Ausgabe 
4.7.1920
 
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so wie du es vielleicht vor langer Zeit einmal ge⸗ tan hast, bedenke, daß du mit der Sünde brechen und mit Gott in Verbindung treten mußt. Jesus, der Sohn Gottes, steht und wartet, ob er die Ver⸗ bindung zwischen dir und dem Vater herstellen kann. Er ist's, der Gott und die Menschen versöhnte; Er ist's, der auch dir den Weg zum Vaterherzen freimachte; Er ist's, der von Sich sagen kann: Ich bin der Weg, die Wahrheit und

das Leben, niemand kommt zum Vater,

denn durch Mich.

Das Evangelium Gottes. Das Evangelium Gottes, so alt es ist, hat im Laufe der Jahrhunderte nichts von seiner Kraft verloren. Die Menschen mögen ihre Ohren vor ihm verschließen, aber deshalb bleibt es dochGottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden. (Röm. 1, 16.) Es redet von Dingen, die alt und doch ewig neu sind. Kein Wunder, daß der Apostel Paulus sagt:Ich schäme mich des Evangeliums nicht. Es hatte ihn erreicht, als er ein bitterer Feind des HErrn war, und einen ganz neuen Menschen aus ihm gemacht. Der Anblick des verherrlichten Jesus auf dem Wege nach Damaskus hatte alles für ihn verändert; aus einem Wolf war er ein Lamm, aus einem Lästerer und Verfolger der Gläubigen deren treuester Diener geworden

Die Quelle des Evangeliums ist Gott selbst, der Seinen eingebornen Sohn für uns dahingab; sein Gegenstand istJesus Christus, unser HErr, den Gott aus den Toten auferweckt hat, und der uns errettet von dem kommenden Zorn(1 Thess. 1, 10); sein Zweck, die Menschen zu bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott(Apg. 26, 18); sein Bereich endlich die ganze Schöpfung, die unter dem Himmel ist. (Kol. 1, 23.)

Es redet von einer vollbrachten Erlösung, von einer völligen Rechtfertigung durch den ge⸗ storbenen und auferstandenen Christus, sowie von der vollkommenen Annahme und Annehmlichkeit des Gläubigen in Ihm vor Gott. Es verkündet das ewige Leben als den gegenwärtigen Besitz aller derer, welche an den Sohn Gottes glauben. Es bringt den Armen und Verachteten gute Botschaft, macht geistlich Blinde sehend, Lahme gehend, weckt Tote auf, befreit aus den Ketten und Banden der Sünde, nimmt die Schuldenlast von dem gequälten Gewissen und erfüllt das ruhelose Herz des Menschen mit Ruhe und Frieden. Es läßt uns die Freude des Vaters sehen, mit welcher er den verlornen Sohn aufnimmt, mit dem besten Kleide bekleidet und ihm einen Platz an seinem Tische gibt, damit er sich mit den Geladenen an dem gemästeten Kalbe weide. Es entfaltet den wunderbaren Ratschluß Gottes, Kinder

trauen, und Er werde ein Ende damit machen; Er

zu haben,Erben Gottes und Miterben Christi, die, wenn sie heute auch mit Ihm leiden, doch bald mit Ihm verherrlicht stehen werden, die bei Christo und Ihm gleich sein sollen für ewig.

Wie gleichgültig und hart muß das Herz sein, das eine solche Botschaft geringschätzt, eineso große Errettung vernachlässigt! Wie wird ein Mensch entfliehen, der dieses Evangelium, das Zeugnis Gottes über Seinen Sohn, nicht annimmt? Der gerechte Zorn Gottes bleibt ewiglich auf ihm.

2Samenkörner.

Nimm Christum an!

Vor einigen Jahren hielt ich Versammlungen unter freiem Himmel im Staate Illinois. An den Sommerabenden pflegten große Scharen sich dabei einzufinden. Bei einer der Versammlungen bemerkte ich einen Herrn in seinem Wagen am äußersten Ende der Menge sitzen mit einer Zigarre im Munde Den nächsten Tag war er wieder da und am folgen den Abend auch wieder. Wenn die Predigt zu Ende war, fuhr er jedesmal sofort weg. Einmal sah ich, daß er sehr bewegt war von dem, was er hörte, und nach einer Weile flossen ihm Tränen über seine Wangen. Ich erkundigte mich nach ihm, und man sagte mir, wer er sei. Ich sagte, ich wolle einmal hingehen und ihn besuchen.Sie kennen den Mann nicht so gut wie wir, sagte man mir.Sie können sich gar nicht denken, wie der sich lustig gemacht hat über diese Versammlungen und was er für Lügen über Sie ausgestreut hat in der Stadt. Man er⸗ zählte mir dann, was er für einer sei. Er sei ein sehr reicher Mann, habe ein prächtiges Haus und alles, was nur das Leben angenehm machen könne. Dabei aber sei er ein grober, gottloser Mensch; er fluche über alles und über jedermann. Sogar seine eigne Frau überschütte er mit Flüchen, und seine Kinder müßten Zeugen seiner gräßlichsten Schwüre sein. Eines Tages nun machte ich mich auf den Weg zu ihm. Als ich zu seinem Hause kam, trat er eben aus der Haustür. Ich ging auf ihn zu und sagte:Sie sind Herr P., nicht wahr? Ja, sagte er in mürrischem, wegwerfendem Ton, das ist mein Name; was wollen Sie? Er wußte recht gut, wer ich war und was ich wollte.Ich möchte Sie gern etwas fragen, antwortete ich. Ich habe gehört, Sie seien sehr reich, Gott habe Sie gesegnet mit vielen Gütern, Sie hätten eine schöne Frau und liebe Kinder, und da wollte ich nur fragen, warum Sie denn Gott so behandeln, wie Sie es tun.

Bei diesen Worten kamen ihm Tränen in die Augen, und er sagte:Kommen Sie hinein! Ich trat ein, und da bekannte er mir, er habe tausend' mal versucht, das Fluchen aufzugeben, aber er habe nicht gekonnt. Ich sagte ihm, er solle Jesu ver⸗

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