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ist die rechte Gesinnung. Wir finden sie auch bei dem Propheten Daniel, der siebzig Jahre später sich zu Gott wandte, um Gnade für das verbannte Israel zu erflehen. Auch er beugte sich unter die Sünden seines Volkes und gab der Gerechtigkeit Gottes die Ehre:„Wir haben gesündigt, unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden.“ So lautet sein Bekenntnis. Und dann fleht er zu Gott:„Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet, nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzig⸗ leit.“ Diesen Vorbildern wollen auch wir folgen. In demütiger Beugung wollen wir bekennen:„HErr, Deine Gerichte sind gerecht; unsere Missetaten haben 2s verdient.“ Und wir wollen uns mit herzlichem Flehen zu Gott wenden und Ihn um Seiner Barm⸗ serzigkeit willen um Hilfe anrufen.„Menschen sind a nichts; Menschenhilfe ist nichts nütze; Gott allein ist mächtig!“ Er allein kann uns helfen.
4. Dieses Vertrauen in die Barmherzigkeit und Allmacht Gottes, diese Erwartung und Hilfe von oben finden wir in unsexem Klagelied deutlich aus. gesprochen:„Es ist kein Aufhören da, bis der HErr dom Himmel herabschaue und sehe darein. Ich rief Deinen Namen an, HErr, und Du erhörtest meine Stimme. Verbirg Deine Ohren nicht vor meinem Seufzen und Schreien. Du nahst Dich zu mir, wenn ich Dich anrufe, und sprichst: Fürchte Dich nicht! Du führst, HErr, die Sache meiner Seele und erlösest mein Leben. Du siehst, HErr, wie mir so Unrecht geschieht; hilf mir zu meinem Rechte.“ Solche Zuversicht zu Gott kann freilich nur der haben, der sein Herz und Leben Gott übergeben hat, der für sich und andere an die Liebe Gottes glauben kann. Die Schrecken des Krieges und die traurigen Zu⸗ stände, wie wir sie heute haben, sind für viele eine Gefahr geworden, den Glauben an die Gerechtigkeit und Liebe Gottes wegzuwerfen. Da wollen wir des Wortes eingedenk sein:„Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“ Der Glaube des Propheten Jeremia wurde nicht zuschanden. Gott gat zu Seiner Zeit Israel wieder errettet aus der Hand seiner Feinde und ihm eine neue Segenszeit geschenkt. Solche Gnade kann Er auch. unserem deutschen Volke erweifen. Er kann sie auch dir erweisen, mein lieber Leser. Glaube an die Wahrheit der Verheißung Gottes:„Keiner wird zu⸗ schanden, der Seiner harrt!“ K. E.
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„Gott, sei mir Sünder gnädig!“
Ein kurzes Gebet! Aber wie gesegnet ist es für jeden, der es mit wahrhaft bußfertigem und aus en Herzen an Gott richtet, wie wir es von em Zöllner im Evangelinm lesen.(Luk. 18, 13.) Gott wird immer für Bitten, die aus dem Herzen lommen, ein Ohr haben und sie erhören. Von
hinab in sein Haus.“ Gott sei gepriesen für Sein⸗ herrliche Gnade, die Er so reichlich jedem heils⸗ verlangenden Sünder erweist!
Aber wie kam der Zöllner zu jener Bitte? Gott hatte ihm gezeigt, wer er war in Seinem Lichte Gott ist Licht; und es ist gar keine Finsternis in Ihm. In diesem Lichte wird alles Böse offenbar Hier erkannte auch der Zöllner seine vielen Sünden. Von der Fußsohle bis zum Scheitel war nichts Ge⸗ sundes an ihm. Wie oft hatte er gelogen und betrogen! Wo sollte er nun hin? Sollte er die Schuld zu vergessen suchen und weiter sfündigen? Sollte er jenen glauben, die da sagen:„Es geht nun einmal in dieser schlechten Welt nicht anders; man muß lügen und betrügen, sonst kommt man nicht durch, und Gott wird schon ein Auge zu⸗ drücken“? Oder sollte er den Glauben an Goti und Sein Gericht ganz aufgeben? Sollte er reden wie die gottlose, blinde Welt, wenn sie spricht: „Wenn der Rasen uns deckt, ist alles aus“? Nein, das konnte er nicht. Das tat er nicht. Er nahm vielmehr mit seinem schuldbeladenen Gewissen seine Zuflucht zu demselben Gott, in dessen Licht er sich gesehen. Und das war sein Heil. Wie wunderbar!
Gott rettet den, der zu Ihm um Gnade ruft. Der selbstgerechte Mensch möchte fragen: Wird nicht Gott den Sünder zurückweisen, der mit seinen vielen Sünden kommt und mit seinem bösen Herzen? Wird Gott ihn nicht verstoßen, bis er alles Böse wieder gutgemacht hat? Ach nein, Gott rettet den Sünder aus Gnaden. Dies glaubte der Zöllner, und das erfuhr er auch. Gott, der reich ist an Gnade und Erbarmen, hatte Vertrauen in ihm er⸗ weckt. So steht er denn zwar tief gebeugt da, mit zerbrochenem Herzen, aber mit dem kindlichen Ver trauen und Flehen, daß Gott ihm, dem Sünder, gnädig sei.
Lieber Leser, möchtest du doch auch so zum HErrn kommen! Fütrchte dich nicht!
„Wie du bist, so darfst du kommen,
Du wirst gnädig angenommen.“ Der HeErr selbst ruft:„Kommt her zu Mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, Ich will euch Ruhe geben.“ Er stößt niemand zurück. Der Heiland der Welt, der sich zu dem Weib am Jakobsbrunnen, zur großen Sünderin und zu dem Zöllner herabgelassen hat, wird dich nicht abweisen. Nimmermehr!„Wer zu Mir kommt,
den werde Ich nicht hinaus stoßen,“ spricht
Er. Es ist Ihm eine Freude, Erbarmen zu üben „Bei Ihm ist viel Gnade und viel Vergebung.“
Alle wahrhaft zerschlagenen Herzen haben eine kost⸗ bare Verheißung:„Nahe ist Er denen, die zer⸗ brochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet Er.“(Ps. 34, 18.)
Gott hat den Zöllner erhört. Was erlangt der Zöllner durch seine Bitte? Wir lesen:„Er
lenem Zöllner lesen wir:„Er ging gerechtfertigt
ging gerechtfertigt hinab in sein Haus.“ Trauernd


