller⸗

trägt der Schaden an Ge

Nach Vorträgen Konrad Hahnewalds⸗ Dresden über ische Erziehungsarbeit und Schröters

ist. Im Anschluß an die Aussprache wurde ein Antrag angenommen der die Abhaltung von Volkshochschulkursen durch den Verbands⸗ vorstand fordert. Außerdem sollen nach einem anderen Antrag

trag, der für alle im werbsleben stehenden Jugendlichen von 1418 Jahren eine gesetzlich sestgelegte Ferienzeit von mindestens 14 Tagen fordert, wurde einstimmig angenommen, ebenso eine Ent⸗ schlleßung, die sich gegen den Versuch wendet, durch das kommende Arbeitszeitgesetz den 8⸗Stundentag für die arbeitende Jugend

Die dann erfolgende Beratung über eine Reihe von Anträgen, die die Aufhebung der Altersgrenze von 18 Jahren für die Mit⸗ gliedschaft in den Ortsvereinen des Verbandes forderten, fand dahin ihren Abschluß, daß die Anträge auf Aufhebung der Alters⸗ grenze gegen eine kleine Minderheit abgelehnt wurden, eine Ent⸗ schlbeßung des Hauptvorstandes, nach der Vereinbarungen mit den P. D. über eine engere Zusammenarbeit in den Orts⸗, Bezirks⸗ und Reichsleitungen getroffen werden

Hauptvorstand auf den Reichskonferenzen kein Stimmrecht gewährt würde. Die Anträge wurden gleichfalls abgelehnt, sodaß in Zu⸗

angenommen, die sich mit der Zusammenarbeit mit den gewerk⸗

gewerkschaftlichen Jugendsektionen zu dieser Frage, stimmte die Konferenz einer Entschließung zu, die den Hauptvorstand mit der Weiterführung der Verhandlungen in dieser Angelegenheit betraut. Auf Antrag Thüringen wurden Partei und Gewerkschaften er⸗ sucht, sich im Interesse der Volksgesundheit ggen den Alkohol⸗ und Zum Schluß erfolgte die einstimmige

Dr. Lohmann, Schulz, Westphal, Rüdiger, Abraham⸗Berlin, Hilde Ollenhauer⸗Magdeburg, Hofmann⸗Dortmund, Spiegel⸗Stuttgart, Schröter⸗Leimig, Hübler⸗Leipzig und Fuchs⸗Gera besteht.

Ueber antisemitische Rüpeleien berichtet unser J. iter Frankfurter Parteiblatt: Im der Nacht zun 27. Mai nachts Uhr wurde ber Kellner E. in der Nähe des Zoologischen Gartens ge⸗

entgegnete der Angesprochene. Darauf richtete der eine Fremde Ruhe lassen.Damn bist du also ein Jude, war die Antwort des

daß dieser im Gesicht erhebliche Schmerzen spürte und eine ge⸗ schwollene Backe und blutunterlaufene Stellen davontrug. Dem

Friedensstörer durch eimen Schutzmann sistieren zu lassen und hier⸗

und dem Kaufmann Erwin Lenhardt zu tun hatte. Gegen beide

Stabtv. Bienstadt und Schliff gegen die Teuerung, die Aus⸗

in einer Entschließung niederlegten. Im Anschluß daran zogen die Teilnehmer der Versammlung durch die Rheinstraße, wo sich die Menge, zu der sich, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, Tausende von Neugierigen gesellten. Die Schutzpolizei war nach Kenntnis des Vorhabens heute vormittag von Mannschaften aus Butzbach und Babenhausen verstärkt worden. Schon am

Postenkette, vor dem Monument aufgefahren und am Nachmittag folgten in Lastautos gut ausgerfstete Schupoleute mit Stacheldraht

den verhaftet. Auch sollen jung⸗ deutsche Mannschaften bei Verhaftungen mitgeholfen haben. Das letztere trifft nach uns gewordenen Informationen bestimmt nicht zu. Es wäre auch eine nicht zu verstehende Ungeheuerlichkeit. Aber auch sonst ist das Verhalten des Ministertums des Innern übertrieben nervös. Gewiß erfordert der auße ordentliche Ernst

Forschheit wird die Glut nur zum offenen Brande aufgeschilrt. Große Unwetter⸗Katastrophen.

gangenen Nacht gewaltige Wolkenbrüche niedergegangen. Unge⸗ heure Wassermassen wälzten sich nach dem Bahnhof Micheln und

die oberen Etagen der Häuser. Die Beamtenkolonje am Bahnhof ebenso die Obsternte. Der Schaden geht in die Milliarden.

