Ausgabe 
29.2.1920
 
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Gelegenheiten ins Gedächtnis zurückrufen könne, bei denen sie dieselben, von vielen bewundert, getragen hatte.Nun, Schwester, fragte sie,möchten Sie nicht gern einige dieser Juwelen haben?

Nein, war die Antwort,ich besitze viel kost⸗ barere Juwelen!

Wie ist das möglich? Meine Schmucksachen sind doch die schönsten im ganzen Lande. Wo haben Sie Ihre? Sie tragen sie ja nie.

Die Pflegerin hielt ihre Bibel empor und sagte:Meine Juwelen sind hier drin verborgen.

Die Dame, welche dachte, daß die Schmuck⸗ sachen wirklich in dem Buche verborgen waren, sagte: Bitte, nehmen Sie Ihre Juwelen heraus und zeigen Sie sie mir.

Ach, antwortete die Krankenschwester,meine Juwelen sind so kostbar, daß ich Ihnen nur immer eine auf einmal zeigen kann. Dann öffnete sie die Bibel und las:Ich habe gelernt, bei welchem ich bin, mir genügen zu lassen.(Phil. 4, 11.) Sie erzählte ihr von dem Schatz, den sie im Himmel hatte, und daß, wenn sie auch arm sei, ihr Vater im Himmel doch reich sei und für sie sorge. Sie erzählte von dem großen Glück, das sie in Jesu habe, und wie sie geduldig warte auf das Kommen Seines Reiches.

Schwester, so etwas habe ich nie gehört, rief die Dame erstaunt aus,wie glücklich müssen Sie sein! Ich wünschte, ich wär's auch. Am nächsten Tage sagte sie zu der Schwester:Ich möchte gern einen anderen Ihrer Juwelen sehen; der, den Sie zeigten, war wundervoll.

Die Krankenschwester öffnete von neuem ihre Bibel und las:Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sünder seligzumachen, unter welchen ich der vornehmste bin.(1 Tim. 1, 15.) Als sie noch einiges hinzufügte, kat Gott der Dame das

Herz auf. Auf einmal fand sie, daß sie eint Sünderin sei, und daß Jesus Christus ihr Heiland sei. In Ihm fand sie bald Ruhe, Frieden und Freude.

K

Was der Mensch sät, das wird er ernten.

Einer meiner Freunde hatte einen Onkel, der ein Krüppel war, und den hatte er nie anders ge⸗ kannt. Dieser Onkel war das Opfer eines Unfalls geworden, und seit der Zeit hinkte er. Er selber aber schrieb diese Verunstaltung einer Heimsuchung Gottes wegen seines schlechten Wandels in der Jugend zu. In der Tat hatte er und sein Freund in einem Dorfe der Berner Alpen die Grausamkeit begangen, sich durch Quälen von Vögeln zu be⸗ lustigen. Nachdem sie diese gefangen hatten, hielt sie der eine in der Hand fest und der andere schnitt ihnen die Zunge ab und setzte sie alsdann in Frei⸗ heit. Welche Frechheit, welche Grausamkeit! Und was ist mit dem anderen jungen Manne geschehen! Denn er war es, der dieses gräßliche Geschäft an gestiftet hatte, und der die grausame Tat ausführte, während sein Kamerad den Vogel hielt. Er wurde ebenfalls für sein ganzes Leben ein Krüppel. Ferner waren zwei seiner Kinder taubstumm und schwach⸗ sinnig, so daß der Vater sich ihrer schümte. Woll läßt sich nicht spotten, was der Mensch sät, wird er ernten.(Gal. 6, 7.) Wisse, daß deine Sünde dich finden wird(4 Mose 32, 23); und wenn es nicht hienieden ist, so wird doch daz Gericht nicht ausbleiben. Vor dem Thron des höchsten Richters in der Ewigkeit findet alle seinen gerechten Lohn.

Lieber Leser! Mag deine Sünde nun groß oder klein sein, du wirst ihr eines Tages wieder begegnen, Erkenne sie doch heute, bekenne sie und nähere dich doch Dem, der allein ihr Gericht und Urteil und ihre Folgen hinwegnehmen kann.

Versammlungs-Anzeigen.

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntag Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; % Uhr Versammlung; Uhr Christlicher Verein junger Männer; jeden Mittwoch Uhr Bibelstunde; jeden Freitag Uhr Gebetsstunde.

GN

Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen.

GN

Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm. 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend; abends 8¼½ Uhr Predigtgottesdienst; Dienstag abends Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde; Mittwoch abends Uhr Jugendbund; Donnerstag abends Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 87½, Jeden Dienstag und Donnerstag abends Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim Jeden Sonntag Versammlung.

Bezirk Nidda Schotten.

Nidda(im Burghof). Jeden Sonntag abend 9 Uhr Bersammlung jeden Montag abends 9 Uhr Gebetsstunde; ieden Dienstag abends 9 Uh Bibelstunde.

Schotten, Hauptstr. 99. Jeden Sonnkag mittags 12½ Uhr Sonn tagsschule; jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung, jeden Mittwoch abends 9 Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde.

Anderungen siehe Tageszeitung der Orte.

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Bezirk Sellnrod. Jeden Sonntag abends Uhr Versammlung und zeden Mittwoch und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung.

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Nr. 11/1.

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Ehre sei uf Jehova