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für uns am Kreuze geblutet, ist die Verdammung, so durch die Sünde über uns war, aufgehoben, so⸗ fern wir an Ihn glauben. Gerecht geworden durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum, zu Lob und Ehre und zum Preise Gottes und zu unserem Heil.
Wenn uns nun Gott ein neues Herz gegeben hat, dann hat das zur Folge, daß auch unsere Füße einen neuen Weg gehen.
In den siebziger Jahren des vorigen Jahr- hunderts wurde in einem stillen Dörflein unseres Vaterlandes ein Bauersmann plötzlich von dem Wege der Sünde herumgeholt. Das Wort Gottes hatte seine alte Kraft an ihm bewiesen. Er erkannte seine Sünden und seinen verlornen Zustand und eilte zu dem gekreuzigten Christo, um bei Ihm Vergebung für seine Schuld zu suchen. In stiller Mitternacht redete der HErr mit ihm und er gab Antwort, und ehe der Morgen graute, war Friede in seinem Herzen. Am anderen Morgen zog er hinaus ins Feld, um den Acker zu bestellen. Als er dann am Mittag nach Hause kam, sagte er zu seiner Frau:„Minna, es ist alles anders geworden, das Feld und der Wald und auch die Kühe.“ Das lam daher, weil es bei ihm neu geworden war. Er schaute jetzt alles mit anderen Augen an. Die Kreatur Gottes trat ihm jetzt in ganz anderer Beleuchtung entgegen, als dies früher der Fall war. Auch sie merkte es bald, die Kreatur Gottes, ob der, den sie beleuchtete, in der Wahrheit wandelte oder nicht. Erbarmt doch der Gerechte sich auch seines Viehes, während das Herz des Gottlosen unbarmherzig ist.
Wie steht es mit dir, mein Leser? Kennst du eine solche Herzensänderung aus eigener Erfahrung, oder ist sie dir noch eine fremde Sache? Siehe, das Wort des Heilandes ist heute noch gültig:„Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde,
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dem Schlafe fuhr und sah die Türen des Gefäng⸗ nisses aufgetan, zog er das Schwert aus und wollte sich selbst das Leben nehmen, denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen.“ Er wußte, daß ihn der Tod erwarte, wenn er seine Gefangenen ent⸗ rinnen ließe, und so wollte er viel lieber sich ent⸗ leiben, als seinen Vorgesetzten unter die Augen treten. Aber Paulus rief laut und sprach:„Tu dir nichts Übels, denn wir sind alle hier.“ 5
Der Geist Gottes erleuchtete nun das Herz des Verzweifelten. Ergriffen vom Gefühl seiner Sünden, „forderte er ein Licht und sprang hinein und ward zitternd und fiel Paulus und Silas zu den Füßen und führte sie heraus und sprach:»Liebe Herren, was soll ich tun, daß ich selig werde?“
Merke die Antwort:
„Glaube an den HErrn Jesum Christum, so wirst du selig.“
Kein anderes Werk wird gefordert als Glaube.
Und Paulus lehrt dasselbe in Röm. 4, 55 „Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an Den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.“
Dem Nikodemus gegenüber, der ernstlich den Weg der Seligkeit suchte, sprach unser HErr die Grundwahrheit aus:„Wahrlich, wahrlich, Ich sage
so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ Da Gott in Seiner Erbarmung eine Neuschöpfung aus jedem machen will, der sich dazu in die Kur gibt, so gilt auch dir die Bolschaft, und auch du sollst teilhaftig werden dieser wunderbaren Gottes⸗ gabe, die Er jedermann frei und umsonst schenkt.
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Wie werde ich selig!
Diese allerwichtigste Frage, die sich der Mensch vorlegen kann, begegnet uns mehreremal im Neuen Testament. Prüfen wir die Antworten, die das Wort der Wahrheit darauf gibt.
In Apg. 16 finden wir eine der Antworten; sie ward vom Apostel Paulus dem Kerkermeister in
dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen,“ und auf seine Frage:„Wie mag solches zugehen?“ fuhr Er fort und verkündigte es laut: Das Leben besteht im Aufblick zu des Menschen Sohn. „Gleichwie Moses in der Wüste eine Schlange erhöht hat, al so muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, son⸗ dern das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingebornen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, son dern das ewige Leben haben.“(Joh. 3, 14—16.) Bei zwei anderen Gelegenheiten ward unser HErr gefragt:„Was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?“(Matth. 19, 16; Luk. 10, 25.) Das waren besondere Fälle. Die Frage kam nur von den Lippen, ward aber von Dem beant⸗ wortet, der die Tiefen des Herzens ergründet. Der eine war ein reicher Jüngling, der sich auf seine Reichtümer verließ. Der andere war ein selbstgerechter Schriftgelehrter, der den HErrn ver⸗ suchen oder auf die Probe stellen wollte. Mit wunderbarer Weisheit antwortete Er jedem. Er durchschaute sie und ließ sie in ihr Inneres blicken, indem Er sie der Sünde überführte. Lerne aus diesen
Philippi gegeben. Dieser Mann wurde durch das Erdbeben erschreckt, welches die Grundfesten des Ge⸗ sängnisses erschütterte, indem es die Türen aufsprengte und die Banden der Gefangenen löste.„Als er aus
Fällen, daß Gott die Gedanken des Herzens kennt. Wende dich nun zu Apg. 2, 37. 38. Etliche, denen die Predigt des Apostels Petrus am Pfingst⸗
tage zu Herzen ging, fragten:„Was sollen wir
tun?“