Leute aus ihren vom Einsturz bedrohten Häusern herauszuholen. Viel Vieh ist ertrunkon.

In Halle, wo gleichfalls durch wolkenbrucharllgen Regen viele Keller unter Wasser gesetzt wurden, schlug der Blitz mehrfach ein und zündete. Ein Fabrikgebäude mit landwirtschaftlichen Maschinen

Kreise Brieg ist die Roagenernte vollsändig vernichtet. Nach einer amtlichen Feststellung wird der Schaden im Kreise Brieg auf

befriedigt sein, da der Leserkreis der

Angenommen wurde»einstimmig eine

rkampf gegen fremden Militarismus

Unwetter. Im Fuldakal ging am Montag nachmnkttag ein klr⸗

edene Anforderungen stellt. Im Laufe der] wetter nieder, das das Tal weit unter Wasser setzte und in Gärten und auf Feldern gewaltigen Schaden anrichtete.

Die Mafern treten in Recklinghausen sehr auf und

fordern zahlreiche Opfer. An einem Tage voriger wa ven 11 Todesfälle zu verzeichnen. In einer Joumilte starben im wentgen Tagen drei Kinder. 5

Wahnsinnstat eines Vaters. Der stellungslose Kellner Blendow aus Hamburg fuhr ant

terjugend die brüderlichen Grüße ent⸗] Samstag mit seinen beiden Kindern, einem zwölfjährigen dal. N

Ausdruck gibt, daß die soziglistische

er eine einige und geschlossene sozia⸗

r arbeitenden Jugend im

für eine lebensfähige Internationale

onäre eingerichtet werden. Ein An⸗

angenommen wurde. Es lagen ferner daß dem Reichsausschuß und dem

befassen. Nach einer kurzen Erklärung A. D. G. B. über die Auffassung der

der aus den Genossem Bartels, Juchacz,

Nachrichten.

ein Jud!Das geht Sie michts an, Kellner, der ersuchte, man solle ihm in seinem Stock auf den Kellner einhieb,

in der Theobaldstraße die beiden es mit dem Lehrer Christian Michel

Uebertriebene Nervosität. eberschriftUnruhen in Dawistadt be⸗ refpondenz:Heute nachmittag fand am en Kommunisten einberufene Versamm⸗ abg. Ebner und Frau Abg. Roth, ferner

ten der Schutzpolizei sprachen und dies

Panzerautomobil, abgesperrt von einer

Schutzpolizei, unterstützt von blauer die Menschenmengen, ohne daß es zu n bis zu den Abendstunden kam. Ver⸗

g der Behörden. Aber durch übertriebene

Micheln, Bezirk Halle, sind in der ver⸗ th der Anhaltischen Kohlenwerke, sowie Wasser. Die Bewohner flüchteten in Die Saaten sind vollständig vernichtet,

sußte die Nothilfe eingesetzt werden, um

r haben in den Kreisen Brieg und unermeßlichen Schaden angerichtet. Im

den 1013 Millionen an Feldfrüchten und en beziffert. Im Kreis Faltenberg be⸗

und einer neunjährigen Tochter nach Bergedorf. Auf der

wanderung nach Steinbrück hat der Vater den beiden Kindern mit einem Felbstein den Schädel eingeschlagen. Die Kinder wurden blutüberströmt in einem Roggenfelde aufgefunden. Das Müdchen hauf nach kurzer Zeit, der Knabe liegt hoffnungslos im Kranken⸗

ause. Der Täter wurde bald darauf in Bergedorf verhaftet. Er

zationale schafft, die erfolgreich für die In⸗ war bereits zweimal in ber Irrenanstalt und war erst zu Ostern Jugend aller Länder wirken kann. ung eines Extrabeitrages von 100 Mark pro Mitglied für die Ausgestaltung des Reichsferienheims be⸗

aus der Anstalt entlassen worden.

