Es ist des HErrn Jesu Beruf zu segnen, und in der Ausübung dieses Berufes fuhr Er gen Himmel. Wie nötig war doch dieser Segen für die Fünger, die nun warten sollten auf die Ausgießung des Heiligen Geistes!
In Anbetracht der hernach folgenden Anfech⸗ tungen und Verfolgungen, der Aufgabe, in aller Welt das Cvangelium zu predigen und die Völker für den HErrn zu gewinnen, war es uner⸗ läßlich, sie mußten den Segen des HErrn haben. Und dieser Abschiedssegen enthielt die Verheißung: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ und:„Ich will wiederkommen und euch zu Mir nehmen, auf daß ihr seid, wo Ich bin“. Und während Er von ihnen schied, richtete Er ihre Augen himmelwärts, und von jener Stunde an ist die Richtung ihres ganzen Herzens himmelwärts ge⸗ wesen, dahin, wo ihr Meister ist.
Teurer Leser, denke daran, i
1. daß Jesus Christus in die Welt ge ⸗ kommen ist, die Sünder seligzumachen (1 Tim. 1, 15);
2. daß Jesus Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift(1 Kor. 15, 3);
3. daß Jesus Christus begraben und auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift(1 Kor. 15, 4); i
4. daß Jesus Christus Sich nach Seiner Auferstehung hat sehen lassen unter Seinen Jüngern vierzig Tage lang und hat mit ihnen geredet vom Reiche Gottes (Apg. 1, 3);
5. daß Jesus Christus vor den Augen Seiner Jünger vom Olberg aus gen Himmel gefahren ist(Apg. 1, 9-12);
6. daß Jesus Christus als ewiger Hoher⸗ priester seligmachen kann immerdar, die durch Ihn zu Gott kommen und lebt immer ⸗ dar und bittet für sie(Ebr. 7, 25). O. D.
85 Vergebung der Sünden.
„Sie brachten einen Gichtbrüchigen zu Ihm, der auf einem Bette lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gich brüchigen:»Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind vergeben!«“
(Matth. 9, 2.)
Der HErr und Heiland befand Sich in Kaper“ naum in einem Hause, lehrte und heilte. Wer nur Hilfe und Rettung begehrte und vertrauensvoll Ihm nahte, fand Erlösung und Heil. Er stieß niemand hinaus, der zu Ihm kam. Siehe, da bringen sie auf einem Bett einen völlig Gelähmten. Er ist ein hilfloser Mann. Wie viele Monate oder
Jahre er in seinem Elend und seinen Schmerzen gelegen, ehe er von Jesu, dem Erlöser, gehört und von mitleidsvollen, gläubigen Freunden zu Ihm getragen wurde, wird uns nicht erzählt.
Aber es waren noch andere und größere
Schmerzen, die den Kranken quälten, als die seiner gelähmten Glieder, und ein tieferer Kummer alz der, für immer ein armer Krüppel zu sein, nagt an seiner Seele. Auf dem langen Siechbette oder schon früher war sein Gewissen aufgewacht und hatte ihn an sein vergangenes Leben erinnert. Da gab es so manche dunkle Tat, die er gern ungeschehen gemacht, so manches böse und bittere Wort, das en gern nicht geredet hätte. Aber er konnte an alle. dem nichts mehr ändern. Die Dinge waren ge⸗ schehen und klagten ihn Tag und Nacht vor Gott an. Ach, wie dürstete und verlangte seine Seele nach Vergebung der Sünden, nach Frieden mit Gott!
Aber woher wissen wir dies? Aus der Be⸗ handlung, die der HErr und Heiland ihm ange⸗ deihen läßt. Wenn ich die Arzneimittel kenne in ihrer Bedeutung und Wirkung, so kann ich aus den Arzneien, die der Arzt verschreibt, auf die Krankheit schließen, die vorliegen muß. Und unser Kranker war hier bei dem rechten und besten Arzt. Jesus erkannte stets unfehlbar richtig auf den ersten Blick, was dem Menschen fehlte und was ihn quälte, und Er ist heute noch derselbe.
Wer sich zu Ihm wendet, macht die Erfahrung, daß der HErr ihn durchschaut, und muß voll Er⸗ staunen ausrufen:„HErr, Du erforschst mich, und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt Du es; Du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist Du um mich, und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Work auf meiner Zunge, daß Du, Err, nicht alles wissest.“(Ps. 139, 1—4) Ja, vor diesem Arzte braucht der Kranke nicht viele Worte zu machen; er soll nur heilsverlangend zu Ihm kommen, und wäre er stumm und still.
Wie aber hieß das erste Wort, das der arme Kranke, der hilflos zu Jesu Füßen lag, vernahm! Der HErr sprach zu ihm:„Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind vergeben.“ Daz war ein herrliches, erlösendes Wort für die heils⸗ verlangende Seele. Aber durch die Reihen det Schriftgelehrten ging ein Murren:„Dieser läster Gott!“„Wer kann Sünden vergeben, als Gott allein!“ Und darin hatten sie vollkommen recht, Aber sie kannten Jesum nicht, den Sohn Gottes der in die Welt gekommen war, um zu suchen un zu erretten, was verloren ist. Von Ihm war schon vor Seiner Geburt gesagt:„Du sollst Seinen Namen Jesus heißen, denn Er wird Sein Vol! retten von ihren Sünden.“(Matth. 1, 21 Und weit früher schon hatten die Propheten von Jesu geredet und geschrieben, wie der Apostel
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