Ausgabe 
6.6.1920
 
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Schon das war ein Zeichen von Gottes wirk⸗ samer Gnade und Gunst an dem Herzen des heid nischen Mannes, daß er sich von den Götzen zu dem lebendigen und wahren Gott wandte, den er unter den Juden kennen gelernt hatte. Der Mensch sucht Gott nicht, aber Gott sucht den Menschen. Es steht geschrieben:Da ist niemand, der Gott suche, und wiederum:Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, das verloren ist.

Wenn Kornelius das den Römern verhaßte Volk der Juden liebte, wodurch er sich gewiß der Verachtung der Heiden aussetzte, so war dies schon eine Frucht der Gnade Gottes. Es war schon etwas vonder Schmach Christi, die bereits Moses für größeren Reichtum achtete als alle Schätze Agyptens. Auch alle Gebete und guten Werke des Hauptmanns waren das Ergebnis von Gottes treuer Arbeit an seinem Herzen, es war der Zug des Vaters zum Sohne.Niemand kann zu Mir kommen, hat der Herr einst gesagt,es sei

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denn, daß der Vater ihn ziehe. Und wie zieht

alle von Gott gelehrt sein; und Er fügt hinzu: Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu Mir.

Die Gebete und Almosen hatten Kornelius keinen Frieden gegeben; aber Gottes Geist hatte in

so große Ursache gegeben hatte, war er ja doch nunmehr errettet und seiner Errettung gewiß. Teurer Leser, bist du es auch?G. B. d. F. Der beste Amgang. Wer mit Weisen umgeht wird weise; aber wer sich zu Toren ge⸗ sellt, wird schlecht. Spr. 13, 20.

Sage mir, mit wem du umgehst, so will ich

sein Herz das tiefe Sehnen nach diesem Frieden gelegt, und wir können annehmen, daß dies auch der

Inhalt vieler Gebete gewesen ist, weil Gott dem⸗ gemäß antwortete. Was fehlte diesem heilsdurstigen Herzen noch? Es fehlte ihm die Heilserkenntnis. Ihm soll jetzt Jesus Christus verkündigt werden. Und dazu benutzt Gott keinen Engel, wenn auch ein solcher dem Kornelius erscheint, ihm zu sagen, durch wen er die rettenden Worte hören solle. Gott bedient sich dazu vielmehr eines aus Gnaden er⸗ retteten Sünders, eines geringen Mannes, eines Fischers

Petrus, der zuvor noch durch Gott besonders zubereitet worden war, läßt sich alsbald bereit finden, von Joppe nach Cäsarea zu gehen, um in dem Hause des heidnischen Hauptmanns Jesum zu ver⸗ kündigen.

Begierig lauscht der heidnische Hauptmann, der auch seine Hausgenossen und nächsten Verwandten geladen hatte, auf die einfachen, aber Rettung und Leben bringenden Worte des Boten Gottes. Jedes Körnlein der edeln Saat fällt bei Kornelius auf guten Boden. Als ex von Petrus hört:Alle Propheten geben Ihm(dem Herrn Jesu Christo) Zeugnis, daß jeder, der an Ihn glaubt,

dir sagen, wer du bist. Dieses alte Sprichwort hat, wie wir aus obenstehendem Bibelwort ersehen, einen biblischen Grund. Wir Menschenkinder sind zur Gemeinschaft geschaffen, keiner hat genug an sich selber. Jeder ist darauf angewiesen, mit irgend je mand umzugehen. Gott hat den Menschen nach Seinem Bilde geschaffen. Daraus ergibt sich, daß der Mensch dann am völligsten Seinem Schöpfungs⸗ werk entspricht, wenn er in völliger Übereinstimmung

mit Gott steht und darum mit Ihm Gemeinschaft'

1 8 5 1. pflegen kann. der Vater? Der HeErr selbst erklärt es:Sie werden

Durch den Sündenfall ist die Gemeinschaft, in der der Mensch mit Gott stand, unterbrochen worden. Die Sünde ist eine geheimnisvolle, finstere Macht, die sich als eine Scheidewand zwischen den Men⸗ schen und seinen Gott geschoben hat.

Alle Anstrengungen des Menschen, sich von der Macht der Sünde freizumachen, sind vergeblich. Wer die Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Freiheit gibt es im Dienste der Sünde nicht. Die Sünde führt den Menschen in böse Gemeinschaft. Auf dem Wege der Sünde wandeln die Gottlosen, und auf

ihren Bänken sitzen die Spötter. Da ist keine Weis⸗

Vergebung der Sünden empfängt durch Seinen Namen, da, im gleichen Augenblick, findet seine Seele Frieden. 5

Wie viele Lob⸗ und Dankgebete werden jetzt aus dem Herzen und Hause des Hauptmanns zu Gott emporgestiegen sein, wozu ihm ja Gott auch

heit zu finden, sondern einer macht den anderen nur

böser und törichter.

Aber das ewige Erbarmen Gottes hat sich des armen Menschen angenommen. Er sandte Seinen Sohn in die verlorne Welt, damit Er die Bande

und Fesseln der Sünden löse, den Verlornen den

Weg zu einer neuen Gemeinschaft bahne und sie in

Verbindung bringe mit den Quellen des ewigen Lebens.

Das Werk des Heilands ist vollbracht. Er hat

mit Seinem eignen Blut die Schuld der Welt ge tilgt und auch eine Versöhnung mit Gott zustande gebracht. Nun braucht kein Mensch mehr die Wege der Sünde zu betreten, im Rat der Gottlosen zu wandeln und auf der Spötterbank zu sitzen.

Wer mit Weisen umgeht, der wird weise. Die wahrhaft Weisen finden wir in der Nachfolge Jesu. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen. Die Glaubenden sind die wahrhaft Weisen Wem es darum zu tun ist, selbst weise zu werden, der suche ihre Gemeinschaft und meide den Umgang der Toren und Narren, die auf dem Wege der Sünde Befriedigung für ihre Seelen suchen.

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