Straßenraub in Mailand. In Mailand ist unter folgenden Vorgängen ein Diebstahl in

Werte von 1% Millionen Lire Schmuckstücken verübt worden, der an die kühnsten Taten der bekannten französischen Automobil⸗ banditen der Bande Bonnot erinnert. Eine Angestellte eines Gold schmiedegeschäftes, Frl. Vercesie, die von der Bank zurückkam, wo sie zwet Handkoffer voll Schmückstsicke abgeholt hatte,

von einem Individum angegriffen mit Hilse von zwei 8 die sich in der Nähe eines Automobils aufhielten. Der Unbe⸗

zomplicen,

kannte gab dem jungen Mädchen eintge Faustschläge auf den Kopf und 4795771 77 sich der beiden Handkoffer, die er in das

mobil warf, in das er alsdann mit seinen Komplteen einstieg. Automobil entfernte sich alsdann mit großer Schnelligkeit, wäh⸗ rend die Banditen auf die herbeigeeilten Polizeibeamten e abgaben. Es gelang den Räubern zu entkommen, von denen bis

jetzt jede Spur fehlt.

Strafkammer Gießen. Sitzung vom 29. Maß.

Die reklamierte Wagendecke. Von einer hiesigen Fürma kaufte ein Händler einen größeren Posten Altpapser. Um das Papier vor dem Abtransport gegen, Regen zu i ö es mit Decken die er zum Teil sel bft stellte, z. T. von der Ftrma entlieh zudecken. Später reklamiecte er bei der Firma eine gelbe Wagendecke, die zurückgeblieben set, und erhielt auch eine . ausgehändigt. Später stelle es sich Peraus, daß die

r Firma gehörte. Von dem Schöffengericht war der Händler wegen Betrug zu einer Geldstrafe verurteilt worden, wurde aber auf seine Berufung freigesprochen, da die Strafkammer in der Handlungsweise weder die Tatbestandsmerkmale des Betrugs

noch der Ae aul erblicken ve te. ene Treibriemen. Zwei Knechte

Kasse nachzuhelfem, stahlen ste aus der Trockenanlage des Gutes den Treibriemen im Werte von 300 000 Mk. Den Treib⸗ riemen setzten sie bel einem Bahnarbeiter Gustav R. in Uiphe der, wie er zu den Dieben auf Befragen erklärte, alles könnte ab. Sie erhielten vorerst 5000 Mk.

Sache war bald entdeckt. Die 2 Knechte beruhigten sich bei ihren Strafen, der Bahnarbester verfolgte gegen das Urteil des Schöfsengerichts, das ihm wegen Hehlere 6, menate Gefängnis audi Berufung batte aber damit kein Glück. Seine Be⸗

g wurde zurückgewiesen. 5

Billiges Holz glaubte der öfters wegen Diebstahls vor⸗ bestrafte Emil W. von Friedberg sich aus dem Wald am Winter⸗ stein bei Naub einholen zu können. Eine kleine Birke mußte auc daran glauben. Beli der Heimfahrt wurde er revidiert und frisch geschlagene Birke entdeckt. Wegen Forstdiebstahls erhielt er vom Schöffengericht 6 Wochen Haft. Da heute die Bahnumung des Angeklagten er habe den Baum unweit des Waldes abge⸗ hauen aufgefunden nicht widerlegt werden konnte, wurde er wegen Unterschlagung zu einer Gefängnisstrafe von 2 Monaten verurteilt. Der Berufung der Staatsanwaltschaft, die W. wegen Rückfalldiebstahls bestraft haben wollte, mußte insoweit der Er⸗ folg versagt werden.

