Ausgabe 
28.9.1919
 
Einzelbild herunterladen

Von dem Lande der Seligkeit, dem Himmel, wird uns gesagt, daß dort Freude die Fülle ist und liebliches Wesen zu Gottes Rechten ewiglich. Hinweg ist dort alles, was hier die Menschen drückt und be⸗ schwert. Der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei. Die Bewohner dieses seligen Landes werden nicht mehr hungern noch dürsten. Gott selbst wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Es wird keine Nacht da sein, denn Gott der HErr wird sie erleuchten. Der Trennungsschmerz hört auch auf, denn sie werden bei dem HErrn sein allezeit. Ja, Gott wird bei ihnen wohnen; sie werden Sein Volk sein, und Er selbst Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.

Das Land der Unseligen dagegen, die Hölle, wird uns beschrieben als ein Feuer⸗ und Schwefelpfuhl und ein Ort der Qual. Kein Lichtstrahl der Freude erhellt die äußerste Finsternis, die dort auf immer die Seele umhüllt. Wohl aber brennt ein Feuer, das nicht verlöscht, und ein Wurm, der nicht stirbt, nagt dort an dem schuldbewußten Herzen und Gewissen. Die in dieser ewigen Glut wohnen, sehnen sich, nur einen Tropfen Wassers zu haben, der ihre Zunge kühle, weil sie Pein leiden in dieser Flamme; aber er wird ihnen nicht zuteil. Denn ihnen ist einmal beschieden dus Dunkel der Finsternis in Ewigkeit, das ewige Verderben von dem Angesicht des HErrn.

So unendlich verschieden sind die zwei Orte, welche jenseits des Grabes die Menschen aufnehmen. Kein Unterschied ist so groß als der zwischen Himmel und Hölle. Auch du, lieber Leser, bist auf dem Wege entweder zum Himmel oder zur Hölle! Wird es nicht wohlgetan sein, daß du einmal ernstlich fragst und untersuchst, welches dieser beiden Ziele dein Ziel ist? Erwidere nicht so leichthin: der Himmel ist mein Ziel! Dies selige Ziel erreichst du nicht, wenn du nicht auf dem Wege bist, der dahin führt. Hast du diesen Weg nicht eingeschlagen, so wundere dich nicht, wenn du an den Ort der Qual gelangst.

Vernimm nunmehr die Beschreibung der beiden Wege. Der Weg zum Himmel ist daran zu erkennen,

daß er ein schmaler Weg ist, worauf nur eine ver⸗ hältnismäßig geringe Anzahl wandelt. Willst du ihn betreten, so ist der erste Schritt der, zu glauben, daß du ein armer Sünder bist, welcher wegen seiner Über⸗ tretung des Gesetzes Gottes unter dem Zorne Gottes steht. Der nächste Schritt ist, daß du keine andere Hilfe und Zuflucht suchst, als allein Gottes freie, von dir mit nichts verdiente, noch zu verdienende Gnade, die in Jesu Christo erschienen ist und durch Ihn dem Bittenden verliehen wird. Diese Schritte nun komme dem Menschen schwer an Sein Stolz empört sich gegen das Bekenntnis, ein Sünder zu sein. Seiner Lohnsucht und seiner Neigung zur Selbsthilfe ist schon der Gedanke zuwider, als einer, der nichts hat und nichts kann, sich zu Jesu Füßen zu werfen. Kein Wunder, daß nur wenige auf diesem Wege wandeln.

Der Weg zur Hölle ist von ganz entgegengesetzter Art. Er ist ein breiter Weg, worauf viele wandeln. Man findet diesen Weg von selbst. Die Wanderer auf diesem Wege tun, was sie gelüstet und ihnen gut dünkt. Daher herrscht eine große Verschiedenheit unter ihnen. Einige sind Spötter, welche alle Drohungen und Verheißungen Gottes verlachen. Andere fröhnen allen Lastern und Sündengreueln. Man findet da den Trunkenbold, den Ehebrecher, den Lügner und Betrüger, den Neidischen und Feindseligen, den Hab⸗ süchtigen und Geizigen, den Eiteln und Vergnügungs⸗ süchtigen. Man findet da aber auch, scheinbar von diesen abweichend, Leute, die viel von Tugend und Sitt⸗ lichkeit im Munde führen, aber wenig davon im Herzen besitzen, die vor groben Lastern sich hüten, aber voll Stolz und Selbstsucht sind. Ja, man findet auch solche, welche sich des Wortes Gottes rühmen, das doch wider sie zeugt. Diese alle sind in Wahrheit Wanderer auf dem breiten Wege, und das Ziel, dem sie zueilen, ist die Verdammnis.

Leser, bist auch du noch einer dieser Wanderer? So bitte ich dich: Verlaß sofort den Weg, auf dem du gehst! Erkenne und bekenne deine Sünden und komm zu Jesu, dem Heiland der Sünder!

Versammlungs- Anzeigen.

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntag Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; Uhr Versammlung; 4%½ Uhr Christlicher Verein junger Männer, jeden Mittwoch Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8¼½ Uhr Gebetsstunde. CN

Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. e

Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.

Jeden Sonntag vorm, 11 Uhr Sonntagsschule, nachm. 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend, abends 8 ¼ Uhr Predigtgottesdienst, Dienstag abends Uhr Blaukreuz⸗ oder Frauenstunde: Mittwoch abends Uhr Jugendbund; Donnerstag abends Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde.

Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 37½ö, Jeden Dienstag und Donnerstag abends Uhr Bibelstunde

Stammheim und Schwalheim Jeden Sonntag Versammlung

Bezirk Nidda Schotten.

Nidda(im Burghof). Jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung; jeden Montag abends 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstag abends 9 Uhr Bibelstunde.

Schotten, Hauptstr. 99. Jeden Sonntag mittags 12 Uhr Sonn⸗ tagsschule, jeden Sonntag abends 9 Uhr Versammlung, jeden Mittwoch abends 9 Uhr Bibel- und Gebetsstunde.

Anderungen siehe Tageszeitung der Orte.

G

Bezirk Sellnrod. Jeden Sonntag abends Uhr Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung.

G

9

2e,

8

Es viele tre Tagen. all die vor Au tiefster wort z Trost!

St der ung besser k. einer n. erwarte Ordnun ja, daß rischen! die nich Wo ist

9 7

Mutte du als und wi eiltest? den Se Tränen. dann n den Ar! zu, bis

Un will un dich ken und He inniger Wie f barmt denn E P. 10 Kindleii den Sol