Ausgabe 
4.7.1920
 
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sei ja dazu in die Welt gekommen. von war, daß er Christo seine Bürde überließ. Er bekannte seine Sünde, alle Christen der Umgegend beteten für ihn, und er wurde ein Kind Gottes.

Ein schottisches Mädchen war bekümmert um seine Seele und wünschte, daß jemand für sie bete. Man gab ihr die Bibel, daß sie Jes. 53 lese. Da sagte sie:Ich kann nicht lesen, ich kann nicht beten, o Jesus, nimm mich, wie ich bin! Niemand ist je weggeschickt worden, der zu Jesu kam, so wie er war. Jesus kann euch retten zu dieser Stunde, in diesem Augenblick. O Sünder, laß dich jetzt von Ihm retten! Wirf dich in Seine Arme, und Er wird dich retten.

Als ich eines Tages in Illinois predigte, hatte ich am anderen Morgen eine Besprechungsstunde mit den Leuten. Ich ging in der Versammlung herum und redete da mit einem und dort mit einem. Unter den Anwesenden erblickte ich ein junges Mädchen. Ich dachte es sei zu jung, um zu verstehen, um was es sich handle; aber als ich eben schließen wollte, dachte ich noch, ich wolle wenigstens etwas zu ihm sagen. Und so fragte ich es:Mein Kind, bist du eine Christin? Da sah es mich an mit Tränen in den Augen, lächelte und sagte:Ja! Ich fragte: Seit wann bist du es denn?Erst seit gestern abend, sagte es.Ich war in der Versammlung und erkannte, daß ich eine Sünderin bin, und dann ging ich heim und kniete an meinem Bett nieder und bat Gott, Er möchte meine Sünden wegnehmen, und Er tat es.Wie weißt du, daß Er es tat? fragte ich.Er hat es ja versprochen.

Glaubst du Ihm, so wird Er dich retten. O zlaube Ihm, traue ihm! Nimm Christum an, und du bist gerettet. Moody.

53

Daniel uorm.

Es war Abend, die Feierabendstunde hatte schon lange geschlagen, aber der Schuster Daniel Quorm saß noch bei seiner Arbeit. Er kümmerte sich nicht darum, daß das ganze Dorf schon im tiefen Schlummer lag. Er bohrte und stichelte emsig weiter und merkte

nicht, wie die Zeit verging, denn seine Gedanken

waren weit weg. Er lebte im Geist noch einmal

die Zeit durch, wo sein Vater auf dem Totenbett

gelegen hatte, und Gedanken an Tod und Ewigkeit durchkreuzten seine Seele. Bilder aus seiner Kind heit zogen an ihm vorüber und weckten aus tiefem Schlaf wieder auf, was Vater und Mutter ihn ge⸗ lehrt hatten, und das rüttelte an ihm. Bald konnte auch für ihn die Stunde schlagen, wo er seine Augen schließen mußte und was dann? Wohin würde er dann gehen?..

Die alte Uhr hatte, ohne aufzuhören, ruhig ihr Ticktack erschallen lassen, aber plötzlich war es dem Daniel Quorm, als würde ihr Ton lauter, als riefe

Die Folge da⸗

sie mit eindringlicher Stimme:Was dann? Was dann? Was dann?

Immer lauter hämmerte Daniel, immer stärter rief die Uhr. Sein ganzes Leben stand wie ein Bild vor seiner Seele. Er sah sich als Kind mit gefalteten Händen vor seiner Mutter stehen und sein Abendgebet sprechen. Er sah seinen Vater, wie er ihm beim Abschied aus dem Elternhause die Hand segnend auf den Kopf legte, ihm ein Neues Testament in die Hand drückte und ihn ermahnte, treu an dem zu halten, was er in der Schule und im Elternhaus gelernt habe. Er sah manches, was er lieber nicht noch einmal geschaut hätte, bis er wieder heim kam und am Bett seines Vaters dessen letzte Worte hörte Leb wohl, mein Sohn, aber nicht für immer!

Jahre waren seitdem vergangen, er saß jetzt auf derselben kleinen Bank, auf welcher sein Vater einst gearbeitet hatte, aber was war aus ihm geworden? Kein Mensch konnte ihm etwas Schlechtes nachsagen, aber wenn heute der Ruf an ihn erginge, aus diesem Leben zu scheiden, die alte Uhr rief lauter als

zuvor:Was dann? Was dann?

Daniel konnte es nicht länger ertragen. Unruhig stand er auf, ging an das alte Gehäuse, öffnete die

Tür und hielt den Pendel an. Jetzt war alles still,

und er kehrte zu seiner Arbeit zurück.

Aber die Stille brachte ihm keine Ruhe. Es war ihm, als rüttelte eine gewaltige Hand an seinem Innern.Daniel, rief es in ihm,daß du die Uhr anhältst, damit gewinnst du es nicht; die Zeit läßt sich in ihrem Lauf nicht halten, und ehe du es denkst, schlägt dir die letzte Stunde, undWas dann? Du bist ein Narr, wenn du nicht eilst und bei Dem Antwort suchst, der dir allein den Weg zeigen kann, welcher durch die enge Pforte führt.

Noch einmal stand Daniel auf, ging an die Uhr und setzte den Pendel wieder in Bewegung. Aber an seine Arbeit ging er nicht zurück, sondern in sein Kämmerlein, und dort fiel er auf seine Knie und bekannte Gott, was ihm längst schon keine Ruhe mehr gelassen hatte, daß er Ihn verlassen und ver gessen und ohne einen Gedanken an die Ewigkeit dahin⸗ gelebt hatte. Mit reuevollem Herzen bekannte er Gott

seine Sünde und suchte Vergebung in Christi Blut.

Als er von seinen Knien aufstand, tönten zwölf feierliche Schläge aus dem alten Gehäuse in der Ecke. Ein neuer Tag brach an, auch für Daniel, und als später auch sein letztes Stündlein schlug, da flüsterten seine ersterbenden Lippen:Ich weiß, daß mein Er⸗ löser lebt, und meine Augen werden Ihn schauen!

*

a.

Die Lebenszeit ist eine Saatzeit für die Ewig⸗ keit. Glücklich derjenige, der sie von Jugend auf so ansieht und verwendet. Der Jüngling, der auf den Geist nicht sät, wird unfehlbar in gröberer oder feinerer Weise auf das Fleisch säen. Allerdings kann später durch das Wunder der Gnade die Bekehrung eintreten, die Vergebung der begangenen Sünden er⸗