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aber keine Ruhe, sondern suchte, bis er Den fand, der da ist der Weg, die Wahrheit und das anz und der da gesagt hat:„Wer an Mich laubt, der wird nimmermehr sterben; wer an Nich glaubt, hat das ewige Leben.“
Nach der Sündflut wurde ein Alter von acht⸗ bis neunhundert Jahren nicht mehr erreicht, und unser Leben währt nur siebzig, und wenn es hoch kommt, achtzig Jahre. Und nach diesem kurzen Erdenleben folgt die lange, endlose Ewigkeit.
Und wo werden wir die Ewigkeit zubringen?
O Ewigkeit, du machst mir bang;
ewig, ewig ist zu lang!
Hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum, wenn ich diese lange Nacht Zusamt der großen Pein betracht', Erschreck' ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit So schrecklich als die Ewigkeit.
Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf, Ermuntre dich, verlornes Schaf,
Und bess're bald dein Leben!
Wach auf, es ist sehr hohe Zeit,
Es kommt heran die Ewigkeit,
Dir deinen Lohn zu geben!
Vielleicht ist heut' der letzte Tag;
Wer weiß doch, wann er sterben mag?“
Ewigkeit, welch ein ernstes Wort!
Kannst du, teurer Leser, mit Ruhe an die Ewigkeit denken? Ja, kannst du mit glücklichem Herzen dem gerechten und heiligen Gott entgegen. 1 05 dem Gott, der die Sünde richtet, der das
öse in Seiner Gegenwart nicht duldet, der Augen zat wie Feuerflammen und Herzen und Nieren prüft? Bist du durch das Opfer Jesu mit Ihm versöhnt?
Wenn es noch nicht geschehen ist, dann komme jetzt,
dann eile zu Jesu! Entfliehe dem kommenden Zorn. Die Zeit ist kurz. Der Tag des Heils ist bald vorüber. Die Tür der Gnade wird bald für ewig verschloss sen. Teurer Leser, eile, eile, eile, Rette deine Seele! O. D.
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Rechtzeitig gerettet.
Nahe bei der Stadt A, die von Bergen rings umschlossen ist, wohnte ein gläubiger? Bauer, der sich des Evangeliums von Jesu Christo nicht schämte, satte es ihm doch Frieden mit Gott und ewiges Heil gebracht. Eines Tages hatte er in der Stadt zu tun, da gesellte sich ein junger Mann zu ihm, ber, wie er, in den Bergen e nur in einem zoch höher gelegenen Dorfe. Der junge Landmann wur seit geraumer Zeit um das Heil seiner Seele 5 und da er die Überzeugungstreue des
gläubigen Bauern kannte, offenbarte er sich ihm auf dem Heimwege. Der Bauer bezeugte nun dem
jungen Manne, daß uns Jesus Christus an
dem Kreuze auf Golgatha das vollkommene,
ewige und freie Heil erworben hat, und daß Golf es nun in Seinem kostbaren Evangelium jedem reumütigen Sünder anbieten läßt. Der heilsverlangende junge Landmann lauschte begierig auf jedes Wort, Plötzlich blieb er stehen und schaute erstaunt und dankerfüllt seinen Begleiter an und sagte:„Wenn dem so ist, so bin ich errettet.“
„Ja,“ sagte bewegt der Bauer,„nur hauen Sie nicht auf Ihre eignen Gedanken und Gefühle, auf Ihre Rührung, sondern stützen Sie sich ganz allein auf Jesum Christum, den Sohn Gottes, dessen Blut für Sünder floß und rein macht von aller Schuld, und auf das teure Wort Gottes. Gott sagt uns darin:»Wer au den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.«(Joh. 3, 36.) Dieses klare Zeugnis gilt Ihnen heute und morgen und allezeit, ob die Sonne scheint oder nicht.“
Der junge Mann, der sich in seiner Seelennol lange genug auf sich und seine„Religion“ und Ge⸗ fühle gestützt und vergeblich hier Frieden gesucht hatte, blickte wirklich weg von allem auf das Werk am Kreuze von Golgatha und baute allein auf das einfache klare Zeugnis des Wortes Gottes. Er hatt Frieden mit Gott gefunden und war gerettet.
Die beiden Männer trennten sich, der junge Mann stieg freudig die Berge empor. Aber nach kurzer Frist 5 er ohne Bewußtsein hin. So fand man ihn nach mehreren Stunden. Wiederbelebungs⸗ versuche hallen zwar Erfolg, aber nur für kurze Zeit. Sein Bewußtsein kehrte noch einmal zurück, und sein Mund bezeugte noch einmal freudig den Dank zu Gott, der ihn durch Jesum Christum errettel hatte, dann ging seine Seele heim zu seinem Erlöser und HErrn. Gott hatte in Seiner Gnade den jungen Mann noch rechtzeitig gerettet.
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N
Im Krankenhaus.
Ein Bote des Evangeliums erzählt: Vor einigen Jahren wurde ich ins Krankenhaus gerufen zu einem Manne, der sich in seinem Bette wie ein Rasender hin und her warf und, während sich seine Finger in den Kalkputz der Wand einkrallten, in einem Tone, der mir durch Mark und Bein fuhr, schrie! „Ich gehe verloren, ewig verloren!“
Nachdem ich den Kranken einen Augenblick still⸗ schweigend betrachtet hatte, beugte ich mich über ihn und erkundigte mich freundlich nach seinem Befinden „Es geht mir nicht gut, mein Herr,“ an wortete er,„ich bin sehr krank.“
Und wie steht es mit Ihnen in bezug auf die Ewigkeit?“ fragte ich weiter. Als ich das Wo Ewigkeit aussprach, war es, als ob ein scharfer Pfeil sein Herz durchbohrt hätte, und mit einem durch dringenden Schrei rief er:„Ewigkeit!— Ewig
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