Wort?
um die Bibel. Welche Antwort mußt du, lieber Leser, muß ich geben? Halte einmal still und denke nach. Wie manches Buch hast du sozusagen ver' schlungen, aber das Wort Gottes ist dir noch siebenfach versiegelt. Ja, du hast darüber gespottet, hast seine Mangelhaftigkeit oft„schlagend“ bewiesen, aber— selbst gelesen hast du es noch nicht, wenigstens nicht mit ernstem suchenden Herzen. Eins aber laß dir mit heiligem Nachdruck sagen: Verwirfst du Gottes Wort, dann verwirfst du Gott, denn in Seinem Worte hat er Sich geoffenbart. Nimmst du die Bibel nicht zur Hand, dann wirst du einst das furchtbare Urteil hören müssen: „Du hast nicht gewollt.“
Dieser ernste Richterspruch wird dich treffen, du aber hast keine Entschuldigung. e
8
Das Wort Gottes.
„Des Büchermachens ist kein Ende.“ So schrieb schon vor beinahe 3000 Jahren der weise König Salomo. Wie viele Bücher, gute und böse, sind aber seitdem geschrieben und gedruckt worden. Und unter den Millionen von Büchern der ganzen Welt ist nur ein Buch, ein einziges, von dem mit Recht gesagt werden kann und das es selbst von sich sagt, daß es Gottes Wort sei. Es ist die Heilige Schrift, die Bibel. Sie ist Gottes untrügliches, ewiges Wort. Und diesen großen Schatz, teurer Leser, hast du in deinem Hause, oder du kannst ihn doch haben für einen geringen Preis.
Dieses Buch, dessen Worte und Weisheit und Wahrheit nicht vergehen werden, sagt dir, wer du bist und wer Gott ist. Es sagt dir, daß du, wie alle Menschen von Natur, ein Sünder bist vor Gott, der begnadigt und errettet werden muß, wenn er nicht einst im Gericht verlorengehen will. Es sagt dir, daß Gott Licht und Liebe ist; daß Er die Sünde haßt, den Sünder aber liebt; daß Er für ihn Seinen eingebornen Sohn als Opfer und Retter hingegeben hat. Es sagt dir aber nicht nur, wie du einst selig zu werden vermagst, sondern auch, wie du schon auf Erden zur Gewißheit der Seligkeit gelangen und im Frieden mit Gott auf dieser armen Erde wandeln kannst und sollst.
So sage denn, glaubst und liest du Gottes
Vielleicht können wir in den folgenden Zeilen dem einen oder anderen Herzen einige Regeln oder Winke geben, wie man Gottes Wort mit Nutzen und zum Segen liest.
1. Lies die Heilige Schrift im Bewußtsein dessen, was sie ist: Gottes Wort. Den Tessa⸗ lonichern schreibt der Apostel:„Ihr nahmt das Wort nicht auf als Menschenwort, sondern wie es wahr—
haftig ist, als Gottes Wort!“(1 Thess. 2, 13.) Und darum wirkte es in ihren Herzen Heil und Leben. Und der Apostel Petrus schreibt an die Gläubigen:„Die ihr wiedergeboren seid nicht aus verweslichem Samen, sondern aus unverweslichem: durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“ (1 Petri 1, 23.) Also, wenn du die Heilige Schrift öffnest, wisse, Gott redet mit dir!
2. Prüfe treu an der Hand dessen, was du in Gottes Wort liest, deine inneren und äußeren Erfahrungen, d. i. die Erfahrungen deines Herzens und Lebens. Und du wirst, wenn du dich auf— richtig anschickst und bemühst, das Gelesene zu befolgen und zu tun, bald erkennen, daß du Gottes Wort in Händen hast! So sagt auch der Herr:„Wer da will Seinen Willen tun, der wird inne werden, ob diese Lehre aus Gott sei!“(Joh. 7, 17.)
3. Lies mit einem betenden, verlangen⸗ den Herzen, welches wirklich Gottes Willen erkennen und tun möchte. Derselbe Gott, der die Heilige Schrift durch Seinen Geist niederschreiben ließ, muß jedem Lesenden das Verständnis öffnen, um Gottes Wort zu verstehen.
4. Laß dich von Gottes Wort strafen, din dein Herz und Leben schonungslos aufdecken. Wisse, wenn es dir das Leben eines anderen Menschen zeigt, sei es im alten oder neuen Bunde, so zeigt es dir dein eignes Verderben. Und dies soll dir zur Warnung und Belehrung dienen. Ebenso be⸗ achte, was Gottes Gnade an diesem und jenem Menschenkinde zum Heil und Segen getan und was Er zu seiner Tröstung sagt. Es soll dir ein Be⸗ weis sein, wie Gott den Menschen liebt, dich liebt und auch dich segnet, wenn du dich vertrauensvoll zu Seinem Herzen wendest und hältst.
5. Lies Gottes Wort, auch wenn nur kurz, jeden Tag und zwar regelmäßig! Die Zeil mag dir knapp zugemessen sein; aber ein Viertel. stündchen oder zehn Minuten kannst du dir dazu aus 24 Stunden gewiß erübrigen, wenn du nur willst. 5
6. Wo du gestern aufgehört zu lesen, da fahre heute fort. Lies nicht hin und her, da und dort, es sei denn, daß du neben dem fortlaufenden Lesen dazu Zeit findet und du zu deiner augenblicklichen Erbauung dir ein Wort vom Herrn erflehst oder als bekannt und passend dir aufsuchst. Also in der Regel lies fortlaufend! Fange z. B. bei einem der vier Evangelien an und lies täglich weiter! Auch das Alte Testament lies später oder zu einer anderen Tageszeit, wenn du kannst, fortlaufend durch,
7. Vergleiche, was du heute Neues über einen Gegenstand gelesen, mit dem, was du in einem anderen Kapitel oder Buche der Bibel über den selben Gegenstand bereits gelesen hast; lege eine zum anderen; stelle Neues mit Altem zusammen, Du darfst dir am Rand der Bibel Notizen machen, Parallelstellen oder ähnliche Stellen bemerken. Du
wirst
und daß! Geif
den 2 tat.
Wor bewal mit 0 Gott deinen regier und b „Glüc bewah
Wi 1 1897 zu B. einem glau eine d mit d verzeh deuten Mund Geprä Antlitz Sofor Sie Sohr 2 mich z Bekem selber glau! der 2 wiß,“ welch ich au war u schule; der jed wurde, kam. mich d und w
2 seitden aber a Offizie Gesells den F kam so


