Ausgabe 
14.3.1920
 
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Aufwärts!

Gemeinlchaftsblatt für Bellen

Trschelnt alte vierzehn Tage. Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Gießen.

Redakteur: Prediger O. Dreibholz, Dad Dianfenbutg. Verschiedene Mitarbeiter. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b H., Cassel.

Nr. 11/1z.

Sonntag, den 14. und 21. März 1920.

13. Jahrg.

Wenn sich schon ein Heer wider mich legt, so fürchtet sich dennoch mein Berz nicht. Wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf Ihn. Pf. 27, 8.

der Weg zum Sieg. Nacht geht vor Recht, zt es im täglichen Leben, aud es erscheint ja auch is ganz natürlich, daß der Stärkere über den Schwä⸗ geren herrscht. Unser Hild aber führt uns eine Szene vor Augen, die das Zegenteil zeigt. Hier be⸗ ingt der eben dem benalter entwachsene David den Riesen Go⸗ llath. Die Philister und raeliten befanden sich * Kriege miteinander. Die Israeliten wagten zicht aus ihrer Stellung amen denn der iese Goliath, der sich Zalich zeigte und sich in Rechen, höhnenden Läster⸗ orten erging, flößte ihnen cht ein.

Da kam David eines kages zu seinen Brüdern Lager. Auch er sah ben Riesen und hörte eine spottenden Redens⸗ nten. Es tat ihm weh, denn diese frechen Worte uchteten sich nicht nur gegen sein Volk, sondern vor

gegen seinen Gott, den er von ganzem Herzen lebte. So trieb ihn die Liebe zum Herrn, gegen diesen Feind zu ziehen. Wie mancher streitbare elit mag wohl über den zarten Jüngling ge⸗

Alchelt haben, selbst seine Brüder hielten ihn für an⸗

kaßend und wollten ihn von seinem Vorhaben zurück. galten. Allein David ließ sich nicht beirren, galt es doch,

re seines Gottes zu retten. Und im Vertrauen uuf Jehovah stellte er sich dem Riesen zum Kampf.

David und Goliath.

Wie mag Goliath ihr wohl höhnisch lächelnd von oben bis unten an⸗ geschaut haben! Nicht einmal eine Kriegsrüstung hatte David an; nein, in seiner leichten Hirten⸗ kleidung kam er, aber im Aufblick zum Herrn sprach er zum Riesen:Heutiges⸗

tages wird dich der HErr

in meine Hand geben. Er war seiner Sache ge⸗ wiß. Und nicht lange dauerte es, bis der Feind blutend zu seinen Füßen lag.

Lieber Leser, auch dit gegenüber steht ein Feind, der stärker ist als du. Hast du ihn erkannt, weißt du etwas von seiner Macht? Ich meine die Sünde. Die eiserne Faust hält sie dir entgegen, und du mußt dich ihr unterwerfen, wenn nicht ein Anderer mit dir und für dich kämpft. Dieser Eine heißt Jesus. Nur Er allein

kann dich befreien, nur durch Ihn kannst du über⸗ winden. Ganz sicher kennst du den Bibelvers noch: Wir überwinden weit um Deswillen, der uns ge⸗ liebt hat. Hast du dieses Wort aber auch ver⸗ standen, kennst du Den, der dich so geliebt hat, daß du um Seinetwillen überwinden kannst? Am Kreuz auf Golgatha hing Er dir und mir zugut, das war unsere Strafe, die Er auf sich nahm. So groß war Seine Liebe zu uns. Nun können wir begnadigt dahingehen. Aber muß nicht diese Liebe Gegenliebe erwecken? Es kann nicht anders sein.