Ausgabe 
9.5.1920
 
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dieser Jahre war ich in 45 Seeschlachten und Ge⸗ fechten, erhielt 13 Wunden, litt dreimal Schiffbruch, einmal verbrannte unser Schiff, zweimal schlug unser Boot um, ich hatte fünfzehnmal Fieber mancherlei Art und immer war die Bibel mein Halt und mein Trost! Dies alles bezeuge ich mit meiner eignen Handschrift.

Wahrlich, eine vielgebrauchte Bibel! Und welch inhaltsreiche Geschichte erzählen diese schlichten Worte auf jenem weißen Blatte! Man hört da das Brausen des Sturmes, das Toben der Wellen, das Krachen des Schiffbruchs, den Donner der Seeschlacht, das Stöhnen der Verwundeten, das Seufzen der Fieber⸗ kranken und aus aller Angst und Gefahr kehren wir zurück zu jenem Buche und vernehmen:Diese

Bibel war mein Halt und Trost! Muß wie ein Bergungsort, schrieb vor Tausenden von

das nicht ein wunderbares Buch sein? Ob es wohl

ein zweites gibt, das sich ihm an die Seite stellen ließe? Nein, wahrlich nein; undHimmel und Erde werden vergehen, aber Gottes Wort wird nicht vergehen. a

Teurer Leser, nimm's zu Herzen! Einmal, sei's nun in dieser Zeit, sei's in der Ewigkeit, mußt du dich und dein Leben vor Gott sehen in Seinem Lichte und dich verurteilen. Geschieht's jetzt, am Tage des Heils, so kannst du in Jesu Blut Ver⸗ gebung und Rettung finden. Nach dem Tode aber ist das Gericht! O so laß Gott heute noch in Seinem Worte zu dir reden!

Ein Bergungsort.

Ist einmal das Gewissen durch das Wort Gottes aufgeweckt worden, so erwacht damit ein tiefes Ver⸗ langen nach einem Bergungsort. Man kommt zum Bewußtsein der ernsten Tatsache, daßalles bloß und aufgedeckt ist vor den Augen Dessen, mit dem wir es zu tun haben(Ebr. 4, 13), und in diesem Bewußtsein sucht man ängstlich nach einem Bergungs⸗ ort vor diesen alles durchdringenden Augen. Schon bei Adam finden wir dieses Suchen. Nachdem er in die Sünde gewilligt hatte, sagte er zu Jehovah: Ich hörte Deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt, und ich ver⸗ steckte mich. Im letzten Buche der Heiligen Schrift haben wir das Gleiche. Dort werden die furchtbaren Gerichte beschrieben, die Gott am Ende der Tage über die Erde kommen läßt, und wir hören die Menschen zu den Bergen und Felsen sagen:Fallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht Dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorn des Lammes.(Offb. 6, 16.)

Ja, der Mensch bedarf eines Bergungsortes vor dem Angesicht des heiligen Gottes. Er ist ein unreines, sündiges Geschöpf. Das Gericht Gottes muß ihn erreichen, wenn er nicht Bergung sucht und

findet vor Gottes gerechtem Zorn. Glaubst du das?

Es gibt viele Menschen, die sich hinter ihren Gebeten, ihren vermeintlich guten Werken oder dem fleißigen Gebrauch der sogenannten Gnadenmittel zu bergen trachten alles Dinge, die nicht mehr Schutz gewähren als der Baum, hinter dem Adam sich vergeblich zu verstecken suchte. Das Wichtige ist, den wahren Bergungsort zu erreichen. Aber wo ist er zu finden? Gott allein kounte ihn be⸗ reiten, und Er hat es getan. Kein anderer Bergungs⸗ ort bietet Schutz. Mit menschlichen Mitteln ist da gar nichts zu machen. Darum sei Gott ewig dafür gepriesen, daß Er selbst den sicheren Bergungsort bereitet hat!

Schon im Alten Testament lesen wir von diesem Bergungsort.Und ein Mann wird sein

Jahren der Prophet Jesaja.(Kap. 32, 2.)

Wer ist denn dieser Mann? Es ist Jesus, der Mann der Schmerzen.Er hat selbst unsere Sünden an Seinem Leibe auf dem Holze getragen. (1 Petri 2, 24.) Er hat für Sünder gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf daß Er uns zu Gott führe.(1 Petri 3, 18.) Er ist ins Grab gelegt, aberauferweckt worden durch die Herrlichkeit des Vaters(Röm. 6, 4) und sitzt jetzt verherrlicht auf des Vaters Thron. Das ist der Mann, den Gott zu einem Bergungsort gesetzt hat für die schuldigen, unter ihrer Sündenlast seufzenden Sünder. Solchen ruft Jesus selbst zu:Kommt her zu Mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und Ich werde euch Ruhe geben!(Matth. 11, 28.) Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an Ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch Seinen Namen.(Apg. 10, 43.) Deshalb, du lieber unbekehrter Leser,glaube an den HErrn Jesum, und du wirst errettet werden. Und bist du errettet, so kannst auch du, wie einst der Psalmist, nach oben blickend, frohlockend ausrufen:Du bist ein Bergungsort für mich.(Ps. 32, 7.)

2(Samenk.)

Schwere Verantwortung.

Unter den Aufzeichnungen eines früheren Ge⸗ fängnisgeistlichen befindet sich eine ergreifende Erzäh⸗ lung. Im Zuchthause saß ein zum Tode verurteilter, noch jugendlicher Verbrecher. Schon am nächsten Tage sollte das Urteil vollstreckt werden, und, wie üblich, hatte man den Verurteilten gefragt, ob er noch einen besonderen Wunsch habe. Die Antwort lautete, er wünsche noch einen Herrn M., in der .... Straße wohnhaft, zu sprechen. Man benach⸗ richtigte den genau Bezeichneten, der, höchst verwundert über die Aufforderung, doch den Wunsch eines dem Tode Nahen nicht unerfüllt lassen wollte und sich in das Zuchthaus begab. In die Zelle eingeführt, trat ihm ruhig und gefaßt der Sträfling entgegen:

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