Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind motten. fräßig geworden. rostet, und sein Rost wird euch zum Zeugnis sein und wird euer Fleisch fressen wie ein Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen!“
Darum möchte ich dich, lieber Leser, bitten, richte du deine Augen nicht auf den vergänglichen Reich⸗ tum irdischer Güter, sondern„trachte am ersten nach dem Reiche Gottes, so wird dir solches alles zufallen!“
Ist dein Herz aber schon verstrickt durch Geld und Güter dieser Welt, dann laß dich lösen von dem Einen, der allein imstande ist, die Kette zu zersprengen: Jesus.
„Wen der Sohn freimacht, der ist recht frei.“
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„Trachtet nach dem, das droben ist, nicht nach dem, das auf Erden ist.“(Kol. 3, 2.)
„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne, und nähme doch Schaden an seiner Seele?“(Matth. 16, 26.)
Euer Gold und Silber ist ver⸗ wußte der Mann der Leidenschaft dann zu tun? Er nahm
„Sammelt euch Schätze im Himmel, da sie
weder Motten noch Rost fressen, und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz
ist, da ist auch euer Herz.“(Matth. 6, 20. 21.)
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Ein gewagtes Spiel.
allerlei zu haben.
Wer hat nicht schon von Opfern der Spielwvut
gelesen! Es gibt einzelne Flecke der Erde, wo wahre Spielhöllen sind, so z. B. in Monaco und vielen Großstädten. Wen einmal der Spielteufel erfaßt hat, den läßt er so leicht nicht wieder los. Ein junger, eleganter Graf ergab sich dem Spiel. Er war begabt, eine prächtige Erscheinung, mit gewinnenden Manieren. Eine edle junge Dame hatte ihm die Hand zum Bunde gereicht, und ein reizendes Töchter⸗
chen belebte sein Heim. Aber er war in bedrängten
Verhältnissen, und diesen wollte er durchs Hasard⸗ spiel aufhelfen. Er hatte wechselndes Glück; aber dabei wurde ihm das Spiel zur Leidenschaft, die ihn wie ein Dämon beherrschte. Jeden Abend spät trieb es ihn fort von seiner Familie mit unwiderstehlicher Gewalt— zum Spiel. Da wurde sein Kind, das er zärtlich liebte, gefährlich krank. In einer Nacht sollte die Krisis eintreten. Sein Weib flehte ihn an, doch diese eine Nacht bei ihnen zu bleiben. Es
kämpfte gewaltig in ihm; aber der Dämon zog ihn fort. Ein langer Blick auf sein Weib und Kind—
und dann eilte er hinaus. er alles. Wie wahnsinnig setzte er zuletzt selbst Weib und Kind ein. Gegen Morgen taumelte er heim. Da saß sein Weib am Bettchen des Kindes, das tot war, und hielt immer noch die kalte Hand. Als er sie
In jener Nacht verlor
anredete, schaute sie ihn mit blödem Lächeln an— sie hatte vor bittrem Weh den Verstand verloren. Was
einen Revolver und machte seinem Leben ein Ende.
Ein Tor, der sich dem Spiel ergibt! Jawohl! Wir wollen aber jetzt gar nicht davon reden, wie⸗ viel sich die Leute aufs sogenannte Glück verlassen, etwa auf die Lotterie. Man macht einen Einsatz und hofft auf einen großen Treffer. Glück irgend welcher Art sucht der Mensch, und je nach seinen Vorstellungen vom Glück ist auch sein Einsatz. Ein flottes Leben, Reichtum, Sinnenrausch, Weltehre— das sind so die Glücksgüter, nach welchen viele trach⸗ ten. Dafür setzt man dann ein: die unsterbliche Seele, Gewissen, Ehrgefühl, Prinzip. Es ist das auch ein Kompakt mit dem Satan, dem Fürsten der Welt: Wenn du mir gibst, was mein Herz begehrt, dann magst du meine Seele haben. Vergegenwärtige dir's doch recht: wenn du nur irdischen Dingen nach⸗ jagst und die vornehmste Sorge versäumst, dann setzt du um dieser irdischen Dinge willen deine Seele aufs Spiel. Ist dir der Einsatz denn nicht zu groß?
Es gibt einen Begriff des Besitzes in der Welt, der nach Geld bemessen wird.„Geld regiert die Welt.“ Was ist nicht alles für Geld käuflich; auch heute in der teuern Zeit ist doch für vieles Geld „Was hülfe es dem Menschen, wenn ihm aller Genuß, aller Reichtum, alle Ehre zuteil würden, wonach sein Herz begehrt, wenn ihm alles gelänge, was er sich vornimmt, und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Was hilft ein zeitlich Glück, so sonnig und irdisch wahr es auch sein möchte, wenn es ein ewiges Glück kostet?
„Was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?“ Die Seele geschädigt, die un⸗ sterbliche Seele verkümmert, vergiftet. Was soll da die Ewigkeit bringen? Verzweiflung ist schrecklich, wenn sich's um irdische Hoffnungen und Güter han⸗ delt— wie aber, wenn sich's um unser ewiges Wohl oder Wehe handelt? Traurig ist's, wenn ein Mensch über den Trümmern seines irdischen Glückes steht, vernichtet durch eigne Schuld, und sich sagen muß: „Zu spät! Mein Leben verfehlt! Ich habe mich selbst betrogen!“ Wie aber, wenn sich erst die Tore der Ewigkeit öffnen und doch der Himmel sich schließt und der Verlorne sich sagen muß:„Zu spät! Ewig verloren!“ 5
Nichts kann der Mensch geben— er steht dann vor Gott da in der Schande seiner Blöße. O es gibt nur Einen, der unsere Seele lösen kann vom Fluch: Jesus Christus. Der hat einen großen Preis für sie bezahlt. Und wenn man diese Erlösung geringachtet? Was dann? Besinne dich! Höre auf, mit deiner Seele zu spielen. Komm zu Jesu— Er wartet auf dich. Er wirbt um deine Seele. Und er schenkt dir zeitliches und ewiges Glück.
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