Ausgabe 
21.12.1919
 
Einzelbild herunterladen

ganz '8schilk en, die alter ie lief n; sie 1 Got

erhielt u einer lte ihr ihren deshalb Mar

Sein rfreut⸗ ch und

treuer is auf

Nach⸗ ächtniz zählt

t sagt⸗ Trink irgend r wen öohnheit ne, det utreibt

erlacht, a

ens ie bis de runler

mmlung; s 9 Uhr

yr Sonn Mittwoch

Rittwoch

eee

20%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

Nufwärts!

Gemeinschaltsblatt für Hessen.

eee%%%%%%%%%%%%%%%

Erscheint alle vierzehn Tage. Verlag der Buchhandlung der Pllgermission Glehen.

Redakteur: Prediger O. Dreibholz, Bad Blankenburg. Verschiedene Mitarbeiter. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.

Mr. 51/52. Sonntag, den 21.

und 28. Dezember 1919. 12. Jahrg.

Friede auf Erden.

Ehre sei Gott in der Höhe! war ein altes, altes Lob der himmlischen Heerscharen. Sie hatten diese Strophe schon vor Grundlegung der Welt ge⸗ sprochen. Aber nun bekam ihr Lobgetön einen ganz

neuen Klang, denn sie konnten eine neue Strophe

hinzufügen:Und Friede auf Erden.

Dieser Friede ist etwas ganz anderes als der 5riede im Garten Eden. Der Friede des Paradieses var ja fast selbstverständlich, dabei braucht man nicht lange zu verweilen. Ja, dort war mehr als Friede, dort thronte auch die Ehre Gottes. Aber das ist anders geworden. Der Mensch fiel, und eit der Zeit, da der Cherubim mit dem gezückten, flammenden Schwert den Eingang bewacht, ist die Erde friedeleer. Eine Ausnahme machen nur die berzen der Gläubigen, aber auch sie haben nur rieden und ein ruhiges Gewissen, weil sie an die erheißung der Menschwerdung Jesu glauben.

Krieg und Kriegsgeschrei haben die Erde von nem Ende zum anderen durchpflügt und haben liefe Furchen hinterlassen. Die Menschen haben ünander abgeschlachtet.Auswendig Streit, inwendig Jurcht. Das böse Gewissen hat den Menschen nicht zur Ruhe kommen lassen, und Satan hat ihn nit sündigen Gedanken gefoltert. Nein, seit Adams Fall war der Friede von der Erde verschwunden.

Aber nun, nach dem Erscheinen des neugebornen Königs der Juden, verlieren die Gedanken, die sich untereinander verklagen und entschuldigen, ihre ver⸗ dammende Kraft, und unser Gewissen vor Gott ist 5 Das ist die Botschaft der Posaune des immlischen Herolds:Stecke dein Schwert in die Scheide, o Menschenkind! Stecke dein Schwert in die Scheide, du zartes Gewissen, denn Gott hat znmen Weg erfunden, auf welchem Er mit den Menschen und die Menschen mit Ihm in Frieden eben können!

Das Evangelium der Gnade Gottes verheißt

Frieden, der ihn annehmen will. Wo sollte

sonst auch Frieden gefunden werden, wenn nicht in der Botschaft von Christo! Und was ist das für ein seliger Friede! Er ist wie ein Wasserstrom und seine Gerechtigkeit wie Meereswellen. Es ist der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, welcher unsere Herzen und Sinne in Christo Jesu bewahrt. Dieser heilige Friede zwischen der be⸗ gnadigten Seele und ihrem Erbarmer, dieses wunder⸗ bare Einsse in zwischen dem Sünder und seinem ge⸗ rechten Richter ist es, was die Engel meinten, als sie riefen:Friede auf Erden!

2

Den Menschen ein Wohlgefallen.

Gott hat Wohlgefallen an den Menschen, denn Er gab Seinen Sohn für sie in den Tod. Einen größeren Beweis der freundlichen Gesinnung des Schöpfers gegen Seine Geschöpfe kann es nicht geben, als wenn Er Seinen eingebornen, viel⸗ geliebten Sohn dahingibt, daß Er an Stelle der Sünder stirbt.

Wenn auch die erste Strophe des Lobpreises der Engel auf Bethlehems Flur Gottes würdig ist und die zweite Strophe lauter Frieden atmet, so kann doch nichts das Herz mehr erweichen als die dritte Strophe:Den Menschen ein Wohlgefallen. Manche Leute scheinen zu meinen, Gott sei ein finsteres Wesen, das alle Menschenkinder haßt. Andere denken Ihn sich in so weiter Ferne, daß Er an allem, was auf Erden vorgeht, kein Interesse hat. Aber diese Engelsbotschaft versichert uns, daß Gott ein Wohlgefallen an den Menschen hat.

Was das WortWohlgefallen bedeutet, weißt du ja. Ja, das ist das Gefühl, das Gott gegen dich, du Sohn Adams, du Tochter Evas, hat. Armer Sünder, du hast Sein Gesetz übertreten. Du bist sehr bange, Seinem Gnadenthron zu nahen, denn du fürchtest, Er könnte dich niederschmettern. Höre diese Botschaft und laß dich trösten: Gott hat

eee