Ausgabe 
9.5.1920
 
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Frau, lieber Jüngling, liebe Jungfrau hast Gottes Wort in deinem Hause, oder du kannst es doch be⸗ kommen; nimm es zur Hand, höre es, lies es und nimm es zu Herzen.

Gott sagte einst zu Josua:Laß das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern beirachte es Tag und Nacht, auf daß du haltest und tust allerdinge nach dem, was darinnen geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du tust, und wirst weislich handeln

können.(Jof. 1, 8.) Und 1500 Jahre später schreibt

Petrus:Wir haben desto fester das prophetische Wort, und ihr tut wohl, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint in einem dunkeln Ort,(2 Petri 1, 19.

Das Wort Gottes zeigt dir jetzt, wer du bist

in deiner Armut, Schwachheit und Schuld, es sagt

dir die Wahrheit über dich selbst, aber auch die Wahrheit über Gott, der also die Welt geliebt hat, daß Er Seinen eingebornen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern

das ewige Leben haben.

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Wort des Lebens, lautre Quelle Die vom Himmel sich ergießt, Frieden, Leben, gibst du jedem, Der dir Ohr und Herz erschließt; Der sich wie die welke Blume, Die der Sonnenbrand gebleicht, Dürstend von dem Quellenrande, Zu der Quelle niederneigt.

Ohne dich, was ist die Erde? Ein beschränktes, finstres Tal. Ohne dich, was ist der Himmel? Ein verschloss'ner Freudensaal. Ohne dich, was ist das Leben? Ein erneuter, finst'rer Tod.

Ohne dich, was ist das Streben? Nachtgrau'n ohne Morgenrot.

So sucht nun in dem Buche des HErrn und lest; es wird nicht an einem derselben fehlen; man vermißt auch nicht dies noch das.(Jes. 34, 16.)

Woher stammt die Bibel!

Ein ernster Gelehrter legte sich diese Frage vor und sagte sich:Nur vier Fälle sind möglich. Ent⸗

weder ist sie von guten Menschen oder von bösen Menschen ersonnen, oder sie hat direkt Gott oder den Teufel zum Urheber.

Gute Meuschen können die Bibel nicht erfunden und ersonnen haben. Denn gute Menschen lügen nicht; und sie würden gelogen haben, wenn sie dieselbe aus sich geschrieben hätten und hätten doch dabei wohl tausendmal gesagt:»Und Gott sprach.« »Und der HErr redete.«

Bose Menschen aber würden die Bibel nicht ersinnen und schreiben können noch wollen. Denn sie sind unfähig, solch hehre und heilige Wahr

brachte, meine stete Begleiterin gewesen.

heiten und Lehren zu ersinnen und aufzustellen; ja, sie hassen die Bibel, die ihr Dichten und Trachten, Tun und Treiben verurteilt und ihnen das ewige Gericht als ihr sicheres Teil verkündigt.

Noch weniger kann aus dem angegebenen Grunde ein böser Geist Urheber der Bibel sein, welche Gottes Heiligkeit und Majestät so wunder⸗ bar entfaltet.

So muß die Bibel also sein, was sie auch von sich behauptet: Gottes Wort.«

Diese richtige Erwägung führte den Mann zur Bekehrung.

Die Heilige Schrift.

Dieses Buch zeigt uns den Willen Gottes, den Zustand des Menschen, den Weg des Heils, das Gericht des Sünders, die Glückseligkeit des Gläu⸗ bigen. Seine Lehren sind heilig, seine Vorschriften bindend, seine Geschichten wahr, seine Aussprüche unwandelbar und ewig. Lies es, um weise zu werden; glaube es, um errettet zu werden; befolge es, um glücklich zu sein, heilig und gerecht!

Es enthält Licht, um dich zu führen, Speise, um dich zu nähren, Trost, um dich zu stärken und zu erquicken. Es ist des Wanderers Reisekarte, des Pilgers Stab, des Seefahrers Kompaß, des Kriegers Schwert, des Christen Urkunde.

Hier öffnet sich der Himmel, und der Höllen Pforten tun sich auf. Sein Hauptgegenstand ist Christus; unser Glück und Heil sein Zweck, Gottes Ruhm und Herrlichkeit sein Ziel. Es sollte unser Gedächtnis füllen, unser Herz regieren, unsere Füße und Schritte leiten. Lies es langsam, täglich, unter Gebet. Es ist eine Grube voll Gold, ein Paradies der Herrlichkeit, ein Strom des Segens und der Wonne. Im Leben ward es uns gegeben, für die Ewigkeit ist es bestimmt, dort ist es bestätigt und wird droben auf immer in Erinnerung bleiben. Es stellt uns unter die größte Verantwortung, belohnt die ihm dargebrachte Treue aufs reichste und richtet einst alle für ewig, die es geringgeachtet haben oder verwarfen. 2 5

Des Seemanns Wibel. Vor einigen Jahren starb ein wackerer Seemann und hinterließ neben anderem Erbteil auch eine Bibel. Dieselbe wurde von der Familie ganz besonders in

Ehren gehalten. Was ihr aber einen so hohen Wert N

verlieh, das waren die einfachen und vielsagenden Worte, welche der Besitzer vorn auf das weiße Blatt mit eigner Hand geschrieben hatte. Sie lauteten also:

Diese Bibel erhielt ich von Herrn Reikes in H. im Januar 1791 zur Belohnung. Sie ist während 53 Jahren, von denen ich 41 auf dem Meere zus. Während

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