Wegen Hehlerei freigesprochen wurde ein Alt⸗ händler aus Vilbel. 2 junge Burschen aus ne ein größeres Quantum Blei⸗ und Messingteile aus einem äude der Brunnenanlage in Groß⸗Karben entwendet und an den Alt⸗ händler verkauft. Vom Schöffengericht war der Händler der unbestraft schon über 30 Jahre den Althandel austibt zu einer größeren Geldstrafe verurteilt worden. Die Strafkammer konnte sich den verschledenen Schutzbehauptungen des Händlers daß er das Metall in gutem Glauben erworben nicht Face und sprach ihn frei.

Der verschwundene Filhtenst amin. Ein örsten entdeckte auf seinem Reviergang, daß aus Walde bei Hirzen⸗ hain ein Fichtenstamm verschwunden war. Sein Verdacht, den Stamm mitgenommen zu haben, lenkte sich auf einen Landwirt aus Gelnhaar, der ganz in der Nähe um die gleiche Zeit Fichtenstämme abgefahren hatte. Der Stamm war im Walde galsägt, worden. Eine Haussuchung bei dem Landwirt förderte Schwarten zu Tag, die fast die gleiche Länge hatten, wie die Abstände der Sägemehl⸗ spuren im Walde. Gegen einen Strafbefehl über 14000 Mk. wegen Forstdiebstahls erhob der Landwirt Einspruch; da Schöffengericht sprach ihn frei. Die Staatsanwaltschaft verfolgte gegen das Urteil Berufung. Die Strafkammer konnte sich heute aber auf Grund der Indizien von einer Schuld des Angeklagten nicht überzeugen und bestätigte das freisprechende Urteil.-

Sport

Spielberichte der Freien Spielvereinigung 3. Bezirk, 9. Kreis. Annerod I. Allendorf I. 9: 0. 1:0.

Am 13. 5. weilte Allendorf I. mit 8 Mann zu einem n spiel in Annerod. Annerod I., komplet jedoch mit 3 Mann satz da kein Schiedsrichter anwesend war, einigten sich beide Parteien au einen Schiedsrichter von Annerods Mannschaft, welcher das Spiel zur Zufriedenheit beider Partelen leitete. Bei dem Stande 3:0 für Am 1 und mit einem kräftigen Frei Heil trennten sich beide Mann schaften.

Lollar II. Harheim I. 0:1. 0:0. Ecken 818.

Am 20. 5. trafen sich beide Mannschaften zu einem Gesellschafts⸗ spiel. Beide Partelen spielten offen und gaben ihr bestes her, aber es kommt in der ersten Halbzeit zu keinem Erfolg, denn die Vertei⸗ digung ist auf der Hut. In der zwelten Halbzeit kann Harheim das 1. Tor für ihre Farben buchen und so bleibt es bis zum Schlußpfiff Da Schiedsrichter nicht anwesend, einigen sich beide Parteien au) einen Sportgenossen von Harheim, welcher das Spiel umsichtig leitete Marburg I. Frankfurt⸗Boraheim II. 3: 2. 2 0. Ecken 65

Obengenannte Mannschaften trafen sich am 20. 5. zu einem Freundschaftsspiel im Marburg. Durch eifriges Spiel kann Marburg in der ersten Halbzeit 2:0 führen.

Nach Halbzeit drängt Frankfurt⸗Bockenheim etwas mehr und er zwingt auch das 1. Tor. Marburg holt sofort wieder auf. am Schluß macht Marburg Hand und der gegebene Elfmeter wird zum 2. Tor verwandelt. Kurg darauf Schlußpfiff und bei dem Stande 3: 2 für Marburg trennen sich beide Mannschaften. Der Schiedsrichter leitete das Spiel korrekt.

Nieder⸗Ohmen J. Gießen II. 220 20. Gießen weilte in N.⸗O., das hatte 2.45 Uhr seinen Anfang! N. O. geht gleich in Führung und kann schon in der 20. Mimute ein senden. G. versucht die Führung an sich zu nehmen, ber vergebens denn 15 Minuten später sendet N.⸗O. zum zweiten Male ein. Ju

bäuden 1200 Millzonen Mark.

der zweiten Halbzeit versucht Gießen den Ausgleich zu erzwingen

*